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Scheitern mit OpenHPI

Lumi

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Manches im Leben passt einfach nicht zusammen. Anscheinend auch das Unterichtskonzept von OpenHPI und ich. Mit dem aktuellen Kurs "Objektorientierte Programmierung in Java" habe ich nun den sechsten OpenHPI-Kurs in Reihenfolge abgebrochen. :ohmy:

 

Typischerweise gliedert sich ein Kurs in einzelne Wocheninhalte, welche mit einer Hausaufgabe abgeschlossen werden. Innerhalb des Wochenpensums gibt es mehrere Kapitel, die jeweils mit benoteten Teilaufgaben enden. Die (Programmier-) Aufgaben müssen in dem kurseigenen "Editor" gelöst werden. Das kann man sich durchaus wie ein simplen Texteditor vorstellen. Man kann den Code ausführen und bekommt dann eine Rückmeldung, ob die Aufgabe gelöst wurde oder eine Fehlermeldung. Danach kann man die Ausgabe, wenn gewünscht, zur Benotung einreichen. Hat man einen Fehler, bekommt man eine eher kryptische und recht kurze Fehlermeldung. Hätte ich keine Erfahrung mit Java oder C#, dann könnte ich die Meldungen wahrscheinlich nicht entziffern. Gelehrt wird das jedenfalls nicht im Kurs. Zumindest nicht am Anfang, wo es doch hilfreich wäre. Man hat auch keine Möglichkeit zu debuggen, log Dateien auszulesen oder irgendetwas was bei der Fehlersuche hilft. Mir ist das einfach zu eng gestrickt. Das passt nicht zu meinem Lernstil. Irgendwann gebe ich dann frustriert mit Fehler ab. Wenn dann Tage später die Lösung veröffentlich wird, habe ich schon die Motivation und den Faden verloren.

 

Die Korrektheit der Antworten wird mittels Test geprüft. Die schlagen auch schon mal an, wenn man nicht den gewollten Lösungsweg geht. Das ist auch frustrierend.

 

Für meinen Geschmack gibt es auch zu wenig Übungsmöglichkeiten um das Gelernte zu verfestigen. Gerade am Anfang ist es schwer sich selber weitere Übung zu verschaffen, man weiß ja noch nicht, was man braucht.

 

Es gibt ein Forum, in dem man Fragen stellen kann. Ich empfinde oftmals die Antworten der anderen Teilnehmer von oben herab. Gerne geschmückt mit Informationen, dass man das doch prozedural/in Javascript/Fortran/Basic viel besser lösen könnte. Oder mit gespickt mit Fachjargon: "Bahnhof, tuuut tuuut!"

 

Desweiteren ist der Wochenrhythmus für mich zeitlich zu einengend. Mal habe ich unter der Woche keine Zeit, dann kann ich drei Tage hintereinander Gas geben. Aber aufholen ist leider nicht möglich. Außer man verzichtet auf die Benotung, aber das ist mir zu langweilig. :wink:

 

Kurzum: Ich habe den Kurs in der dritten Woche abgebrochen.

 

Vielleicht versuche ich es nach dem Master noch mal. :ohmy:

 

 



3 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Zitat

 den sechsten OpenHPI-Kurs in Reihenfolge abgebrochen. :ohmy:

 

Zeugt von Ehrgeiz, es immer wieder zu versuchen ;).

 

So ein festes Wochenkonzept würde mich auch eher stören.

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