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Vom gendern und warten


csab8362

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Liebe Forenteilnehmer/innen oder Teilnehmer und Teilnehmerinnen oder TeilnehmerInnen oder Teilnehmer_innen oder ganz einfach nur Teilnehmex.

Bis vor kurzem habe ich mir über das gendern noch nie so richtig Gedanken gemacht, denn wenn man von Bürgern, Studenten, Käufern, Lesern usw. spricht habe ich mich (als Frau) immer zur Gruppe zugehörend gefühlt auch wenn kein "innen" oder sonst was angehängt war.

Sogar die österreichische Bundeshymne musste gegendert werden weil Heimat bist du großer Söhne geht ja mal gar nicht. Jetzt heißt sie "Heimat bist du großer Töchter Söhne." Hauptsache wir haben jetzt die Töchter drinnen aber es ist meiner Meinung kein Satz. Ausserdem was sind Töchter Söhne, ein "und" dazwischen wäre zumindest ein Ansatz für einen Satz.

Es gibt wichtigere Aufgaben als das gendern für die Gleichberechtigung der Frauen und warum sollte es schlimm sein wenn man die Sprache benutzt wie sie benutzt wird und nicht noch mehr verkompliziert, hauptsache man/frau ist politisch korrekt.

Warum sollen Frauen wie Männer sein und das mit aller Gewalt? Es ist wichtig, dass die Arbeiten von Frauen genauso geachtet werden, wie die Arbeit der Männer. Und einer Frau/ Mann die/ der vier Kinder großzieht der gleiche Respekt entgegengebracht wird wie einem/einer ProfessorIn. 

Und was überhaupt nicht geht ist, dass wenn eine Frau wie eine Frau sein möchte, daheim bei den Kindern wird sie gleich mit Verachtung gestraft, nach dem Motto: "wie kannst du nur?"

Das ist meine Meinung und ich würde mich als Emanze bezeichnen. 

Und nun zum warten. Ich warte noch immer auf das Ergebnis von meiner 1c Klausur und je länger ich warte um so eher denke ich, dass ich sie vielleicht doch bestanden haben könnte. Ich bin jetzt echt schon so neugierig und es ist wirklich schon grausam so im Ungewissen zu stehen, bestanden oder nicht das ist hier die Frage. Bin gar nicht motiviert irgendwas zu lernen, weil ich das Ergebnis haben möchte, ich will es jetzt, jetzt, jetzt...

 

 

7 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Ich bin für Gleichberechtigung. Das inkludiert aber alle Geschlechter (ja, auch Männer werden diskriminiert)!

 

Was das Neutrum "Bürger" aber damit zu tun hat und warum es sprachlich zu "Bürgerinnen" verfremdet wird, habe ich nie verstanden. Und ich bin froh, wenn es Frauen und Frauinnen gibt, die es auch kritisch sehen :wink:

 

Und für die Klausurinnen drücke ich dir die Dauminnen! :thumbup:

 

Bearbeitet von Forensiker
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Oje Du Arme! Ich bin zum Glück schon länger erlöst von der Warterei! Drücke Dir nach wie vor die Daumen fürs Bestehen!

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  • Admin

Und im Grunde reicht es ja nicht, sich nur auf Männer und Frauen zu beschränken in seinen Formulierungen, denn es gibt ja auch Menschen, die sich weder dem einen noch dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen oder wo dies von Tag zu Tag wechselt...

 

Für Gleichberechtigung bin ich auch - allerdings finde ich diese sprachlichen Verrenkungen schwer zu lesen und wenn das dann auch noch mündlich im Gespräch konsequent verwendet wird ist es nur noch anstrengend und ich steige dann schnell gedanklich aus. 

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Ich gebe dir inhaltlich vollkommen Recht, das Gendern ist extrem anstrengend zu lesen und zu hören. Und nein, ich fühle mich auch nicht ausgegrenzt, wenn dort Leser/... steht.

 

Aber mit diesem Satz habe ich ein großes Problem:
"Und was überhaupt nicht geht ist, dass wenn eine Frau wie eine Frau sein möchte, daheim bei den Kindern wird sie gleich mit Verachtung gestraft, nach dem Motto: "wie kannst du nur?"

 

Heißt das nun im Umkehrschluss, dass ich keine Frau bin, weil ich nicht mit Kind zu hause geblieben bin, sondern nach wenigen Monaten wieder in das Berufsleben eingestiegen bin?

Leben und Leben lassen, das würde den meisten Frauen sehr gut tun. Mich nervt inzwischen dieses gegenseitige Abwerten extrem. Gehst du als Mutter nicht arbeiten, bist du faul und liegst dem Mann oder Staat auf der Tasche. Gehst du als Mutter arbeiten, bist du die Rabenmutter, die das Kind nur abschiebt und sich doch dringend mal überlegen sollte, was sie dem armen Kind damit antut.

Das nervt mich viel mehr als hölzernes Gendern.

Da fängt nämlich Gleichberechtigung an: Akzeptanz und Toleranz gegenüber anderen Menschen.

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vor 10 Stunden, paulaken schrieb:

Ich gebe dir inhaltlich vollkommen Recht, das Gendern ist extrem anstrengend zu lesen und zu hören. Und nein, ich fühle mich auch nicht ausgegrenzt, wenn dort Leser/... steht.

 

Aber mit diesem Satz habe ich ein großes Problem:
"Und was überhaupt nicht geht ist, dass wenn eine Frau wie eine Frau sein möchte, daheim bei den Kindern wird sie gleich mit Verachtung gestraft, nach dem Motto: "wie kannst du nur?"

 

Heißt das nun im Umkehrschluss, dass ich keine Frau bin, weil ich nicht mit Kind zu hause geblieben bin, sondern nach wenigen Monaten wieder in das Berufsleben eingestiegen bin?

Nein absolut kein Umkehrschluss. Hätte vielleicht "Frau" in Anführungszeichen setzen sollen. Wenn jemand nach der Geburt gleich gerne wieder arbeiten gehen will dann soll er/sie es auch gerne machen. Ich wollte damit sagen, dass es egal sein sollte ob sich eine Frau für den "traditionellen" oder den "modernen" Weg entscheidet und nicht das eine oder das andere für besser gehalten werden sollte. Frau sein kann man/frau ja auch ohne Kinder. 

Das Zwanghafte jede Frau muss dem Mann gleich sein bzw. jede Frau muss daheim bei Kindern und Herd sein ist eine Katastrophe für die Freiheit des Menschen. wir sind alle verschieden und jeder/ jede  sollte das machen was er/sie gerne und gut machen kann.

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