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Fernstudium + Fernbeziehung

domi1985

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Hallo zusammen :)

da mein letzter Beitrag aus dem Februar 2016 ist, wird es nun mal wieder Zeit für einen neuen Beitrag. Vielleicht hat sich ja schon der ein oder andere gefragt, was aus mir geworden ist.

Ich bin immer noch eifrig am studieren, allerdings komme ich etwas langsamer vorwärts wie ursprünglich geplant.
Grund hierfür ist, dass ich nicht nur Fernstudent bin, sondern ich befinde mich seit Frühling 2016 auch in einer Fernbeziehung. Das war zu Studienbeginn nicht geplant, hat sich aber so ergeben und zu Gunsten der Beziehung komme ich gerne etwas langsamer voran.

Wir haben uns mittlerweile auch ganz gut an den Zustand gewöhnt. Unter der Woche lerne ich abends nach der Arbeit so viel wie möglich, kümmere mich dann noch um den Haushalt, Sport und Aktivitäten mit Freunden und Familie. Alles bekomme ich zwar nicht immer auf die Reihe, aber größtenteils klappt es ganz gut. Das Wochenende ist dann zum Großteil reserviert für meine Freundin. Aber dennoch lerne ich auch regelmäßig am Wochenende etwas. In dieser Zeit geht meine Freundin dann ihren Beschäftigungen und Hobbies nach.
Wir wohnen ca. 100 Kilometer auseinander, meine derzeitige Arbeitsstelle befindet sich 30 Kilometer von mit entfernt. Allerdings in die falsche Richtung weg von meiner Freundin. Tägliches Pendeln fällt somit raus. Wir haben uns aber sowieso darauf geeinigt, dass wir, solange das Studium läuft, nur was daran ändern werden, wenn ich eine tolle Stelle finde, die sich in ihrer Nähe befindet. Und genau so eine entsprechende Stellenanzeige habe ich am Wochenende entdeckt. Mal sehen was daraus wird.
Ansonsten werden wir das Thema Stelle suchen und Zusammenziehen nach dem Studium angehen.

Soviel zum Thema Fernbeziehung, nun zum Thema Fernstudium.

Auch wenn ich nun etwas langsamer Vorwärts komme, habe ich seit Februar 2016 vieles erledigen können.
Ich habe seither folgende Klausuren geschrieben:

  • Programmierung von Webanwendungen

  • Finanzierung

  • Qualitätssicherung im SW-Prozess

  • Planen und Entscheiden

  • Unternehmensrecht

  • IT-Projektmanagement

  • IT-Architekturmanagement

  • Beschaffung und Logistik

  • Unternehmensführung

Unternehmensführung habe ich am 8. Juli geschrieben. Auf das Ergebnis bin ich sehr gespannt. Die Klausur lief echt nicht gut. Es gab leider nur zwei offene Fragen mit je 22,5 Punkte. Der Rest waren MC-Fragen. Mit einer der zwei Fragen konnte ich nicht so viel anfangen, da werde ich wenn überhaupt nur ein paar wenige Punkte bekommen. Bei der anderen Frage ging es um das Wertkettenmodell von Porter. Ich denke diese Frage konnte ich ziemlich gut beantworten. Na wir werden sehen, was dabei herauskommt.

Zusätzlich abgeschlossen habe ich auch das Modul Software-Engineering Fallstudie. Vor diesem Modul hatte ich von Anfang an Bammel. Aber im Nachhinein war es halb so wild. Hier muss man in einer Gruppenarbeit eine Fallstudie aus dem Bereich der Softwareentwicklung bearbeiten. Man kann aus mehreren vorgegeben Themen wählen oder auch ein eigenes Thema vorschlagen.
Wenn man sich für ein Thema entschieden hat, muss man sich auf die Suche nach Mitkämpfern machen. Hierfür eignet sich die Facebookgruppe des Studiengangs sowie das CLIX-Forum. Hat sich dann eine Gruppe gefunden, muss man sich beim Tutor anmelden und anschließend einen Meilensteinplan ausarbeiten. Anhand dieses Meilensteinplans muss man dann die Fallstudie abarbeiten. Bewertet werden alle erstellten Dokumente und Softwareprototypen. Im Verlauf der Fallstudie muss man auch ein Review von Artefakten einer anderen Gruppe durchführen. Diese Gruppe führt dann auch ein Review eines Artefaktes der eigenen Gruppe durch.
Am Schluss steht dann noch eine Abschlusspräsentation sowie eine Fragerunde mit dem Tutor und anderen Studenten an.
A
lles in allem ist der Zeitfaktor für dieses Modul zwar hoch, aber es hat auch viel Spaß gemacht und man konnte Kontakte zu anderen Studenten knüpfen und war nicht auf sich alleine gestellt. Problematisch war nur hin und wieder die Terminfindung für Gruppenmeetings, da die Arbeitszeiten und sonstigen Verpflichtungen von allen Gruppenmitgliedern unter einen Hut gebracht werden musste.

Nun befinde ich mich so langsam im Endspurt. Ich muss nun noch sechs Klausuren schreiben sowie eine Seminararbeit (hier befinde ich mich gerade in der Literaturrecherche) sowie die Bachelorthesis.
Mit der Bachelorthesis würde ich gerne im Januar, spätestens Februar 2018 beginnen.
Bei drei der sechs noch offenen Klausuren handelt es sich um die Spezialisierungsmodule. Nach langem Überlegen habe ich mich nun für folgende entschieden:

  • Business Intelligence

  • IT-Servicemanagement

  • IT-Sicherheit

 Arbeitstechnisch hat sich leider nicht wirklich was geändert seit letztem Jahr. Die Firma ist zurzeit etwas in Schieflage geraten und Möglichkeiten, wie ich mein Studium nutzen könnten wurden bisher nicht wie versprochen gesucht. Aber wie oben schon angesprochen werde ich mich mittelfristig sowieso umsehen und umorientieren. Daher ist es aktuell nicht so schlimm. Die Arbeit macht mir dennoch sehr Spaß zurzeit.

Soviel mal zu meinem Aktuellen Stand. Ich werde nun versuchen bis zum Abschluss meines Studiums wieder öfters zu schreiben.

Bis bald :)



3 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Unternehmensführung fand ich auch echt blöd und hab sie damals nach ca 20 Minuten abgegeben und dann wiederholt. Glaube die offenen Fragen waren bei der Wiederholung genau gleich bzw. ziemlich ähnlich. Am Ende wurde es dann eine 2,7. War definitiv kein Lieblingsmodul. Ansonsten finde ich 9 Klausuren in über einem Jahr recht ordentlich. Hatte im Durchschnitt 5-6. Dann noch viel Erfold, auch für die Bewerbung. :-)

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Wieviele Klausuren musst du denn insgesamt? 9 in einem Jahr finde ich auch viel. 

 

 

Mein Mann und ich sind viele Jahre gependelt. Wir konnten nicht einfach alles an einen Ort verlegen. Dann hat sich plötzlich alles so ergeben, dass es passte und wir sind in eine gemeinsame Wohnung gezogen. Die Zeit des getrennten Wohnens hat unserer Liebe oder Beziehung nicht geschadet. Manchmal glaube ich sogar an das Gegenteil ☺️

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Ich muss zugeben, dass mir das Studium während der Fernbeziehung immer leichter fiel. Da ich möglichst viel Zeit am Wochenende zusammen verbringen wollte, habe ich die restliche Zeit viel effektiver genutzt. Mit dem Zusammenwohnen ist diese Disziplin nicht mehr aufrechtzuhalten gewesen. :blink:

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