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So viel Rebellentum muss sein

Vica

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Hm, eigentlich könnte ich die Hausarbeit ja Hausarbeit sein lassen.
Sie ist ja bestanden und die (miese) Note steht ja unweigerlich fest. 
Doch eine Merkwürdigkeit gibt es da noch.
Gestern lag in der Post nochmal ein detailliertes Bewertungsschema. So kann man sehen, wie genau man bei den einzelnen Punkten abgeschnitten hat. Nicht nur die Punktzahl für die Aufgabenstellungen ist hier zu sehen, sondern auch formale Bewertungskriterien wie Rechtschreibung, Literaturverzeichnis, Zitatschema usw. sind aufgelistet. Schlecht ist das nicht, obwohl man sich natürlich schon ausführlichere Kritik wünscht, um zu lernen. 
Bei der OU gab's diese Bewertungsschemata häufig bei größeren Hausarbeiten oder auch Klausuren - zumeist aber individuelles Feedback vom Tutor. 
Interessanterweise habe ich gar nicht mal so sehr beim unvollständigen Literaturverzeichnis versagt, wie ich gedacht hätte. Habe hier nur sehr wenig Abzug bekommen.

Stattdessen habe ich aber ordentlich Punkte wegen angeblicher Überlänge verloren. Seltsam nur, da ich mich peinlich genau an die Seitenzahl gehalten habe. Nicht nur stimmt diese - auch hatte ich, um ganz sicher zu gehen, die Seitenlänge je Aufgabe weder über- noch unterschritten, sondern genau so eingehalten. Es ist auch beim Druck nichts verrutscht. :35_thinking:
Nun habe ich in den Foren gesehen, dass auch anderen diese angebliche Überlänge Punktabzüge beschert hat, obwohl sie im Rahmen sind. Sie sind sich einig, Widerspruch einzulegen. Das möchte ich ehrlich gesagt auch. Bin mir aber nicht sicher, wie man das macht - einfach dem Lehrstuhl schreiben? Formales Schreiben hinschicken? Einsicht beantragen (müsste ich dazu nach Hagen??)?

Ebenfalls saftigen Punkteabzug gab es am Ende der langen Liste für folgenden Punkt: "Sonstiges". Was aber ist Sonstiges?
Alles andere (Rechtschreibung, Grammatik, äußere Form usw.) wurde ja schon bewertet. Welches "Sonstiges" bleibt da noch übrig?
Weiß das jemand zufällig?
Die Kommilitonen sind ratlos. 

Und auch der Punkt "Rechtschreibung" verwirrt mich. Hier habe ich nur die magere Hälfte der Punktzahl abgestaubt, dabei findet sich dort aber kein einziger Fehler laut Word (Glücklicherweise, denn ich hatte vor dem Abschicken nicht mehr Korrektur gelesen.) 

Würde an beidem noch geschraubt, würde sich die Note insgesamt verbessern. Ich erwäge also insgesamt, hier Widerspruch einzulegen. So ,,rebellisch" bin ich dann doch. ;) 
 



4 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Ich hatte mir das damals auch überlegt, weil ich die Bewertung ebenfalls nicht eindeutig nachvollziehen konnte. Leider weiß ich gar nicht, was sich unter dem Punkt "Sonstiges" verbirgt. Hört sich für mich nach einer Kategorie an, in die man persönliche Befindlichkeiten einsortiert. Mich würde auch interessieren, wie ein solcher Einspruch auszusehen hat. Vielleicht mal beim Prüfungsamt anfragen? Oder im Regionalzentrum?

 

Am Ende habe ich den Einspruch sein lassen, weil ich erstens froh war, dass ich bestanden hatte, und zweitens flatterte 1 bis 2 Wochen später eine neue Bewertung rein, die besser war. Ist natürlich nicht garantiert, dass das auch bei dir passiert.

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Steht zum Beschwerdeverfahren etwas in der Prüfungsordnung? 

 

Ansonsten vermute ich, dass dies schriftlich an den Lehrstuhl zu richten ist.

 

Wenn mehrere aufgrund der gleichen Punkte Einspruch einlegen wollen, könnt ihr euch vielleicht zusammen tun?

 

Hier sind es ja zum Teil Punkte, bei denen die Bewertung objektiv nicht nachvollziehbar erscheint, vor allem was die Länge des Textes angeht, sofern alle formalen Kriterien wie die Schriftgröße, Zeilenabstand, Ränder etc. eingehalten wurden. Von daher würde ich da glaube ich auch nochmal ran gehen - gerade wenn sich dadurch an der Note noch was ändern könnte. Zumindest sollte ja am Ende eine etwas ausführlichere Begründung stehen, die dann nachvollziehbar ist und hoffentlich auch hilfreich für künftige Arbeiten, diese Punkte anders anzugehen. Denn sonst kann es dir dann ja wieder genauso gehen und du weißt gar nicht, was falsch gewesen sein soll.

 

Insgesamt, und das ist mir auch bei deiner Problem-Auflistung im letzten Blogbeitrag aufgefallen und sind auch meine eigenen Eindrücke, scheint das Studium in Hagen oft einfach anstrengend zu sein. Und damit meine ich weniger vom Stoff herausfordernd (das ist es sicherlich auch, aber dafür ist es ja eine Uni und das kann ja durchaus auch positiv sein), sondern so von den ganzen Rahmebedingungen her, mit denen einem das Studentenleben oft schwer gemacht wird.

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Hmm, das ist ja mies. Also an der APOLLON gibt es etwas dem sonstigen gleich, das ist eine Punktzahl x die der Gutachter vergeben kann, die nicht in die Kategorie einsortiert ist und heißt bei uns "Freitextliche Bewertung". Dabei geht es um eine Gesamtwürdigung der Arbeit ähnlich dem Bereich kritische Würdigung wenn man eine wiss. Arbeit verfasst. Könnte das so etwas sein.

 

Was ist denn bei euch bei Rechtschreibung drin? Hast du es mal durch ein Language Tool laufen lassen, die gibt es ja online. Und immer Bedenken Word kann nur begrenzt groß und klein Schreibungen, filtert wenn nicht korrekt eigestellt nicht zwangsläufig fehlende oder falsche Endungen raus etc. 

 

Ich würde aber vermutlich auch den die Widerspruch wählen. Wer stellt dir das Gutachten zu, das Prüfungsamt? etc? an die Stelle würde ich Widerspruch und Einsicht wenden.

 

@SebastianL du machst doch eine Thesenbetreuung in Hagen, vielleicht kannst du das "Sonstige" aufklären (fällt mir grad noch ein)

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vor 8 Stunden, polli_on_the_go schrieb:

 

@SebastianL du machst doch eine Thesenbetreuung in Hagen, vielleicht kannst du das "Sonstige" aufklären (fällt mir grad noch ein)

Ich bin noch nicht soweit das ich eine zum Abschluß gebracht habe. Derzeit betreue ich eine Thesis, aber wir sind noch im Exposé-Status. Wird noch dauern bis ich Erfahrung habe mit dem Abschluß.

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