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Zwang und Motivation

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chillie

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In letzter Zeit liest man es doch häufiger hier in den Blogs - hier und da zieht mal Frust ein. Da und dort sinkt die Motivation.

Erklärungsversuche gibt es viele, sei es nun Urlaub, Streß in der Arbeit, das Wetter oder die Feiertage. Hin und wieder wird auch mal auf das schon etwas länger andauernde Studium verwiesen.

Nüchtern betrachtet befinde ich mich in einer nicht unbedingt so anderen Situation. Obwohl ich die letzten Tage viel für VWT getan habe... so richtig Spaß und Motivation war nicht dabei.

Im Gegenteil war ich richtig gefrustet wenn ich mich nicht motivieren konnte hab es aber dann auch so lange versucht bis ich immerhin mal eine Stunde hinbekommen habe.

Dieser Zwang zur Motivation endet natürlich im Frust - mache ich etwas nicht gerne kommt keine Freude auf. Und frustet man sich so selbst, weitete sich das schnell auf mehr aus. Kurzfristig frage ich mich dann auch schon warum ich überhaupt studiere und welche Ziele ich damit erreichen möchte. Ich zähle die Tage bis zum Semesterende und die Zeit bis ich evtl. abgeschlossen habe.

So kann es aber auch nicht weiter gehen. Selbstdemotivation ist eindeutig doof! Die Zeit für VWL verfliegt und sie damit zu verbringen sich zu ärgern bringt mir noch weniger.

Lösungen müssen her.

Externe Motivation wäre natürlich ein Egebnis der letzten Klausuren. Ich warte noch auf die UNF-Note und die STL-Tendenz. UNF wird wohl bis Ende nächster Woche online sein ... nutzt nur heute nur nix ;)

Ansonsten kann ich natürlich versuchen den Lernmodus zu ändern - allerdings in welche Richtung? Die Zusammenfassung bringt mir sehr viel, da werde ich durch müssen, wenn ich das Thema richtig verstehen will.

Nur mit Altklausuren zu lernen bringt nix, denn Antworten zu pauken die man nicht versteht ist noch größere Zeitverschwendung. Alternativ auf fremde Zusammenfassungen zurückgreifen? Nö auch keine Option - Lerneffekt ist in etwa gleich den alten Klausuren.

OK - so gesehen bleibt mir also keine Wahl. Ich muss da durch und die SB zu Ende lesen und zusammenfassen. Wenn ich diesen Meilenstein geschafft habe - denke ich - wird mir der Rest auch leichter fallen... also dann - diese Woche muss ich da durch.


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11 Kommentare


Erklärungsversuche gibt es viele, sei es nun Urlaub, Streß in der Arbeit, das Wetter oder die Feiertage. Hin und wieder wird auch mal auf das schon etwas länger andauernde Studium verwiesen.

irgendwie finde ich mich da wieder ;)

Mich würde schon interessieren, woher es kommt, dass man immer wieder so extreme Demotiviert-Zeiten hat. OK, man kann nicht immer 150% geben - aber so sehr keine Lust zu haben ist echt nicht besonders spannend!

Noch dazu wo ich keine Semesterferien habe, sondern die nächsten Monate noch weitermachen darf (sogar mit Power, sonst kriege ich die gesteckten Ziele nciht durch).

Eigentlich sollte doch das Ziel, die ersten 4 Semester (und damit das Grundstudium) in Regelstudienzeit zu schaffen, motivierend genug sein?

Ich freu mich zumindest schon mal aufs "Bergfest"!

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auch ich hab im Moment nicht sehr viel Lúst zu lernen - aber es bleibt mir nicht viel anderes übrig - am Samstag ist Klausur:(

ich hab den Eindruck, die Motivation hängt bei mir sehr vom jeweiligen Fach ab: wenn mich ein Thema interessiert und ich es spannend finde, ist die Motivation natürlich größer. Und wenn ich den Eindruck habe, das brauchst du nie wieder, ist jede Stunde, die ich damit verbringe verlorene Zeit. Aber na ja - wenn wir das Studium schaffen wollen, müssen wir da durch - und das Gefühl nach der Klausur, mal wieder einen Schritt weiter zu sein, entschädigt doch für vieles :)

Gruß Dadi

P.S.: wo ist Dr. Quietscheente geblieben?

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Michael Knight

Geschrieben

Ich glaube einen großen Beitrag zur Demotivation leistet diese dauerhafte Belastung bei Fernstudenten. Das in Verbindung mit einem wenig interessanten Fach ist eben tödlich.

Zu Präsenz-Uni Zeiten war ich auch oft demotiviert. Insbesondere weil es da viel "normaler" war, durch Prüfungen durchzufallen als jetzt an der HFH. Allerdings viel es mir dort leichter mich wieder zu motivieren, da ich wusste, dass es eine anstregende Klausurphase von 2 Wochen gibt, danach aber Ruhe einkehrt. Entweder Semesterferien oder Semesterbeginn oder arbeiten. Alles war gegen die Prüfungsphasen Erholung. So etwas fehlt natürlich jetzt. Klar, gibt es auch mal ruhigere Phasen. Bei mir war das bislang aber höchstens 10 Tage. Und dann hatte ich auch schon wieder ein schlechtes Gewissten, dass ich "nur rumsitze". An der Uni dauerten diese Phasen locker 10 Wochen - aber (fast) ohne schlechtes Gewissen!

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Ich denke mir, dass man in so einem Fall vielleicht mit direktem Kontakt zu anderen Kommilitonen mehr Motivation entwickeln kann - evtl. gemeinsam in einer Lerngruppe. Das habe ich während meines Präsenzstudiums schon irgendwie gemerkt. Auch wenn ich auf ein Thema null Bock hatte, hat mir der Kontakt zu anderen und das gemeinsame Lernen Spaß gemacht. Sich mit anderen austauschen - auch über komplett andere Dinge als das Lernthema - und auch zu erkennen, dass man doch hier und da nicht so schlecht ist im Vergleich, hat mir zumindest viel gebracht.

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.: wo ist Dr. Quietscheente geblieben?

Gibts doch noch ;-) ... sitzt ausserdem auf meinm Schreitisch, inzwischen mit echtem Doktorhut *g*

Bei mir war das bislang aber höchstens 10 Tage.

Ich habe nach der UNF Klausur auch ca. 10 Tage Pause gemacht - allerdings denkt man auch in dieser Zeit an das Studium. Ich denke so richtig kann man es nicht in den Hintergrund stellen. Ich nehme an wenn ich nicht mehr an das Studium denken würde, hätte ich wahnsinnige Probleme wieder neu zu starten.

Ich freu mich zumindest schon mal aufs "Bergfest"!

Tja Bergfest kann ich mir aussuchen, Grundstudium abgeschlossen oder 50% der Studienzeit, bei letzterem spielt die DiplFH/Bachelor Entscheidung noch eine Rolle.

Der Gedanke aber (beim Dipl.) in 2 Jahren erst fertig zu sein zehrt in einer solchen Situation wie jetzt eindeutig an meinen Nerven.

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Tja Bergfest kann ich mir aussuchen, Grundstudium abgeschlossen oder 50% der Studienzeit, bei letzterem spielt die DiplFH/Bachelor Entscheidung noch eine Rolle.

bei mir definitiv nach Ende des GS.

Da zu dem Zeitpunkt ungefähr auch ne Menge der Leute ihr "Bergfest" haben, mit denen ich in regem Email- und Telefonkontakt stehe, werden wir wohl ein gemeinsames Fest machen - irgendwie ;)

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Naja das steht bei mir ja unmittelbar bevor - die nächste Klausur ist die letzte im GS, allerdings reicht dieser Fakt alleine nicht aus um mich sonderlich mehr zu motivieren.

Bisher habe ich jede Klausur so betrachtet, als wäre sie die wichtigste im Studium - diese herangehensweise sorgt für die Motivation durchzuhalten. Allerdings bin ich dann eben auch so verbissen das ich mich teilweise selbst in den Frust treibe.

Wenn ich aber vllt. in 1-2 Monaten mein Bachelor-Zwischenzeugnis in der Hand halte und der Schnitt dort wirklich 1,x ist (noch sieht es danach aus) ist die Motivation schnell zurück ... aber dann, ist gerade keine Klausurvorbereitungsphase ;)

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Ich hab am Samstag Morgen echt gebrannt und wollte unbedingt was machen. Wir sind dann aber erst einkaufen gegangen und wieder daheim war es vorbei mir dem Lernen-Wollen : (

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Ausgleich, ausspannen und etwas lockerer die Sache angehen hat funktioniert.

Einfach etwas mit dem Rad an die frische Luft und ohne Druck bissel "unnützen Kram" machen hat geholfen.

Dank der langen Sonnenscheindauer kann ich mich auch um 21.00 Uhr noch hinsetzen und motiviert 2 Stunden arbeiten.

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ah wir haben dich demotiviert *g*! Schande über uns *g*. Aber glaube an dich! Hör im Notfall mal 30 min Klassik. Ich finde da schaltet man genial ab und tankt super Energie. Auch wenn ich eigentlich nicht so drauf stehe... aber hat einfach den effekt ( Bin da aber derzeit etwas "neumodischer" mit Lang Lang oder Bond )

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ah wir haben dich demotiviert *g*! Schande über uns *g*.

Kein Problem, ich werde mich bei Gelegenheit revanchieren und zurück-demotivieren :D

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