Springe zum Inhalt

Blog iec61131

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
  • Einträge
    7
  • Kommentare
    11
  • Aufrufe
    395

Zusammenfassung Master WBH

iec61131

316 Aufrufe

Sehr geehrte Community,

 

ist dieser Beitrag zu spät? Tatsächlich habe ich seit über 24 Monaten nichts mehr von mir hören lassen - Asche auf mein Haupt ;) 

Die Masterurkunde hängt auch seit knapp 12 Monaten an der Wand... ABER:..

Da ich nur ungern unfertige Baustellen hinterlasse, findet ihr anbei eine kurz Zusammenfassung. Basierend auf Keywords:

 

A A-Aufgaben

 

Fangen wir mit dem Einfachsten an - ich habe keine einzige A-Aufgabe eingereicht. Lediglich bei Statistik wäre es hier und da hilfreich gewesen. Im Vergleich zu den Prüfungen haben die A-Aufgaben auch nur wenige Gemeinsamkeiten gehabt. Fleißigere Studenten sollten dennoch die A-Aufgaben nicht ignorieren.

 

B B-Aufgaben

 

Wer kennt sie nicht? Die Schwierigkeitsgrade der B-Aufgaben schwankten sehr stark. Alles in allem empfehle ich jedem, die B-Aufgaben IMK ( die einzige auf Englisch) sowie die Statistik B-Aufgabe nicht zu unterschätzen. Beide werden am heißesten im Forum und diversen Gruppen diskutiert.

 

B Betreuer

 

Ich bin mit dem Ansatz gut gefahren, alle beide Vertiefungsarbeiten bei meinem späteren Masterbetreuer zu schreiben. Dann kennt man direkt seine Anforderungen und kann basierend auf der Vorarbeit die Masterthesis deutlich entspannter angehen. Schaut einfach nach interessanten Dozenten Ausschau, d.h. z.B. im Projekt oder bei Reps.

 

E E-Externe Prüfungen

 

Wer in der glücklichen Lage ist, dass seine Heimat nicht weit entfernt von einem externen Prüfungsstandort ist, der sollte dies auch nutzen. Ich habe ca 50 Prozent aller schriftlichen Prüfungen extern geschrieben. Idealerweise kombiniert man externe Prüfungen mit Online-Reps, welches allerdings nicht immer möglich ist.

 

F- Facebook

Ab und an kann man wichtige Infos aus dieser Gruppe ziehen: https://www.facebook.com/groups/637991542894577/

 

I Internet-Reps

Dies ist die günstigere Art-und Weise um vorbereitet zu werden. Allerdings fällt bei diesem Format gänzlich der soziale Netzwerkaspekt weg, denn im Gegensatz zu echten Reps in Darmstadt kommt hier kein echtes Studentenfeeling auf. 

 

K Klausuren

Ebenso wie bei B-Aufgaben schwankt die Klausurqualität sehr stark. Viele davon waren auf Zeitdruck ausgelegt, weniger auf fachliche Fallen. Also besorgt euch einen geeigneten Füller und ein lockeres Handgelenk.

 

L - Lyx und Latex

Direkt zu Beginn des Masters habe ich mich in Lyx eingearbeitet. Dies ist die Noob-Variante für Latex und generiert sehr angenehme pdf im wissenschaftlichen Design. Die Verknüpfung mit Bibtex und externen Ressourcen ist ungeschlagen, ebenso die Qualität des Schriftbildes. Lediglich die mathelastige Statistik Aufgabe habe ich gescannt. Der Rest lief über Lyx. 

 

P Projekt

Alles in allem war das Masterprojekt der größte Aha-Effekt und Motivationsschub meines Studiums. Wir hatten ein tolles Projektteam gefunden und außerdem einen agilen Projektansatz gewählt, welches im Nachhinein mit einer 1,0 belohnt wurde. Das Projektteam stand im Vorfeld schon mit 3 von 4 Personen fest, also hat sich das Netzwerken im Voraus bezahlt gemacht. Alternativ kann man mit hohem Geldeinsatz auch das CSUS-Projekt belegen, allerdings finde ich diesen Shortcut als absolut ungerechtfertigt. Projekte können bis zu 5 Monate dauern und verursachen einen wöchentlichen Zusatzaufwand von mind. 5 Stunden während des Projekts.

 

R Regelstudienzeit:

Die 24 Monate sind definitiv erreichbar. Allerdings konnte ich dies nur erreichen, da 1 gesamtes Modul meines Diplomstudiums anerkannt wurde. Damit fiel direkt eine schriftliche Klausur und B-Aufgabe weg. Ich empfehle jedem, das Projekt abgeschlossen zu haben bevor man mit der Thesis beginnt.

 

R - Reps

Alle Besuche in Darmstadt habe ich sehr positiv in Erinnerung. Reps kosten zwar viel Geld, aber bereiten einen immer sehr gut auf die Prüfung vor. Des Weiteren ist die Möglichkeit des Erfahrungsaustausches mit Kommilitonen von unschätzbaren Wert.

 

W - wöchentlicher Arbeitsaufwand

Der wahrscheinlich meistgefragteste Begriff ;) Ich bin immer im Bereich 5 bis 10 Stunden pro Woche unterwegs gewesen. Sicherlich gab es auch mal 25 Stunden Wochen, allerdings nur an in Verbindung mit Powerwochenenden inkl. Wohnungsschlüssel wegwerfen. Des Weiteren ist 1 Std != 1 Std, siehe produktives Arbeiten Zenhabits.

 

Z - Zenhabits

Meine Empfehlung für den Buchstaben Z. www.zenhabits.net   Viele der kurzen Blogposts zielen auf Produktivität, Optimierung und Fokus. Rückblickend haben mir davon einige Ansätze durch das Masterstudium geholfen, z.B. Meditation, Pomodoro-Technik und Decluttering.

 

Thats it,

Have fun



2 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Dieser knackige Rückblick gefällt mir gut.

 

Ich bin auch ein Fan von Lea Babauta/Zen Habits, auch wenn ich den Blog mittlerweile aufgrund der vielen Wiederholungen nur noch selten lese. 

 

Was hat dir das Studium denn rückblickend gebracht? - Für die Karriere und auch für dich persönlich?

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Kostenlos ein neues Benutzerkonto erstellen.

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden



×

Wichtige Information

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen: Datenschutzerklärung