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Der schwedische Bachelor-Abschluss

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Azurit

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Nachdem ich diverse Gründe für ein Fernstudium in Schweden gefunden hatte, musste ich mich nun in das schwedische Studiensystem einarbeiten und passende Programme bzw. Kurse finden. Einfacher gesagt als getan! Meine Erkenntnisse über das Studium auf Bachelor-Niveau möchte ich daher in diesem Blog-Eintrag mit euch teilen.

Die wichtigste Website für ein Fernstudium in Schweden ist diese:

universityadmissions.se
Hier findet man alle Kurse und Programme, die auf Englisch angeboten werden. Nun könnt ihr filtern, sodass ihr nur Angebote im Fernstudium angezeigt bekommt:

Klick auf "More Search Options"
Häkchen bei "Show only distance courses"

Wichtig: Man könnte nun noch ein Häkchen bei "Only distance courses without required meetings" setzen. Zu Beginn dachte ich, dass es hier um "required meetings" auf dem Campus geht - das ist aber falsch! Die meisten dieser "required meetings" finden online statt. Daher empfehle ich, dieses Häkchen vorerst nicht zu setzen.
In meinem Fall habe ich noch zusätzlich ein Häkchen bei "Bachelor's level" gesetzt, da ich noch keinen Bachelor besitze und daher keine Master-Kurse belegen kann.

 

Nun werden also alle möglichen Kurse und Programme angezeigt, die man in Schweden auf Englisch im Fernstudium studieren kann. Für mich sah das zunächst aus wie ein heilloses Durcheinander. Nun wollte ich aber keine einzelnen Kurse belegen, sondern auch einen Bachelor-Abschluss erwerben. Ich klickte daher zusätzlich das Häkchen bei "Programmes" an und bekam exakt ein Ergebnis:

Earth Science - Uni Stockholm

Nachdem ich so euphorisch gesucht hatte, war das eine große Enttäuschung. Das Fach liegt zwar in meinem Interessenbereich, aber irgendwie hatte ich mehr erwartet. Dabei hatte ich nur das schwedische Studiensystem nicht verstanden...

 

Die Sache ließ mir keine Ruhe und so fing ich zu einem späteren Zeitpunkt an, weiter zu recherchieren. Ich überlegte, ob es nicht sinnvoll sein könnte, auch einzelne Kurse ohne Abschluss zu belegen. Dabei fiel mir auf, dass man sich in einigen Fächern für eine einzelne "Bachelor Degree Thesis" bewerben konnte. Ich recherchierte weiter und fragte an entsprechenden Hochschulen nach. So fand ich heraus, dass man tatsächlich mehr Bachelor-Abschlüsse im englischen Fernstudium in Schweden erwerben konnte, als ich gedacht hatte. Und so funktioniert das System:

Man studiert einen Major mit 90 bis 150 ECTS (abhängig vom Fach und der Hochschule), der auch die Bachelor-Thesis enthält. Hinzu kommt je nach Hochschule ein Minor mit beispielsweise mindestens 30 ECTS. Die restlichen ECTS sind völlig frei wählbar. Man bewirbt sich für die einzelnen Kurse ("freestanding") und kann nach dem Erwerb von 180 ECTS den Bachelor erhalten.

 

Es gibt folgende Major-Fächer:

Chinese - Hochschule Dalarna

French - Hochschule Dalarna

Russian - Hochschule Dalarna

English Liguistics - Hochschule Dalarna
English Literature - Hochschule Dalarna

Portuguese - Hochschule Dalarna

Spanish Liguistics - Hochschule Dalarna

Spanish Literature - Hochschule Dalarna
Japanese - Hochschule Dalarna
German - Hochschule Dalarna
Interational Relations - Hochschule Dalarna

Wind Power Project Management - Uni Uppsala

 

Solltet ihr noch einen Major entdecken, füge ich diesen natürlich gerne meinem Blog-Eintrag hinzu, damit die Liste vollständig ist :)


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6 Kommentare


ViennaCalling

Geschrieben

Boah! Danke!
Ich wollte dich beim anderen Beitrag wo du die 353 Programme erwähnt hast eh noch fragen, ob du irgendwo eine Übersicht kennst.
Der Beitrag is dann quasi perfekt 😍

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Diese Datenbank ist anscheinend nicht vollständig. Zumindest finde ich folgendes Programm nicht:

http://dsv.su.se/en/education/courses-and-programmes/masters/decision-support-and-risk-analysis-60-credits

Das ist ein Master auf englisch, via Distance Learning.

 

Dies nur als Hinweis, dass man evtl. doch direkt bei den Hochschulen schauen sollte, sonst rutscht einem evtl. ein interessantes Angebot durch...

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Markus Jung

Geschrieben

Interessantes Konzept. Ist ja doch deutlich anders und erscheint flexibler als bei uns hier.

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ViennaCalling

Geschrieben

Hab mich etwas durchgewühlt, was mir auffällt ist, dass bei den meisten Kursen die Online-Pflichtveranstaltungen wohl tagsüber sind, nicht abends oder am Wochenende.

Da scheint es bei der Fernlehre wohl eher um die Überwindung der Distanz zu gehen (gut, in Schweden irgendwo auch verständlich), als um Vereinbarkeit mit Beruf 🤔

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Sehr interessant. Vielleicht sogar für mich eine Überlegung wert, einen Master in Schweden zu machen. Wie erbringt man Nachweise des Abiturs und der Englischkentnisse? Muss das Abi-Zeugnis beglaubigt werden und übersetzt? Muss man einen TOEFL Test absolvieren? Sind die Zugänge durch NC beschränkt?

viele Grüße :-)

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@CrixEck: Du musst in der Suche das richtige Semester einstellen. Ich finde das Programm im Autumn 2016. Vielleicht wird es im Spring 2017 nicht angeboten, sondern erst wieder im Autumn 2017. Oder die Hochschule hat es für Spring 2017 noch nicht eingestellt. Fakt ist, dass alle Programme auf dieser Seite zu finden sind, denn sonst könnte man sich nicht bewerben - siehe nächster Blog-Eintrag.

@ViennaCalling: Bei den meisten Programmen kann man zwischen verschiedenen Veranstaltungen wählen, manche sind morgens, manche sind abends. Die englischsprachigen Veranstaltungen (wenn ein Programm auch auf Schwedisch angeboten wird), sind meistens abends. Bei Russian for beginners I and II beispielsweise Dienstag 17:00 bis 19:00 und Mittwoch 18:00 bis 19:00.

@Stefania85: Siehe nächster Beitrag, Übersetzung und Beglaubigung ist gar nicht nötig. Man muss einen Englisch-Test absolvieren, aber nicht zwingend einen TOEFL. Und ja, die Studiengänge sind beschränkt, und seither habe ich leider auch noch nicht rausgefunden wie exakt. Meistens geht es wohl um die Note.

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      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!



       
    • Vica
      Von Vica in M.Sc. Psychologie FUH in Vollzeit 5
      Teil 1: Es fährt ein Zug nach Hagen 


      Am Montag und Dienstag war es so weit: In Hagen an der FernUni selbst fand das zweitägige Pflichtseminar zum MM2 Kurs „Gutachtenerstellung und Kommunikation“ statt. Alles, was diesen Kurs studiert, muss also persönlich dort antanzen, egal woher er kommt  Wie der Name schon sagt, lernt man in diesem Kurs eigentlich alle wichtigen Schritte bei der Erstellung eines Gutachtens kennen. Die Teilnahme am Seminar ist unerlässlich, andernfalls darf man die Hausarbeit nicht mitschreiben und ohne Hausarbeit ist auch kein Bestehen von MM2 möglich (für Inhaftierte, Kranke und anderswie Verhinderte gibt’s dann Alternativen, scheinbar in Form von Übungen, die zum Thema Aktenanalyse eingereicht werden müssen).  
      Das erste Seminar fand von 12:15 bis 18 Uhr statt, das zweite von 9:00 bis 18:00. 
      Ich war auch mit von der Partie und schildere mal meine Eindrücke gebündelt, in diesem Teil zunächst mal nur, was die Anreise betrifft! Viele beschäftigen sich nämlich im Voraus lange damit, wie sie dort hinkommen und wie es wohl sein wird, zumal Hagen nicht in ihrem "Revier" liegt und Neuland ist, was dem ein- oder anderen neben freudigen Erwartungen auch Muffensausen beschwert hat. 
       
      Anreise
      Hier habe ich natürlich Glück, dass ich nur 1 Stündchen von Hagen entfernt wegwohne. Trotzdem waren die Zugverbindungen zumindest mit den Fernzügen recht mysteriös, teilweise mit 2x umsteigen. Glücklicherweise habe ich eine Bummelzug-Verbindung mit dem National Express erwischt, bei dem ich 0x umsteigen musste. Macht nach Adam Riese 4 Fahrten, wofür ich wohl um die 70€ bezahlt habe. Beschweren kann ich mich hier wirklich nicht: Die National Express Züge waren pünktlich wie die Maurer, fahren stündlich jeweils in der 22.Minute und boten viel Platz und Beinfreiheit. Im Internet liest man viel Kritik, was sich aber mehr auf die Varianten im Mutterland England zu beziehen scheint. Da kann ich also nur sagen: Daumen hoch. 
       
      Bahnhof Hagen
      Den Zustand von Bahnhöfen finde ich schon ganz interessant, für den Fall, dass man sich mal ein Zug verzögert und man sich dort etwas die Zeit vertreiben mag. Der Hagener Bahnhof ist jetzt nicht unbedingt in Schönheit getaucht und etwas heruntergekommen, also ein Einkaufszentrum à la Hamburg braucht man da nicht erwarten. Ich habe aber einen ReWe to go, eine Bäckerei mit Café und einen größeren Zeitschriftenladen gesehen, außen dran ist auch ein McDonald’s. Somit ist wohl etwas vorhanden, um sich ein wenig aufzuhalten. Auf den Gleisen selbst gibt's die üblichen Getränke- und Keksautomaten. Muss zugeben, dass ich diesmal auch selbst heiße Getränke gezogen habe, was ich ja sonst nie mache. Aber bei -6 Grad am Abend erscheint so ein heißer Zitronen-Instant-Tee plötzlich doppelt attraktiv  
       
      Stadt Hagen
      Die geht ja neben ihrem Highlight - der FernUni – etwas unter. Für alle, die es interessiert: Sehr hügelig (ja, als Westfale und Fast-Holländer findet man sowas interessant ), schon aus der Ferne sieht man, dass sie in Hügelketten eingebettet ist. Eine Fahrt durch die Straßen dort geht wirklich über Berg- und Tal. Noch viele Reste der Schwerindustrie sind sichtbar, nicht nur an verrußten Häuserwänden. Eine typische Pott-Stadt eigentlich, obwohl sie auch noch zu Südwestfalen gehört.  Sie ist wohl nicht der Anlaufpunkt für große Shoppingtouren – die Kommilitonen, die sich hier abends die Zeit vertreiben wollten, waren jedenfalls nicht sehr angetan. Dazu kann ich aber nichts sagen, weil ich neben der Taxifahrt durch die Stadt nicht viel gesehen habe. Die FernUni selbst befindet sich nicht im Stadtkern. 
       
      Erreichbarkeit FernUni
      Vom Bahnhof aus ist die FernUni noch gute 4-5 km außerhalb (diverse Routenplaner werden sich da nicht so ganz einig) gelegen. Es gibt Busse, die dort hinfahren (allerdings teilweise mit Umsteigen verbunden – die busreisenden Kommilitonen fanden es nicht so prall) und etwa 20 Minuten brauchen. Zu Fuß kann man auch gehen und braucht etwa 40 Minuten (Zitat Kommilitone, der ansonsten Berufssportler ist). Eigentlich gehe ich auch furchtbar gerne zu Fuß und die Zeit macht mir auch nichts aus, jedoch nicht im achten Monat und auch nicht mit dicker Angina und schon gar nicht bei -4 Grad Tageshöchsttemperatur.
      Derlei Spekulationen habe ich mir gleich geschenkt und bin Taxi gefahren. Die Taxistände befinden sich vom Bahnhof aus links und benötigen gute 10 Minuten. Eine Fahrt kostet genau 12€. Habe vier Fahrten gehabt in den zwei Tagen und immer exakt diesen Preis bezahlt. Die Taxen fahren einen direkt bis vor die Mensa, wo das Hauptgebäude ist. 
      Die Rückreise von der FernUni zum Bahnhof ist schon etwas komplizierter. Die Busse fahren zu knapp, wenn man zwischen 18:05 und 18:30 einen Zug kriegen muss und einen eigenen Taxistand gibt’s dort nicht. Demnach mussten wir über „Taxiruf Hagen“ selbst ein Taxi ordern, welches auch tatsächlich 5 Minuten später da war (Anreiseweg wurde nicht berechnet)! Wir fuhren zum Teil zu viert oder zu dritt zurück, was die Fahrt natürlich sehr billig machte. Und so bekam wirklich jeder seinen Zug. 
       
      Unterbringung und Übernachtungsmöglichkeiten
      Für Leute, die von weit außerhalb kamen, kamen natürlich nur Übernachtungen in Frage. Derlei gibt’s in Hagen schon, auch in unmittelbarer Nähe: Das Campus-Hotel z.B. direkt gegenüber, welches beliebt war bei Leuten, die mit Familie angereist waren. Weiterhin gibt’s ja noch die Bildungsherberge, die sehr beliebt ist und preislich unschlagbar sein soll, aber mit 29 Zimmern natürlich schnell ausgebucht war (Sich auf die Warteliste setzen lassen lohnt sich, viele sagen kurz vorher nämlich ab wegen Krankheit etc.). Eine normale Jugendherberge soll auch noch existieren. Ich hatte auch mal kurz bezüglich Hotels geschaut und da gab es noch einiges zu haben, selbst in Business-Hotels mit vier Sternen ist was Günstiges zu haben, wenn man rechtzeitig bucht. Ein paar Angebote diesbezüglich hatte ich glaube ich über Trivago gesehen – gibt’s aber bestimmt auch bei ähnlichen Anbietern. 
      Im nächsten Beitrag gibt’s Infos zum Ablauf des Seminars ;-)