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Zeitmanagement - LE 4 Planung

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Hermine Granger

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Das Schwierige am Planen ist, dass man nie alle Informationen hat, die man braucht, um perfekt zu planen. Daher ist es wichtig, dass zum Planen alle relevanten Informationen zusammengetragen werden, die man erhalten kann. So ist man später gewappnet, wenn Unvorhergesehenes geschieht und die eigenen Pläne durcheinander bringen möchte.

Man kann Planen natürlich auch über- und untertreiben. Tut man zu viel, hat man zu wenig Luft um Unvorhergesehenes in sein Leben einzubinden. Tut man zu wenig, arbeitet man ggf. entgegen der eigenen Zielsetzung und verliert die Orientierung.

Planung braucht Zeit. Nun könnte man sagen, diese Zeit kann man auch besser investieren. Z.B. in das Erreichen seiner Ziele. Aber damit ist die Zeit nicht (unbedingt) besser investiert. Planung gibt uns Struktur und verschafft uns so die Möglichkeit Zeit, die wir mit falschen Dingen verplempert hätten, in die Richtigen zu investieren.

Planung „schenkt“ uns Zeit!

Zeitbalance spielt bei der Planung eine wichtige Rolle. Es geht darum, dass man ein Gleichgewicht zwischen dem eigenen Körper, der Leistungserbringung, persönlichen Kontakten und Partnerschaften und der Selbstverwirklichung schaffen sollte.

Dieses Balance-Modell stammt aus der Psychotherapie und ist sicher nicht für jeden etwas. Es besteht die Möglichkeit es für sich anzupassen. Natürlich steht es jedem frei sich auch ein anderes Modell als Planungsgrundlage zu suchen.

Für die Einbeziehung des Balance-Modells kann die eigene Leistungskurse, die bereits aus einer früheren Lerneinheit bekannt ist, helfen. Dabei sollte man Pausen nicht vergessen, um seinen Energiespeicher wieder aufzuladen.

Pläne werden grundsätzlich schriftlich festgehalten. Dabei spielt es keine Rolle, ob dies in digitaler oder Papierform geschieht.

Aus dem Nähkästchen:
Ich habe lange versucht einen Planer zu finden, der meinen Ansprüchen genügt. Ich hatte Taschenkalender, Tischkalender, Ringplaner, Buchkalender, selbstgestaltete Bücher und was man sich sonst noch so vorstellen kann. Nichts fruchtete.

Dann dachte ich, ich steige mal auf die digitale Variante um und versuchte den Googlekalender zu nutzen. Pustekuchen. Das ging noch schlechter. Ich bin einfach kein digitaler Mensch, wenn es um meine Lebensplanung geht. Also wieder zurück zu Papier und Stift.

Ich kam wieder auf den guten alten Ringplaner zurück, den ich in allen möglichen Größen zu Hause habe. Ich erstellte eigene Einleger, weil die gekauften gar nicht funktionierten. (Abgesehen davon, dass die Kaufhofeinleger mit ihrem grauen Rand echt demotivierend auf mich wirkten.) Aber auch das ging nicht.

Nachdem ich immer unorganisierter wurde, musste etwas geschehen. Ich youtubete mich so durch die Abende und fand tatsächlich eine Lösung und damit auch Plannerpeace, wie es in „Fachkreisen“ so schön heißt.

Ich kombiniere mittlerweile ein Traveler’s Notebook mit einem Bullet Journal.

Was ist ein Traveler’s Notebook?
Das sind Hefte, die in einen (normalerweise) ledernen Umschlag eingehängt werden. Das ist super easy selber zu machen. Sowohl der Umschlag, als auch die Heftchen.
Für mich hat dieses System den Vorteil, dass ich den Kalender strukturieren kann, wie ich ihn brauche. Ein Heft pro Monat für die Tagesplanung, alle Monatsübersichten und Wochenplanungen in ein anderes Heft. Eines zu Studien- und eines zur Projektplanung. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Ist ein Heft voll, nimmt man es heraus und ersetzt es durch ein anderes (falls gewünscht). So schleppe ich auch nicht immer vergangene Monate mit mir rum, sondern kann konsequent in die Zukunft planen. (Andere Kalender sind ja immer nur für einen bestimmten Zeitraum gedacht.)

Warum jetzt Bullet Journal?
Ein Bullet Journal ist ein Buch, in dem man seine Planung durch ein bestimmtes System strukturiert. Es gibt spezifische Symbole, die dafür genutzt werden. Zum Beispiel wenn eine Aufgabe erledigt oder verschoben wurde. Man nennt diese Symbole Keys (Schlüssel). Ich habe mir meine eigenen entwickelt, weil ich sie aus Gewohnheit heraus schon in der Vergangenheit genutzt habe und nichts Neues lernen wollte.
Zudem steht es einem frei seine Seiten bildhaft zu füllen. Ich schreibe zum Beispiel nicht einfach „Youtube“, sondern zeichne das Symbol dafür. Das macht den Kalender zu etwas sehr Individuellem und Persönlichem.

Für mich ist diese Kombi nur vorteilhaft. Wie geschrieben, ich muss keine alten Sachen mit mir rumschleppen, kann erweitern und verkleinern wie ich möchte. Ich beschränke mich dabei nicht auf einen vorgegebenen Zeitraum oder eine vorgegebene Seitenzahl. Ich kann individualisieren und anpassen. Jede Woche, jeder Monat kann anders aufgebaut sein, wenn ich es möchte oder eben anders brauche.

Alles in Allem entsteht eine persönliche Bindung zu meinem Kalender, die ich persönlich anscheinend brauche, um ihn mit Freude zu nutzen und nicht als Ballast zu sehen.


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2 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Wie viel Zeit investierst du denn ungefähr in deine Planung? - Auf den ersten Blick wirkt dein System auf mich erstmal recht komplex, aber ich denke da muss jeder sein eigenes System finden und ggf. auch immer wieder anpassen.

 

Ich arbeite komplett digital, hauptsächlich mit dem Tool Remember the Milk und einem Kalender, teilweise für größere Projekte noch zusätzlich mit einer einfachen Textdatei.

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Es ist auch sehr komplex, aber alles andere hat einfach nie funktioniert. Remember the Milk hab ich auch schon ausprobiert. Aber alles was digital ist, tut's nicht lange bei mir.

 

Wie viel Zeit ich investiere weiß ich gar nicht. Ich sage immer andere kaufen sich Malbücher für Erwachsene, doodeln oder meditieren und ich mache meinen Kalender fertig. Für mich ist das Entspannung pur, weil ich dabei komplett abschlaten kann.

 

Meine Monatsüberischten mache ich einmalig für das ganze Jahr fertig. Die habe ich immer dabei, weil ich damit meine Termine plane.

Die Tagesübersichten mache ich immer für eine Woche im Voraus fertig. Das hat sich ganz gut bewehrt. Sie sind nur für mich privat und enthalten unter anderem Tagesabläufe, Gewichtstracker und kurze Tagebucheinträge.

Ergänzend habe ich noch einige Tracker, wie z.B. für das Studium, meine Projekte und Sport.

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