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Doktorandenseminar

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SebastianL

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Gestern war das Doktorandenseminar. Es ging um 9 Uhr los mit 30Min. Vorstellung und dann im 30 Minuten Takt jeweils einen Vortrag eines Doktoranden mit seinem Stand der Forschung bis 16:00 mit 30Min. Mittagspause. Die Diskussion von 16-16:30 ist ausgefallen, weil es keine Diskussionen/Fragen gab. Ebenfalls waren wir 30Min. früher fertig, weil einer der Doktoranden verhindert war.

 

Insgesamt waren um die 20 Personen anwesend. 1 Univ.-Prof. der Fernuni Hagen, mein Prof. von der WBH der Habilitiert, ein Habilitand aus der Hochschule Luzern, eine Doktorandin aus der FH Darmstadt und der Rest der Doktoranden waren alle von der Fernuni Hagen. Ansonsten waren von der Fernuni Hagen auch Masterstudenten dabei. Diese müssen wohl ein Modul zu wissenschaftlichen Arbeitens abschließen und da gehört das Seminar dazu. Einerseits um mal in Wissenschaftliche Projekte rein zu schauen, andererseits haben die Doktoranden Teile (meist Programmierung) aus ihren Themen raus gearbeitet, die für Masterarbeiten in Frage kommen und bearbeiten können. Also dementsprechend auch gleich Werbung für ihr Thema. Die Fernuni Hagen vergibt dann die Themen an die Master-Studenten, wenn diese Interessen daran haben. Die werden dann auch mit Infos und Grundlagen versorgt und haben einen Betreuer für ihre Masterarbeit. Ist also für die Doktoranden und die Masteranden eine Win-Win-Situation. Das gleiche mit den Habilitanden und den Doktoranden, das läuft da nicht anders. Das ganze läuft wie ein Uhrwerk. Ich bin in dem Bezug schon etwas beeindruckt, wie gut durchorganisiert und durchgetaktet das ist.

 

Von den vorgestellten Themen war alles dabei. Dinge die ich interessant fand und Dinge, die ich weniger interessant fand. Was schon mal positiv war, ich konnte allen Themen folgen und diese verstehen. Vielleicht nicht in das kleinste Detail und auch bzgl. der ganzen Abkürzungen, Standards etc., kennt man die nicht, es hat aber gereicht gut folgen und die Zusammenhänge verstehen zu können. Mit dem Univ.-Prof., der ja mein offizieller Dr.-Vater wird, hab ich nun ausgemacht, das wir nochmal im Nov./Dez. zusammen skypen bzgl. Thema und Festlegung weiterer Schritte.

 

Also unterm Strich war das ein angenehmer Tag mit interessantem Einblick in die Wissenschaftlichen Projekte. Jetzt heißt es aber erst mal Master über die Ziellinie schieben. Am So. endet die Umfrage und ich hab die kommenden zwei Wochen frei um die Thesis rund zu machen. Ich habe jetzt 65 Inhaltsseiten und 172 Gesamt-PDF-Seiten. Kapitel 2, 3 und 4 sind fertig, wobei Kapitel 4 nochmal bzgl. Umfrageergebnisse aktualisiert werden muss. Kapitel 5 habe ich angefangen und da fehlt nur noch der Vergleichsalgorithmus (der noch implementiert werden muss) und das Beschreiben des Prototypen. Dann das Fazit und der Ausblick, mit der Überarbeitung des Kapitel 1, hinsichtlich des roten Faden (Abgrenzung, Vorgehen, etc.) und das Ding kann raus. Nächste Woche treffe ich mich noch mit meinem Betreuer um das Ganze noch mal grob durch zu gehen. Bis einschl. Sonntag werde ich erst mal nichts in Sachen Studium machen und mich regenerieren, bzw. auf die Arbeit konzentrieren. Mein Projekt ist in der heißen Phase und ich muss das zeitgleich wie die Thesis zum 24.10. abliefern.

 

Mal was anderes, was ich noch erwähnen möchte, die WBH hat das B-Aufgaben-Verfahren geändert. Vorher konnte man die B-Aufgaben runter laden und beliebig irgendwann abgeben. Ab 01.10. gibt es nun eine Frist, wenn man die B-Aufgabe runter lädt, hat man 180 Tage Zeit diese abzuschließen. Sollte man dies nicht in der Zeit schaffen, gilt dies als Fehlversuch. Anscheinend bekommt da "jeder" seine eigene. Ob nun exakt jeder eine eigene bekommt, oder ob es einfach nur viele Versionen gibt, bzw. wie das genau funktioniert weiß ich nicht. Die Intention der WBH ist auf jeden Fall zu unterbinden, dass die Leute Ergebnisse der B-Aufgaben "tauschen". Wie weit das tatsächlich passiert weis ich nicht, aber wenn ich mir die Diskussionen auf Facebook dazu ansehe, dann gewinne ich bei manchen auch den Eindruck gerade wegen dieser Einschränkung sich zu beschweren. Unabhängig davon finde ich die Frist von 180 Tagen in Kombination mit dem Fehlversuch unglücklich. Ich habe vorher z.B. oft alle B-Aufgaben runter geladen und Anhand der Aufgaben die Bearbeitungsreihenfolge bewertet. Gerade wenn es in Richtung Urlaub ging und ich die vor hatte im Urlaub zu bearbeiten. Wäre wahrscheinlich besser den Fehlversuch zu entfernen und die Bearbeitungszeit zu halbieren und danach die B-Aufgabe nicht mehr anzunehmen, also nur noch die neue Version zulassen. Aber gut, ich bin da froh dass ich keine B-Aufgabe mehr offen habe.

 

In dem Sinne, schon mal ein schönes Wochenende!

Sebastian

 

 

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6 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Liest sich mal wieder sehr spannend! Vielen Dank für die Einblicke.

 

Die Umstellung der B-Aufgaben finde ich sehr gut. Okay, ich habe keine mehr offen und es betrifft mich nicht (mehr), aber dieses ständige gegeiere bei facebook war schon hart an der Grenze.

Bisher war es einfach Luxus, sich quasi die B-Aufgabe aussuchen zu können, dass diese "Lücke" geschlossen wurde war doch absehbar und verständlich.

 

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vor 7 Minuten, Steffen85 sagte:

Liest sich mal wieder sehr spannend! Vielen Dank für die Einblicke.

 

Die Umstellung der B-Aufgaben finde ich sehr gut. Okay, ich habe keine mehr offen und es betrifft mich nicht (mehr), aber dieses ständige gegeiere bei facebook war schon hart an der Grenze.

Bisher war es einfach Luxus, sich quasi die B-Aufgabe aussuchen zu können, dass diese "Lücke" geschlossen wurde war doch absehbar und verständlich.

 

Zu der Lücke schließen finde ich sind wir uns einig. Das mit der Frist in Kombination mit dem Fehlversuch ist das was mich stören würde, da es einem flexibilität nimmt.

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vor 1 Stunde, SebastianL sagte:

Zu der Lücke schließen finde ich sind wir uns einig. Das mit der Frist in Kombination mit dem Fehlversuch ist das was mich stören würde, da es einem flexibilität nimmt.

 

Auch die Frist finde ich super fair.

Ich selbst war immer fan davon, die Aufgaben sukzessive abzuarbeiten, anstatt parallel - aber selbst das sollte (begrenzt) bei 6 Monaten Bearbeitungszeit möglich sein, wenn man es denn unbedingt will. 

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Vielen Dank für diesen Einblick in das Promotionsstudium bzw. allgemein, wie das wissenschaftliche Schreiben an den Universitäten so organisiert ist mit Einbeziehung von Master-Arbeiten etc.

 

Kleiner Hinweis, in der Hoffnung nicht zu besserwisserisch zu wirken: Es heißt Doktorand. Ich denke, du wirst diesen Begriff noch häufiger verwenden, daher erlaube ich mir die Korrektur ;).

 

Von der neuen B-Aufgaben Regelung habe ich auch gelesen und sehe das positiv. Dieser Handel mit Lösungen war schon grenzwertig meiner Meinung nach. Und eine Frist von 180 Tagen finde ich auch sehr fair, da ist noch einiges an Puffer drin bei den meisten Aufgaben, da wohl kaum jemand wirklich ein halbes Jahr daran arbeiten wird.

 

 

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Das mit dem Rechtschreibfehler zu Doktorand hat mir @calculatrix schon per PM geschrieben.

Ich mache das immer falsch und werde das auch immer falsch machen :4_joy:

Aber Danke für die Info, ich habe es geändert. :Doktorhut:

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