Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
  • Einträge
    23
  • Kommentare
    40
  • Aufrufe
    677

Zeitmanagement - LE 4 Planung

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
Hermine Granger

70 Aufrufe

Das Schwierige am Planen ist, dass man nie alle Informationen hat, die man braucht, um perfekt zu planen. Daher ist es wichtig, dass zum Planen alle relevanten Informationen zusammengetragen werden, die man erhalten kann. So ist man später gewappnet, wenn Unvorhergesehenes geschieht und die eigenen Pläne durcheinander bringen möchte.

Man kann Planen natürlich auch über- und untertreiben. Tut man zu viel, hat man zu wenig Luft um Unvorhergesehenes in sein Leben einzubinden. Tut man zu wenig, arbeitet man ggf. entgegen der eigenen Zielsetzung und verliert die Orientierung.

Planung braucht Zeit. Nun könnte man sagen, diese Zeit kann man auch besser investieren. Z.B. in das Erreichen seiner Ziele. Aber damit ist die Zeit nicht (unbedingt) besser investiert. Planung gibt uns Struktur und verschafft uns so die Möglichkeit Zeit, die wir mit falschen Dingen verplempert hätten, in die Richtigen zu investieren.

Planung „schenkt“ uns Zeit!

Zeitbalance spielt bei der Planung eine wichtige Rolle. Es geht darum, dass man ein Gleichgewicht zwischen dem eigenen Körper, der Leistungserbringung, persönlichen Kontakten und Partnerschaften und der Selbstverwirklichung schaffen sollte.

Dieses Balance-Modell stammt aus der Psychotherapie und ist sicher nicht für jeden etwas. Es besteht die Möglichkeit es für sich anzupassen. Natürlich steht es jedem frei sich auch ein anderes Modell als Planungsgrundlage zu suchen.

Für die Einbeziehung des Balance-Modells kann die eigene Leistungskurse, die bereits aus einer früheren Lerneinheit bekannt ist, helfen. Dabei sollte man Pausen nicht vergessen, um seinen Energiespeicher wieder aufzuladen.

Pläne werden grundsätzlich schriftlich festgehalten. Dabei spielt es keine Rolle, ob dies in digitaler oder Papierform geschieht.

Aus dem Nähkästchen:
Ich habe lange versucht einen Planer zu finden, der meinen Ansprüchen genügt. Ich hatte Taschenkalender, Tischkalender, Ringplaner, Buchkalender, selbstgestaltete Bücher und was man sich sonst noch so vorstellen kann. Nichts fruchtete.

Dann dachte ich, ich steige mal auf die digitale Variante um und versuchte den Googlekalender zu nutzen. Pustekuchen. Das ging noch schlechter. Ich bin einfach kein digitaler Mensch, wenn es um meine Lebensplanung geht. Also wieder zurück zu Papier und Stift.

Ich kam wieder auf den guten alten Ringplaner zurück, den ich in allen möglichen Größen zu Hause habe. Ich erstellte eigene Einleger, weil die gekauften gar nicht funktionierten. (Abgesehen davon, dass die Kaufhofeinleger mit ihrem grauen Rand echt demotivierend auf mich wirkten.) Aber auch das ging nicht.

Nachdem ich immer unorganisierter wurde, musste etwas geschehen. Ich youtubete mich so durch die Abende und fand tatsächlich eine Lösung und damit auch Plannerpeace, wie es in „Fachkreisen“ so schön heißt.

Ich kombiniere mittlerweile ein Traveler’s Notebook mit einem Bullet Journal.

Was ist ein Traveler’s Notebook?
Das sind Hefte, die in einen (normalerweise) ledernen Umschlag eingehängt werden. Das ist super easy selber zu machen. Sowohl der Umschlag, als auch die Heftchen.
Für mich hat dieses System den Vorteil, dass ich den Kalender strukturieren kann, wie ich ihn brauche. Ein Heft pro Monat für die Tagesplanung, alle Monatsübersichten und Wochenplanungen in ein anderes Heft. Eines zu Studien- und eines zur Projektplanung. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Ist ein Heft voll, nimmt man es heraus und ersetzt es durch ein anderes (falls gewünscht). So schleppe ich auch nicht immer vergangene Monate mit mir rum, sondern kann konsequent in die Zukunft planen. (Andere Kalender sind ja immer nur für einen bestimmten Zeitraum gedacht.)

Warum jetzt Bullet Journal?
Ein Bullet Journal ist ein Buch, in dem man seine Planung durch ein bestimmtes System strukturiert. Es gibt spezifische Symbole, die dafür genutzt werden. Zum Beispiel wenn eine Aufgabe erledigt oder verschoben wurde. Man nennt diese Symbole Keys (Schlüssel). Ich habe mir meine eigenen entwickelt, weil ich sie aus Gewohnheit heraus schon in der Vergangenheit genutzt habe und nichts Neues lernen wollte.
Zudem steht es einem frei seine Seiten bildhaft zu füllen. Ich schreibe zum Beispiel nicht einfach „Youtube“, sondern zeichne das Symbol dafür. Das macht den Kalender zu etwas sehr Individuellem und Persönlichem.

Für mich ist diese Kombi nur vorteilhaft. Wie geschrieben, ich muss keine alten Sachen mit mir rumschleppen, kann erweitern und verkleinern wie ich möchte. Ich beschränke mich dabei nicht auf einen vorgegebenen Zeitraum oder eine vorgegebene Seitenzahl. Ich kann individualisieren und anpassen. Jede Woche, jeder Monat kann anders aufgebaut sein, wenn ich es möchte oder eben anders brauche.

Alles in Allem entsteht eine persönliche Bindung zu meinem Kalender, die ich persönlich anscheinend brauche, um ihn mit Freude zu nutzen und nicht als Ballast zu sehen.


Inhaltsverzeichnis zum Blog *Tourismuswirtschaft – Jade Hochschule*

eine Übersicht all meiner Blogs

 


Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


2 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Wie viel Zeit investierst du denn ungefähr in deine Planung? - Auf den ersten Blick wirkt dein System auf mich erstmal recht komplex, aber ich denke da muss jeder sein eigenes System finden und ggf. auch immer wieder anpassen.

 

Ich arbeite komplett digital, hauptsächlich mit dem Tool Remember the Milk und einem Kalender, teilweise für größere Projekte noch zusätzlich mit einer einfachen Textdatei.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Hermine Granger

Geschrieben

Es ist auch sehr komplex, aber alles andere hat einfach nie funktioniert. Remember the Milk hab ich auch schon ausprobiert. Aber alles was digital ist, tut's nicht lange bei mir.

 

Wie viel Zeit ich investiere weiß ich gar nicht. Ich sage immer andere kaufen sich Malbücher für Erwachsene, doodeln oder meditieren und ich mache meinen Kalender fertig. Für mich ist das Entspannung pur, weil ich dabei komplett abschlaten kann.

 

Meine Monatsüberischten mache ich einmalig für das ganze Jahr fertig. Die habe ich immer dabei, weil ich damit meine Termine plane.

Die Tagesübersichten mache ich immer für eine Woche im Voraus fertig. Das hat sich ganz gut bewehrt. Sie sind nur für mich privat und enthalten unter anderem Tagesabläufe, Gewichtstracker und kurze Tagebucheinträge.

Ergänzend habe ich noch einige Tracker, wie z.B. für das Studium, meine Projekte und Sport.

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.
    • graphita
      Von graphita in Zu Zweit zum Bsc - Wiwi an der FernUni Hagen 8
      Guten Morgen,
      ein bisschen hab ich überlegt, jetzt habe ich mich doch entschlossen einen Blog zu beginnen.  
      Mit Sommersemester 2017 beginne ich an der Fernuni Hagen Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Der Blog hat aber den Titel "zu zweit", jetzt die Erklärung warum: mein Verlobter, in 6 Tagen mein Ehemann, und ich haben beschlossen gemeinsam zu studieren.
      Wir arbeiten beide Vollzeit, deswegen werden wir in Teilzeit studieren. Ich möchte euch mal unsere Ausgangssituationen schildern.  
      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
      Ich selber arbeite an einer FH, ich habe nach der Schule schon an der Uni Wien studiert, aber das Leben kam dazwischen und habe mein Studium nicht abgeschlossen. Es war aber auch einfach das falsche Fach, egal. 
      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
      Ich war sofort Feuer und Flamme als ich festgestellt habe, dass mein Verlobter auch studieren könnte! Ich hab im Studienzentrum angerufen um abzuklären, ob ich eh nichts falsch verstanden habe und ob mein Verlobter tatsächlich mit Berufsausbildung (KFZ Mechaniker und Elektriker) studieren könnte. Ja, kann er! 3 Jahre Berufstätigkeit hat er ja locker erfüllt! 
      Ich hab ihm davon erzählt und es war beschlossen. Wir werden gemeinsam studieren. Er leitet seit 5 Jahren ein Referat, da hat er sich Wirtschaftswissenschaften für sich ausgesucht. Ich hab gesagt, ich mache auch Wirtschaft, ich würde gerne unterrichten, vielleicht hab ich an meinem Arbeitsplatz später eine Chance auf einen kleinen Lehrauftrag. Wir werden sehen. 
      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
      So, das war es für´s erste. Bis ganz bald!
       
    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 8
      Hallo liebe Blogleser,
       
      hier ganz druckfrische Informationen aus meinem Mitarbeiterentwicklungsgespräch:
      Der Master geht von Arbeitgeberseite her klar!
       
      Für die Pflicht-Präsenztage bekomme ich Dienstbefreiung, das Anerkennungs-Praktikum darf ich in unserer Einrichtung absolvieren (falls von Seiten der Diploma/MEU zulässig) und die Masterarbeit darf ich auch hier schreiben. Außerdem wird mir unser Ltd. Psychologe während des Studiums für fachliche Fragen zur Seite stehen.
      Nur Geld gibt´s keines. Womit ich aber leben kann, da die Studiengebühren ja als Werbungskosten geltend gemacht werden können.
       
      Jetzt bleibt nur noch die Hürde, in den Studiengang aufgenommen zu werden. Genaue Infos gibt es aber leider noch nicht. Die Diploma geht davon aus, dass es in zwei Wochen soweit sein wird.
       
       
      Drückt mir die Daumen!
       
      So long...
      Forensiker