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Lesen und Lernen an Weihnachten

Polypropylen

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Am letzten Dezember Tag folgt eine Statusmeldung von mir. Ich konnte im Feiertagsurlaub genau das nachholen, was ich in den letzten Wochen abends nach der Arbeit nur unbefriedigend schaffte: Lesen und Lernen. Lernen und Lesen.

Lesen 01: Beginn des „Recht“ Studienbriefes, Grundlagen BGB und HGB. Gewöhnungsbedürftig sind das Papierdeutsch und die Paragraphen.

Lernen 01:  Wiederholen von Grundlagen in Biologie und Mikrobiologie

Lernen 02: Wiederholen der Grundlagen im Wissenschaftlichen Arbeiten (WA).

Lesen 02: Beginn im Modul „Innerbetriebliche Wertschöpfung“. 3 Lernbriefe: „Absatz“ und „Materialwirtschaft“ sind interessanter als ich dachte. Der umfangreiche „Produktions“-Lehrbrief steht noch aus.

Nach 0,5 Jahren Fernstudium komme ich zu einem Muster: Lesen, Zusammenfassen des relevanten Stoffes (meist auf Karteikarten), Probeklausuren lösen und mit Kommilitonen austauschen. Meist beschränkt sich das auf einen intensiveren E-Mail Kontakt mit einem temporären Lernpartner. Das meint: jemand, der mit einem „auf einer Wellenlänge schwingt“, zur gleichen Zeit auch das Modul belegt hat und mit dem man sich sachlich, wertschöpfend austauschen kann. Ich hoffe, dass ich diese Lernform in Zukunft auch noch beibehalten kann, da es mir sehr hilft. Die andere Form des Austausches sind mehrere Messenger-Nachrichten, die per Whatsapp in- und außerhalb unserer Studentengruppe beantwortet werden. Und nicht zu vergessen die angebotenen Präsenzphasen der SRH, die mir ebenfalls helfen.

Somit liege ich im Zeitplan. In 2 Wochen stehen die Klausuren im WA und Bio an. Anschließend folgen 2 Online VL der „Innerbetrieblichen Wertschöpfung“. Danach entscheide ich mich für ein Thema. Simultan wiederhole ich den Stoff der „Grundlagen Lebensmitteltechnologie“ und lese weiter im „Recht“-Skript. März folgt die Klausur LMT und die Präsenz zum Recht.

Leider ist am 02.01.17 mit dem Nur-Lernen-Leben erstmal Schluss. Da wir als Abteilung im Betrieb die Räume wechseln werden in den ersten beiden KW 2017, steht eine aufregende Zeit an. Das neue Laborgebäude wird weitaus transparenter sein als der alte 70er Jahre Bau. Ich hoffe, dass ich trotz der Glaswände überall meine immer präsenten Karteikarten zücken kann. Immerhin mache ich nichts „verbotenes“, da das Studium auch im Sinne meines AGs ist und ich weiterhin meine Tagesroutine schaffe.

Ich wünsche allen Fernstudium-Infos Lesern einen guten Rutsch ins Jahr 2017! ^^



2 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Hört sich ziemlich rund an bei dir :).

 

Ist über das Lernen mit den Karteikarten während der Arbeitszeit mal gesprochen worden mit deinen Vorgesetzten? 

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Manchmal hört sich der Lernoutput nach scheinbar nichts an, vor allem, wenn ich nichts messbares vorzuweisen habe, das nach "Erfolg" klingt. (Klausurergebnis) Das Fortschreiten daher kurz im Blog darzustellen, beruhigt mich ? 

Ich habe das Karteikarten bzw. "fremde Literatur" lesen am Arbeitsplatz nicht offen angesprochen, doch wird es geduldet. (zumindest für meine Person ?) Ich habe noch andere weiterbildungswillige Kollegen im selben Alter, die wollen natürlich wissen, wie "es so ist" . Wichtiger: die beiden Vorgesetzten stehen hinter mir. (und die Themen der meisten Modulen sind nicht fachfremd = passt auf Arbeit, da direkte Hilfe) Genau genommen steht sogar in meinem Weiterbildungsvertrag, dass ich alles daran setzen soll, den Abschluss zu erreichen. (sinngemäß)

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