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Ausgangspunkte und der große Plan

Zulu0815

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Nach Abitur und vier Jahren Bundeswehr hab ich ein klassisches Jurastudium begonnen. Ich hab mich da immer ein wenig schwergetan. Ich hatte von Beginn an keinen richtigen Kontakt zu meinen Kommilitonen, der mich hätte bei der Stange halten können. Die kamen frisch von der Schule und waren teilweise einfach unselbstständig, ich war ein halbes Jahr vorher noch in Afghanistan im Auslandseinsatz, da war irgendwie der Unterschied zu groß. Hinzu kam, dass ich von Beginn meines Studiums immer viel gearbeitet hatte und dadurch auch die eine oder andere Vorlesung ausfiel.

Irgendwann im Hauptstudium stellte ich fest, dass mir Jura zwar Spaß machte, ich aber sehr skeptisch Richtung Examen blickte. Die hohen Durchfallquoten auf der einen Seite, die Gruselgeschichten von den bestandenen Juristen mit einem lediglich ausreichenden Examen auf der anderen Seiten und ich mittendrin.

Dem gegenüber stand meine Arbeit in einer Immobilienfirma, die ich gerne und auch gut ausübte. Es  kam, wie es kommen musste, ich war immer mehr in der Firma und nicht mehr an der Uni. Scheine wurden von einem ins nächste Semester verschoben und so zogen die Jahre ins Land.

 

Mit Anfang Dreißig hab ich dann irgendwann nach langem Zögern entschieden, dass es so nicht mehr weitergeht und ich irgendwas in der Hand brauchte. Außer einem Abiturzeugnis und einer bestandenen Zwischenprüfung von der Uni hatte ich nämlich so ziemlich gar nichts. Aber wie heisst es doch so schön: "Die längste Reise beginnt mit einem ersten Schritt!". Außerdem mache ich nichts ohne fertigen Plan. Und, wie ich an der Uni gemerkt hatte, war ich ein Fan von erreichbaren Zwischenzielen, die mir Erfolgserlebnisse bescherten.

 

1. Schritt: Grundstein war erstmal der Abschluss eines Ausbildungsberufes. Nach längerer Internetrecherche zum Thema gab es die Möglichkeit, mich als Externer zur Prüfung für Immobilienkaufleute anzumelden. Ich hab mich dann auf die Externenprüfung vorbereitet und diese dann vor der Handelskammer Hamburg erfolgreich abgelegt. Damit war die Grundlage gelegt.

 

Zwischenschritt: Vor dem Beginn meines Fachwirts war noch Luft. Weil ich gerade im Lernfieber war, hab ich schnell noch einen Vorbereitungslehrgang für die Ausbildereignungsprüfung an der Grone Wirtschaftsakademie in Hamburg eingeschoben und die Prüfung absolviert

 

2. Schritt: Da mir die Branche gefiel, hab ich meinen Immobilienfachwirt dann ebenfalls absolviert. Weil ich das ja schon kannte, bin ich an der Grone Wirtschaftsakademie in Hamburg geblieben. Außerdem war dies der kürzeste Vorbereitungslehrgang in Hamburg. Die Prüfung vor der Handelskammer in Hamburg hab ich dann auch erfolgreich abgelegt.

 

3. Schritt und aktuelle Lage: Momentan befinde ich mich im "letzten" Semester des Betriebswirts an der VWA Hamburg. Da mir der Fachwirt angerechnet wurde, muss ich nur noch zwei Semester absolvieren und die Abschlussarbeit schreiben. Aufgrund eines Jobwechsels wird sich das aber wohl um ein Semester verlängern, so dass ich plane, Anfang 2018 den Betriebswirt in der Tasche zu haben.

 

4. Schritt: Die TAW bietet in Zusammenarbeit mit der Steinbeis Hochschule Berlin ein Anschlusstudium für Betriebswirte in drei Semstern an. Geplanter Beginn hierfür wäre Sommersemster 2018. Dann hätte ich Mitte 2019 den Bachelor in BWL. Und endlich einen "akademischen" Abschluss. (Bitte nicht die Diskussion über die fehlende Wertigkeit eines Bachelors.)

 

5. Schritt: Masterstudium. Und danach sehen wir weiter.

 

 

 



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