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Zwischenbericht, Praktikum Medizin

Lernfrosch

210 Aufrufe

Mal ein kurzer Zwischenbericht:

 

Heute begann im Medizinstudium mein erstes Blockpraktikum Allgemeinmedizin in einer Arztpraxis.

Der erste Tag war super, in jeder Hinsicht:

- super informativ

- super nette Patienten, die kein Problem damit hatten, dass eine unerfahrene Zweitsemestlerin sich an ihnen "austobt"

- super viele verschiedene Krankheitsbilder mit allem was dazugehört

- super viele unterschiedliche Situationen (von "normaler" Vormittags- und Nachmittags-Sprechstunde über Gutachtentätigkeit bis Heimbesuche)

- super spannend

- super anstrengend

- super langer Tag mit Überstunden (Arbeitszeit 10 Stunden und 45 Minuten; zwischendrin Gelegenheit sogar zweimal fünf Minuten Pause zu machen und eine Mittagspause von ~15 Minuten am Stück, "Verschnaufpause" während der Autofahrten zu den Heimbesuchen)

 

Fazit Tag 1 (<< klingt komisch, aber jetzt egal):

Ich habe sogar ein paar medizinischen Dinge verstanden! Okay, nicht vollständig, bei weitem nicht... aber mit manchen Dingen konnte ich etwas anfangen. So ein paar grundlegende Dinge zum Thema Bewegungsapparat und Herz-Kreislauf-Lunge habe ich im Studium schon mal gehört...

Ich war im Sprechzimmer mit drinnen und habe die meiste Zeit daneben gesessen und zugehört. Zugesehen beim Blutabnehmen und bei diversen körperlichen Untersuchungen. Blutdruckmessen, zusehen und eigenständig durchführen. Herz abhorchen. EKG-Ableitung zusehen und mir als erste den Ausdruck ansehen können. Hinterher, in Abwesenheit des Patienten, Fragen stellen oder gestellt bekommen.

Alles in allem gefiel mir der Tag gut. Ich habe viel mitbekommen: Höhen und Tiefen, sehr persönliche Lebensgeschichten, teils sehr tiefe Einblicke in das Leben mir fremder Menschen.

 

Nur die viel gepriesene Verbindung der Medizin zur Psychologie... Danach suche ich weiterhin. In Grundzügen erahnbar. Aber nicht das, was ich mir vorstelle. Ich suche also weiter.

 

Ich hoffe, dass das Berufspraktikum im Psychologiestudium, dass irgendwann noch ansteht, ähnlich interessant und lehrreich sein wird.

 

Aber ich glaube, ich habe mit dem Medizin- und dem Psychologiestudium zwei für mich passende Fächer gefunden.


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6 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Klingt gut, wenn auch anstrengend. Wie lange geht dieses Praktikum? Wirst du dann mit der Zeit weitere Aufgaben auch selbst übernehmen?

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Am 20. September 2016 at 13:21 , Markus Jung sagte:

Wie lange geht dieses Praktikum?

Das ist das Pflicht-Blockpraktikum in der Allgemeinmedizin.

 

Dieser Praktikumsteil, über den ich berichte, dauert eine Woche.

Die tägliche Arbeitszeit ist meist länger als geplant. Ich habe bisher jeden Tag Überstunden gemacht - und dabei wurde ich teilweise schon freundlicherweise früher nach Hause geschickt, während der Arzt noch weiterarbeitete und sich anschließend noch um die Bürokratie kümmern musste... :huh:

 

Der zweite Teil des Praktikums findet in einem späteren Semester statt. Dieser wird dann (leider) in einer anderen Praxis sein und nochmals eine Woche dauern. Danach gibt es eine abschließende Prüfung über die im Praktikum gelernten Inhalte.

 

Am 20. September 2016 at 13:21 , Markus Jung sagte:

Wirst du dann mit der Zeit weitere Aufgaben auch selbst übernehmen?

Je nach Möglichkeit, ja.

Es ist ja so, dass ich jetzt sehr viele Dinge noch gar nicht machen kann und darf, weil ich noch lange nicht so weit bin. Das schränkt die Möglichkeiten schon ziemlich ein. Aber es wird schon geschaut, dass ich zunehmend mehr "kleinere" Sachen übernehmen darf.

 

Am ersten Tag war es so, dass z.B. beim Blutdruckmessen sowohl der Arzt als auch ich am selben Patienten gemessen haben. Dann wurden die Werte verglichen, sodass ich sehen konnte, ob ich die Methode so beherrsche, dass ich es zuverlässig anwenden kann. Am nächsten Tag hat der Arzt dann auf die "Kontrolle" verzichtet. D.h., dann habe nur ich das gemacht und er hat meine Werte so übernommen und in der jeweiligen Patientenakte dokumentiert. Und auch nicht nur bei den Patienten, für die es bereits frühere Vergleichswerte gab, sondern auch bei neuen Patienten, die erstmalig da waren.

 

Nach Patienkontakten wurde ich vom Arzt teilweise darum gebeten, meine Einschätzung des Patienten vorzunehmen (bei Erkrankungen, die ich schon mal gehört hatte), andere wurden mir kurz erklärt. Ich durfte z.B. sagen, was ich im konkreten Falle einer gerichtlichen Begutachtung (bei der ich dabei war) eines Patienten für einen Eindruck hatte, was mir bei der Untersuchung aufgefallen ist, wie ich den Fall sehe und einschätze, was ich dazu denke und vor allem, warum. Meine Meinung wird zwar natürlich keinen Einfluss auf das Gutachten nehmen (meine Meinung war erst gefragt, nachdem der Arzt sich bereits abschließend festgelegt hatte), aber es war spannend dabei sein zu dürfen.

 

Oder bei meinem zweiten EKG durfte ich dann in Anwesenheit einer MFA (und der Abwesenheit des Arztes) dem Patienten, bei dem das erstmalig gemacht wurde, die Untersuchung erklären und seine Fragen beantworten.

 

Oder heute wurde ich dann auch erstmals alleine zu einem Patienten geschickt um zu schauen wie es dem gerade geht (Patient war uns zuvor kollabiert und lag zur weiteren Abklärung und Erholung im Nebenzimmer). Da war es dann meine Aufgabe, mich bei den MFA, die den Patienten regelmäßig überwachten, zu erkundigen, mir selbst ein Bild zu machen, Gespräch mit dem Patienten zu führen, Vitalparameter zu erheben, zu einer Einschätzung zu kommen und dem Arzt Bericht darüber zu erstatten.

 

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Wir hatten seinerzeit zwei oder drei Wochen Pflichtpraktikum.

 

Eine Verbindung zwischen Medizin und Psychologie findest du in den Gesprächen zwischen Arzt und Patient.

Wie ist es mit der Compliance? Die kann kann durch Empathie und Selbstkongruenz des Arztes deutlich gesteigert werden.

Manche, besonders ältere und alleinstehende Menschen, wollen einfach nur mal reden und sind gar nicht "wirklich" krank".

 

Oder Patienten mit Suchtproblemen oder Übergewicht, usw. - es kann ganz entscheidend sein, WIE der behandelnde Arzt mit den Patienten umgeht.

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Markus Jung

Geschrieben

@Lernfrosch: Vielen Dank für eine Einblicke. Eine Woche erscheint mir jetzt ziemlich kurz - ich hatte gedacht, das würde deutlich länger gehen. Aber vermutlich ist auch eine Woche schon anstrengend genug 😉.

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Am 21.9.2016 at 18:48 , psychodelix sagte:

Eine Verbindung zwischen Medizin und Psychologie findest du in den Gesprächen zwischen Arzt und Patient.
(...)

Ja, sehe ich genauso.

Das war von mir ungenau formuliert. Das ist das, was ich meinte mit "in Grundzügen erahnbar"; eine Form angewandter Psychologie im klientenzierten Gespräch. Ich finde das auch absolut wichtig und unabdingbar.

Mit "nicht das, was ich mir vorstelle" meinte ich etwas anderes. Schwierig zu beschreiben. Mehr die Sichtweise des Patienten, mehr in Richtung subjektives Krankheitserleben, ganzheitlichere Sichtweise, "sanfte" Medizin (ohne gleich in Richtung alternative Heilmethoden zu schauen...). Nicht das, was man unter Medizinischer Psychologie zusammenfassen kann; auch nicht im Sinne von "Medizin oder Psychologie". Das ist nicht das, was ich mir vorstelle. Mehr in Richtung Integration beider Disziplinen (teils methodisch, teils inhaltlich), aber nochmal auf eine etwas andere Art...

 

Am 21.9.2016 at 18:48 , psychodelix sagte:

(...) es kann ganz entscheidend sein, WIE der behandelnde Arzt mit den Patienten umgeht.

* unterschreib *

Wobei es auch von Bedeutung sein kann, wie der Patient mit dem Arzt umgeht... Auch wenn man sich bemüht jedem gleich gegenüberzutreten und individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden. Kann aber auch schon mal in Einzelfällen schwierig werden (z.B. Patient vom Typ aggressiv-besserwisserischer Choleriker, der sich ausgiebig im Internet auf dubiosem Niveau über diverse Krankheiten, die er angeblich haben müsste, informiert hat und dem Arzt, der anderer Meinung ist, jegliche Kompetenz abspricht und dabei ausfallen wird...).

 

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Am 22.9.2016 at 18:22 , Markus Jung sagte:

Vielen Dank für eine Einblicke.

Gerne.

 

Am 22.9.2016 at 18:22 , Markus Jung sagte:

Eine Woche erscheint mir jetzt ziemlich kurz - ich hatte gedacht, das würde deutlich länger gehen. Aber vermutlich ist auch eine Woche schon anstrengend genug 😉.

Eine Woche kann auch ziemlich lang sein. Es war zwar echt anstrengend. Aber total schön. Ich habe gemerkt, wie viel Freude ich bei der Arbeit hatte und das ich mir gut vorstellen kann, später als Ärztin zu arbeiten - evtl. sogar im ambulanten Bereich in der bisher von mir favorisierten Allgemeinmedizin. Von mir aus hätte dieses Praktikum auch gerne ein paar Wochen länger dauern können; aber das ist seitens der Uni nicht möglich.

Die Patientenkontakte waren meistens sehr nett. Ich war erstaunt, wie viel Vertrauen mir von den Patienten entgegengebracht wurde, obwohl die mich nicht kannten und ich doch "nur" die medizinstudentische Praktikantin war; nicht nur in der Praxis bei Gesprächen und Untersuchungen, sondern auch bei Heim-/Hausbesuchen, wenn ich als fremde Person z.B. ganz selbstverständlich in die Wohnung des Patienten herein gebeten wurde. Das hätte ich so nicht erwartet und das hat mich gefreut.

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      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
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      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Lernfrosch
      Von Lernfrosch in Fernabiturientin im Psychologie- und Medizinstudium 4
      Dieses Semester habe ich einen Platz im Modul 6b, dem empirisch-experimentellen Onlinepraktikum, erhalten.
       
      Ich bin in einer Gruppe (15 Studenten) der Allgemeinen Psychologie untergekommen und kann mich mit einem für mich interessanten Thema beschäftigen (grob gesagt geht es um die visuelle Beurteilung von Grafiken).
       
      Im ersten Schritt ging es darum, in Kleingruppen das vorgegebene Rahmenthema zu konkretisieren und der ganzen Gruppe einen Vorschlag zu präsentieren. Anschließend wurden die Ideen aller Kleingruppen besprochen und dabei herausgekommen ist das Semesterthema. In der Folgezeit wurde am Studiendesign, den Aufgaben und den Aufgabeninstruktionen gearbeitet. Momentan befindet sich das Projekt in der Phase, in der Versuchspersonen an der Studie teilnehmen können.
       
      Entgegen meiner Befürchtungen funktioniert die Online-Gruppenarbeit bisher ziemlich gut; sowohl inhaltlich als auch technisch.
      Zwar sind ein paar Teilnehmer leider vorzeitig ausgestiegen. Aber die Zusammenarbeit klappt zuverlässig. Da bin ich von Präsenz-Gruppenarbeiten in anderen Bereichen ganz anderes gewohnt 
       
      Wenn jemand Interesse hat, das Projekt durch seine Teilnahme zu unterstützen (dauert etwa 20 Minuten), könnt ihr mich gerne anschreiben (Öffentlich möchte ich den Link dazu nicht einstellen). Die Studienteilnahme ist noch bis 11. Dezember möglich.
       
       
       
      Zusätzlich habe ich vor einiger Zeit mein berufsorientiertes Praktikum begonnen.
       
      Ich mache dieses in einer psychotherapeutischen Praxis. Aktiv mit Patienten arbeite ich nicht (wollte ich auch gar nicht unbedingt...).
      Ich arbeite stattdessen an einem dort laufenden Forschungsprojekt mit. Dabei geht es grob gesagt um die Psychotherapeutenausbildung in Bezug auf eine bestimmte psychische Erkrankung. Zu meinen Aufgaben gehört alles, was mit der Planung, Durchführung, Auswertung usw. der Studie in Bezug steht; also z.B. die Ermittlung der Stichprobe, das Erstellen des Fragebogens, später dann die statistische Auswertung und zum Schluss werde ich am Bericht mitschreiben, der dann veröffentlicht werden soll.
       
      Ich finde das Praktikum sehr spannend. Ein bisschen ist es so wie das oben beschriebene empirisch-experimentelle Onlinepraktikum. Nur mit dem Unterschied, dass ich beim berufsorientierten Praktikum mehr Verantwortung habe und mein Aufgabenbereich größer ist. Jedenfalls macht es mir Spaß. Und zeitlich ist es auch gut mit allen Studiums-Verpflichtungen zu vereinbaren, weil ich zeitlich ziemlich flexibel bin und sehr viel von zu Hause aus arbeiten darf. Regelmäßige Besprechungen und Treffen, die in der Praxis stattfinden, gibt es natürlich trotzdem und die sind auch immer sehr gut.
       
       
       
      Heute hat die Rückmeldung für das nächste Semester begonnen.
       
      Ich habe mich entschieden, im kommenden Sommersemester wieder zwei Module zu belegen. Gewählt habe ich M8 - Arbeits- und Organisationspsychologie - sowie M10 - Community Psychology. Um eine Präsenzveranstaltung muss ich mich noch zu gegebener Zeit kümmern.
      M10 klingt interessant und M8..., naja, muss schließlich auch irgendwann gemacht werden.
       
      Und dann bleibt, sofern die Prüfungen in diesem Semester in M4 (Klausur Sozialpsychologie) und M6b (Hausarbeit), bestanden werden, nicht mehr viel übrig:
      Für das nächste Wintersemester 2017/2018 steht M9 - Pädagogische Psychologie - an. Und zusätzlich die Bachelorarbeit.
       
       
    • krypt0lady
      Von krypt0lady in Studymania 7
      Diese Woche kamen endlich meine Abschlussdokumente und damit habe ich nun nach dem BSc (hons) Mathematics, den ich an der OU studierte, auch das Kapitel Fernstudium an der isits mit einem MSc Applied IT Security hinter mich gebracht. Damit habe ich zwei Studiengänge per Fernstudium erfolgreich abgeschlossen und erfreue mich der lernfreien Wochenenden. :-)
       
      Die Zeit bis zur Abgabe der Masterarbeit ist wie im Fluge vergangen und ich war froh, dass ich mich für ein Jahr entschieden hatte, denn die Masterarbeiten an der isits müssen mind. 25% technisch sein, das hieß in meinem Fall viel programmieren. Inzwischen habe ich den Job gewechselt und kann berichten, dass der Abschluss dabei auch ein Thema war.
       
      Ein kleines Schmankerl hat der Abschluss noch: da der Studiengang an der Ruhruni Bochum der Fakultät Elektrotechnik zugeordnet ist, darf man sich Ingenieur bzw. Ingenieurin nennen. ;-)