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Pflegemanagement (B.A.) Apollon

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Effizienz, Effektivität, Produktivität oder alles zusammen?

KaaRoSachs

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Ich wurde erst heute Nacht im Nachtdienst gefragt wie ich denn das eigentlich hnkriege so viele verschiedene Sachen unter einen Hut zu kriegen.

Um diese Frage zu verstehen, muss man wissen dass ich nach wie vor 32 h / Woche im Schichtbetrieb arbeite, 2 verschiedenen Mannschaften als Fußballtrainer betreue, nebenbei noch die Fachweiterbildung zum Praxisnaleiter mache, nen kleinen aber sehr unternehmungslustigen Freundeskreis habe, und natürlich Fernstudent bin.

Und im Zuge dessen fielen immer wieder die Worte Effizienz, Effektivität, Prouktivität.

Bis vor ca. 1,5 Jahren sah mein Leben wie folgt aus: ich ging 40 h arbeiten, war 3 x die Woche beim Fußball, am Wochenende wurden diverse Feierlokalitäten aufgesucht ansonten hing ich viel rum, schaute fern und wusste nicht so recht was ich mit mir anfangen soll. Ich wusste dass ich mal noch irgendiwe studieren wollte, hielte mich , eigentlich für zu intelligent um die nächsten 40 - 50 Jahre dieses Leben zu leben, aber bekam auf deutsch gesagt "den arsch nicht hoch".

Irgendwann stieß ich auf das Buch "Die 7 Wege der Effektivität" von Stephen Covey. Auf vielen Titeln liest man "Das Buch dass ihr Leben verändern wird ...", in diesem speziellen Fall tat es dies aber tatsächlich. Ich begann immer mehr alle Bereiche meines Lebens auf den Prüfstand zu stellen, womit verschwende ich so meine Zeit? Was müsste ich konkret anpacken damit es besser wird? Was mache ich eg aus meinem Tag?

Einige weitere Bücher über Zeitmanangement und Persönlichkeitsentwicklung später eröffneten sich plötzlich ganz neue Möglichkeiten.

Ich habe zugegebenermaßen fast 20 Bücher mit dieser Thematik förmlich verschlungen, alles in allem ließen sich doch immer wieder die wenigen wichtigen Kernthesen ermiiteln:

-> Ermittle deine "Lebensbereiche"

-> Setze dir Ziele für jeden Bereich -> zerlege diese Ziele in kleine überschaubare Schritte -> plane dein Jahr, deinen Monat, deine Woche

-> Finde und eliminiere die unwichtigsten Dinge und priorisiere, tue die wichtigen Dinge zuerst

-> Tue jeden Tag einen kleinen Schritt auf dem Weg zu deinem Ziel

-> Sei flexibel und korrigiere deinen Weg

 

Da ich ohnehin ein Mensch bin der auf Planung und Struktur steht, kam das wie gerufen. Fortan erstellte / erstelle ich für jede Woche meinen WOchenplan, ermittle die wichtigen Dinge und geben den Dingen Priotität, welche mich meinen Zielen näher bringen.

Klar hänge ich trotzdem ab und an nur rum, aber ich weiß das ich mittlerweile die wichtigen Dinge (Effektivität), richtig mache (Effizienz) und meinen Tag deutlich sinnvoller nutze.

Dafür waren auch einige kleine Selbstmanipulationen nötig. Ich hab meinen TV Anschluss gekündigt, da um ehrlich zu sein eh nicht viel sinnvolles kommt und dieses viereckige Ding ein aboluter Zeitkiller ist, wenn ich Bock auf nen Film hab wird ne runde genetflixt, stehe im Schnitt ne Stunde eher auf als vorher, hab einige feste Routinen in meinen Alltag etabliert, n Ablagesystem für Post / Unterlagen eingerichtet und trenne mich von vielen Sachen die einfahc nur überflüssig sind.

In diesen 1,5 Jahren hab ich 2 neue Lizenzstufen beim Fußball erreicht, verdiene mittlerweile ein ganz nettes Sümmchen nebenbei mit meinem Hobby, stehe dadurch finanziell besser da als zuvor, trotz nur 32 h Arbeit. Zudem läufts im Studium, ok bis auf Mathe:7_sweat_smile:, hervorragend und bin bereits bei ca. 40 % der Studienhefte angelangt. Zudem lese ich knapp 2 Bücher im Monat, reise viel und lege trotz Studiengebühren monatlich ein kleines Sümmchen zur Seite.

Wenn ich mich mit dem dauerpleiten, verpeilten Typen von vor 2 Jahren vergleiche schon n kleiner Sprung :)

Keine Ahnung warum ich das eigentlich hier erzähle, doch ich glaube dass man grundsätzlich deutlich mehr aus seinem Leben machen kann wenn man anfängt sich von den vielen kleinen täglichen Ablenkungen und Sinnlosigkeiten zu verabschieden.

In diesem Sinne widme ich mich mal der Gerontologie :D

 



5 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Eine beneidenswerte Entwicklung hast du abgelegen. Ich lese mir gerne solche Beiträge durch, weil sie mich motivieren.

Ich selbst räume auch gerade mein Leben auf, und hoffe ich kriege es so gut hin wie du :)

Danke fürs teilen deiner Erfahrung. :28_hugging:

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Wirklich interessant. Ich habe vor einiger Zeit auch begonnen das Leben zu vereinfachen. DAs Ende des Fernsehns kam mit beginn meiner Pflegeausbildung als der Hund das Kabel abknabberte (was ja auch die GEZ nicht glauben wollte obwohl es mal wirklich der Wahrheit entsprach).

 

Weiter viel Erfolg

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"Keine Ahnung warum ich das eigentlich hier erzähle,"

 

Bestimmt kann es als Motivation für andere dienen, ein Fernstudium auch hin zu bekommen, wenn es noch andere "Baustellen" gibt.

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Das Buch würde mir auch mal interessieren.... wenn ich gefragt werde wie ich Familie, Studium und Beruf sowie Hobbys unter einen Hut bekomme sage ich immer Erwachsenen ADHS und hochbegabt :22_stuck_out_tongue_winking_eye: - dann fragen die meisten "Echt? Bist du / Sind Sie hochbegabt?":8_laughing: Naja... wer weiß auf jeden Fall "Hochbekloppt" :4_joy:

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