Springe zum Inhalt
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
  • Einträge
    23
  • Kommentare
    40
  • Aufrufe
    981

Zeitmanagement - LE 5 Prioritätensetzung und Entscheidung

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Hermine Granger

150 Aufrufe

Genau die Lerneinheit, die mir noch gefehlt hat. *Sarkasmus aus*

Prioritäten zu setzen gehört absolut nicht zu meinen Stärken. Ebenso wenig wie Entscheidungen zu treffen. Keine Ahnung woran das liegt. Aber es war noch nie anders. So langsam aber überkommt es mich, und ich fange an Prioritäten zu setzen. Dafür ist das Treffen von Entscheidungen undabdingbar.

Erst heute habe ich die Entscheidung getroffen nicht zu einem „Tag der offenen Tür“ zu gehen, sondern zu lernen. Damit wurde Lernen zu meiner Priorität. Ich habe mir dafür die alles entscheidende Frage gestellt: „Was bringt mir das Event?“ Im Grunde nichts. Keine neuen Geschäftskontakte und der 25-minütige Vortrag über Geld verdienen im Internet enthält sicher auch keine lebensverändernden Informationen. Zudem wusste ist, dass, wenn ich hingehe, ich danach sicher noch in die Stadt fahre, einfach nur um zu Bummeln und nicht am Schreibtisch hocken zu müssen. Aufschieberitis in ihrer reinsten Form.

Stattdessen sitze ich nun an meinem Schreibtisch, lerne Zeitmanagement und damit auch viel über mich selbst. Booya! So soll es sein.

Zum Inhalt der Lerneinheit:
Die Prioritätensetzung dient dazu am Ende einer Planungsperiode die wichtigsten Dinge erledigt zu haben.

Um die Dinge herauszufiltern, die am wichtigsten sind, kann man das Pareto-Prinzip anwenden. Hierbei geht es darum die 20% der Aufgaben zu finden, die 80% des Outputs ausmachen. Diese 20% nutzen den Hebeleffekt, auch als Leverage-Effekt bekannt.

Um zu Priorisieren kann man sich folgende Fragen stellen:
1. Warum mache ich diese Aufgabe?
2. Warum mache ausgerechnet ich das?
3. Warum gerade zu diesem Zeitpunkt?
4. Warum ausgerechnet so?

zu 1. Ist die Antwort negativ, darf man die Aufgabe ruhig entsorgen.
zu 2. Wenn es keinen triftigen Grund gibt diese Aufgabe selbst zu erledigen, sollte man sie ruhigen Gewissens an jemand anderen abgeben.
zu 3. Ist es wirklich nötig sie genau jetzt zu machen? Oder kann sie warten, damit etwas anderes mit mehr Priorität Vorrang erhält?
zu 4. Ist es sinnvoll die Aufgabe auf die Art und Weise zu erledigen, wie ich es tue oder gibt es einen besseren Weg? (Hinweis auf Effektivität und Effizienz)

Die Gewichtung der Aufgaben ist für die Priorisierung ebenfalls enorm wichtig. Dabei spielt nicht nur der eigentliche Nutzen der Aufagen eine wichtige Rolle (also zum Beispiel wie viel ich damit verdienen kann), sondern auch die Belohnung für die Erledingung. Bekomme ich Anerkennung für das was ich tue?

Aus dem Nähkästchen:
Als ich mich heute gegen das Event entschieden habe, wollte ich einfach lernen, weil ich wusste, dass es dafür eine Belohnung gibt. (Zumindest ist es für mich eine.) Zwar wird mir das Modul nicht angerechnet, aber man erkennt meine Leistung an, indem man mir, sofern ich fleißig genug war, ein Zertifikat dafür ausstellt. Es zählen für mich also nicht nur die Learnings, die ich mitnehme, sondern auch die Anerkennung und die Belohnung.

Um Aufgaben in „wichtig“ und „dringlich“ einzuteilen, empfiehlt es sich das Eisenhower-Prinzip anzuwenden. Ich werde dies hier nicht weiter ausführen. Wer mehr dazu erfahren möchte, kann dies mannigfach im Internet tun. *Klick!*

In Zusammenhang mit dem Eisenhower-Prinzip, bietet sich die A-B-C-Analyse an. Hier wird deutlich, dass die „unwichtigeren Aufgaben“, für die man die meiste Zeit aufwendet, die wenigsten Ergebnisse bringen.


Hat man seine Prioritäten gesetzt und analysiert, kommt man zu den Entscheidungen.
Welches Ziel möchte ich erreichen?
Was bringt mich meinem Ziel näher?

Um eine Entscheidung zu treffen gibt es die sogenannten Methoden zur Entscheidungsfindung. Eine ganz bekannte, wenn nicht sogar die Bekannteste, ist wohl die Pro-Contra-Liste.
Hierbei stellt man zwei Entscheidungen gegenüber und schreibt auf was Positives und was Negatives auf die jeweilige Aufgabe zutrifft. Im direkten Vergleich fällt einem eine Entscheidung meist leichter.


Inhaltsverzeichnis zum Blog *Tourismuswirtschaft – Jade Hochschule*

eine Übersicht all meiner Blogs

 

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  


2 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Scheint so, als würdest du alleine durch die Bearbeitung der Lektionen deine Vorgehensweise schon verändern und hast dich in diesem Fall für das Lernen und gegen den Vortrag entschieden. 

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

? So ist es. Ich glaube, dass man sich im "normalen" Leben nicht so wirklich bewusst ist über sein Handeln und dass man mehr prokrastiniert, als man glaubt.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Kostenlos ein neues Benutzerkonto erstellen.

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden



×

Wichtige Information

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen: Datenschutzerklärung