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Und nun? Planen!

Lumi

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Wenn der Fernstudent nicht mehr weiter weiß, dann hilft planen ungemein. Man kommt sich so fleißig vor, ohne dass man unangenehme Fächer gleich angehen muss. Für einen guten Plan braucht man ein Ziel. Das ist auf dem Foto unten zu sehen. Dann wird eine qualvolle, weil schonungslose Aufarbeitung der offenen Tasks erfolgen und eine konkrete Zeitplanung öffentlich kund getan werden. Weil das Gefühl der öffentlichen Rechenschaftslegung doch viel wirksamer ist, als die der internen.

Falls jemand gerade Prokrastinationsbedarf hat, dieser Eintrag eignet sich hervorragend! Ein ewig langer Text über fremde Seelenqualen, gespickt mit komischen Modulkürzeln und vielen Emojis. Viel Spass!

 

 

Alles was man wissen muss ... :wink:

Die Skripte für mein Studium sind nun komplett bei mir eingetroffen. Der untere Teil des Stapels sind die Skripte der Pflichtfächer im 120 CP Master Wirtschaftsinformatik, der obere Teil sind die Skripte der von mir gewählten Wahlpflichtfächer (WPF). In dieser Variante des Masters sind drei WPF mit je 10 CP zu belegen. Je eines muss aus dem Fachbereich Informatik oder BWL gewählt werden, für das dritte Modul kann man aus den beiden Listen frei wählen. Insgesamt stehen rund zwei Dutzend Module als WPF zur Auswahl. Ich hatte hier echt ein Problem bei der Auswahl, weil mich so viel interessiert hat.

 

Leider ist die gewählte Stapelmethode keine Aufteilung in "erledigt" und "to do", denn einige Module haben keine gedruckten Skripte. Für die Hausarbeiten/Projektberichte/Seminararbeiten/Fallstudien werden die benötigten Informationen im CLIX als PDFs bereit gestellt.

 

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Der folgende Teil des Blogs dient zur Klärung des Chaos in meinem Kopf wie es denn nun weitergehen soll. Weiterlesen auf eigene Gefahr. B)

 

Klausuren (das ist der einfache Teil...)

Strategisches Management und Branding

  • 2 Klausuren zu je 5 CP
  • Geplant für den 26.8., denn der nächstmögliche Termin ist schon in drei Wochen. So arg pressiert es mir dann doch nicht. :7_sweat_smile:

 

Hausarbeiten & Co

Business Intelligence

Bis letzte Woche dachte ich, das sind auch zwei Klausuren. Als dann nur ein Studienskript geliefert wurde, habe ich bei der IUBH nachgehakt, wann denn das zweite Skript kommt. Kurzum, es kommt kein zweites, denn der zweite Teil ist eine Hausarbeit. SchockschwereNot! Ich habe die Hausarbeiten doch so gern ... nicht. Heute beim Nach-Klausur-Ritual "Aufräumen & Neuorganisieren" habe ich dann in CLIX gesehen, dass Teil 1 auch eine Hausarbeit ist. :blink:

PS: Alle Infos stehen im CLIX. Ich war nur zu unorganisiert, es auch zu Kenntnis zu nehmen. Hier ein Dank an den IUBH-Chat, der so liebevoll geduldig ist!

  • Fallstudie für BI 1: Es stehen im CLIX drei Fallstudien zur Auswahl. Zwei davon finde ich interessant. Klasse! Ist doch gar nicht so schlimm. ;)
  • Seminararbeit für BI 2: Anscheinend eine Literaturarbeit. Es gibt eine Liste mit Themenvorschlägen. Ich habe den Dozenten schon angeschrieben mit einem eigenen Vorschlag und bekomme sicherlich nächste Woche Feedback.

 

Projektmanagement

Mit einem Projektbericht soll man zeigen, dass man ein Projekt nach Vorgaben des PMBOK (Project Management Book of Knowledge) bearbeiten kann. Dafür brauche ich:

  • Kenntnisse des PMBOK. Im Studienskript für die Klausur wurde das PMBOK kurz umrissen. Zusätzlich gibt es für die Hausarbeit ein dickes Skript dazu. Und noch jede Menge Zusatzliteratur zu dieser Methode des Projektmanagements.
  • Ein konkretes Projekt. Ich habe da vielleicht auch schon ein passendes Projekt auf Arbeit gefunden.
  • Abstimmung mit dem Dozenten bezüglich Projekt und welche Projektprozesse daraus detailliert in der Arbeit bearbeitet werden.

 

Projekt IT-Management

Zu dieser Hausarbeit habe ich mich schon mit dem Dozenten über ein Thema und die Gliederung abgestimmt. Hier muss ich eine Fallstudie bearbeiten und mich mit den Datenschutzgesetzen und ganz konkret mit dem Standard-Datenschutz-Modell der Datenschutzbehörden befassen. Das Ergebnis sollen konkrete Handlungsempfehlungen für das Management des Unternehmens der Fallstudie sein. Eigentlich ist die Arbeit schon relativ weit fortgeschritten. Leider habe ich seit Anfang Mai nichts mehr gemacht und den Faden verloren.

  • to do: Arschbacken zusammenkneifen und loslegen. Sagt @ @Beetlejuicine und die kennt sich da aus :thumbup:
  • Sollte ich wohl als Nächstes angehen.

 

Gesellschaftliche Herausforderungen der Digitalisierung

Für diese Seminararbeit stehen sieben Themengebiete zur Verfügung, die laut Dozent als Anregung dienen sollen. Ich habe mit dem Dozenten auch schon gemailt zu einem Vorschlag zu dem Bereich "Disruption durch digitale Geschäftsmodelle". Das Thema findet der Dozent interessant und dann ist von meienr Seite aus nichts mehr geschehen. Leider war das auch schon Anfang Mai.

  • Thema detaillieren & Gliederung entwerfen
  • Belegtaugliche Literatur zum Bereich "Disruption" recherchieren

 

Current Topics in IT

Mit dieser Seminararbeit habe ich mich noch am wenigstens beschäftigt. Das liegt hauptsächlich daran, dass mir keiner der zehn vorgeschlagenen Themenbereiche taugt. Da ich bei dem Dozenten auch die Hausarbeit zu IT-Management schreibe, wollte ich diese Arbeit erst mal abschliessen und mich dann mit ihm für die neue Arbeit abstimmen.

 

 

Quo vadis?

  1. Hausarbeit IT-Management beenden. Auch bei akuter Unlust.
  2. Projektbericht zu Projektmanagement mit Dozenten abstimmen: Hat zeitlichen Vorrang, damit ich ggf. das angedachte Projekt auf Arbeit nutzen kann.
  3. Seminarbericht zu Gesellschaftliche Herausforderungen der Digitalisierung: Weil das Thema mit Wissen bringt, dass mittelfristig auf Arbeit relevant werden kann. Das hängt mit der Branche zusammen, die ich für die Seminararbeit wählen möchte.
  4. Business Intelligence: persönlich relevant, weil das die Richtung ist in der ich meine Skills weiterentwickeln möchte
  5. Current Topics in IT: weils sein muss :lol:

 

Es wird also doch wieder die Strategie angewandt, das (oft vermeintlich) schrecklichste Modul zum Schluss zu bearbeiten. Das hat sich schliesslich schon im Bachelor bewährt. Mein Fernstudien-Pferd riecht dann quasi schon den Stall. B)

 

 

Zeitplan:

Auf der Arbeit ist viel los wegen Urlaubsvertretungen für die Kollegen und es sind folglich abends nur kurze Zeiteinheiten mit freier Hirnkapazität zu erwarten. Das eignet sich besser für kapitelweise Zusammenfassungen eines in den Grundzügen bekannten Stoffes.

  • Die nächsten zwei Wochen werde ich also nutzen, um die Zusammenfassungen für das Klausur-Modul (Marketing) zu schreiben und mich mit dem PMBOK zu beschäftigen.
  • Ebenso nächste Woche: Abstimmen des Umfangs des Projektberichts mit dem Dozenten.
  • Im Juli die zwei Wochen Urlaub nutzen um Hausarbeit #1 zu vollenden und Projektbericht #2 zu schreiben. Optional: Hausarbeit #3 vorantreiben, falls es Verzögerungen im Projekt gibt und ich nichts zu schreiben habe.
  • Für #4 und #5 habe ich noch kein Plan. Außer bis Ende August fertig zu sein. Und dabei wahnsinnig zu werden. :blushing:

 

Irgendwie macht mir die Liste Bauchschmerzen. Noch so viel zu tun ...

 



9 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Zitat

Irgendwie macht mir die Liste Bauchschmerzen. Noch so viel zu tun ...

 

Jetzt erstmal mit einem Punkt der Liste anfangen.

 

Und wenn es zu viel wird, kannst du ja einfach wieder umplanen ;).

 

Ich fand es sehr interessant, dir hier bei deinen Überlegungen quasi zuschauen zu dürfen - gerade weil es mir auch immer sehr hilft zu planen und Strukturen zu schaffen, wenn ich mich von der Masse der Aufgaben überwältigt fühle. Das fühlt sich dann oft schon wieder viel greifbarer an und gibt mir zumindest für eine gewisse Zeit neue Motivation - und die wünsche ich dir auch :91_thumbsup:.

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Das war doch ein schöner "was mache ich wenn ich schlaflos im Ruhrgebiet liege" Eintrag.

 

Welchen Umfang haben denn solche Hausarbeiten? Gibt es da außer den Themen ein paar Vorgaben?

 

Was ich grade nutze zwar für was anderes ist die App Goaltracker, die hat so eine Schöne Statusleiste und wenn das Ziel erreicht ist zeigt sie dir am Ende noch ein Bild was du vorher festgelegt hast.

 

Und hey andere gehen ins Fitnesstudio um die Körperregion zu trainieren, die @Beetlejuicine

 empfohlen hat. wir müssen nur studieren :)

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Ja korrekt, das ist sie. Minimalistisch. Zweckerfüllend und einfach zu bedienen, wenn man einmal den Mechanismus verstanden hat. Wenn ich heute Abend Zeit habe kann ich gerne einmal ein Eintrag mit Funktionsweise und Erfahrung dazu auf meinem Blog machen und wie man es z.B. für das Studium nutzen kann.

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Am 20.6.2017 um 01:02 , polli_on_the_go schrieb:

Welchen Umfang haben denn solche Hausarbeiten? Gibt es da außer den Themen ein paar Vorgaben?

 

Sorry @polli_on_the_go, das Wetter hat mich so geschafft, dass ich mich die letzten Tage nicht an den Rechner setzen wollte, konnte ... :60_sweat:

 

"Meine" Hausarbeiten sollen einen Umfang von 7-15 Seiten haben. Ohne Verzeichnisse, Anhänge & Co. Ich finde das relativ sportlich für die Themenvorgaben. Bei der Hausarbeit in Bearbeitung habe ich jedes Kapitel schon ordentlich kürzen müssen. Da ich eh schon eher knapp schreibe, ist das Kürzen ohne auf Inhalte zu verzichten gar nicht so leicht.

Weitere Vorgaben werden für das Layout gemacht (ziemlich detailliert) und zu der Zitierweise.

Themenvorgaben sind falls vorhanden eher weit gesteckt. Ein Thema bei Business Intelligence ist beispielsweise "Big Data und Industrie 4.0". Da kann man natürlich 10 oder auch 100 Seiten dazu schreiben. Das genaue Thema kann man mit dem Dozenten absprechen. Konkreter wird es nur bei den beiden Hausarbeiten mit Fallstudien. Die sind natürlich vorgegeben.

Ein Expose wird nicht verlangt, aber ich schreibe immer ein Mini-Expose weil es mir hilft ein Thema sinnvoll abzugrenzen. Außerdem fühle ich mich dann sicherer als einfach ins Blaue zu schreiben und zu hoffen, dass ich die richtigen Annahmen getroffen habe.

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Ich finde Exposé auch ungemein nützlich. Erst recht, wenn man so ein Planer ist :-)

 

 

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Hallo @Lumi!

Nachdem ich gerade dabei bin meine Wahlpflichtfächer zu planen bzw. neu zu organisieren wollte ich dich fragen ob du mir nähere Infos zu Business Intelligence geben kannst. Was ist bei den Fallstudien zu tun?

Vielen Dank!

Grüße
Harvey

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@HarveySpector

Leider habe ich noch keine weiteren Erfahrungen gemacht. "Mit den vorliegenden Fallstudien sollen Sie nun versuchen, Ihre spezifischen Erfahrungen, die erlernten Konzepte aus dem Kurs und die konkrete Entscheidungssituation der Fallstudie in einer schriftlichen Fallstudienbearbeitung zu verbinden. [...] Fallstudien unterstützen die Entwicklung Ihrer analytischen Fähigkeiten. In der Auseinandersetzung mit dem praktischen Fall sind Sie gezwungen, das eigentliche Problem zu identifizieren, die Entscheidungssituation mit Hilfe der gegebenen quantitativen und qualitativen Daten zu analysieren, eine Entscheidung zu treffen und diese mit Fakten und logisch nachvollziehbar zu unterstützen. [...] Grundsätzlich gilt aber, dass Fallstudienaufgaben immer unterspezifiziert sind. Es ist Teil der Aufgabe, herauszufinden, um was genau es in der konkreten Fallstudie geht. Das bedeutet natürlich auch, dass es weder DIE eine richtige Frage noch DIE eine richtige Antwort gibt. Stattdessen geht es vielmehr um den Prozess der Lösungsfindung unter erörternder Abwägung verschiedener Fragestellungen und verschiedener konkurrierender Lösungsansätze. [...] Es geht nicht darum, gelerntes Wissen zu reproduzieren, also etwa eine Methode oder ein Konzept en Detail zu erläutern, sondern es geht darum Wissen und Erfahrungen auf eine Entscheidungssituation anzuwenden, also zu transferieren. " Der Umfang beträgt 7-10 Seiten für den Hauptteil.

So geht das laut Leitfaden. Ich habe mich aber damit noch nicht weiter beschäftigt. In ein paar Wochen kann ich dir mehr sagen. Hoffentlich.

Bearbeitet von Lumi

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