Hello World #3

SebastianL

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Fast schon Traditionell eröffne ich den neuen Blog mit meinem "Hello World" - Post. :2_grimacing:

 

An dieser Stelle möchte ich etwas zusammenfassen wie es dazu kam an der Fernuni Hagen Informatik zu promovieren.

 

Vor meinem leben als Fernstudent hatte ich nur einen Hauptschulabschluß und eine abgeschlossene Berufsausbildung. Mein (Fern-) Studium habe ich an der Wilhelm Büchner Hochschule in Wirtschaftsinformatik abgeschlossen (Bachelor 1.9 und Master 1.5). Wärend des Bachelor-Studiums hatte ich mich als Studentenvertreter für den Fachbereichsrat in Informatik aufstgellen lassen und wurde gewählt. Ich wollte etwas mehr Einblicke in die Hochschule gewinnen, hatte aber auch im Hinterkopf ggf. später die nötigen Kontakte zu haben um einen Dr.-Vater zu finden, falls ich Promovieren möchte. Dies war am Anfang eher als Schwerz gemeint, dass ich noch promovieren möchte. Ich weis nicht ob diese Aussage meine Umgebung als Ernst betrachtet hatte, da ich ja gerade mit meinem Bachelor-Studium angefangen hatte. Ehrlich gesagt hatte ich mich glaube selbst nicht Ernst genommen. Aber ich lasse mir eben auch gerne Optionen offen. Nach meinem Bachelor-Studium hatte ich direkt meinen Master drangehängt. Im Nachhinein eine sehr gute Entscheidung! Nicht nur weil ich es hinter mir habe, sondern auch bewusst weil man sich an das Leben als Fernstudent gewöhnt hatte und ich mich nicht an Freizeit gewöhnen wollte. Ich kenne einige die nach dem Bachelor Pause gemacht haben und die Pause nie zu Ende gegangen ist, sprich diese auch keinen Master mehr gemacht haben. Wärend meines Master Studiums wurde der Gedanke zu Promovieren immer Größer und ich habe mich dann immer mehr mit dem Thema beschäftigt. Als meine Freundin sagte, sie will nach dem Studium auf jeden Fall auch promovieren, war der Entschluß gefaßt.

 

Nur sich für eine Promotion zu Entscheiden reicht aber bei weitem nicht. Es gibt hier jede Menge Dinge die man berücksichtigen muss. Teilweise formale Dinge, teilweise aber auch einfach banale Dinge. Manche Dinge hat man auch nicht in der Hand, die werden einem einfach vorgegeben.

 

Um studieren zu dürfen gibt es ja jede Menge Beiträge hier auf FI, darauf gehe ich nicht sonderlich ein. Wenn man den Bachelor abgeschlossen hat, braucht man einen gewissen Durchschnitt um den Master machen zu dürfen. Dieser liegt i.d.R. bei "gut". Es gibt aber auch Hochschulen die andere Eingangsvoraussetzungen haben. Ich hatte mich im Bachelor klar das Ziel "gut" gesetzt. Damit stand dem Master nichts im Wege. Der Master ist dass letzte Zeugnis und da wollte ich bestmöglich abschließen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich mir mögliche Universitäten in der Nähe angesehen, bzw. deren Promotionsordnung und geschaut was deren Eingangsvoraussetzungen sind. Bei den meisten steht drin (in Kurzform): "FH-Master: sehr gut, Uni-Master: gut". Dann hatte ich ja immer die Befürchtung das FH schon doof ist, aber dann auch noch Fernstudium und noch von einer privaten Fernhochschule sehr prolematisch werden. Ich hatte mir überlegt nach dem Master nach einem Dr.-Vater zu suchen und wenn ich keinen finde, dann Plan B umzusetzen. Plan B war, mich an der Fernuni Hagen in Wirtschaftswissenschaften zu immatrikulieren und dann den Master dort zu machen. Hatte mich auch schon informiert dass der Großteil angerechnet wird und ich nur noch 6 Module absolvieren muss (ohne Thesis) für den Master. Ich dachte mir, in sechs Modulen ein "gut" zu bekommen scheint machbar. Somit hätte ich einen Uni-Master und mir würde ein "gut" genügen. Aber Plan B musste glücklicherweise nicht in Kraft treten.

 

Um überhaupt promovieren zu können benötigt man Formal einen Dr,-Vater. Also jemanden, der einen in der Promotion betreut und formal unterstützt. Dieser muss auch an einer Universität mit Promotionsrecht sein. Ich hatte das Glück im Fachbereichsrat der Wilhelm Büchner Hochschule einen Professor zu finden, der in Hagen promoviert hat und den Kontakt zu seinem Dr.-Vater hergestellt hat. Ich konnte also noch vor Antritt meiner Master-Thesis den Kontakt herstellen und das ein odere andere Detail klären. Es half natürlich auch der Blick in die Promotionsordnung um rauszufinden, wie die Promotion vormal and er Fernuni Hagen abläuft. Nachdem ich mir auch ein Buch (Erfolgreich Promovieren) gekauft hatte, konnte ich zumindest die unterschiedlichen Formen der Promotion unterscheiden. Um zwei zu nennen, es gibt Kumulative Dissertationen und Monographien. Monographien ist dass, was man sich unter einer Promotion vorstellt. Man schreibt eine dickes Buch (Dissertation), gibt ab und ist (hoffentlich) dann fertig. Bei Kumulativen Dissertationen (Kurzform) schreibt man wissenschaftliche Paper, veröffentlicht diese und stellt diese auf Konferenzen vor. Am Ende fasst man die Papers in der Dissertation zusammen und gibt diese ab. Diese Form hat viele Vorteile. Wer sich hier näher interessiert, sollte sich hier einlesen. Man kann sich die Form ggf. aussuchen, meist schreibt aber die Unviersität die Form in der Promotionsordnung fest. Auch in der Promotionsordnung steht, welcher Doktor unter welchen Voraussetzungen verlieren wird. Bei mir gibt es den Dr. rer. nat. für eine theoretisch Wissenschaftliche Arbeit oder den Dr.-Ing. für eine praktische Wissenschaftliche Arbeit. Man muss sich vorher entscheiden welchen Weg man beschreiten will. Meist gibt der Dr.-Vater diesen vor. Die Verteidigung (Disputation) gestaltet sich auch unterschiedlich (habe die nicht mehr alle im Kopf). Würde ich wählen dürfen (das einzige was ich mir gemerkt hatte), würde ich das Rigorosum wählen, eine Verteidigung der Arbeit und der angrenzenden Themen. In meinem Fall ist die Komulative Dissertation mit dem Rigorosum und dem Dr.-Ing. mein absolutes Wunschszenario, dass anscheinend auch die Vorstellung meines Dr.-Vaters trifft.

 

Formal bekommt man einen Betreuungsvertrag wo die Universität sich verpflichtet mich zu betreuen und wo ich mich verpflichte alle 6 Monate einen Status über meinen Forschungsstand zu präsentieren. Dies erfolgt i.d.R. auf dem Doktorandenseminar zwei mal im Jahr. Erst wenn genügend Veröffentlichungen gemacht wurden und (kurzform) das Ergebnis passt, stimmt der Dr.-Vater zu die Dissertation anzufertigen. Mit Abgabe der Dissertation startet der Promotionsprozess. Dieser ist in der Promotionsordnung sehr genau geregelt (u.a. Dauer, Fristen, etc.). Erst mit Start des Promotionsprozesses muss man all seine Unterlagen in beglaubigter Form abgeben und auch erst dann wird die endgültige Promotionsfähigkeit bestätigt.

 

Nachdem ich meine Master-Thesis abgegeben hatte und schon mit der Forschung starten wollte, hat mein Dr,-Vater meine Unterlagen (Zeugnisse, Lebenslauf,etc.) in digitaler Form angefordert. Mit den Unterlagen wurde die grundsätzliche Promotionsfähigkeit ermittelt, damit man bei Abgabe der Dissertation nicht überrascht wird, wo diese eigentlich überprüft wird. Ausserdem hätten ggf. noch Auflagen erfüllt werden müssen (z.B. Seminare besuchen) weil ich Wirtschaftsinformatik studiert habe und in Informatik promovieren möchte. Nachdem die Promotionsfähigkeit vorläufig bestätigt wude, steht meinem Promotionsvorhaben nichts mehr im Wege.

 

Ich habe schon oft von üblen Geschichten bei der Promotion gehört:

  • Dissertation abgegeben und wartet seit zwei Jahren auf die Einladung zur Verteidigung
  • Doktorvater in Rente gegangen
  • Zwischenmenschlich passt es nicht zwischen Betreuer und Doktorand
  • Dissertation abgegeben aber Dr.-Vater hat immer Änderungen (Scope Probleme)
  • Dr.-Vater verlässt die Universität
  • usw........

 

In dem Fall hatte ich echt Glück dass bei meinem Dr.-Vater alles passt. Eins der nächsten Dinge ist ja auch das Promotionsthema. Das muss ja zu dem ganzen auch noch passen. Man muss sich da ja irgendwie für motivieren können. Schließlich verbringt man lt. Statistischem Bundesamt drei bis fünf Jahre mit dem Thema. Ich habe vier Jahre für meinen Bachelor und den Master gebraucht, was bedeuten würde, wenn ich für die Promotion nocheinmal vier Jahre brauche, dann bin ich jetzt bei der Hälfte angekommen. Da muss man sich auch erstmal motivieren weiter zu machen.

 

Man merkt schon, wenn man sich meinen Beitrag so durchliest, so ganz einfach ist das nicht bis man überhaupt starten kann. Und dann ist man noch weit entfernt vom Ende. :2_grimacing: Etwas Glück gehört auch dazu, ich konnte das Glück etwas forcieren indem man Kontakte wärend des Studiums mit Professoren knüpft. Ein Garant ist das jedoch auch nicht.

 

Mit der Promotionsfähigkeit gab es dann auch gleich einen Termin mit meinem Dr.-Vater um ein mögliches Thema zu besprechen. Nun habe ich auch alles an der Hand um starten zu können. Da muss man sich auch erstmal daran gewöhnen dass man mit ein paar "Basswords" ins Rennen geht und es hier keine Erfahrungswerte gibt oder jemand einem helfen kann. Das ist eben eine grundsätzlich andere Form als studieren. Wärend meiner Master-Arbeit hatte ich auch noch an einem Doktorandenseminar teilgenommen, um mitzubekommen wie das dort funktioniert, ohne selbst einen Beitrag leisten zu müssen. Das kommt mir jetzt zu gute, da ich für Februar eine kleine Präsentation über mein mögliches Thema halten muss. Zusätzlich konnte ich auch gleich meine Doktoranden-Kollegen kennen lernen und mich mit diesen austauschen. Was sehr informativ war, gerade im Hinblick auf Erfahrung, Tips und Vorgehen.

 

So, das wurde jetzt etwas lang. Ich werde versuchen hier meinen Fortschritt und Neuigkeiten zu dokumentieren. Auf das Thema selbst und den Stand des Themas werde ich aber nicht eingehen, sondern nur rein formal und prozessual. Das liegt auch einfach daran, dass ich nicht möchte dass jemand Ergebnisse vor mir veröffentlicht. Aber wenn ich publiziere, dann kann ich diese hier in meinem Blog ebenfalls veröffentlichen.

 

Dann gibt es nur noch euch allen einen Guten Rutsch zu wünschen!


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14 Kommentare


Interessant, danke für den Beitrag:thumbup:

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Sehr gute Darstellung. Ich glaube zwar nicht, dass ich die Puste habe, in meinem Leben noch mal eine Promotion zu machen, aber zumindest weiß ich nun etwas besser, was nötig wäre, um diese Option zu haben. Vielen Dank!

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Ich bin gespannt. Vielleicht reitzt es mich ja doch noch. Die größte Hürde stellt vermutlich der Dr-Vater dar.

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Markus Jung

Geschrieben

Vielen Dank für deine ausführliche Darstellung, die mir keinesfalls zu lang war. Gerade das Thema Promotion finde ich spannend, da ich mich damit bisher noch weniger intensiv beschäftigt habe was den Ablauf etc. angeht und somit vieles für mich tatsächlich noch neu ist.

 

Besonders deutlich ist für mich geworden, wie wichtig es ist, möglichst frühzeitig Kontakte zu knüpfen. Bei dir wirkt es so, als wärst du da sehr strukturiert und strategisch vorgegangen.

 

Ich freue mich schon sehr darauf, deinen weiteren Weg hier zu verfolgen und wünsche dir viel Erfolg dabei.

 

Du wirst doch berufsbegleitend promovieren, oder? - Meinst du, dass sich das auf die Dauer auswirken wird? So wie ich es verstanden habe, gehst du ja bisher davon aus, dass du es in der durchschnittlichen Promotionsdauer schaffen kannst.

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Danke für diesen tollen Beitrag, es reizt ja so als Fernstudent ... aber dafür werde ich auch nicht die nötige Ausdauer haben :D.

Konnte mir bisher nicht vorstellen wie so eine Promotion läuft, aber du konntest es schon gut darstellen .

 

Dir viel Erfolg und einen guten Rutsch :thumbup:

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Das waren sehr viele aufschlussreiche Informationen. Vielen Dank für den langen Eintrag! :thumbup:

 

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vor einer Stunde, Markus Jung schrieb:

Du wirst doch berufsbegleitend promovieren, oder? - Meinst du, dass sich das auf die Dauer auswirken wird? So wie ich es verstanden habe, gehst du ja bisher davon aus, dass du es in der durchschnittlichen Promotionsdauer schaffen kannst.

Ja Berufsbegleitend, werde also weiterhin vollzeit arbeiten. Bzgl. der Promotionsdauer habe ich so gar kein Gefühl. Kann 3-5 Jahre dauern und dann wäre ich im Schnitt, kann aber auch deutlich länger dauern oder auch ggf. etwas kürzer. Es kann natürlich auch sein dass man nie zu einem Abschluß kommt (was ich mal nicht hoffe).

 

Man sagt ja jedes Kapitel der Dissertation soll publiziert werden. Eine Dissertaion hat im Schnitt 6 Kapitel, wobei das erste (Einleitung) nicht publiziert wird. Stattdessen muss man ja aus den Veröffentlichungen die Dissertatin noch zusammenfassen etc., so daß ich hier von 6 Teilen ausgehe. Bei 4 Jahren Laufzeit müsste ich im Schnitt alle 6-8 Monate einen Teil abschließen um das zu schaffen. Am Ende geht ja noch etwas Zeit für den Promotionsprozess selbst (Rigorosum, Veröffentlichung der Dissertation etc.) drauf bis man die Urkunde selbst in den Fingern hat. Bevor man die Urkunde nicht in der Hand hält, darf man sich nicht Dr. nennen. Und mein Ziel ist es die Urkunde spätestens am 31.12.2020 in den Händen zu halten.

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klausu

Geschrieben (bearbeitet)

Was versteht man denn unter Veröffentlichen? In Form eines Papers mit Peer-Review?

Bearbeitet von klausu
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SebastianL, Du hast aber eine steile Karriere hingelegt, das sollte geradezu mal ins Fernsehen, in diesem Land der Nörgler und Jammerer. Ganz dicker Respekt.

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vor 15 Stunden, klausu schrieb:

Was versteht man denn unter Veröffentlichen? In Form eines Papers mit Peer-Review?

Ja Veröffentlichung (Publizieren) von Papern im Peer-Review Verfahren einerseits, aber ich meinte mit Veröffentlichen hier eher die Dissertation. Also die 10 Exemplare für die Landesbibliothek, das PDF auf dem Publikationsserver in Hagen legen und 5 Exemplare für die Prüfungskommission.

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vor 13 Stunden, WillWasWerden schrieb:

SebastianL, Du hast aber eine steile Karriere hingelegt, das sollte geradezu mal ins Fernsehen, in diesem Land der Nörgler und Jammerer. Ganz dicker Respekt.

Also ich hab eigentlich nur den Bachelor und den Master gemacht und promoviere jetzt. Prinzipiell habe ich noch gar keine Karriere hingelegt. Ich bin defakto seit ich mit dem Studium begonnen habe auf Stillstand Karrieretechnisch. Wenn man es nun genau nimmt. :7_sweat_smile:

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@SebastianL : "akademische Karriere" meinte ich. Wenn Du Freiberufler bist, wird wahrscheinlich der Titel - Dr. oder nicht - keinen unmittelbaren Einfluß haben auf den Stundensatz. Ich dachte, Du hättest ganz ohne Abschluß gecodet. Welchen Beruf hast Du erlernt ?

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SebastianL

Geschrieben

Am 30.12.2016 at 14:56 , WillWasWerden schrieb:

@SebastianL : "akademische Karriere" meinte ich. Wenn Du Freiberufler bist, wird wahrscheinlich der Titel - Dr. oder nicht - keinen unmittelbaren Einfluß haben auf den Stundensatz. Ich dachte, Du hättest ganz ohne Abschluß gecodet. Welchen Beruf hast Du erlernt ?

Du bringst immer einige Dinge durcheinander. Ich war Freiberuflich unterwegs und ich war auch Software-Entwickler. Derzeit bin ich aber Festangestellt und seit ich das Studium begonnen habe, habe ich keinen Fortschritt gemacht. Akademisch gebe ich Dir recht, da habe ich einen riesigen Schritt vom Hauptschüler zum Master in einer kurzen Zeit gemacht. Aber ich bin realist, der Dr.-Grad wird mir auch nicht mehr Geld bringen. Er öffnet nur ggf. Türen für andere Stellen die diesen Grad voraussetzen.

 

Nur weil man einen höheren Abschluß erreicht hat, hat man keinen Anspruch auf mehr Geld. Das Paradebeispiel ist, wenn Du Türsteher bist und keinen Abschluß hast und dann den Dr. machst, kannst Du nicht sagen, ich bin jetzt Türsteher und habe einen Dr., deswegen will ich als Türsteher auch wie ein Dr. bezahlt werden. Aber Du kannst Dich umbewerben auf Stellen die einen Dr. voraussetzen. Und Stellen mit höheren Voraussetzungen sind meist auch besser bezahlt.

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WillWasWerden

Geschrieben

SebastianL: also so weit hatte ich es glaube ich richtig verstanden, allerdings dachte ich, Du warst wirklich kompletter Quereinsteiger mit Talent als Coder, ohne formalen berufsqualifizierenden Abschluss, bevor Du mit dem Studium an der WBH begonnen hast. Jedenfalls ist das ganz stark, und ich hoffe, das Gehalt ist auch angemessen.

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