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Webinar "Slow Work" Warum es sich lohnt, zum Slow-Worker zu werden

Ida_Pfeiffer

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Ich bin heute erneut in den Genuss eines Webinars meiner Studienförderung der Deutschen Bildung gekommen und, da es so gut war und das Konzept absolut meiner Lebensphilosophie entspricht (ich nur nicht wusste, dass man es so nennt), dachte ich, dass ich es gerne mit euch in Auszügen teilen möchte.

 

Konkret ging es um die Aspekte

  1. SLOW WORK - Was bedeutet das?
  2. Entlarvung der drei größten Arbeitsmythen
    1. warum Work-Life Balance Unsinn ist
    2. dass Glück und Erfolg anders geht, als man wahrscheinlich denkt
    3. warum zu viel Anstrengung kontraproduktiv ist
  3. 9 Tipps, wie man zum "Slow Worker" werden kann
  4. Die Persönliche Slow-Worker Geschichte der Dozentin "Wie ich das Hamsterrad verlassen habe

 

Wie beim letzten Mal, möchte ich euch ganz kurz vorstellen, wer das Webinar "verzapft" hat und mich heute wirklich in ihren Bann gezogen hat, ich bin auf jeden Fall gerade tiefen-entspannt und das war das, was ich aktuell brauchte.

 

Also das Who is Who? Tatjana Magda, Dipl. Kauffrau & Buisness Coach sowie digitale Nomadin, die sehr viel im Start-Up Bereich gemacht hat, bis sie nun rein als Business Coach tätig ist und internationale Klienten, mit allem was die Technik so hergibt überregional berät.

 

nun zu 1. Zunächst wurde herausgestellt, was Slow Work nicht ist, und da wäre es interessant, wenn du einen Moment mal überlegst, wer oder was das für dich sein könnte. Also ich kann schon mal sagen, dass es sich dabei nicht, um einen ständig zu spät kommenden Kollegen handelt und auch  nicht, um den ewig langsamen, der seine Projekte nicht im Zeitrahmen fertig bekommt. Ebenfalls absolut ungeeignet ist es für Erfolglose und Verlierertypen.

 

Bleibe ja die Frage was sich nun hinter diesem Begriffungetüm verbirgt. 

Zitat

"Slow Work" - ist eine Lebenseinstellung: Es geht nicht nur um langsamer arbeiten, sondern um bewusster arbeiten

 

Als Lebenseinstellung zeichnet es sich durch Achtsamkeit, die Frage danach, was einem im Leben wirklich wichtig ist und im Rahmen eines Umdenkprozesses, dahingehend, dass man sich bewusst macht, was Arbeit und Erfolg für einen ganz persönlich bedeuten, aus.

 

Der Nächste Abschnitt hat drei große Mythen entlarvt und mit ein paar Begrifflichkeiten wurde aufgeräumt. Zuerst ging es dem Thema Work-Life-Balance an den Kragen und ich bin jedem Menschen dankbar, der sich damit und der Unsinnigkeit des Begriffs einmal befasst. Was glaubt ihr wie viel Zeit bleibt einem wirklich abzüglich aller Sachen wie Arbeit, Schlaf, Verpflichtungen, Essen, Trinken Putzen etc. pro Werktag für Freizeit? Laut einer Studie von 2014 ganz 3 Stunden und 48 Minuten (macht dann beim Fernstudenten wohl eher 48 Minuten :lol:). Work-Life Balance besagt ja eigentlich, dass Arbeit und Leben Gegenpole sein müssen, die in ein Gleichgewicht gebracht werden müssen. Nur ist das leider ein Exklusionsgedanke, der Arbeit eben nicht als Teil des Lebens sieht, was sie aber ist und weil im Leben nichts stillsteht, gibt es auch kein Gleichgewicht.

 

Ein weiteres Manko diesen Prinzips ist, dass Arbeit das kleine :sneaky2: Teufelchen ist und Freizeit das :9_innocent: Engelchen. Und das führt leider dazu, dass es eine Einstellung fördert, die den Arbeitsplatz als unfrei erleben lässt und das Gefühl aufkommen lässt, dass sich das eigentliche Leben eben in der Freizeit abspiele. Und genau das ist auch ein Grund warum sich Menschen oft ausgelaugt fühlen, weil unsere Psyche und der Körper auf die Qualität unserer Gedanken reagieren.

 

Ich persönlich kann hier wirklich zustimmen, habe ich eine negative Grundeinstellung einem bestimmten Bereich gegenüber, in meinem Fall manchmal meiner Lebenssituation, dann stellt sich schnell dieses fatale Gefühl der Sinnlosigkeit ein. Dann wurde das Zusammenspiel von Arbeit und Leben noch im sinne des psychologischen Effekts dahingehend als positiv herausgestellt, dass ein Mensch eine Tätigkeit benötigt um glücklich zu sein und somit Arbeit auch Quality Time sein kann.

 

Nicht weniger spannend, war der nächste Mythos "Müssen wir erfolgreich sein, um glücklich zu sein". Dabei wurden Ergebnisse von Shawn Achor (Professor in Harvard) herausgestellt, der 45 Länder bereiste und feststellte, dass wir erfolgreicher sind, wenn wir glücklich sind. Ferner sei das Gehirn in einem positiven Zustand 31 Prozent produktiver, als in einem negativen Zustand. Warum viele Menschen nach Angabe der Dozentin nicht darauf zurückgreifen können liegt an der gesellschaftlichen Denkweise mit Glaubenssätzen, wie

  • Wir sind erfolgreicher, wenn wir härter arbeiten
  • Je härter wir arbeiten, desto erfolgreicher werden wir sein
  • Je erfolgreicher wir sind, desto glücklicher werden wir sein

Der Trugschluss ist nach Achor darin begründet, dass eben jedes Mal dann, wenn das Gehirn einen Erfolg verbucht, im Anschluss die Messlatte noch höher gehängt wird. Mich persönlich berührt dazu  hat die Aussage

Zitat

Wenn Glück auf der anderen Seite von Erfolg steht, wird das Gehirn nie dorthin gelangen. Wir schieben Glück hinaus, weil wir glauben, dass wir erfolgreich sein müssen, um glücklich zu sein. Unser Gehirn arbeitet jedoch genau anders herum. Anstatt unser Glück davon abhängig zu machen, welche Ziele wir in der Zukunft erreichen, können wir versuchen, im Hier und Jetzt Zufriedenheit zu finden. Denn, wenn wir einen Weg finden, im gegenwärtigen Moment positiv zu sein, dann funktioniert unser Gehirn besser, sodass wir in der Lage sind, besser und intelligenter zu arbeiten.

 

Der dritte Mythos betrifft so schöne Sätze, wie "Ohne Fleiß- Kein Preis", "Führer Vogel....", Erfolg ist das Resultat harter Arbeit. Dabei ging es um die Frage, warum zu viel Anstrengung kontraproduktiv sein kann. Im Endeffekt führt Stress dazu, dass das Blut von unserem Vorderhirn in die Gliedmaßen fließt und somit die Wahrnehmung eingeschränkt ist. Dazu haben Forscher ein Experiment gemacht. Man hat vorher Menschen nach Stressstatus in zwei Gruppen geteilt. Einmal gestresste einmal solche, die relativ entspannt waren. Dann mussten sie einen Weg zu einem Event abgehen. Auf dem Weg hatte man deutlich sichtbar Geldscheine platziert. Die Gruppe der gestressten hat diese nicht wahrgenommen.

 

Dann wurde noch einmal damit aufgeräumt, was Slow Work eben nicht ist und zwar bedeutet es nicht, dass man seine Arbeit einfach schleifen lässt. Auch bedeutet es nicht, dass man einfach nichts tut, um sein Leben zu sichern. Vielmehr geht es darum einen Rhythmus zu entwickeln, der auch PAUSEN beinhaltet und den Terminkalender bewusst zu entschlacken und sich zu zwingen, ihn nicht aufs Maximum auszulasten. Ziel dieser Lebenseinstellung ist es seine Ressourcen Achtsam wahrzunehmen und ein Bewusstsein für das eigene Wohlbefinden zu entwickeln, aber auch eine Arbeitsweise zu finden, die einen persönlich erfüllt. Und was bedeutet das persönlich Erfüllt zu sein?


Naja das ist so individuell, dass nur du selber dir das beantworten kannst frei nach: Für mich ist Erfüllung_____________

 

Doch Obacht, lebt man nach dem Slow Work Prinzip, dann verlieren Faktoren, wie Macht, Status und Geld an Bedeutung, denn man definiert sich nicht mehr über materielle Benefits. 

 

Heißt das jetzt etwa Slow Worker wollen nicht arbeiten oder auf Staatskasse leben, um zu reisen und sich zu entspannen. Nein natürlich nicht, im Gegenteil. 

Zitat

Slow Worker wollen arbeiten - nur anders und weniger

 

Wenn du jetzt bis hierher ausgehalten hast magst du denken, alles schön und gut, aber wie soll das bitte gehen. Dazu wurden uns 9 Tipps an die Hand gegeben, von denen man sich in Fingerfoodbuffetmanier rausnehmen sollte, was zu einem selber passt.
 

  1. Multitasking ist ein Mythos (auch wenn Frauen es gerne anders behaupten ABER) es ist Neurobiologisch nachgewiesen, dass das Gehirn das nicht kann. In einer Studie bei Harvard Studenten stellte man fesst, dass die Gedächstnisleistung durch Multitasking so weit rapide abfiel, dass sie dem Stand eines achtjährigen Kindes entsprach. Fazit: Multitasking senkt den IQ
  2. Body-Mind-Blance: Man soll lieber seine Energie, anstatt seines Terminkalenders managen und auf seinen Körper und die gesendeten Signale achten. Dazu kann man sich einmal folgende Fragen stellen
    1. Bekomme ich genügend Schlaf
    2. Mache ich ausreichend Pausen
    3. Bewege ich mich
    4. Kann ich mich noch Konzentrieren
    5. Anstelle zu fragen "Geht es noch?" - Wie geht es mir
  3. Achtsamkeit (mindfulness) einfach einmal auf das zu achten, was man gerade macht und zwar Objektiv, nicht wertend, beobachtend
  4. Glaube nicht alles, was du denkst. Ich bin ehrlich, ich habe die Zahl vergessen, ob es jetzt 80 000 oder noch ein paar Nullen an Denkprozessen täglich waren. Es ging darum, dass der Mensch dazu tendiert, dass die eigenen Gedanken oft nicht positiv sind und Bedauern, Ärger über die Vergangenheit oder Sorge um die Zukunft umfassen. Die Übung dazu war, dass man einmal morgens Aufschreiben sollte, welche Befürchtungen man hat, die alle an dem Tag eintreffen können, vom verpassten Bus bis zum Stimmverlust in Vorträgen und dann Abends diese Liste nehmen soll und einmal überprüfen soll, welche Befürchtungen nicht eingetroffen sind.
  5. Das Gehirn auf Glück und Erfolg programmieren. Das hat mich wirklich fasziniert. Laut einer Studie soll es möglich sein mit 2 Minuten Aufwand an 21 aufeinanderfolgenden Tagen, das Gehirn so zu konditionieren, dass es optimistischer und erfolgreicher arbeitet. Die Übung dazu ist, dass man jeden Tag drei neue Dinge aufschreibt, für die man dankbar ist. Nach 21 Tagen soll dann das Gehirn lt. der Studie beginnen, die Welt zuerst nach positiven und nicht negativen Dingen zu scannen.
  6. Wie wäre es gerade, wenn es einfach wäre. Dabei geht es darum, wenn wir im "Overthinking" und ggf. Katastrophisieren sind, sich einfach diese Frage zu stellen. Mit der Zeit lernt man sich die Frage schnell zu beantworten und mutig zu sein, einen einfachen Weg zu gehen.
  7. Bin ich ein "Ja-Sager"?  Sage ich also zu schnell und zu vielen Dingen zu und konzentriere mich so auf eine Menge vielversprechender Dinge, aber vielleicht nicht auf die wirklich richtig tollen Dinge. Zitat dazu
    Zitat

    Die Frage, ob du wirklich, wirklich Lust auf etwas hast, hilft dir also, zu sehr vielen Dingen nein zu sagen und schafft damit Raum für Aufgaben, die du wirklich spannend findest und bei denen du lernen kannst

  8. Es ist egal, wie andere Erfolg definieren, es ist nur wichtig, was für DICH ein Berufsleben erfolgreich macht

    Zitat

    Um zu wissen, ob du erflogreich bist, frage dich am besten selbst, wie sich deine Situation für dich anfühlt und was Erfolg für dich ist. Was sind deine Ziele und was hast du noch vor? Wie viele von uns sind ihrem erfolgreichen Leben schon wesentlich nährer als wir denken.

     

  9. Lass deine Vergangenheit nicht deine Gegenwart bestimmen. In diesem Punkt geht es darum, dass man sich nicht von Verletzungen aus der Vergangenheit in der Gegenwart beeinflussen lässt und überprüft, ob es sich um eine wichtige Lehre oder falsche Glaubenssätze handelt. Wer nicht weiß was Glaubenssätze sind, das können z.B. so Aussagen sein, wie ich kann kein Mathe, auch wenn es dafür vielleicht noch nicht mal Anhaltspunkte gibt. Es gilt dann sich das bewusst zu machen. Auch gehört in diese Kategorie die Frage "Wie wichtig ist für mein Jetzt, dass ich irgendwann mal im Leben gescheitert bin?

 

Und wer bis hierher durchgehalten hat, weiß jetzt bei Slow Work geht es um die Entschleunigung am Arbeitsplatz das kann bedeuten

  1. Teilzeit zu arbeiten (ggf. vorher das Leben zu vereinfachen mit der Frage, was brauche ich wirklich? Was will ich wirklich? Und es wurden konkrete Beispiele von Führungspositionen mit 3,5 Tagewochen genannt)
  2. Homeoffice (geht  nicht überall aber war eine genannte Option)
  3. Sabbatical

 

 

 

Als letztes wurde dann noch darüber gesprochen, ob Slow Work realistisch oder eine Wunschhvorstellung ist. Und da wurde dann auch thematisiert, dass es viele Branchen und Arbeitgeber gibt, die noch nicht davon überzeugt sind und dies sogar das Gros der Arbeitgeber aktuell darstellt. Auch gehört sicherlich eine Portion Mut dazu. Als Tipp wurde gegeben es jetzt nicht von jetzt auf gleich zu machen sondern subtil zu entschleunigen

 

________________________________________

*Alles Zitate und Inhalte und das Gedankengut sind den Vortragsfolien des Webinars entnommen, dass die uns bereitgestellt wurden.
 



7 Kommentare


Empfohlene Kommentare

psychodelix

Geschrieben (bearbeitet)

Interessant: 

 

Zitat

Ferner sei das Gehirn in einem positiven Zustand 31 Prozent produktiver, als in einem negativen Zustand. Warum viele Menschen nach Angabe der Dozentin nicht darauf zurückgreifen können liegt an der gesellschaftlichen Denkweise mit Glaubenssätzen, wie

  • Wir sind erfolgreicher, wenn wir härter arbeiten
  • Je härter wir arbeiten, desto erfolgreicher werden wir sein
  • Je erfolgreicher wir sind, desto glücklicher werden wir sein

 

Man gut, dass ich nur Teilzeit arbeite und damit glücklich bin und das auch noch in einem Labor, wo ich das arbeite, was über die Rohrpost reinkommt. Es bleiben keine Akten liegen und wenn ich schneller / härter arbeite, habe ich auch nichts davon. :lol:

 

ICH habe lieber mehr freie Zeit. 

 

Und bei anfallenden Arbeiten und im Studium: Pareto. :thumbup: 

Wobei ich durchaus auch gerne mit Interesse lese - aber dann muss es mich interessieren. Und dann kann es gut sein, dass ich eine Nacht durchlese, weil ich nicht aufhören kann.

 

Nachtrag:

Der frühe Vogel kann mich mal. :wink:

 

 

Bearbeitet von psychodelix

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Vielen Dank für die interessante Zusammenfassung. Aber für mich sind die präsentierten Lösungen nicht vollständig. Ich wäre mit Teilzeit, Homeoffice oder Sabbatical nicht zufrieden. Ich brauche die tägliche Herausforderung meines Jobs. Wichtig ist mir aber, dass es der richtige Job für mich, im richtigen Umfeld, also mit der richtigen Kultur ist. Auch Teilzeit im falschen Job wäre für mich keine Lösung.

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vor 18 Minuten, paulaken schrieb:

Vielen Dank für die interessante Zusammenfassung. Aber für mich sind die präsentierten Lösungen nicht vollständig. Ich wäre mit Teilzeit, Homeoffice oder Sabbatical nicht zufrieden. Ich brauche die tägliche Herausforderung meines Jobs. Wichtig ist mir aber, dass es der richtige Job für mich, im richtigen Umfeld, also mit der richtigen Kultur ist. Auch Teilzeit im falschen Job wäre für mich keine Lösung.

Nein das waren nicht die ganzen Lösungen, sondern Anregungen. Weil Slow Work eben nicht ist, dass jemand dir den ganzen Weg zeigt, sondern du für dich herauskristallisierst, was dir gut tut. Das waren Anregungen, dass man bei bestimmten Dingen die Option hat z.B. die Vorliebe für Reisen mit einem Homeoffice zu verbinden (Macht es was wenn ich aus Israel arbeite) oder eben nicht zu warten bis man in Rente kommt, um sich Lebensträume zu erfüllen.

 

ich habe noch den ganzen Vortrag (so gut mein Handy ihn parallel aufgenommen hat, das ganze ist umfassender habe die 60 Minuten hier auf ein paar Zeilen gequetscht!)

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Vielen Dank, dann habe ich es falsch verstanden. 
Dann gehe ich mit dem Beitrag sehr mit. Man muss wissen, was einem wichtig ist. Ich kann es jedenfalls nicht den Job nur als Job zu sehen und alles, was mich stört, verletzt, unter-/überfordert ausblenden, ...

Ich sehe auch keinen Gegensatz zwischen Job und Leben. Mein Job ist ein Teil meines Lebens und damit genauso wichtig wie alle anderen Bereiche auch. Aber Menschen sind eben auch unterschiedlich. Es gibt genug Menschen, die einen Job nur als Job sehen und denen nur wichtig ist, dass er sicher ist, stressfrei und am ende genug Geld zum Leben einbringt. Das ist genauso richtig oder falsch, wie jede andere Einstellung auch. Wichtig ist nur, dass man also herausfindet, wie man selbst tickt und was man selbst wichtig findet. 

Und im zweiten Schritt ist es dann wichtig zu schauen, wie man die passende Stelle zur eigenen Einstellung findet.

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Ich gehöre z.B. zur der Kategorie. Durch die lange Zeit wo ich gezwungen war mein Leben umzudenken, hat sich eine Einstellung ergeben, die in die Kategorie "Das Leben vereinfachen" passt. Damit ist aber nicht das Prinzip des Minimalismus gemeint. Sondern ich habe mich entschlossen, dass bestimmte Dinge für mich einfach nicht so wichtig sind, wie Beispielsweise Reichtum, das teuerste neuste Gadget oder eben auch eine Leitungs- oder "Akademiker"-position. Stattdessen fokussiere ich einen anderen Bereich, der mir persönlich sehr wichtig ist und tobe mich da etwas mehr aus.

 

Und was du beschreibst ist ja genau das, das es nämlich nicht um ein Konstrukt wie "Work-Life-Balance" geht, sondern eben dass Arbeit Teil vom Leben ist und genau deswegen, sollte man auch da seine Bedürfnisse berücksichtigen. Mir gefällt es sehr gut, wie du das zusammengefasst hast. Es ist eben ein Gesamtkonzept und muss zu einem selbst passen, wie der Schuh, den man sich anzieht usw.

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vor einer Stunde, paulaken schrieb:

Vielen Dank für die interessante Zusammenfassung. Aber für mich sind die präsentierten Lösungen nicht vollständig. Ich wäre mit Teilzeit, Homeoffice oder Sabbatical nicht zufrieden. Ich brauche die tägliche Herausforderung meines Jobs. Wichtig ist mir aber, dass es der richtige Job für mich, im richtigen Umfeld, also mit der richtigen Kultur ist. Auch Teilzeit im falschen Job wäre für mich keine Lösung.

 

Da gehe ich völlig mit konform. :thumbup:

 

ABER, wenn man noch nicht den idealen Job gefunden hat, kann man es sich dennoch so einrichten, dass man den Job zum Leben hat, aber weiter denkt. So ist es bei mir. :wink:

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Ida_Pfeiffer

Geschrieben (bearbeitet)

vor 6 Minuten, psychodelix schrieb:

ABER, wenn man noch nicht den idealen Job gefunden hat, kann man es sich dennoch so einrichten, dass man den Job zum Leben hat, aber weiter denkt. So ist es bei mir. :wink:

 

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Quelle: Brunnen Verlag 

Bearbeitet von Ida_Pfeiffer

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