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Studienplanung und Zukunftsaussichten

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parksj86

149 Aufrufe

Meine selbst verordneten Semesterferien gestalten sich derzeit reichlich unspannend. Ich habe mich eine halbe Woche lang um meine erkältete Tochter gekümmert und meine lernfreien Abende ansonsten mit PC spielen verbracht. Da ein Großteil meiner Freunde ca. 400 Kilometer weit weg wohnt, treffen wir uns bei Gelegenheit abends über Skype und zocken irgendwas. Ich habe mir auch schon den ein oder anderen Gedanken zu meiner bevorstehenden Matherthesis gemacht, bin aber noch nicht tiefer in die Recherche eingestiegen. Zum einen habe ich mir vorgenommen, bis Ende September FernUni FernUni sein zu lassen, zum anderen will ich das Fell des Bären erst verteilen, wenn dieser erlegt ist. Soll heißen: Ich warte noch auf die Note für meine Hausarbeit, um sicherzugehen, dass ich auch wirklich alle Voraussetzungen für die Anmeldung zur Abschlussarbeit erfülle (6 von 7 Modulprüfungen bestanden, 2 Hausarbeiten, mindestens eine mündliche Prüfung und ein besuchtes Seminar).

 

Nichtsdestotrotz steht meine Planung für den letzten Akt der Operation "Master-Marathon". Sollte die Hausarbeit mit mindestens "Ausreichend" bewertet werden, ist nur noch ein Modul offen. Im WS 16/17 habe ich das Modul 2.2 belegt und plane, dieses mit einer mündlichen Prüfung abzuschließen, damit dieses Thema endgültig gegessen ist. Dann wäre nur noch die Abschlussarbeit offen. Da ich 1-2 grobe Themenbereiche im Kopf habe, kann ich bereits im Oktober mit der Vorbereitung (Themeneingrenzung, Literaturrecherche) beginnen und evtl. schon mal an die jeweilige Modulbetreuung herantreten. Es wäre aber auch nicht schlimm, wenn sich dieser Schritt bis Ende März 2017 hinzieht, da die Modulprüfung Vorrang hat. Mein Ziel ist es, die Abschlussarbeit spätestens zum Ende des kommenden Jahres abzugeben. Im Dezember 2017 soll also Schluss sein.

 

 

Ob dann auch Schluss mit dem Fernstudieren ist, darüber bin ich mich noch nicht ganz sicher. Eigentlich habe ich die Nase voll und möchte einfach nur noch Zeugnis und Urkunde in der Hand halten. Ich hatte letztens ein Gespräch mit einem Freund, der berufsbegleitend seinen staatlich geprüften Betriebswirt macht. Er hat mir vorgerechnet, wie viele Jahre er und ich bereits in Bildung investiert haben, angefangen von der Grundschule, über die Realschule und Berufsausbildung bis hin zu unseren derzeitigen Bildungsvorhaben. Auf den ersten Blick hört sich diese Zahl beeindruckend an, aber ich persönlich finde, dass dieser Vergleich hinkt. Spätestens die Fachhochschulreife über den zweiten Bildungsweg, das anschließende Studium und mein jetziges Fernstudium waren allein meine Entscheidung, für die es keine Notwendigkeit gab. Abgesehen von der ein oder anderen Fortbildung hätte ich auch den Rest meines Lebens Physiotherapeut bleiben können und er hätte sich den staatlichen Betriebswirt ersparen können.

 

Ich sehe diese Zeit als Investition in meine Vorstellung von beruflicher Erfüllung an. Ich wollte etwas an meinem Leben ändern, hatte ein grobes Ziel vor Augen und musste für mich entscheiden, ob ich diesen Weg dahin gehen will oder nicht. Ob ich mich ohne formale (Weiter-)Bildung von unten hocharbeite oder den Weg über einen Berufs- bzw. Studienabschluss wähle, ist dabei nicht so entscheidend. Wichtig ist die Erkenntnis, dass ich Dinge neu erlernen, Hürden überwinden und Menschen von mir überzeugen muss. Dazu braucht man Zeit, Zielstrebigkeit und Beharrlichkeit. Da kommt es auf ein paar Jahre mehr in der Schule oder Hochschule nicht an, solange das Ergebnis stimmt.

 

 

Vor diesem Hintergrund bin ich eigentlich auch noch nicht satt, was das Lernen betrifft. Ich habe mir in den vergangenen Wochen viele Gedanken über das Fernstudieren gemacht und überlegt, was für mich noch Sinn ergeben könnte. Da hier immer so viele tolle Studiengänge genannt und vorgestellt werden, bin ich dabei natürlich auch etwas abgeschweift und habe nun ein paar Programme auf meiner Liste, die auf den ersten Blick nicht so recht passen. Allerdings bin ich auch realistisch genug, um einsehen zu können, dass aus mir kein Informatiker, Wirtschaftsingenieur oder Psychologe mehr wird. Deshalb habe ich viele Ideen für den Fall der Midlifecrisis gesammelt   andere Männer kaufen sich ein Motorrad oder Hausboot, ich werde Wirtschaftsingenieur (wahrscheinlich eher nicht, aber man kann ja mal herumspinnen).

 

Die Überlegungen sind ansonsten aber ziemlich ernst gemeint. Ich habe hier schon öfter über Karrierepläne und meine berufliche Zukunft gesprochen und denke, dass langsam konkrete Planungen erforderlich sind. Dafür habe ich im Moment ausreichend Zeit, die ich auch nutze. Ich werde ein paar meiner Gedanken mal in einem separaten Blogbeitrag festhalten.

 

Wer noch Prüfungen vor sich hat, dem wünsche ich weiterhin viel Erfolg!

 

 


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4 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Interessante Überlegungen. 

 

Ich finde es wichtig, dass die viele Zeit, die in Lernvorhaben investiert wird, nicht als eigentlich "verschwendete" oder verloren gegangene Zeit empfunden wird, um ein Ziel zu erreichen, sondern ganz im Sinne von der Weg ist Teil des Ziels auch für sich genommen schon als bereichernd, erfüllend und mit guten Gefühlen verbunden erlebt wird. Natürlich schon auch damit verbunden, dass dieses dann einen weitergehenden Nutzen erbringt.

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" Für den Fall der Midlifecrisis gesammelt" - auch nicht schlecht wenn man schon so proaktiv denkt :lol:

Viel Erfolg weiterhin ;)

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parksj86

Geschrieben (bearbeitet)

@Markus Jung Das klingt gut. Ich habe für mich gemerkt, dass dieser Denkansatz manchmal an seine Grenzen stößt, z. B. wenn man drögen Unistoff auswendig lernen muss, den bereits der Opa des Professors in einer Klausur wiedergeben musste (um es mal überspitzt zu formulieren).

 

Gleichzeitig muss ich dann aber auch zugeben, dass ich mit solchen, für mich unrelevanten Informationen in anderen Bereichen punkten konnte, weil man Wissen miteinander verknüpfen kann. Z. B. wenn man in einer mündlichen Prüfung zwei Theorien miteinander vergleicht oder den Exkurs des Prüfers (von der Politikwissenschaft hin zu einer klassisch soziologischen Theorie) mitgehen kann. Dazu ist aber Durchhaltevermögen gefragt und man muss einfach offen sein und Augen aufhalten, ob sich eine solche Gelegenheit bietet. Wenn man von vornherein nur "Scheine" sammeln möchte, um den Abschluss erhalten, passiert es schnell, dass man Module oder Seminare als "verschwendete" Zeit empfindet.

 

 

@Katze87 Vielen Dank!

bearbeitet von parksj86
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Markus Jung

Geschrieben

Klar, diese Einsicht ist nicht in jedem Moment vorhanden und vielleicht gibt es sogar auch mal längere Phasen, in denen es anders wirkt. Ich denke, es ist mehr so eine Grundeinstellung, die sich dann doch immer wieder durchsetzt. So wie du es auch beschrieben hast, wenn das Gesamtbild plötzlich Sinn macht.

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      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
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      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link