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Planung über den Haufen geworfen

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Sternle13

158 Aufrufe

Eigentlich war ja mein Plan, mich mit Forschungsmethoden und Corporate Governance zu beschäftigen. Aber mit dem Forschungsdesign tue ich mich noch etwas schwer. Ich habe mich für ein Thema entschieden, kann das aber mal so gar nicht greifen ob das passt oder nicht. Zudem weiß ich nicht so ganz wie ich damit anfangen soll, das es ja nicht sonderlich umfangreich sein soll.

Dann habe ich nochmal einen Blick auf meinen Semesterplan geworfen und gesehen, dass der Abgabetermin erst im Nov/Dez ist. Also ist FRM jetzt erst mal in den Hintergrund gerutscht und ich schaue mir neben Corporate Governance noch Wachstum und Konjunktur an.

Habe gestern mal einen Blick gewagt, da VWL und ich nie besonders gute Freunde waren. Naja ich werde mal mein Glück damit versuchen.

Strategisches Management steht ja auch noch an, aber hier bekommen wir erst das Thema Mitte Okt, also kann ich hier auch nichts machen. (Zumindest rede ich mir das so schön ;) )

 

Zwischenzeitlich hatte ich mir auch schon die Gedanken gemacht, ob das überhaupt richtig ist, was ich hier machen und ob ich das alles auch schaffe. Aber die erste Klausur steht erst Ende Okt an, also habe ich bis dahin noch Zeit, mich mit dem Thema auseinander zu setzten und auch irgendwie Selbstvertrauen zu finden.

 

Was macht ihr, wenn ihr Motivationsschwierigkeiten habt?


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3 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Zitat

Zwischenzeitlich hatte ich mir auch schon die Gedanken gemacht, ob das überhaupt richtig ist, was ich hier machen und ob ich das alles auch schaffe.

 

Was genau lässt dich daran zweifeln - ob es

  1. das Richtige ist und 
  2. auch für dich schaffbar ist?
Zitat

Was macht ihr, wenn ihr Motivationsschwierigkeiten habt?

 

Einige Überlegungen dazu findest du hier - wobei Motivation natürlich auch etwas sehr individuelles ist:

 

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das ist das richtige ist, hoffe ich mal ;)

Ich zweifele ob ich das auch schaffen kann 🙈 Ich weiß andere haben es auch hinbekommen. Vielleicht zweifele ich ja auch, da ich das nicht ganz so ernst sehe. Ich versuche das jetzt einfach mal und wenn es nicht klappt, dann höre ich einfach wieder auf. Dadurch habe ich ja nichts verloren.

Aber auf der Anderen Seite steht natürlich auch der Ehrgeiz 🙊

 

Vielleicht mach ich mir auch einfach zu viele Gedanken und sollte das einfach mal auf mich zu kommen lassen.

 

Meine Motivation ist natürlich auch immer Tagesform abhängig. Solang das Wetter noch schön ist, will ich am Feierabend ja auch mal noch draußen etwas machen. Aber auf der anderen Seite weiß ich auch, dass wenn es wieder schlechter wird und früher dunkel, die Motivation auch geringer ist.

Ich muss mir eben immer kleine Ziele setzten und dann mich auch belohnen. Und mir aber auch Freiräume schaffen. Jeden Tag in der Woche hinzusetzten bringt mir auch nichts, wenn ich mit dem Kopf nicht bei der Sache bin.

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Markus Jung

Geschrieben

Ich habe jetzt nochmal in deinen früheren Blogeinträgen nachgelesen, warum du das Studium machst. Wenn ich es richtig verstanden habe, gibt es jetzt bei dir keine zwingende Notwendigkeit, dass du das Studium machen möchtest, zum Beispiel um den nächsten schon geplanten Karriereschritt zu machen oder um dich beruflich zu verändern, sondern du machst es für dich und auch um deinen Arbeitsplatz und spätere berufliche Möglichkeiten zu sichern. Ansonsten ist es auch ein Hobby für dich.

 

Was spricht dagegen, dass Ganze dann auch wie ein Hobby, also schon engagiert, aber ohne zu großen Druck und mit Freude anzugehen? Wobei ich da überlege, ob die HFH der optimale Anbieter ist, weil die Strukturen dort ja doch relativ starr vorgegeben sind, weswegen sich viele auch bewusst für dieses Konzept entscheiden.

 

Gehst du eigentlich zu den Präsenzveranstaltungen?

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      Wir arbeiten beide Vollzeit, deswegen werden wir in Teilzeit studieren. Ich möchte euch mal unsere Ausgangssituationen schildern.  
      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
      Ich selber arbeite an einer FH, ich habe nach der Schule schon an der Uni Wien studiert, aber das Leben kam dazwischen und habe mein Studium nicht abgeschlossen. Es war aber auch einfach das falsche Fach, egal. 
      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
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      Ich freue mich einfach auf den Start! 
      So, das war es für´s erste. Bis ganz bald!
       
    • WibbSi
      Von WibbSi in WibbSi wird Pflegemanager! 5
      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!