Springe zum Inhalt
  • Einträge
    33
  • Kommentare
    171
  • Aufrufe
    1.717

Update zur drohenden Kündigung

MichiBER

472 Aufrufe

Hey,

 

in der Firma gibt es ja leider betriebsbedingte Kündigungen. Von den ~45 Mitarbeitern, die in der Produktion sind (oder waren, wie ich), müssen 20 gehen.

Ich habe hier Glück im Unglück. Denn, zu den untereinander vergleichbaren Mitarbeitern gehören Mitarbeiter, die aus der Produktion kommen, welche kein Ingenieursstudium absolviert haben... also bin ich sicher. :13_upside_down:

Allerdings ist sowohl die Arbeitsmoral als auch die Stimmung hier momentan sowas von im Keller, das ist furchtbar. Bis zum 17.7. müssen wir hier schauen, wer "freiwillig" geht (entspricht einer höheren Abfindung). Danach müssen die Wackelkandidaten um ihren Job bangen, damit es unterm Strich 20 Leute sind.

 

Bis Ende 2018 ist dann erst einmal Ruhe im Karton. Was ab danach los ist, weiß niemand.

 

Ich wollte zwar eigentlich auf dem Stellenmarkt nach Alternativen schauen, aber da ist mir noch etwas nicht ganz Unbedeutendes eingefallen. Und zwar hatte ich mit der Firma (bevor die Ami-Firma übernommen hatte) einen Vertrag ausgemacht, bei dem ich fürs Studium eine finanzielle Unterstützung erhalte, aber dafür nach Abschluss des Studiums der Firma 3 Jahre lang verpflichte. So wie ich erfahren habe, ist der Vertrag trotz der Übernahme weiterhin gültig. Somit müsste ich bis November 2019 noch hier ausharren. :38_worried:

 

Bis dann



21 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Vielen Dank für das Update ... Beamtenlaufbahn ist das Beste, was einem heutzutage passieren kann. "Dienst schieben" im öffentlichen Dienst, da ht man keinen Stress oder zumindest weniger ! Und wegen "den Amis" ->

 

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Tja, eine Stelle im öffentlichen Dienst würde ich mit Sicherheit nicht abschlagen. Mein "Problemchen" ist zunächst einmal diese Bindung von 3 Jahren.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
vor 2 Minuten, MichiBER schrieb:

Tja, eine Stelle im öffentlichen Dienst würde ich mit Sicherheit nicht abschlagen. Mein "Problemchen" ist zunächst einmal diese Bindung von 3 Jahren.

 

Entweder nimmst Du - wenn die Bindung rechtskräftig ist - alles an Weiterbildungen mit, was geht in den drei Jahren und baust Du Dir ein Kontaktnetzwerk auf oder man kommt Deinem Wunsch nach Aufhebung dieser Klausel nach und Du bist "frei" ... und dann bist Du auf Dich gestellt.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
vor 2 Stunden, WillWasWerden schrieb:

Vielen Dank für das Update ... Beamtenlaufbahn ist das Beste, was einem heutzutage passieren kann. "Dienst schieben" im öffentlichen Dienst, da ht man keinen Stress oder zumindest weniger ! Und wegen "den Amis" ->

 

 

Hmm Geschmackssache, ich verdienen ein Vielfaches im Vgl. zu ähnlich skilled Personen im öffentlichen Dienst.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Eine Alternative könnte sein, dass du dich dennoch auf andere Stellen bewirbst und bei den Bewerbungsgesprächen das Thema dann ansprichst und fragst, ob der neue Arbeitgeber bereit ist, diese Kosten dann zu übernehmen, wenn es zu einer Rückzahlung kommt.

 

Ist das ganze denn so gestaffelt, dass du jeweils anteilig zurück zahlen musst, oder den kompletten Betrag?

 

Du könntest auch noch versuchen zu klären, ob die schon relativ lange Bindungszeit im Verhältnis zur Dauer des Studiums zulässig ist.

 

Und die Frage ist ja auch, wenn die Firma weiter Mitarbeiter los werden möchte, ob sie dich vielleicht von der Rückzahlung befreien würden, wenn du das Unternehmen verlässt.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Verpflichtet - oder musst anteilig zurückzahlen, oder? Dachte gelesen zu haben, dass andere Klauseln gar nicht gehen würden ...

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
vor 4 Stunden, WillWasWerden schrieb:

"Dienst schieben" im öffentlichen Dienst, da ht man keinen Stress oder zumindest weniger !

 

Das halte ich für eine gewagte These und starke Verallgemeinerung.

 

Zitat

Und zwar hatte ich mit der Firma (bevor die Ami-Firma übernommen hatte) einen Vertrag ausgemacht, bei dem ich fürs Studium eine finanzielle Unterstützung erhalte, aber dafür nach Abschluss des Studiums der Firma 3 Jahre lang verpflichte. So wie ich erfahren habe, ist der Vertrag trotz der Übernahme weiterhin gültig. Somit müsste ich bis November 2019 noch hier ausharren. :38_worried:

 

Wenn dein Unternehmen Stellen abbaut und noch Leute sucht, die sich hierauf "freiwillig" einlassen, wäre das doch eigentlich eine ganz passende Ausgangssituation - zumindest dann, wenn du selber eine passende Stelle hättest, die du antreten könntest. Ggf. mal beim Betriebsrat anfragen, wie der Sozialplan aussieht und welche "Sondervereinbarungen" möglich sind. Es würde wundern, wenn nicht für beide Seiten eine vertretbare und tragbare Lösung auszuhandeln wäre.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
vor 26 Minuten, WillWasWerden schrieb:

@Muddlehead: für das Privileg der Nichtkündbarkeit lässt man halt potentiell "Chips auf dem Tisch".

 

Das stimmt. Passt auch perfekt zur deutschen Risikoaversität. Nur sollte man sich hinter her nicht beschweren.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
vor 1 Minute, Muddlehead schrieb:

 

Das stimmt. Passt auch perfekt zur deutschen Risikoaversität. Nur sollte man sich hinter her nicht beschweren.

 

Käme mir nicht in den Sinn. Beamter zu werden / zu sein fände ich einfach nur "geil" :D ! Zugegeben ein etwas unpassender Ausdruck, aber ich lebe mit Allerwenigst und bei 2.500 € brutto / Monat + Unkündbarkeit würde ich mich einfach freuen !

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Ist auch fraglich, ob der Vertrag mit den 3 Jahren so rechtens ist... das muss in einer passendem Verhältnis sein und nicht dich einseitig benachteiligen.

Hatte den Fall, Arbeitgeber wollte mir 100 Euro im Monat geben, dafür sollte ich 5 Jahre beim Unternehmen dann bleiben.... HAHA.  Haben lachend abgelehnt.

Zumal das Unternehmen was auch davon hatte, da ich das Wissen ja täglich einbringen kann!

 

Seitdem Frage ich nicht mehr, ob das Unternehmen mir Geld gibt, sondern ob es mir ZEIT gibt...also extra Urlaubstage zum Lernen..   ;)   habe ich mehr davon und die muss ich nicht zurück geben...   ;)

 

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Es wurde bei der Vertragserstellung von meinem damaligen Lohn unter anderem davon ausgegangen, wie lange ich hätte arbeiten müssen, um diese Summe, die ich erhalten habe (das halbe Studium) zurück zu zahlen. Ich bekam dieses Extrageld monatlich mit überwiesen. Zurückzahlen muss ich das nicht. Dafür ist ja diese Bindungsklausel vorhanden.

Ich fand beim Unterschreiben des Vertrages die 3 Jahre nicht so lang/schlimm. Ein Kommilitone hatte mir mal gesagt, dass sein Chef ihn für 10 Jahre verpflichten wollte. Das hat er natürlich dankend abgelehnt.

 

Ich wurde zu Beginn auch gefragt, ob ich nicht lieber in Teilzeit arbeiten wolle. Dies hatte ich aber gleich verneint.

 

Urlaubstage habe ich 34 pro Jahr. Das ist doch annehmbar, find ich.

 

Sicher, als Beamter verdient man weniger, als auf dem freien Markt, aber auf der anderen Seite winken eine Unkündbarkeit und eine Pension, die höher ist als die meisten Renten. Das muss wohl jeder für sich entscheiden, was man mehr priorisiert.

 

Ich hatte auch daran gedacht, der Firma den Gefallen zu tun und als Freiwilliger zu gehen. Jedoch gehöre ich nicht zum gesuchten Teil der Leute, die zu dem Pott "Freiwillige her" gehören. Daher, würde ich gehen (jetzt mal vom bindenden Vertrag abgesehen), so würde leider keine Abfindung auf mich warten.

 

Der Hinweis mit dem Erwähnen der Bindungsklausel beim Bewerbungsgespräch klingt interessant. Aber ich bin ehrlich gesagt nicht sonderlich zuversichtlich, dass ein Arbeitgeber dazu bereit ist.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
vor 22 Stunden, MichiBER schrieb:

Zurückzahlen muss ich das nicht. Dafür ist ja diese Bindungsklausel vorhanden.

 

Dennoch wird es doch eine Klausel geben was ist, wenn du doch gehst. Ich glaube nicht, dass zulässig das gehen quasi "verboten" werden kann.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

@Markus Jung

Hab mal nachgeschaut: Tatsächlich steht in dem Vertrag lediglich genauer beschrieben, was geschieht, wenn ich das noch laufende Studium abbrechen würde. Dann hätte ich den anteiligen Betrag, den der Chef mir bis dato ausgelegt hat, zurückzahlen müssen. Aber da steht dann nicht weiter beschrieben, was aktuell der Fall ist. Also Gehen vor dem Ablauf der 3 Jahre.

Weiß nicht, ob ich hier jetzt fragen solle. Will ja auch keine schlafenden Hunde wecken... :(

 

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Zitat

Weiß nicht, ob ich hier jetzt fragen solle. Will ja auch keine schlafenden Hunde wecken... :(

 

Ja, schwierig. Ich würde glaube ich auch nur nachfragen, wenn deine Entscheidung wirklich davon abhängt.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
vor 12 Stunden, MichiBER schrieb:

Aber da steht dann nicht weiter beschrieben, was aktuell der Fall ist. Also Gehen vor dem Ablauf der 3 Jahre.

 

Wenn nichts konkretes vereinbart wurde, dann könnte man ggf. daraus ableiten, dass ein vorzeitiges Ausscheiden auch keinen weiteren Konsequenzen nach sich ziehen. Wenn du dich mit dem Gedanken trägst, vorzeitig aus dem Vertrag auszuscheiden, wäre das hinzuziehen eines entsprechenden Fachanwaltes sicherlich kein schlechte Rat.

 

Die mir bekannteste Regelung in dem von dir geschilderten Fall, wäre das Aufteilen der seinerzeit entstanden Kosten auf die vereinbarte Laufzeit, also der vereinbarte Verbleib im Unternehmen. Bei dir wären das dann 36 Monate. Die nicht erfüllten Monate kämen dann auf dich als "Kosten" zu. 

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

@SirAdrianFish

@Markus Jung

 

Ich habe gestern doch noch einmal nachgefragt (ich habe auf die Schnelle den Vertrag nicht gefunden) und ich bekam folgende Antwort:

Die Rückzahlung erstreckt sich auf 24 einzelne Monate. nach jeweils einem Monat sind 1/24 der Summe abgegolten. 

 

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Auch wenn der Finger mal kurz gezuckt hatte (Interesse, mal woanders zu arbeiten, ist da), so will ich zuerst einmal den Master zu Ende bringen. Dann schau ich weiter.

Und das Ding dauert sicher noch bis 2019...

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Schön, dass du für dich zu einer Entscheidung gekommen bist. Finde ich nachvollziehbar, dich jetzt erstmal ganz auf den Master zu konzentrieren. 

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Kostenlos ein neues Benutzerkonto erstellen.

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden


×

Wichtige Information

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen: Datenschutzerklärung