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Der Plan fürs nächste Jahr

Lernfrosch

481 Aufrufe

Der Plan fürs kommende Psychologie-Studien-Jahr in Stichworten:

  1. im laufenden Semester die Module 6b (Onlinepraktikum) und 4 (Sozialpsychologie) abschließen
  2. im Sommersemester die Module 8 (Arbeits- und Organisationspsychologie) und 10 (Community Psychology) bearbeiten sowie das Berufspraktikum weitermachen/ beenden (und in diesem Rahmen meinen ersten Fachartikel veröffentlichen...)
  3. im Wintersemester das Modul 9 (Pädagogische Psychologie) bearbeiten und beginnen an der Bachelorarbeit zu schreiben

 

 

Der Plan fürs kommende Medizin-Studien-Jahr:

  1. Endlich mal vorankommen oder das Studium abbrechen.

 

 

 

Mindestens genau so lange wie ich hier in diesem Blog nichts mehr über das Medizinstudium geschrieben habe ist es auch damit nicht vorangegangenen.

 

Gut; ich habe das Blockpraktikum "Allgemeinmedizin" zu Ende gemacht.

Die Euphorie und Begeisterung aus dem Praktikum sind jedoch schnell dem ernüchternd-frustrierend-deprimierenden Studiums-Alltag gewichen.

 

Und ich habe eine "Hausarbeit" geschrieben und abgegeben (3 Stunden Gesamtarbeitszeit, 5 Seiten Text einschließlich eine Seite Titelblatt und Unterschrift).

Für die Hausarbeit musste zunächst selbständig und alleine ein Gespräch mit einem Patienten nach eigener Wahl geführt werden, in dem die "Medizin-Geschichte" des Patienten und seine individuellen Sichtweisen auf das Erleben von Kranksein, Erfahrungen mit dem Gesundheitssystem und Gedanken zur Arzt-Patienten-Beziehung etc. thematisiert wurden. Darüber war anschließend in anonymisierter Form ein Bericht zu schreiben. Zusätzlich mussten die eigenen Erfahrungen mit dem Gesprächspartner und dem Gespräch im Bericht kurz reflektiert werden.



6 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Für Psychologie sind das ja sehr konkrete Pläne und es geht sogar schon in Richtung Abschluss.

 

Medizin hört sich recht frustriert an. Dass du sogar über einen Abbruch nachdenkst, lese ich jetzt zum ersten Mal (zumindest bewusst).

 

Hast du für dich festgelegt, was die konkreten Kriterien für "vorankommen" sind? - Einiges geschafft hast du ja auch bisher schon.

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vor 13 Stunden, Markus Jung schrieb:

Für Psychologie sind das ja sehr konkrete Pläne und es geht sogar schon in Richtung Abschluss.

Ja, erstaunlicherweise. Das Berufspraktikum jetzt ist auch nochmal ein riesiger Motivationsschub und eines der Highlights im bisherigen Studiumsverlauf.

Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich anfangs nur mal so in Psychologie "reinschnuppern" wollte und dass ich mal schauen wollte wie weit ich so komme... Letztens habe ich mich auch schon nach Masterangeboten umgesehen - an der FernUni Hagen.

 

vor 13 Stunden, Markus Jung schrieb:

Medizin hört sich recht frustriert an.

Stimmt.

Inhaltlich finde ich Medizin aber nach wie vor spannend. Ich könnte mir auch durchaus weiterhin vorstellen Ärztin zu werden und in dem Beruf zu arbeiten (allerdings eher im niedergelassenen/ ambulanten Bereich mit reduzierter Stundenzahl und nicht in einer Klinik).

Ich finde das Studium und die Bedingungen nicht gut. Es sind ungefähr zwischen 360 und 380 Studenten in einem Semester. In den Kursen wird zwar aufgeteilt; aber "Vergnügen" macht mir auch ein Seminarkurs mit 180 Studenten in einem Raum nicht, im Gegenteil - um es mal höflich auszudrücken. Es ist nahezu alles sehr strikt vorgegeben; Abweichungen eher unerwünscht. Vielleicht bin ich auch nicht der typische Durchschnittsstudent (Alter, Schulausbildung, Berufsausbildung usw.). Ich tue mich mit diesem starren System und den Menschen darin im Gegensatz zum Unterrichtsstoff ziemlich schwer.

 

vor 14 Stunden, Markus Jung schrieb:

Hast du für dich festgelegt, was die konkreten Kriterien für "vorankommen" sind?

Kriterien gibt es:

- Ich würde gerne die noch offenen Module aus dem letzten Jahr abschließen. Bei dem einen hat das nun nicht geklappt (Hausarbeit ist zwar abgegeben, aber Abschlussklausur und mündliche Prüfung fehlen mir noch) und mein Wahlpflichtkurs aus diesem Semester ist genauso wie der vorherige nicht abgeschlossen - diesmal kam mir u.a. ein Unfall beim Sport dazwischen. Das heute gestartete Modul schleppe ich auch noch vom letzten Jahr mit mir herum. Wie sich das diesmal entwickelt, weiß ich noch nicht (Grund: immer noch die Folgen vom Sportunfall). Zumindest habe ich in diesem Modul schon eine Teilleistung (eine 1 in einer klinisch-praktischen Prüfung) erbracht, die in die Modulnote einfließen wird. Die zwei kleinen 10-Minuten-Biochemietestate (kein MC ;)) will ich mitschreiben. Und ich würde das Modul gerne mit der MC-Klausur und der mündl. Anatomieprüfung endlich abschließen wollen.

- Ich will weiterhin für die Anerkennung des Moduls zum wissenschaftlichen Arbeiten "kämpfen". Das Modul konnte ich letztes Jahr nicht beenden, weil ich da krank geworden war... Es gibt aber theoretisch die Möglichkeit, dass die Leistungen aus Psychologie mit Note 4 anerkannt werden können (aber Psychologie in Medizin einbringen... :ohmy:) - und genau das möchte ich durchsetzen.

- Offen ist auch noch das Pflegepraktikum. 3 Monate, stückweise abzuleisten in den Semesterferien. Bisher habe ich noch keinen Monat; entweder hagelt es auf Bewerbungen Absagen oder die Absage kommt beim Vorstellungsgespräch. Zumindest einen Teil davon würde ich gerne in den nächsten Ferien machen wollen.

 

vor 14 Stunden, Markus Jung schrieb:

Einiges geschafft hast du ja auch bisher schon.

Ja. Allerdings nur Kleinigkeiten, die jede für sich (mit Ausnahme des Allgemeinmedizin-Praktikums) keinen Leistungsfortschritt im Studium bedeuten. Konkret: Keines der bisherigen Module ist abgeschlossen. Und daran müsste sich etwas ändern, damit ich von vorankommen sprechen kann.

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Ich finde es gut, dass du da sehr konkrete Überlegungen hast.

 

Die Rahmenbedingungen klingen in der Tat heftig und letztlich wird es wahrscheinlich ja auch ein abwägen sein, wie wichtig dir dieses Ziel ist, Ärztin zu werden und welche Alternativen es für dich gibt und wie gut sich diese anfühlen sowie wie realistisch diese sind.

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Am 3.1.2017 at 12:03 , Markus Jung schrieb:

(...) letztlich wird es wahrscheinlich ja auch ein abwägen sein, wie wichtig dir dieses Ziel ist, Ärztin zu werden und welche Alternativen es für dich gibt (...).

Das spielt in der Tat eine wichtige Rolle.

Und der Zeitfaktor wird mir langsam wichtig. Wobei ich jetzt aber auch keine überstürzten Entscheidungen sowohl in die eine als auch in die andere Richtung erzwingen werde.

 

Ärztin zu werden würde mir, denke ich, schon sehr viel bedeuten. Ich hänge trotz allem schon noch sehr an diesem Studium; die praktischen Anteile gefallen mir gut und auch jetzt im Praktikum waren die Rückmeldungen vom Chef, den Kollegen und den Patienten (fast ;)) durchweg positiv.

Alternativen sehen hingegen eher düster aus. Nicht, dass mir nichts einfallen würde. Vieles ist nicht realistisch bzw. fällt von vornherein weg (da gibt es bei mir auch noch diese Sache mit der eingeschränkten Erwerbsfähigkeit wegen Behinderung usw...).

 

 

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Am 4.1.2017 at 18:23 , Lernfrosch schrieb:

Alternativen sehen hingegen eher düster aus.

 

Das macht die Entscheidung dann ja sicher nicht leichter...

 

Ich denke mal, an einer anderen Uni Medizin weiter zu studieren bringt vermutlich auch keine Verbesserung der Situation. Wenn ich es recht in Erinnerung habe, bist du ja schon in einem Modellstudiengang, der stärker praxisorientiert sein soll bzw. diese früher mit ins Studium einbezieht.

 

Schon schwierig, gut dass du es in Ruhe angehen und nichts überstürzen möchtest.
 

Zitat

da gibt es bei mir auch noch diese Sache mit der eingeschränkten Erwerbsfähigkeit wegen Behinderung 

 

Bei deiner Tätigkeit als Ärztin wärst du da nicht eingeschränkt?

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vor 7 Stunden, Markus Jung schrieb:

Ich denke mal, an einer anderen Uni Medizin weiter zu studieren bringt vermutlich auch keine Verbesserung der Situation.

Vermute ich auch nicht:

Zum Einen wäre ein Wechsel, sofern er denn genehmigt werden würde, nur zum Wintersemester und dann auch nur ins 1. Fachsemester möglich. Das zumindest wusste ich aber vorher, da wurde man draufhingewiesen, dass man nicht so ohne Weiteres aus dem dem Modellstudiengang wechseln kann.

Zum Anderen möchte ich eigentlich aus persönlichen Gründen nicht hier aus der Stadt weg; erst recht nicht, wenn ich nicht abschätzen kann, ob sich dadurch eine deutliche Verbesserung ergeben würde.

 

vor 7 Stunden, Markus Jung schrieb:

Bei deiner Tätigkeit als Ärztin wärst du da nicht eingeschränkt?

Je nach Fachrichtung nicht ganz so stark, dass es das Arbeiten in Teilzeit unmöglich machen würde.

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