Mein Ziel: Fernabitur

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
  • Einträge
    5
  • Kommentare
    31
  • Aufrufe
    267

Mein Lernplan

Quapsel

220 Aufrufe

Heute möchte ich einfach mal erzählen, wie mein Lernalltag so abläuft.

Also, ich bin jemand, der da feste Vereinbarungen und Zeiten braucht. Wenn ich jeden Tag wieder neu entscheiden muss, wann ich mich wie lange zum Lernen hinsetze, mache ich es am Ende gar nicht. Deswegen habe ich meine Lernzeit auf den späten Nachmittag gelegt (arbeite halbtags), von 17 bis 19 Uhr.

Im Moment habe ich es mit vier Hauptfächern und der zweiten Fremdsprache zu tun. Der Zeitaufwand ist vom Lernzentrum mit 15 Stunden pro Woche angegeben, allerdings halt für den regulären Kurs von 3 Jahren. Bis 2018 ist es ja weniger, also dachte ich mir, dass ich wahrscheinlich mehr machen muss. Wenn ich unter der Woche für jedes Hauptfach eine Stunde veranschlagen würde, was ja an sich nicht sehr viel ist, summiert sich das zu vier Stunden am Tag und 20 Stunden in der Woche. Mit der zweiten Sprache dann zu 25. Die Rechnung hat mir erst mal etwas im Magen gegrummelt, aber wie so oft, ist es in der Praxis dann doch gar nicht so schlimm.

Der Deutschkurs ist zum Beispiel so organisiert, dass pro 4 Wochen immer nur ein Thema behandelt wird. Dazu gibt es dann eine Klausur. Wenn man das z.B. mal innerhalb einer Woche erledigt, hat man gewissermaßen die restlichen 3 Wochen deutschfrei.

In Englisch und Französisch muss man regelmäßig Vokabeln lernen, das ist klar, aber nicht ständig Texte oder Klausuren schreiben. Zum Vokabelnlernen habe ich jeweils eine halbe Stunde angesetzt, das reicht gut. Lieber weniger, dafür jeden Tag. Außerdem lässt sich gerade Englisch super in den Alltag integrieren. Auf Kabel gibt es CNN und BBCWorld. Oder man guckt über die VoD-Dienste, die haben ja meistens auch die englische Originalversion, wenn man will, auch mit Untertiteln. Wichtig ist ja auch, dass man lernt, flüssig zu sprechen. Da ich niemanden habe, mit dem ich sprechen kann, beherzige ich einen Rat aus dem Sprachenlehrgang von meiner Englisch-Tutorin und lese mir Texte selbst laut vor. Das klappt gut, auch in Französisch. Am Anfang kommt man sich ein bisschen doof vor, aber das vergeht 😋

In Mathe sieht es schon anders aus. Das sind so Stoffgebiete, die mir sofort wieder aus dem Kopf gehen, wenn ich mich mal eine Weile nicht mit ihnen beschäftige. In Mathe war ich zudem immer recht schlecht, so ist meine Grundeinstellung demgegenüber auch eher schlecht, und ich bin sehr schnell entmutigt. Allerdings hat das Lernzentrum echt gute Anleitungsvideos, der Mathetutor kann ziemlich gut erklären. Ich glaube, ich kapiere zum ersten Mal in meinem Matheleben etwas – jupiduuuu! 🙃 Ich versuche es dann im Kopf zu behalten, indem ich wirklich alle verfügbaren Übungsaufgaben mache.

Geschichte hat mich schon immer interessiert, ich denke, das wird mir leichtfallen, aber die wichtigen Fakten muss man halt auch öfter mal wiederholen, damit sie im Gedächtnis bleiben. Das Buch ist da super, weil es eine Zeitleiste mit den wichtigsten Ereignissen hat und die wichtigen Fachbegriffe immer am Rand stehen und erklärt werden. Die schreibe ich mir auf Karteikarten ab und lerne sie wie Vokabeln.

Vielleicht hat ja von euch alten Hasen noch jemand Tipps für mich, was ich sonst noch machen oder besser machen kann?

Viele Grüße

Quapsel


1 Person gefällt das


10 Kommentare


ViennaCalling

Geschrieben

Zum Vokabellernen verwende ich gern eine Karteikarten-App am Handy (+ synchronisiert am Computer zum einfacheren Eintippen)

Damit kann man dann auch sehr kurze Zeitfenster recht schön nutzen, zB beim Warten auf den Bus, kurz vorm Einschlafen im Bett noch, oder auch am 🚽

Solche Apps nutzen die Lernkurve aus und geben dir die Vokabeln dann quasi zum Wiederholen, kurz bevor du sie vergessen würdest

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Danke für den Tipp, Vienna! Welche App nimmst du da so?

 

Ich hatte mal Phase 6 ausprobiert, aber bei aller Technikliebe, es ging dann doch schneller per Hand und Papier. Außerdem notiere ich mir auf meinen Karten auch gerne Eselsbrücken oder weitere Wörter, die dazugehören. Das ging per Handy leider nicht.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
ViennaCalling

Geschrieben

Ich verwend Anki und AnkiDroid

Im Forumsbereich zu den Lernmethoden gab es übrigens auch mal einen längeren Thread zu den unterschiedlichen Programmen

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Hier ist die Diskussion zu den elektronischen Lernkartei-Systemen:

Wenn du mit Papier gut zurecht kommst, finde ich das aber genauso okay und weiß, dass viele Fernstudenten auch mit Papier-Karten lernen.

 

Insgesamt macht es den Eindruck, dass du dir schon viele Gedanken über dein Lernkonzept gemacht hast und gut abwägst, wo du vermutlich wie viel Zeit investieren musst. Vermutlich wird es dann eh so sein, dass du im Laue der Zeit immer wieder Anpassungen vornehmen wirst, um das für dich am Besten passende System zu finden.

 

Englische Filme mit (englischen) Untertiteln können auch eine Menge bringen. Und gerade wenn du dann noch englische Nachrichten dazu nimmst, bekommst du auch das Vokabular aus verschiedenen Bereichen mit und lernst formelle Sprache und Alltagssprache kennen sowie britisches und amerikanisches Englisch. 

 

Welche Materialien stellt die Fernschule denn für Englisch zur Verfügung?

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
vor 5 Stunden, Markus Jung sagte:

Wenn du mit Papier gut zurecht kommst, finde ich das aber genauso okay und weiß, dass viele Fernstudenten auch mit Papier-Karten lernen.

 

Ja, bei mir scheint das Gedächtnis zu einem Großteil in Fingern und Stift zu sitzen. Ich muss Dinge aufschreiben, die ich mir merken will. Für Geschichte benutzten wir zusammen mit unserer Tutorin Repetico, aber es nutzt nichts, ich muss mir die Definitionen halt auch immer noch mal selbst abschreiben, sonst bleibt das nicht haften. Nur angucken bringt nichts.

 

vor 5 Stunden, Markus Jung sagte:

Welche Materialien stellt die Fernschule denn für Englisch zur Verfügung?

 

Für meinen Kurs habe ich ein Buch von Cornelsen bekommen, ein "Refresher", denn ich fange ja nicht bei null an. Ein schönes Buch, ganz neu, mit CDs, auf denen alle Texte vorgelesen werden, beim Verlag gibt es dazu online viele  Übungen. Dazu kommt noch ein kleines Grammatikheftchen mit Übungen. Vom Lernzentrum gibt es für jede Unit einen Lernplan runterzuladen, der genau sagt, was man wie und in welcher Reihenfolge abarbeiten soll. Zum Abhaken, was ich sehr praktisch finde.

 

Daneben habe ich noch ein Buch über Landeskunde GB und USA bekommen. Das kommt im Abitur ja dran. Dazu gibt es einen eigenen kleinen Studienbrief, naja Begleitheft.

 

Zur weiteren Kontrolle gibt es Klausuren mit richtigen Abituraufgaben und mündliches Training über das Telefon. Ob oder wann ich mich das traue, weiß ich noch nicht 😁

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Zitat

mündliches Training über das Telefon. Ob oder wann ich mich das traue, weiß ich noch nicht 1f601.png

 

Kann ich mir vorstellen, dass dich das Überwindung kostet. Wobei es die echte Prüfung dann natürlich leichter macht.

 

Wohnst du denn in der Nähe von Stuttgart? - Vielleicht kannst du das Training dann ja auch vor Ort im Lernzentrum machen, wenn dir das leichter fällt.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Ja, ich wohne in der Nähe und habe mir das auch schon überlegt. Die Prüfung findet ja auch nicht am Telefon statt 🤔

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Könnte ich mir dann als gute Alternative vorstellen und kann gut sein, dass es dir im persönlichen Kontakt etwas leichter fällt und wie du ja auch schon schreibst ist es dann sogar noch näher an der realen Situation dran. Sprich doch mal mit dem Lernzentrum, ich kann mir gut vorstellen, dass da etwas möglich ist.

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Ja, dass es möglich ist, weiß ich, das hat man mir schon angeboten. Das Lernzentrum ist ja auch eine normale Nachhilfeschule, da kann jeder hingehen, der in der Nähe wohnt.

 

Mal sehen, vielleicht "tarne" ich es erst mal als Nachhilfestunde, dann bin ich nicht ganz so aufgeregt ☺️

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link