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„Sorgfältiges Lesen“ und wie das zusammenhängt mit „Ich kann das doch fast alles …

KanzlerCoaching

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Klar: „Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!“

Noch klarer: Wer sorgfältig liest, ist logischerweise noch viel mehr im Vorteil!

Was erwartet man von so einem Kurs? Konkret: Was erwarte ICH davon, wenn ich diesen Kurs gegebenenfalls buche?

Eigentlich brauche ich ihn ja nicht. Eigentlich komme ich nämlich in Frankreich prima zurecht. Ich kann Zeitungen lesen, sogar die Le Monde, auch wenn mich da manchmal Satzbau und Grammatik um den letzten Rest von Verstand bringen. Ich kann einkaufen gehen und bekomme im Restaurant etwas zu essen. Sogar Menueänderungen kann ich mit dem Monsieur vom Service so auskaspern, dass ich zum Schluss das auf dem Teller habe, was ich mir vorgestellt habe. Und für Gespräche mit Franzosen habe ich ja im Zweifelsfall immer mein zweibeiniges Lexikon griffbereit: den Gatten, der mir bei fehlenden Vokabeln und Findungsschwierigkeiten der richten Verbform aushilft.

Das ist lästig, das passt nicht so gut zu meinem Selbstbild, das will ich ändern. Deswegen das Probeabo. Deswegen Grammatik und Wortschatz ein bisschen aufpolieren und fitter werden.

Denn wie gesagt: Ich kann ziemlich viel, eigentlich alles, was ich in den Lektionen bearbeiten soll  – und bin total verdattert, als ich die korrigierten Aufgaben zurück bekomme. Alles richtig? Von wegen! Ich krebse um die  70 bis 80 Prozent richtig gelöster Aufgaben herum. Schluck!

Die Gründe? Ich muss französisch schreiben. Wollte ich nicht, geht aber bei einem Fernkurs wohl nicht anders. Wenn man eigentlich nur Sprechen lernen will, aber schreiben muss, dann kann man sich nicht mit einem leicht genuschelten Satz durchmogeln. Und wenn man außerdem die Aufgabenstellung nur überfliegt, dann antwortet man dazu noch auf die falsche Frage.

Irgendwie wusste ich das alles schon mal, wie das mit der Sorgfalt funktioniert … in der Schule … lang, lang ist es her! Aber ich werde es wieder lernen. Hoffentlich!



9 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Zitat

Irgendwie wusste ich das alles schon mal, wie das mit der Sorgfalt funktioniert … in der Schule … lang, lang ist es her! Aber ich werde es wieder lernen. Hoffentlich!

 

Gelegentlich braucht man solche zarten Stupser, um wieder geerdet, hart in der Realität aufzuschlagen. Im nachhinein betrachtet, bietet sich dann auch die eine oder andere Situation zu schmunzeln...

 

...in diesem Sinne...;)

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Ja, stimmt. In einem Fernkurs wird man kontrolliert. Das muss man wissen und darauf muss man sich einstellen. Nicht bloß mal so nebenher, sondern ganz bewusst.

 

Von daher: Notengebung (oder wie hier im Kurs die angezeigten Prozentränge von richtig gelösten Aufgaben) hat schon was, denn es geht da zu wie im "richtigen Leben"!

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Zitat

Die Gründe? Ich muss französisch schreiben.

 

Ist bei den Aufgaben viel zu schreiben? - Im Gymglish-Kurs hält sich das sehr in Grenzen. Häufig erfolgt eine Auswahl aus mehreren Möglichkeiten, oder es sind mal einzelne Vokabeln oder auch Verbformen, die eingetragen oder umgestellt werden sollen.

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Nein, so viel ist es nicht. Aber ich bin sehr schnell bei den unregelmäßigen Verben angelangt, beim Conditionel und beim Sujonctiv, einer dem Französisch eigenen besonders heimtückischen Form der "Möglichkeitsform". Das Ganze kombiniert mit unregelmäßigen Verben ...

 

Dazu Accents, Apostrophe und Bindestriche bei so popeligen Begriffen wie "bitte" (s'il vous plaît) oder der Einleitung einer Frage (qu'est-ce que c'est). Beim Sprechen macht ja keiner das Dächlein auf das i und wenn ich den Fragenbeginn nicht weiß, dann hilft mündlich die Abwandlung des deutschen "Hä?"

 

Nicht formvollendet, aber als blonde "Boche" darf ich das sein. Finde ich. Mein Mann ist da natürlich dagegen! :16_relieved:

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Angespornt von den Berichten hier habe ich mich auch für die Probezeit im Französischkurs entschieden. Es ist nicht viel zu schreiben, meiner bisherigen Erfahrung nach, aber es wird schon darauf geachtet, dass man die Accents richtig setzt und die Wortstellung korrekt ist. Da kann man in der gesprochenen Sprache einfach leichter "tricksen".

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Ich habe ein einziges Mal (!) bei einem wirklich superdämlichen Schlampigkeitsfehler die Bemerkung stehen gehabt, dass man das nicht als Fehler wertet, weil man davon ausgeht, dass ich das gewusst habe.

 

Alles andere: gna - den - los als Fehler gewertet!B)

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Danke für die Erläuterungen - jetzt weiß ich wieder noch besser, warum mir Französisch in der Schule fast das Genick gebrochen hätte, besonders wenn man dann auch noch die Artikel dazu nimmt, die im französischen dann oft auch noch anders sind als im deutschen...

 

Dann doch lieber Englisch ;).

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Gestern festgestellt:

 

Neben dem schlampigen Lesen gehen der vorangegangene Besuch eines Weinfestes und Aufgaben zum Subjonctiv keine gewinnbringende Liaison miteinander ein. Selbst dann nicht, wenn man im Ganzen nur ein gutes "Viertele" getrunken hat!

 

:blushing:

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Vielleicht war es ja einfach zu wenig (Wein-)"Input" dafür winking face. War denn zumindest ein französischer Wein dabei - dann würde es ja noch als Exkursion im Rahmen der Weiterbildung durchgehen winking face?

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