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Pflegemanagement (B.A.) Apollon

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Der bisherige Fortschritt und das ewige Duell Student vs. Mathe

KaaRoSachs

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Da ich ja nun schon seit September 2016 dabei bin ein kurzes Update zum aktuellen Stand meines Studiums.

Alles in allem habe ich  Stand jetzt schon 11 / 29 Fallaufgaben mehr oder weniger erfolgreich absolviert, macht summa summarum 44 Credit Points, womit ich denke ich ganz gut im Rennen liege. Hierbei muss ich jedoch erwähnen, dass ich die klausurrelevanten Fächer Marketing und Empirische Sozialforschung aktuell etwas hinten angeschoben habe :7_sweat_smile:

Generell war ich etwas Klausurfaul bis dato...

Am Wochenende war es dann schließlich soweit, die erste Klausur stand an. Wirtschaftsmathematik! In Komillitonenkreisen gehasst und geächtet, hatte auch ich so meine Schwierigkeiten mit dem Einstig in die ganze Thematik. Das Matheabi lag 8,5 Jahre zurück, die Studienhefe sind so la la verständlich aufgebaut und eine Eingrenzung der Themengebiete findet ja apollontypisch nicht statt. So habe ich mir auch dementsprchend viel Vorbereitungszeit genommen und alles in allem wohl mehr Zeit investiert als für die komplette Abivorbereitung insgesamt :7_sweat_smile: So fühlte ich mich eigentlich auch ganz gut gerüstet, die Probeklausur war rasch und relativ problemlos durchgerechnet, die Aufgaben in den Studienheften fast alle gelöst, was sollte schon noch schief gehen?

Tja so einiges wie sich rausstellen sollte. Der Klausurumschlag wurde ausgeteilt und mein erster Blick schweifte auf die Worte Differenz- / Differentialquotient. Ihr wisst wie das so ist in der Vorbereitung auf ein Thema, man überlegt sich was könnte denn drankommen, stöbert durch ältere Klausuren, versucht eine Systematik zu erkennen und schließt Themen aus die quasi nie Thema waren oder nur kurz angeschnitten wurden. Die genannten Worte waren eben meine berühmte "Lücke", 2 Seiten im Studienheft, quasi nie beachtet und nun Klausurwirklichkeit. Ok ich dachte mir, die eine Sache geht schon, halbwegs weißt du ja was die Begriffe bedeuten und es gibt ja noch 80 andere Punkte also kein Stress. Also begann ich erstmal mit den anderen Themen. Die Terumformungsaufgaben waren durchaus knifflig, der Extremwert der Kostenfunktion ergab irgendwie laut meiner Rechnung eine nicht reelle Lösung und selbst die Matrizenrechnung nahm aufgrund eines Denkfehlers meinerseits plötzlich deutlich mehr Zeit in Anspruch als geplant. Da war er also, der Klausursupergau, plötzlich ergab immer weniger Sinn und die Zeit lief mir auch davon. Die Aufgabe zur Investitionsrechnung ging glücklicherweise ganz gut von der Hand. ´Trotzdem bleibt am Ende ein richtig be********** Gefühl und die Angst zum ersten Mal in meinem Leben eine Prüfung nicht auf Anhieb zu bestehen. Dabei hatte ich doch ziemlich viel investiert, fühlte mich gut vorbereitet, startete mit einer 1,0 in der Fallaufgabe und nem Gesamtschnitt von 1,35 und nun wäre ich froh über eine 4,0 in der ersten Klausur. Als der Parkscheinautomat mir auch noch 10 € zu viel abnahm, war der Tag endgültig gelaufen:62_dizzy_face:

Den restlichen Tag über war nicht mehr viel mit mir anzufangen, die Hoffnung dass es doch irgendwie reicht wechselte sich mit Gedanken zum nächsten Klausurtermin und Chaosszenarien wie dem Studienende in schöner Regelmäßigkeit ab. Auch wenn ich weiß, dass Rückschläge ja dazu gehören, so knabbre ich doch reichlich an diesem Samstagvormittag, der so gar nicht lief wie gehofft und erwartet...



5 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Ohje, ich hab schon vom hiesigen Stammtisch am Samstag verzweifelte Nachrichten erhalten, denen erging es offenbar nicht besser als Dir!

Und hätte ich die genannten Aufgaben erwischt, ich glaube ich währe heulend geflüchtet. 

 

Ich drücke Dir, und allen anderen natürlich auch, die Daumen, dass es irgendwie reichen wird.

Und auch wenn die erste "schlechte" Note kurz weh tut.... am Ende zählt nur der grüne Haken.

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Heulend flüchten war tatsächlich die erste Reaktion die mir in den Sinn kam :7_sweat_smile:

Aber zumindest bin ich scheinbar nicht der Einzige dem es so geht, zumindest ein bisschen Trost.

 

Wie groß ist eigentlich die Gefahr die selbe Klausur innerhalb von 2 Monaten nocheinmal zu erwischen? :4_joy:

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Eher gering würde ich behaupten.... vor allem, weil es zum ersten Mal seit ca 3 Jahren eine Klausur ohne Kurve, Nullstellen und Gauss war, soweit ich das rückblickend sagen kann.

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Umso ärgerlicher, da ich mich auf jene 3 Dinge besonders eingeschossen habe, da diese laut meiner Recherche nahezu immer Thema waren. Naja vielleicht einfach ordentlich Pech gehabt ...

 

Ih bin übrigens großer Fan deines Blogs :)

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Ich glaube jeder lernt vor allem diese 3 Sachen, hab ich vor 3 Jahren ja auch gemacht, eben weil man die immer gehört hat.

Man weiß, dass Mut zur Lücke gefährlich sein kann, aber die Wahrscheinlichkeit ist eben wirklich gering.

 

Freut mich natürlich, dass Du meinen Blog magst ;)

Ich finde es super, dass sich inzwischen doch eine ganz schöne Zahl von Apollon-Studierenden die Zeit nimmt hier Blog zu schreiben, ich denke das hilft dem Einen oder Anderen wirklich bei der Entscheidung und es motiviert untereinander

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