Projekt Master

Auf zum Master (oder auch nicht)

Hallo liebe Blogleser,

 

mein Fahrplan zum Master steht.

Die letzten Monate hatte ich einige (große) private (und kleine berufliche) Baustellen, die ich (mit externer Unterstützung!) erfreulicherweise mittlerweile alle zu meiner vollsten Zufriedenheit abarbeiten konnte. So bin ich aus der bewältigten (Lebens-)Krise tatsächlich gestärkt heraus gegangen.

 

Wie dem auch sei. Vom Mitarbeiterentwicklungsgespräch mit meinem Chef am 20.01.2017 hängt es ab, wie es mit meinen Masterplänen weitergeht.

 

Geplant habe ich, dass ich den Master nur mit dem Support meines Arbeitgebers stemmen möchte. Daher möchte ich meinen Chef von M.Sc. Psychologie der MEU/Diploma Hochschule überzeugen, was allerdings nach Rücksprache mit unserem Ltd. Psychologen kein Problem sein sollte, der sich den Studiengang näher angeschaut hat.

 

Es geht mir nicht einmal um eine finanzielle Unterstützung, sondern einfach um etwas (moralischen) Beistand und die Möglichkeit, das psychologische Anerkennungspraktikum in unserer Ambulanz absolvieren zu können. Außerdem würde ich 3 Jahre auf meine Fortbildungstage inkl. Budget verzichten, um an den Pflichtseminaren des Studiengangs teilnehmen zu können.

 

Sollten wir keinen gemeinsamen Nenner finden, würde ich privat allerdings kein Masterstudium absolvieren wollen.

 

Aber auch die Aufnahme in den Studiengang mit einem Auswahlverfahren und begrenzten Studienplätzen (30) stellt noch eine weitere Hürde dar.

 

Was die Entscheidung zum M.Sc. Psychologie (Schwerpunkt "Klinische Psychologie") betrifft:

 

Ganz ehrlich - was sollte ich sonst machen? Ich bin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, das Bachelorstudium hatte einen großen klinischen Anteil und ich arbeite therapeutisch, habe viele therapeutische, klinische Weiterbildungen absolviert und bin beruflich seit Jahren in diesem Bereich fest im Sattel.

Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.

 

So Long...

Forensiker

 


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10 Kommentare


Dann wünsche ich Dir, dass Dein Chef auch von dem Studium überzeugt ist und es Dir ermöglicht!

Worauf käme es denn im Auswahlverfahren an? Dein Werdegang mit dem passenden akademischen und beruflichen Vorlauf schreit geradezu nach dem Master in dem Fach.

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Markus Jung

Geschrieben

Freut mich sehr, dass nach Abschluss der Bauarbeiten das Gebäude größer ist als zuvor :).

 

Ich denke mal, dass du gute Chancen hast, was das Aufnahmeverfahren angeht, sowohl was deine berufliche und akademische Vorqualifikation angeht und vielleicht gibt es ja auch dadurch einen Bonus, dass du schon an der DIPLOMA studiert hast.

 

Gibt es eigentlich schon einen geplanten Starttermin? - Bei der MEU liest sich das alles schon so konkret, während es auf der Seite der DIPLOMA noch gar keine Infos gibt.

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Huhu,

 

mich wundert es ein wenig.....

Hast du nicht Medizinaldingensbums auf Bachelor studiert? Und dann wirst du für den Master in Psychologie zugelassen?

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Ja, da es ein verwandtes Fachgebiet ist, werde ich damit zugelassen. Habe auch genügend CP in Statistik und klinischer Psychologie aus dem Bachelor.

Tatsächlich könnte ich auch gleichzeitig die Ausbildung zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten mit meinem Bachelor machen. Das bietet die MEU auch parallel an. Allerdings nicht zum Erwachsenenpsychotherapeuten. Auch nicht nach dem Master.

 

 

@Markus Jung

Nein, wann es los geht, weiß ich noch nicht.

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Ja, das mit KJP hatte ich gelesen.

 

Dann viel Spaß und viel Erfolg! :thumbup1:

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vor 16 Stunden, Forensiker schrieb:

Das bietet die MEU auch parallel an. Allerdings nicht zum Erwachsenenpsychotherapeuten. Auch nicht nach dem Master.

 

Ich denke, das wird noch deutlich herauszustellen sein, wenn der Studiengang erstmal startet, da sonst vermutlich manche Studierende bzw. Studieninteressenten falsche Erwartungen haben könnten...

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Das schreiben sie ja schon recht deutlich:

 

Zitat

ERFÜLLE ICH DURCH EIN PSYCHOLOGIESTUDIUM DIE ZUGANGSVORAUSSETZUNGEN ZUR AUSBILDUNG IN PSYCHOTHERAPIE?

Das Psychotherapeutengesetz (PsychThG) schreibt für Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten einen universitären Hochschulabschluss vor. Für die Zulassung zur Ausbildung in Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie ist ein Bachelorabschluss in sozialer Arbeit/Sozialpädagogik vorgeschrieben.  Die Frage, ob Absolventinnen und Absolventen, die sowohl den Bachelor-Studiengang Angewandte Psychologie als auch den Master-Studiengang Psychologie erfolgreich beendet haben, zur Ausbildung in Psychotherapie zugelassen werden können, ist rechtssicher nur von den zuständigen Landesprüfungsämtern zu beantworten.

....

Achtung: Absolventinnen und Absolventen, die nach einem sozialwissenschaftlichen Bachelor-Studium einen Master-Studiengang in Psychologie belegt haben, können gemäß PsychThG nicht zur Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten zugelassen werden. Dies gilt sowohl für FH- als auch Uni-Abschlüsse.

 

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Am 11.1.2017 at 11:08 , Markus Jung schrieb:

 

Gibt es eigentlich schon einen geplanten Starttermin? - Bei der MEU liest sich das alles schon so konkret, während es auf der Seite der DIPLOMA noch gar keine Infos gibt.

 

Dazu Prof. Dr. Zilling in einem Interview, gerade zufällig auf www.diploma.de gefunden:

 

Zitat

Und wie sieht der Blick in das Jahr 2017 aus?
[...]

Auch wollen wir den Fachbereich „Gesundheit & Soziales“ um ein neues, grundständiges Bachelor-/Master-Modell in der angewandten Psychologie (B.Sc. / M.Sc.) erweitern. Dies richtet sich ganz konkret an Personen, die neben einem Beruf, einer familiären oder anderweitigen Verpflichtung studieren wollen.

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Markus Jung

Geschrieben

Vielen Dank für den Hinweis auf das Interview, da steckten ja noch mehr interessante Infos und Ankündigungen drin, die ich gleich mal aufgegriffen habe. 

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