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Thesis: Check!


TylerRae

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Hallo zusammen,

 

Ende Juni habe ich das letzte Mal hier etwas von mir hören lassen. Es fühlt sich an wie eine Ewigkeit. 

 

Am 01.07. begann ja die Bearbeitungszeit meiner Thesis. Und ab da waren die Tage echt gefüllt. Mein Jüngster war zu dem Zeitpunkt gerade 8 Monate alt und wurde von heute auf morgen mobil. Für mich hieß das, dass ich tagsüber hauptsächlich meinen zwei Jungs hinterher gerannt bin und das restliche Familienleben organisiert habe und abends ab ca. 20 Uhr saß ich an Literaturauswertung, Sortieren, Schreiben..... und das jeden Tag. Da ich das Thema (E-Commerce von Lebensmitteln) wirklich interessant fand und hochmotiviert war, kam ich die ersten Wochen sehr gut voran. Zwei Monate lang habe ich das Programm durchgezogen und mir in der Woche meist nur einen, maximal zwei Abende Pause gegönnt. Nach zwei Monaten war dann die Luft raus. Ich war ständig total gereizt und mir war das alles zuviel. Ich habe dann erstmal eine Woche lang gar nichts gemacht. Dann habe ich mich langsam wieder rangetastet und nur an wenigen Abenden in der Woche an der Thesis gearbeitet. Meine Konzentrationsfähigkeit war aber auch schon nicht mehr so doll und so habe ich von den 2-3 Stunden, die ich abends für die Thesis aufwenden konnte, oft schon eine Stunde gebraucht, um "reinzukommen". Wenn ich eine Seite schaffte, war das schon gut. Ich habe dann meinen Mann und meine Mama ins Boot geholt und wir haben eine bessere Lösung gefunden: mein Mann bespaßte die Kinder den ganzen Sonntag und ich fuhr morgens zu meiner Mama, bekam ein leckeres Frühstück und konnte dann den ganzen Tag ungestört in meinem "Kinderzimmer" arbeiten. Acht Stunden am Stück! Und es lief gut... Auf einmal konnte ich mich wieder konzentrieren, die Seiten flossen und die Abende in der Woche hatte ich NUR FÜR MICH (Luxus!).... letztendlich waren nur 2,5 dieser Sonntage nötig. Letzten Sonntag dann konnte ich sagen: "Ich habe fertig!". Mir fiel wahrlich ein Gebirge von den Schultern! Ich habe die Arbeit dann am Montag gleich drucken lassen und heute per Post an die PFH geschickt. Abgabedatum ist der 21.10., das habe ich dann gut einhalten können. 

 

Den Termin für das Kolloquium habe ich auch schon: am 16.12. werde ich wieder nach Göttingen fahren.

 

Es klingt vielleicht doof, aber solange es bestanden ist, ist mir das Ergebnis von Thesis und Kolloquium dermaßen egal. Ich bin unglaublich stolz auf mich, dass ich ein Master-Studium mit zwei kleinen Kindern und Vollzeitjob geschafft habe. Das kann mir keiner nehmen. Und ob die Gesamtnote nun bei 2,1 oder 2,6 landet, ändert daran nichts. Wie heißt es so schön: der Weg ist das Ziel. Ich freue mich schon sehr auf den Moment, wenn es dann wirklich vorbei ist. Jetzt gerade feiere ich mich ein bisschen selbst und genieße die wiedergewonnene Freiheit :) Marathongucken meiner Lieblingsserie, Bücher lesen (ohne wirtschaftswissenschaftlichen Bezug!) und kreatives Schreiben.... alles Dinge, die in den letzten 1,2 Jahren komplett zurückstecken mussten, wobei der Höhepunkt der Freizeitlosigkeit natürlich die letzten 3 Monate waren. 

 

Ich bin sehr glücklich! Und in zwei Monaten dann kann ich diesen Blog hoffentlich mit einem Gesamtfazit abschließen. :) Jetzt werde ich mal ein wenig in euren Blogs stöbern gehen......

 

Liebe Grüße aus Berlin,

Tyler

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6 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Sehr cool, dass du so eine tolle Lösung gefunden hast und ja der Weg ist das Ziel :)

Ich drücke die Daumen für die verdiente Top-Note :thumbup:

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  • Community Manager

Klasse, dass du es geschafft hast :91_thumbsup:. Und ich finde es besonders beeindruckend, wie du dich in dieser Zeit organisiert hast und nach Alternativen geschaut hast, als es so nicht weiter ging.

 

Jetzt erstmal gute Erholung. Und das Kolloquium bekommst du dann auch noch hin.

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Ich finde es klingt nicht doof zu sagen - Hauptsache bestanden. Mir ging es ebenso. Hauptsache die Etappe ist - trotz aller zu bewältigenden Widrigkeiten - gewuppt und der Termin eingehalten. Gerade "wir" Fernstudenten haben ja, was auch die Beiträge hier im Forum immer wieder zeigen, mit zahlreichen Hürden zu kämpfen! 

Super, dass es bei Dir geklappt hat und Du kannst zurecht stolz auf Dich sein! :thumbup:

 

Bis Dezember bleibt jetzt etwas mehr Zeit ... und Du kannst Dich "entspannt" auf Dein Kolloquium vorbereiten.

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Danke, @snowchild :) Ja, bis zum Kolloquium ist noch etwas Zeit. Und man muss ja da zum Glück nichts Neues präsentieren, sondern nur das, womit man sich eh schon beschäftigt hat ;) 

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