Springe zum Inhalt
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
  • Einträge
    23
  • Kommentare
    40
  • Aufrufe
    972

Zeitmanagement - LE 2 Analyse des Ist-Zustands

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Hermine Granger

132 Aufrufe

Lerneinheit 2 fängt gleich super an. Man wird aufgefordert in einen Rechner seine Daten einzugeben, aus denen dann das persönliche Zeitkapital von heute bis zum Ruhestand errechnet wird.

Bei den meisten Menschen soll es so sein, dass das Freizeitkapital deutlich höher ist, als das Arbeitskapital. Das ist bei mir nicht der Fall. Bei mir fällt das Arbeitskapital fast doppelt so hoch aus wie das Arbeitskapital.

Was einem dabei jedoch klar wird ist, dass Zeit eine begrenzte Ressource ist. Ich gestehe, dass ich darüber noch nie so nachgedacht habe.

Danach soll man einen subjektiven Eindruck der eigenen Zeitnutzung bekommen. Dazu werden (für mich zumindest) ein wenig unbequeme Fragen gestellt.

Welche Aufgaben fallen einem leicht, welche nicht. Welche hängen wie eine dunkle Wolke über einem? Sind es die gleichen, die in kurzer Zeit erledigt werden könnten, aber trotzdem immer wieder aufgeschoben werden?

Puh, wenn ich ehrlich bin öffnet mir schon das die Augen. Ich bekenne mich hiermit öffentlich zur Prokrastination. Unglaublich welche Aufgaben ich aufschiebe und welche ich vorziehe, nur um andere nicht machen zu müssen.

Wie wir unsere Zeit einteilen ist dann das nächte Thema. Ich glaube, nicht nur mir geht es so, dass einem nicht bewusst ist wie viel Zeit manche Tätigkeiten, die man mal eben so nebenbei macht, brauchen. So kann „einen Kaffee“ trinken zur viel zu langen Aufgaben werden. Stellt man sich vor die Kaffeemaschine ist leer, der Kaffee nicht in seinem Töpfen oder die Filtertüten verstecken sich. Dann wird Kaffeekochen zur zeitraubenden Aufgabe. Aus „mal eben einen Kaffee trinken“ wird eine ausgewachsene Aufgabe.

Um zu schauen wie man selbst so seine Zeit „vertrödelt“, wird man aufgefordert ein Zeitprotokoll zu führen. Dies soll man über ein bis zwei Wochen machen. Da ich für das Modul nicht mehr so viel Zeit habe, nehme ich mal einen alten Kalender zu Hilfe, in dem ich sowas schon mal gemacht habe.

Sinn und Zweck ist es an Hand der Ausführungen zu sehen wo man Arbeitsabläufe beschleunigen oder auch vereinfachen kann.

In Anschluss geht es um Störungen, die einen während des Arbeitens aus der Konzentration holen. So braucht man nach einer Störung, egal welcher Art und wie lange sie dauert, ca. 20 Minuten, um wieder in ein konzentriertes Arbeiten zurück zu finden.
Um Unterbrechungen zu vermeiden soll man seine Zeitfresser identifizieren. Hierzu kann man das Zeitprotokoll heranziehen. Meine Zeitfresser sind ganz klar alle Social Media-Kanäle und meine Eltern.

Wichtig ist auch die eigene Leistungskurve zu kennen, also den eigenen Biorhythmus. Besonders anspruchsvolle Aufgaben, wie Lernen, sollten dann angegangen werden, wenn die Aufmerksamkeitsspanne am höchsten ist. Am besten findet man dies heraus, indem man sich ein Diagramm zeichnet. Auf der Y-Achse die Leistung eintragen (von -50% bis +50%) und auf der X-Achse die Uhrzeit. Es kann keine pauschale Aussage dazu getroffen werden wie eine Leistungskurve auszusehen hat. Jeder Mensch ist da anders.


Inhaltsverzeichnis zum Blog *Tourismuswirtschaft – Jade Hochschule*

eine Übersicht all meiner Blogs

 

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  


2 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Was die Leistungskurve angeht würde mich interessieren, wie dieser Prozentwert denn geschätzt werden soll. Das ist ja ein sehr subjektives Empfinden. 

 

Ansonsten alles sehr plausibel und du scheinst dich ja auch sehr intensiv und selbstkritisch damit auseinander zu setzen. Ich bin gespannt, ob sich dann auch neue Gewohnheiten darauf für dich ergeben.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Zitat

Was die Leistungskurve angeht würde mich interessieren, wie dieser Prozentwert denn geschätzt werden soll. Das ist ja ein sehr subjektives Empfinden.

 

Ja, so ist es. Sie ist subjektiv. Daher kann ich da auch keinen Rat geben. Ich mache das so, dass alles im Minusbereich schon sehr müde ist und ich da im Grunde nicht mehr viel bis gar nichts mehr gebacken bekomme.

0 ist für mich neutral. Also ich könnte etwas tun, muss aber noch nicht. ?

Alles darüber zeigt letztlich die positive Intensität meiner Aufmerksamkeitsspanne. Wenn ich bei +50% abgekommen bin, sitze ich hochkonzentiert mit rotem Kopf an meinem Schreibtisch und merke nicht mehr wie die Zeit vergeht.

 

Was die neuen Gewohnheiten angeht, habe ich mir immerhin schon einen Kalender zugelegt, meine Ziele definiert und analysiert. Es wird also. Es kann ja auch nur besser werden. ?

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Kostenlos ein neues Benutzerkonto erstellen.

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden



×

Wichtige Information

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen: Datenschutzerklärung