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CPs gesichert oder: Vor Ort in Pfungstadt


Tobse

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Endlich ist es soweit, die ersten CPs sind in der Tasche! *PARTY* 

Na gut, es sind nur zwei Stück und zugegeben so richtig schwer war es nicht sie zu bekommen, aber immerhin hab ich sie nun. :thumbup:

Doch mal von vorne...

 

Der Weg zur EWB und TBB Einführungsveranstaltung

Mit meiner Anmeldung hatte ich das Glück mich direkt innerhalb des (noch laufenden) Probemonats zur Einführungsveranstaltung in Pfungstadt anmelden zu können. Am Mittwoch dem 19.10.2016 war es dann soweit und um 11:00 Uhr sollte der Spaß beginnen...

 

Da ich selbst kein Auto habe, in Großstädten brauch man das einfach nicht zwingend bei guter Infrastruktur der öffentlichen Verkehrsmittel - hatte ich mir rechtzeitig Ende September als ich die Anmeldung verschickt habe auf Arbeit ab Dienstag, dem 18.10. für den Rest der Woche Urlaub genommen. Zunächst war es grob geplant Dienstags mit dem Zug anzureisen, dann zwei bis drei Nächte vor Ort zu verbringen und mit dem Zug wieder zurück. 

 

Am 04.10. Bekam ich dann eine E-Mail mit dem Stundenplan für die Einführungsveranstaltung, welcher sich wie folgt gliederte:

19.10.2016 11:00 - 12:00 Begrüßung - Einführung in das Studium

19.10.2016 13:30 - 18:30 Disziplinen des Technikmanagements

20.10.2016 09:00 - 10:00 Study Online - Einführung in den Online Campus

20.10.2016 10:30 - 18:00 Einführungsprojekt Disziplinen des Technikmanagements

 

Wie ich schon in meinem letzten Blogeintrag schreib war die erste Oktoberwoche eher von Arbeitsstress begleitet, sodass ich dann letzte Woche erst mit den Planungen für meinen Besuch in Pfungstadt begonnen habe. Schnell stellte sich dabei aber heraus - auch bedingt durch die Startzeit am ersten Tag - eine Anfahrt mit PKW und eine Übernachtung sollte ausreichend sein. Grund dafür war zum einen, dass mich ein Bahnticket knapp über 130 Euro gekostet hätte und die Fahrtzeit bei den ausgewählten Verbindungen zwischen drei und vier Stunden lag. Die Anreise mit PKW hingegen wäre knapp drei Stunden und dazu konnte ich mir ein Auto für knappe 100 Euro für den benötigten Zeitraum (Abholung Dienstag später Nachmittag, Rückgabe Freitag morgen) mieten. Auch die Suche nach einer Unterkunft hat sich trotz Frankfurter Buchmesse als relativ einfach herausgestellt. Zusammen mit der Anmeldebestätigung für die Einführungsveranstaltung bekam ich nämlich eine Übersicht über die Anreisewege und ein Quartierverzeichnis für Privatunterkünfte und Gaststätten zugeschickt.

 

Am 18. habe ich dann also meinen fahrbaren Untersatz abgeholt. Mir war klar, dass ich hier nur einen ganz kleinen Kleinwagen erwarten durfte. Es wurde dann ein Smart Cabrio. Für meine körperliche Länge zwar nicht ganz optimal, aber es war ausreichend. Bei dem Regenwetter hingegen hat es mal gar nichts gebracht ein Cabrio zu fahren. :angry: Abends dann noch schnell die Tasche gepackt und artig früh ins Bettchen zum Schlafen gelegt. 

 

Morgens ging dann um 6:00 Uhr der Wecker, schnell unter die Dusche gesprungen, die letzten Sachen eingepackt und um 6:30 war ich ab im Auto und auf der Bahn...

Kalkuliert hatte ich, trotz Verkehr, mit drei Stunden fahrt bei eingerechneten Pausenzeiten. Ich muss sagen, dass ich auch ziemlich gut durchgekommen bin. Lediglich bei Leverkusen gab es den klassischen und sicherlich einigen bekannten klassischen Dauerstau auf A1 und A3. Hier bin ich dann vorsorglich quer durch Leverkusen gefahren was sich als gute Idee herausgestellt hat. Unterwegs an einem Autohof gefrühstückt und insgesamt konnte ich recht entspannt durchfahren. So kam ich dann gegen 10:20 Uhr auf der Ostendstraße an. Hier war allerdings Baustelle angesagt, dennoch konnte man auf den Parkplatz der WBH und SGD fahren. Parkplätze waren reichlich vorhanden. Also ausgestiegen, umgesehen und da war es, das "Unterrichtsgebäude"... :blink:

 

2016-10-19 10.22.31.jpg

 

An dieser Stelle der Hinweis, dass ich auch leider nur dieses Foto gemacht habe auch wenn sich das Gelände nach hinten heraus noch weiter erstreckt. Aber das wichtige: Pünktlich angekommen und so schlimm schaut es gar nicht aus! :lol:

 

Ich bin dann durch den linken der beiden Eingänge hinein. Hier gab es direkt den Hinweis, dass es dort ein Kasino/Kantine gibt und im Gang war ein Fernseher auf dem alle Veranstaltungen und Prüfungen mit Uhrzeit, Raum und Richtungsangabe vermerkt waren. Schnell war der Raum gefunden, betreten und ... es waren zwei Leute da. Eine Dozentin der WBH und ein Studierender. Mit mir also schon drei Leute und nach der Anzahl der vorbereiteten Namensschilder auf dem Tisch konnte man leicht abzählen, dass es insgesamt nur sieben Studis sein werden. 

 

Der Raum an sich, in dem wir beide Tage verbracht haben, war soweit in Ordnung und mit allem nötigen ausgestattet. Den PCs mit den kleinen Flachbildschirmen konnte man das Alter zwar sichtlich anmerken, aber die haben wir ohnehin nur am zweiten Tag genutzt und dafür waren sie ausreichend.

 

Als alle Studenten eingetroffen sind (es waren dann doch acht ;) ) und man sich schon etwas ausgetauscht hatte ging es dann mit der Begrüßung los. Dies geschah so, dass man sich zu zweit anhand von vorbereiteten Fragen kennengelernt und sich gegenseitig den anderen vorstellt. Ergebnis: Sechs Mal TBB und wir waren nur zwei EWBler. Danach hat sich die Dozentin vorgestellt und im Anschluss gab es die typischen Informationen über die Hochschule und das Studium an sich, was im Grunde jeder schon mal gehört hat, der sich ernsthaft mit einem Studium und der Lehranstalt auseinander gesetzt hat. 

 

Dann war es 12:30 Uhr und wir kamen zum wichtigen Teil - der Mittagspause! :P

Wir sind dann ins Kasino und hier ist es so, dass die Studenten einen vergünstigten Preis bekommen. Man hat drei Gerichte zur Auswahl, sodass eigentlich jeder was passendes finden kann. Geschmeckt hat es ebenfalls, daher kann man sich hier nicht beklagen. Den Preis genau habe ich leider nicht mehr im Kopf, lag aber unter fünf Euro. Getränke etc. waren natürlich extra.

 

Nach der Pause ging es dann erst verspätet weiter, da der Dozent noch in einem Kolloquium saß, welches sich zeitlich verschoben hatte. Auf der Tafel stand aber ein netter Hinweis, dass es erst später weitergehen würde. Als der Dozent dann eintraf ging es direkt mit einer Übung weiter. Wir sollten uns zu Gruppen zusammenschließen und mittels einer Flipchart-Zeichnung einem Kind erklären was ein Unternehmen ist und dies auch präsentieren. Im Anschluss wurden diese Präsentationen aufgegriffen und darauf aufbauend der Weg vom Lieferanten zum Kunden ausgearbeitet mit Fokus auf dem Unternehmen unter Berücksichtigung von SIPOC (Supply - Input - Process - Output - Customer). Im Grunde also ein BWL-Einstieg möchte ich mal sagen. Der Dozent hat dabei auch viel aus seinen Erfahrungen mitgeteilt und es wurde auf unterschiedliche Aspekte eingegangen. Zum Abschluss des Tages wurde dann ein Brainwriting zur Themenfindung für den nächsten Tag durchgeführt, aus dem sich dann neue Gruppen gebildet hat. Diese sollte am Folgetag Recherchen anstellen, eine Präsentation anfertigen und diese Vorstellen.

 

Am nächsten Morgen stand dann aber zunächst die Einführung in Study Online an. Dies hatten wir mit dem gleichen Dozenten wie am Vortag und anstatt nur wild durchzuklicken lag sein Augenmerk hier eher auf den verschiedenen Möglichkeiten Prüfungen zu schreiben und wie die Module aufeinander aufbauen und welche Bedingungen es gibt um welche Klausuren zu schreiben. Auch gab er zusätzliche Informationen zu den Zeitfenstern bei der Rückmeldung. Es ist nämlich so, dass die Tutoren 48 Stunden Zeit haben um Anfragen zu beantworten und fünf Werktage um Aufgaben zu kontrollieren. Auch gab er Hinweise dazu, dass es hier bei postalischer Zustellung natürlich entsprechend länger dauern könnte bis man Ergebnisse bekommt. Zusätzlich gab es viele Hinweise zur Studienorganisation und den Repetitorien. 

 

Danach begann in den einzelnen Gruppen die Recherchearbeiten zu den jeweiligen Themen. Hierbei sollten wir natürlich selbstständig arbeiten und er unterstützte nur bei Fragen. Gab aber auch bereits Hinweise zum wissenschaftlichen Arbeiten und worauf wir später, besonders bei der Bachelorthesis, achten sollten (Stichwort: Quellenangaben etc.). Am Nachmittag folgten dann die Präsentationen. Im Anschluss gab es dann noch Hinweise zu Präsentationsarten, natürlich Feedback zu den Gruppen sowie Hinweise zu Darstellung und Wirkung. Auch hat er unterschiedliche Strategien für Präsentationen erläutert, speziell im Firmenkontext.

 

Gegen kurz vor sechs Uhr war der zweite Tag dann ebenfalls geschafft und wir wurden mit "Viel Erfolg fürs Studium" verabschiedet. Bei einsetzender Dunkelheit und Regen ging es dann auf den Weg nach Hause, welcher bei überfüllten Autobahnen mit Staus ohne Ende doch recht lang gedauert hat und ziemlich anstrengend war.

 

Alles in allem waren die zwei Tage aber ziemlich interessant und vor allem war es gut ein paar andere Leute kennenlernen zu dürfen. Telefonnummern wurden ausgetauscht und natürlich eine WhatsApp-Gruppe angelegt. Auch wenn es zwei unterschiedliche Studienrichtungen sind, so gibt es doch viele gleiche Inhalte gerade am Anfang und so kann man sich gegenseitig unterstützen und helfen.

 

Damit schließe ich nun diesem "Roman" und wünsche Euch allen ein schönes Wochenende! :)

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3 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Netter Bericht.

Zu deinem Foto: Ich war zuletzt dort im Juni und bin erstaunt, dass die Straßen-Baustelle immer noch besteht...

 

Die Kantine der WHB ist echt in Ordnung: Schmeckt gut, Preise sind sehr günstig und recht angenehmes Ambiente.

 

Mein tipp: Nutze die Crash-Kurse als auch die Vorbereitungen zu den Klausuren. Diese haben mir oft - leider auch nicht immer - geholfen den Stoff besser und tiefer zu verstehen. Ab und zu gibt es bei jedem Verständnislücken, die man nicht erkennt und vor Ort dann aber einem auffallen.

 

Achja: Ich wünsche dir viel Spaß und Freude mit dem Studiengang. Der ist ja ganz neu, wundere dich aber nicht, wenn manches nicht so schnell oder ganz sauber flutscht - das sind die Bedingungen, wenn Studiengänge noch recht neu sind.

Probleme könnten bei manchen Modulen auftauchen, z.B. dass es noch keine Übungsklausuren gibt oder Dozenten noch neu und das ganze noch unrund ist...   ;)

 

 

 

Bearbeitet von der_alex
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  • Community Manager

Vielen Dank für deinen Bericht, der sich sehr gut lesen ließ und interessant war. 

 

Hat es sich für dich rückblickend eigentlich gelohnt, mit dem Wagen zu fahren? Oder wirst du demnächst doch eher den Zug wählen?

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Also allein wenn ich die Kosten betrachte war es definitiv eine gute Entscheidung einen Wagen zu mieten. Speziell wenn ich überlege evtl. zu Repetitorien dort hin zu fahren oder Klausuren vor Ort zu schreiben sichert es auch den gewissen Grad an Flexibilität. Bahn fahren ist zwar entspannter, aber man ist auch sehr von Pünktlichkeit und guten Verbindungen abhängig. Hier zeigt leider schon meine lokale Erfahrung, dass darauf leider nicht wirklich verlass ist.

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