Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
  • Einträge
    23
  • Kommentare
    40
  • Aufrufe
    677

Zeitmanagement - LE 2 Analyse des Ist-Zustands

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
Hermine Granger

74 Aufrufe

Lerneinheit 2 fängt gleich super an. Man wird aufgefordert in einen Rechner seine Daten einzugeben, aus denen dann das persönliche Zeitkapital von heute bis zum Ruhestand errechnet wird.

Bei den meisten Menschen soll es so sein, dass das Freizeitkapital deutlich höher ist, als das Arbeitskapital. Das ist bei mir nicht der Fall. Bei mir fällt das Arbeitskapital fast doppelt so hoch aus wie das Arbeitskapital.

Was einem dabei jedoch klar wird ist, dass Zeit eine begrenzte Ressource ist. Ich gestehe, dass ich darüber noch nie so nachgedacht habe.

Danach soll man einen subjektiven Eindruck der eigenen Zeitnutzung bekommen. Dazu werden (für mich zumindest) ein wenig unbequeme Fragen gestellt.

Welche Aufgaben fallen einem leicht, welche nicht. Welche hängen wie eine dunkle Wolke über einem? Sind es die gleichen, die in kurzer Zeit erledigt werden könnten, aber trotzdem immer wieder aufgeschoben werden?

Puh, wenn ich ehrlich bin öffnet mir schon das die Augen. Ich bekenne mich hiermit öffentlich zur Prokrastination. Unglaublich welche Aufgaben ich aufschiebe und welche ich vorziehe, nur um andere nicht machen zu müssen.

Wie wir unsere Zeit einteilen ist dann das nächte Thema. Ich glaube, nicht nur mir geht es so, dass einem nicht bewusst ist wie viel Zeit manche Tätigkeiten, die man mal eben so nebenbei macht, brauchen. So kann „einen Kaffee“ trinken zur viel zu langen Aufgaben werden. Stellt man sich vor die Kaffeemaschine ist leer, der Kaffee nicht in seinem Töpfen oder die Filtertüten verstecken sich. Dann wird Kaffeekochen zur zeitraubenden Aufgabe. Aus „mal eben einen Kaffee trinken“ wird eine ausgewachsene Aufgabe.

Um zu schauen wie man selbst so seine Zeit „vertrödelt“, wird man aufgefordert ein Zeitprotokoll zu führen. Dies soll man über ein bis zwei Wochen machen. Da ich für das Modul nicht mehr so viel Zeit habe, nehme ich mal einen alten Kalender zu Hilfe, in dem ich sowas schon mal gemacht habe.

Sinn und Zweck ist es an Hand der Ausführungen zu sehen wo man Arbeitsabläufe beschleunigen oder auch vereinfachen kann.

In Anschluss geht es um Störungen, die einen während des Arbeitens aus der Konzentration holen. So braucht man nach einer Störung, egal welcher Art und wie lange sie dauert, ca. 20 Minuten, um wieder in ein konzentriertes Arbeiten zurück zu finden.
Um Unterbrechungen zu vermeiden soll man seine Zeitfresser identifizieren. Hierzu kann man das Zeitprotokoll heranziehen. Meine Zeitfresser sind ganz klar alle Social Media-Kanäle und meine Eltern.

Wichtig ist auch die eigene Leistungskurve zu kennen, also den eigenen Biorhythmus. Besonders anspruchsvolle Aufgaben, wie Lernen, sollten dann angegangen werden, wenn die Aufmerksamkeitsspanne am höchsten ist. Am besten findet man dies heraus, indem man sich ein Diagramm zeichnet. Auf der Y-Achse die Leistung eintragen (von -50% bis +50%) und auf der X-Achse die Uhrzeit. Es kann keine pauschale Aussage dazu getroffen werden wie eine Leistungskurve auszusehen hat. Jeder Mensch ist da anders.


Inhaltsverzeichnis zum Blog *Tourismuswirtschaft – Jade Hochschule*

eine Übersicht all meiner Blogs

 


1 Person gefällt das
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


2 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Was die Leistungskurve angeht würde mich interessieren, wie dieser Prozentwert denn geschätzt werden soll. Das ist ja ein sehr subjektives Empfinden. 

 

Ansonsten alles sehr plausibel und du scheinst dich ja auch sehr intensiv und selbstkritisch damit auseinander zu setzen. Ich bin gespannt, ob sich dann auch neue Gewohnheiten darauf für dich ergeben.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Hermine Granger

Geschrieben

Zitat

Was die Leistungskurve angeht würde mich interessieren, wie dieser Prozentwert denn geschätzt werden soll. Das ist ja ein sehr subjektives Empfinden.

 

Ja, so ist es. Sie ist subjektiv. Daher kann ich da auch keinen Rat geben. Ich mache das so, dass alles im Minusbereich schon sehr müde ist und ich da im Grunde nicht mehr viel bis gar nichts mehr gebacken bekomme.

0 ist für mich neutral. Also ich könnte etwas tun, muss aber noch nicht. 😚

Alles darüber zeigt letztlich die positive Intensität meiner Aufmerksamkeitsspanne. Wenn ich bei +50% abgekommen bin, sitze ich hochkonzentiert mit rotem Kopf an meinem Schreibtisch und merke nicht mehr wie die Zeit vergeht.

 

Was die neuen Gewohnheiten angeht, habe ich mir immerhin schon einen Kalender zugelegt, meine Ziele definiert und analysiert. Es wird also. Es kann ja auch nur besser werden. 😊

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.
    • graphita
      Von graphita in Zu Zweit zum Bsc - Wiwi an der FernUni Hagen 8
      Guten Morgen,
      ein bisschen hab ich überlegt, jetzt habe ich mich doch entschlossen einen Blog zu beginnen.  
      Mit Sommersemester 2017 beginne ich an der Fernuni Hagen Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Der Blog hat aber den Titel "zu zweit", jetzt die Erklärung warum: mein Verlobter, in 6 Tagen mein Ehemann, und ich haben beschlossen gemeinsam zu studieren.
      Wir arbeiten beide Vollzeit, deswegen werden wir in Teilzeit studieren. Ich möchte euch mal unsere Ausgangssituationen schildern.  
      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
      Ich selber arbeite an einer FH, ich habe nach der Schule schon an der Uni Wien studiert, aber das Leben kam dazwischen und habe mein Studium nicht abgeschlossen. Es war aber auch einfach das falsche Fach, egal. 
      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
      Ich war sofort Feuer und Flamme als ich festgestellt habe, dass mein Verlobter auch studieren könnte! Ich hab im Studienzentrum angerufen um abzuklären, ob ich eh nichts falsch verstanden habe und ob mein Verlobter tatsächlich mit Berufsausbildung (KFZ Mechaniker und Elektriker) studieren könnte. Ja, kann er! 3 Jahre Berufstätigkeit hat er ja locker erfüllt! 
      Ich hab ihm davon erzählt und es war beschlossen. Wir werden gemeinsam studieren. Er leitet seit 5 Jahren ein Referat, da hat er sich Wirtschaftswissenschaften für sich ausgesucht. Ich hab gesagt, ich mache auch Wirtschaft, ich würde gerne unterrichten, vielleicht hab ich an meinem Arbeitsplatz später eine Chance auf einen kleinen Lehrauftrag. Wir werden sehen. 
      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
      So, das war es für´s erste. Bis ganz bald!
       
    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 8
      Hallo liebe Blogleser,
       
      hier ganz druckfrische Informationen aus meinem Mitarbeiterentwicklungsgespräch:
      Der Master geht von Arbeitgeberseite her klar!
       
      Für die Pflicht-Präsenztage bekomme ich Dienstbefreiung, das Anerkennungs-Praktikum darf ich in unserer Einrichtung absolvieren (falls von Seiten der Diploma/MEU zulässig) und die Masterarbeit darf ich auch hier schreiben. Außerdem wird mir unser Ltd. Psychologe während des Studiums für fachliche Fragen zur Seite stehen.
      Nur Geld gibt´s keines. Womit ich aber leben kann, da die Studiengebühren ja als Werbungskosten geltend gemacht werden können.
       
      Jetzt bleibt nur noch die Hürde, in den Studiengang aufgenommen zu werden. Genaue Infos gibt es aber leider noch nicht. Die Diploma geht davon aus, dass es in zwei Wochen soweit sein wird.
       
       
      Drückt mir die Daumen!
       
      So long...
      Forensiker