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Studienmaterialien eingetrudelt

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Vica

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Kaum war der letzte Blogartikel verfasst, in dem ich mich gewundert habe, wo wohl die Studienmaterialien bleiben, da hat der Postbote sie doch klangheimlich im Treppenhaus deponiert ;). Das war nochmal eine schöne Überraschung zum Wochenende, denn ich liebe das Eintreffen der Studienbriefe und Materialien. Wenn man wie ich OU-verwöhnt ist, dann ist die Verpackung sozusagen der neue Minimalismus: Alles eingeschweißt in Plastik, wie aktuelle Modekataloge. Das war bei der OU schon immer wie das Öffnen einer Wundertüte, wenn der Karton ins Haus geflattert kam. Dafür muss man aber bei der FUH auch nicht tausende von Euros zahlen, und was letztlich zählt, ist bekanntlich ja das Innere ;) 
WP_20160916_19_28_34_Pro.jpgWP_20160916_19_31_24_Pro.jpg


Es handelt sich zunächst mal um zwei Studienbriefe, denen noch einige mehr folgen werden (die aber später im Oktober starten und daher auch erst nächsten Monat verschickt werden. Hat man die Hefte aus dem Plastik geschält, fällt aber auf, dass noch einiges mehr mit dazu gelegt wurde. Es handelt um ein so genanntes "Starterpaket":
WP_20160916_19_30_39_Pro.jpg 

Das wartet neben den beiden Studienbriefen auch noch auf den Masterstudenten:
- Die Studentenzeitung "FernUni Perspektive" (mit gar nicht mal schlechten Artikeln!)
- Infobroschüre
- Ein Türschild: "Bitte nicht stören - Hörsaal der FUH" (ich besitze allerdings keinen Hörsaal ;) Kann man aber natürlich auch immer dann anbringen, wenn man Ruhe braucht)
- Ein Aufsteller "Fernuniversität in Hagen"
- Eine Ansichtspostkarte vom Campus (das wäre ggf. was für die Familie ;)
- 5 Postkarten mit motivierenden Sprüchen schlauer Köpfe 

Eine recht sympathische Angelegenheit, wenn man damit nicht gerechnet hat :) Natürlich habe ich auch die Studienbriefe auf den Inhalt überflogen. Diese sind seitlich gelocht, so dass man sie praktisch gleich in Ordnern unterbringen kann. Ansonsten kann man sagen, dass sie sehr textlastig sind. Bilder sind mir keine begegnet, dafür aber alle Seiten mal eine Formel. Studien über Studien werden gewälzt, der Tenor hochakademisch. Für den grafischen Anteil sollen die Übungen auf Moodle sorgen - bin mal gespannt. ;)


Auf letzteres habe ich noch nicht uneingeschränkt Zugriff, weil es natürlich erst im Oktober losgehen wird. Bis dahin habe ich mich dort hoffentlich zurecht gefunden - finde das ganze in Verbindung mit dem Online-Studienzentrum etwas verschachtelt und kompliziert. Aber Übung macht ja bekanntlich den Meister! Finden auch die Postkarten. 

 

 WP_20160916_19_31_08_Pro.jpg

 

 

LG,
Vica

 


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4 Kommentare


TomSon

Geschrieben (bearbeitet)

Ja, Moodle ist so eine Sache für sich. Sobald das Semester losgeht, stehen die belegten Kurse auch gleich auf der Startseite, direkt nach dem Einloggen. Das erleichtert vieles. Trotzdem setze ich mir immer Favoriten, die dann stattdessen angezeigt werden (kann man einstellen). Damit hat man auch Studierendencafe u.ä. Foren gleich zur Hand. (Man kann Foren auch abonnieren und bekommt dann z.B. einmal täglich eine Zusammenfassung, was die anderen/Betreuer gepostet haben. Dann muss man nicht ständig dort "herumhängen".)

 

Ansonsten finde ich Moodle fachlich sehr verwahrlost. Das war bei der OU besser, auch weil die Diskussion im Forum irgendwie zum Kurs dazugehörten. Bei der Fernuni habe ich immer das Gefühl, die Betreuer müssten sich erstmal überwinden, was zu schreiben. Ist aber auch von Kurs zu Kurs verschieden.

bearbeitet von TomSon
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Ich finde es bemerkenswert wie du Dich freust auf neue Studienbriefe und diese als Wundertüte bezeichnest. Für mich waren die Pakete vom Gefühl immer "Ach Du Sch..., wieder eine Menge Arbeit angekommen, was hab ich mir nur angetan" :-)

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vor 8 Stunden, SebastianL sagte:

Ich finde es bemerkenswert wie du Dich freust auf neue Studienbriefe und diese als Wundertüte bezeichnest. Für mich waren die Pakete vom Gefühl immer "Ach Du Sch..., wieder eine Menge Arbeit angekommen, was hab ich mir nur angetan" :-)


Hehe, das ging meinen englischen Kommilitonen auch immer so :) Obwohl da die Kartons wirklich, wirklich dufte waren! (wunderhübsch gestaltete Bücher, CDs, Studienplaner etc.). Bei vielen löste es erstmal Panik aus, ob das ganze Material zu bewältigen sein wird.
Ich dachte schon immer eher: ,,Cooool!"
Und erst in der Mitte des Semesters, wenn ich mal wieder ins Hintertreffen gerate: ,,Oh neiiiin!"

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Am 19.9.2016 at 13:38 , TomSon sagte:

Ja, Moodle ist so eine Sache für sich. Sobald das Semester losgeht, stehen die belegten Kurse auch gleich auf der Startseite, direkt nach dem Einloggen. Das erleichtert vieles. Trotzdem setze ich mir immer Favoriten, die dann stattdessen angezeigt werden (kann man einstellen). Damit hat man auch Studierendencafe u.ä. Foren gleich zur Hand. (Man kann Foren auch abonnieren und bekommt dann z.B. einmal täglich eine Zusammenfassung, was die anderen/Betreuer gepostet haben. Dann muss man nicht ständig dort "herumhängen".)

 

Ansonsten finde ich Moodle fachlich sehr verwahrlost. Das war bei der OU besser, auch weil die Diskussion im Forum irgendwie zum Kurs dazugehörten. Bei der Fernuni habe ich immer das Gefühl, die Betreuer müssten sich erstmal überwinden, was zu schreiben. Ist aber auch von Kurs zu Kurs verschieden.


Das ist wirklich gut zu wissen, dass das einigen so geht. Ich kam mir zum Teil schon vor, als hätte ich Tomaten auf den Augen :( Ich setze auch schon fleißig Favoriten und werde mal gucken, dass ich das auch mit den Abos hinkriege! 
 

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      Ich hab ihm davon erzählt und es war beschlossen. Wir werden gemeinsam studieren. Er leitet seit 5 Jahren ein Referat, da hat er sich Wirtschaftswissenschaften für sich ausgesucht. Ich hab gesagt, ich mache auch Wirtschaft, ich würde gerne unterrichten, vielleicht hab ich an meinem Arbeitsplatz später eine Chance auf einen kleinen Lehrauftrag. Wir werden sehen. 
      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
      So, das war es für´s erste. Bis ganz bald!
       
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      Von WibbSi in WibbSi wird Pflegemanager! 5
      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!