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Endspurt - Fernlehrgang Wundassistent DGfW


Pinguinchen

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Hallöchen,

 

ich melde mich auch mal wieder zu Wort. Momentan bin ich eher selten hier, das liegt aber vor allem an der instabilen Internetverbindung, mit der ich mich herumärgere...

Wie schon aus der Blog-Überschrift zu lesen ist, befinde ich mich gerade in der letzten Phase des Fernlehrgangs zur Wundassistentin. Der Kurs hat ja am 1. August begonnen und ich habe nicht wirklich viel für den Kurs getan, so dass ich vor zwei Wochen dachte "wie willste das eigentlich bestehen!?". Hab dann versucht, die ganzen Lehrbriefe durchzuarbeiten, habe es zeitlich aber absolut nicht geschafft. Jeder Lehrbrief umfasst so um die 35 Seiten - und 17 sind es... Gestern war ich dann mutig und habe mich an das Abschlusstestat gewagt. das ist eine Online-Prüfung (Multiple Choice), die aus 20 Fragen besteht: Zuordnungsfragen bzw. die richtige Lösung anklicken. Pro Frage hat man 1 min Zeit, was schon recht knapp bemessen ist. Nach der Prüfung erfährt man auch direkt das Ergebnis - BESTANDEN! 18,17 von 20 Punkten - yeah! :)

Aber das war jetzt erst erste Streich...morgen fahr ich nach Nürnberg zu den Präsenztagen am Do und Fr - und dann ist der Kurs auch offiziell beendet. Nun überlege ich, ob ich mich noch als Wundassistentin zertifizieren lassen soll. Ich bin da hin und hergerissen: die Zertifizierung kostet 325€ und man muss noch eine Prüfung ablegen. Prüfung ablegen ist ja auch okay...aber das Geld...nun ja...ich muss mal in mich gehen....

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4 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Jetzt habe ich doch tatsächlich "Wunderassistent" gelesen und war ganz interessiert ;), es ist einfach noch zu früh am Morgen. 

Na dann mal viel Erfolg in Nürnberg, das Wetter ist hier gerade leider ziemlich mies :(

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  • Community Manager

Schön, von dir zu lesen - und Glückwunsch zur bestandenen Online-Prüfung :).

 

Gibt es an den Präsenztagen auch noch eine Prüfung, oder reicht dort die Teilnahme aus,um den Kurs erfolgreich abzuschließen?

 

Welchen konkreten Nutzen hättest du denn von der Zertifizierung? - Kannst du diese ggf. auch noch später nachholen?

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Hallöchen, ich melde mich erfolgreich aus Nürnberg zurück :)

(Eine Weiterbildung zum Wunderassistenen würde mich übrigens auch sehr interessieren :D)

Die beiden Präsenztage waren vollgestopft bis oben hin und wirklich sehr interessant: neben Vorträgen gab es Workshops zu verschiedenen Themen - Wundauflagen, Beratung, Kompressionsworkshop, manuelle Lymphdrainage...

Zuerst gab es am 1. Tag ein paar Unterlagen (eine Begleitmappe und Namensschilder) dann folgten Vorträge und dann ging es zu den Workshops. Am 2. Tag gab es dann "nur" noch Workshops und die Zertifikate wurden ausgegeben.

Eine weitere Prüfung gab es nicht - es wurden jedoch Fragen in den Workshops gestellt, die man beantworten musste, das war jedoch ganz locker. Die Dozenten machten eigentlich alle einen recht kompetenten und professionellen Eindruck. Es kam lediglich bei einem Workshop zu inhaltlichen Widersprüchen (Kompression vs. Lymphdrainage). Insgesamt kann ich den Fernkurs und das Cekib sehr empfehlen. Die begleitende Lernplattform bleibt auch noch bis Mitte nächsten Monats geöffnet und alle Präsentationen aus den Workshops und den Vorträgen werden hier zur Verfügung gestellt. Ich bin sehr zufrieden mit diesem Angebot und habe mich jetzt auch für den Fernlehrgang zur Schmerzexpertin (Pain Nurse) angemeldet.

Tja...die Zertifizierung...gute Frage...also ich denke, für mich persönlich bringt sie nicht viel, für andere kann sie jedoch ganz nützlich sein:

Ab 2017 gibt es ja den "neuen" TVÖD (hiernach sind ja sehr viele Pflegende eingruppiert), dieser Tarifvertrag sieht tatsächlich eine höhere Eingruppierung für u.a. Wundmanager vor (von P7 in P8). Dieser Fernkurs erfüllt auch die Voraussetzungen, ich weiß jedoch nicht, ob man dann auch zertifiziert sein muss. Die Kliniken müssen ja (je nachdem, wie die zertifiziert sind) auch eine gewisse Anzahl von zertifizierten Wundmanagern nachweisen (insbes. bei zertifizierten Wundzentren)...insofern finde ich, dass das mein Arbeitgeber bezahlen darf, wenn er von der Zertifizierung profitieren möchte.

Für mich spielt die Geschichte mit der Eingruppierung keine Rolle, da ich außertariflich in E13 eingruppiert bin - die Weiterbildung hab ich tatsächlich aus eigenem Interesse und auf eigene Kosten absolviert - aber wie gesagt: kann für andere Interessierte ein Anreiz darstellen, diesen Kurs zu belegen.

Ein weiterer Punkt, wo die Zertifizierung unumgägngliche wäre, wäre der Fall, dass man den Aufbaukurs zum Wundtherapeuten WTCert absolvieren möchte. Hierfür wäre der abgeschlossene Basiskurs und die Zertifizierung die Voraussetzung.

Ich arbeite jedoch nur punktuell mit Menschen mit Wunden, so dass ich das für mich nicht sinnvoll finde. Die weitere Ausbildung kostet inkl. Zertifizierung knappe 3000€ und das ist mir zuviel Geld, nur um es just for fun zu machen und letztlich kaum Anwendungspunkte zu haben.

Bei der Geschichte mit der Schmerzexpertin sieht es da schon anders aus. Dieser Lehrgang besteht aus drei Kursen: Pain Nurse Basiskurs, Pain Nurse akuter Schmerz, Pain Nurse chronischer Schmerz - und kostet zusammen knapp 900€.

Auch dieser Kurs würde eine höhere Eingruppierung in P8 rechtfertigen und ist von der Deutschen Schmerzgesellschaft anerkannt. Schmerz ist sowieso so ein Phänomen, das viele Patienten betrifft - vor allem die Patienten, mit denen ich arbeite - und irgendwie ist Schmerz so ein Thema, das ganz oft nur unzureichend betrachtet wird. Ich möchte also mehr über dieses Thema wissen und habe mit dem Cekib wirklich gute Erfahrungen gemacht, deshalb habe ich mich dort angemeldet.

Tja...und obwohl ich jetzt diese ganzen Weiterbildungen absolviere, bin ich mit meiner aktuellen Stelle momentan nicht glücklich. Es gibt so viele Differenzen v.a. mit den Ärzten...das macht einfach keinen Spaß. Ich habe da einfach die Nase voll...und jetzt habe ich Bewerbungen an zwei Krankenpflegeschulen geschickt. Mal schauen, ob ich da Chancen habe...ich hab ja keinen pflegepädagogischen Master, sondern nur einen fachwissenschaftlichen. Dafür hab ich jedoch ein mehrwöchiges Praktikum an einer Pflegeschule vorzuweisen, sowie Dozentenerfahrung und aktuell einen Lehrauftrag an einer Hochschule (ausgerechnet im Studiengang Pflegepädagogik :D) - es ist ja nicht so, dass ich rein gar nichts vorzuweisen hätte. Außerdem wäre da noch mein Fernlehrgang zum Praxisanleiter, den ich auch noch bearbeite... Der ist für die Pflegeschulen auf jeden Fall auch interessant, ist ja immerhin eine berufspädagogische Weiterbildung. Nun ja...mal schauen, ob die mich überhaupt zu einem Vorstellungsgespräch einladen...

Zum Fernkurs "Praxisanleiter" - diesen Kurs hab ich tatsächlich ein wenig vernachlässigt und auch komplett ausgeblendet. Hier muss man ja 4 dicke, fette Lehrbriefe bearbeiten und auch wirklich umfangreiche Einsendeaufgaben abschicken, plus 4 Wochen Praktikum mit Praktikumsbericht und last but not least gibt es noch eine Facharbeit und eine mündliche Prüfung.

Ich habe mittlerweile 2 Lehrbriefe komplett abgeschlossen (im letzten hab ich sogar eine 1,0 bekommen :D yeah!) und das Praktikum absolviert (der Bericht steht jedoch noch aus...) - insofern hab ich jetzt fast die Hälfte des Kurses absolviert. Eigentlich wollte ich den Kurs ja in diesem Jahr noch abschließen, aber das schaff ich nicht mehr - egal. Ich peile jetzt Januar/Februar an :)

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  • Community Manager

Vielen Dank für deinen Bericht.

 

Für deine Bewerbung drücke ich dir die Daumen. Ich könnte mir vorstellen, dass du mit deiner Qualifikation durchaus Chancen hast, auch wenn du keinen Master in Pflegepädagogik hast - gerade weil du ja schon andere Erfahrungen im pädagogischen Bereich gesammelt hast.

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