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Motivationskiller Nr. 1

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Zippy

30 Aufrufe

Gestern war der Tag der Rechnungsstellung und heute bekomme ich selbige zurück mit der Bitte, 50 meiner XXX Aufträge, die ich im Mai erledigt habe, nur mit einem Viertel dessen abzurechnen, was es sonst gab. Wie bitte? :(

Es gab keine Ankündigung auf Änderungen, bevor das Projekt an den Start ging - nichts. Bei dem neuen Preis hätte ich mich gegen das Projekt entschieden, da so nicht wirklich rentabel.

Ich bin mehr als sauer und nehme das nicht als gegeben hin. Meine Rückantwort blieb vorerst unkommentiert. Ich habe so meine Erfahrungen gemacht: Die unangenhmen Dinge werden gerne mal ausgesessen und das ist so gar nicht meins.

Und ich bin kompromissbereit, auch wenn ich tierisch genervt bin: Auf die Hälfte würde ich mich für dieses Mal einlassen, darunter kann ich aber nicht gehen. Im Juni würde ich dann ganz verzichten, nicht auf das Geld, sondern auf die Aufträge dieser Art.

Blöd ist, wenn ich keine anständige bzw. korrigierte Rechnung stelle, bekomme ich gar kein Geld. Und der Mai war ein ertragreicher (und sehr stressiger) Monat für mich, was aber nicht bedeutet, dass ich für lau arbeiten kann.

Französisch fällt heute dem Ärger und der Wut zum Opfer. Bis morgen habe ich mich evtl. wieder eingekriegt und hoffe, dass es eine vernünftige Lösung dafür gibt. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

I'm not amused!

Das hat jetzt mit OpenLearn und sonstigem nichts zu tun, aber das ist wieder der ganz normale Wahnsinn, wie ich es kenne.


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9 Kommentare


Michael Knight

Geschrieben

Ui, das klingt ja nach Deinen letzten fröhlichen Einträgen gar nicht schön. Ich weiß ja nicht genau, woran Du da arbeitest ... alleine die Anzahl Deiner Aufträge ist ja recht hoch. Aber normalerweise macht man doch für Aufträge einen Vertrag oder für mehrere kleine vielleicht einen Rahmenvertrag. Den kann man doch (beiderseitig) nicht einfach brechen! Mein AG kann ja auch nicht einfach sagen, dass er mir nur ein Viertel meines Gehalts zahlt. Selbst die Hälfte finde ich ja schon ein Ding.

Naja, ich wünsche Dir, dass Du das irgendwie in den Griff bekommst und die restliche Kohle zumindest noch für leckeres Essen reicht.

Alles Gute dabei!

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Da steht wohl der nächste Anwalt besuch ins Haus.

Lass Dich nicht runterdrücken, gute Arbeit hat Ihren Preis!

Sollen die Auftraggeber doch Ratenzahlung leisten, am besten zu den Bedingungen der Versandhäuser, das rechnet sich dann auch für Dich.

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Na also da hört's dann doch auf! Wer anständige Arbeit gemäß Vereinbarung geleistet hat, muss auch ebenso bezahlt werden!

Da ich das Thema kenne (zwar nicht in der Menge der Bezahlung, wohl aber den Streit um den Zeitpunkt der Bezahlung), kann ich Dir Deine Wut nachvollziehen. Ich bin auch jedes Mal auf 180 wenn wieder das Monatsende da ist und ich meiner Bezahlung hinterhertelefonieren darf.

Trotzdem: nicht einlullen lassen! Hinterher zu sagen "wir zahlen weniger" ist nicht besonders professionell und sicherlich rechtlich überhaupt nicht tragbar o_O

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Eigentlich gibt es einen festen Preis für alle Aufträge, egal welche Firma. Die, die länger dauern werden mit denen, die kürzer sind, ausgeglichen. Das passte immer ganz gut. Einen Vertrag gibt es auch. Ich arbeite jetzt 3 Jahre für diesen Auftraggeber und bis vor Kurzem wusste ich nicht, dass es überhaupt Unterschiede bei der Bezahlung gibt. Hier besteht ein Kommunikationsproblem zwischen dem Chef, der Mitarbeiterin, die die Aufträge an die Leute verteilt, und mir. Wahrscheinlich hat sie mir einfach die Info nicht geschickt, weil ich mit der besagten Firma (50 Aufträge) bislang nichts zu tun hatte. Oder sie hat den Überblick verloren, da ich mittlerweile 30 unterschiedliche Firmen bediene. Aber bei 8 Leuten sollte man das in den Griff bekommen. Ich möchte hier eine kulante Regelung, einfach weil ich finde, dass man so nicht mit seinen Leuten umgeht. Mit meinem Angebot, auf die Hälfte zu verzichten, komme ich genug entgegen. Geschenkt bekomme ich dort sicher nichts. Der Anwalt sollte wirklich die letzte (allerletzte) Lösung sein. Für heute bitte ich zum Gespräch und werde sehen, wer sich die Zeit nimmt. Um es im Verhältnis zu sehen: Es gibt monatlich 1000 Aufträge, wovon ich die Hälfte erledige. Die andere Hälfte teilen sich 7 Kollegen! (Die Zahl der Aufträge ist frei erfunden.) Auch aus diesem Grund würde ich keine Diskussionen führen, wenn ich der Chef wäre.

Ich bin immer noch nicht 'runter gekommen. :mad::(

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Ich bin immer noch nicht 'runter gekommen. :mad::(

das glaub ich ... ich kann mich beim Thema "Geld" auch immer nicht beruhigen! Aber ich denke, mit etwas gutem Willen kriegt man das dann auch gebacken - und klar, dass man nicht mit dem Anwalt kommen will, dann kann man die Geschäftsbeziehung gleich abhaken :(

Viel ERfolg beim GEspräch :)

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Oh, diese Allüren kenne ich. Vor kurzem ist ein Schreiben eines meiner (bisherigen) Kunden ins Haus geflattert, in dem sie unilateral ankündigen, für dieses Jahr weniger zu zahlen. Nein, in dem Schreiben wurde nicht gefragt, ob ich damit einverstanden bin, es wurde schlichtweg angekündigt. Ab dem nächsten Auftrag gilt's, oder so ähnlich. Da ich ja freiberuflich arbeite, bestimme ich meine Preise selber - und das nehme ich auch ernst. Insofern werde ich in nächster Zeit nicht mit diesem Auftraggeber zusammenarbeiten.

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Ich arbeite auch freiberuflich, zu den Konditionen des Auftraggebers. Das, was ich bislang als die Konditionen kannte. Wenn ich im Vorfeld Bescheid gewusst hätte, dann hätte ich die Wahl gehabt. Aber im Nachhinein auf ein ¼ herunter zu gehen, ist unprofessionell. Darf ich dann zukünftig auch nur noch ein ¼ Leistung bringen? Meine Einladung zum Gespräch wurde noch nicht kommentiert. Dabei sind alle da, denn wir haben schon andere Sachen heute Morgen geklärt. Bedenklich. Vielleicht hoffen sie, dass ich das über das Wochenende vergesse... Am Sonntag ist aber der Stichtag für die Mai-Rechnung. Heute muss eine Lösung her, da am SA und SO wieder keiner zuständig ist. :mad:

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klingt für mich nach:

"Probieren wir mal ob sie drauf eingeht. Ist doch Wirtschaftskriese da hat jeder Verständnis bla blub"

Definitiv ne Schweinerei!

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Die Lösung kann ich hier gar nicht veröffentlichen. Das ist zu absurd, zu strange. Ich hätte nicht für möglich gehalten, dass in Firmen manche Dinge laufen, wie sie eben laufen. Selbst nach 3 Jahren lerne ich "meine Firma" immer wieder neu kennen. Der Anwalt muss nicht eingreifen und es wird sicher auch für ein zweites leckeres Essen reichen (Michael). ;)

Auch aus diesem Grund würde ich keine Diskussionen führen, wenn ich der Chef wäre.
Doch. Würde bzw. hat er. Wahrscheinlich weil ich der kostenintensivste Faktor der 8 Leute bin. Dafür erledige ich auch die meisten Aufträge. Alles hat eben seine zwei Seiten. Das brauche ich kein zweites Mal!

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      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker