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Einschulung wirbelt alles durcheinander....

Higgins

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Auf der einen Seite freue ich mich natürlich sehr darüber, dass meine Tochter nun ein Schulkind ist und über die Entwicklungen die damit einhergehen. Auf der anderen Seite machen uns sowohl der Lehrplan als auch die nachmittäglichen Hobbys unserer Tochter nicht unerhebliche Koordinierungsprobleme. Wieder einmal ist es also so, dass ich schauen muss wie das Fernstudium am besten ohne Kollateralschäden in unser Leben eingepasst werden kann.

 

Sowohl mein Mann als auch ich arbeiten im Drei-Schicht-System (Früh-Spät- und Nachtdienst). Dazu kommt, dass im ersten Schuljahr an einem Tag in der Woche Nachmittagsunterricht stattfindet und der Unterrichtsbeginn an einem anderen Tag schon um 7:30 Uhr ist. Zusätzlich hat sie dann noch jeweils einmal in der Woche Schwimm- und Reitunterricht. An vier von fünf Tagen der Woche endet der Unterricht bereits um 11:45 Uhr, was für mich bedeutet vormittags weniger Zeit zum Lernen zu haben als vermutet, zumal ich mit ihr noch den Schulweg ablaufe. Und der Fahrdienst nachmittags zu ihren jeweiligen Pflichtterminen ist eben auch ein Zeitfresser. An einem Tag in der Woche bin ich sogar nie da, weil ich dann Pflicht-Teambesprechung habe. Und ausgerechnet an diesem Tag hat sie nachmittags Schulsport...

 

In nächster Zeit müssen wir also erstmal schauen, wie wir das alles unter einen Hut bringen, aber eins kann ich schon jetzt sagen: Wenn meine Schwiegereltern nicht direkt neben uns wohnen würden wären wir ganz schön aufgeschmissen. Ich frag mich echt, wie Alleinerziehende das schaffen...

 

Was mich in diesem Zusammenhang inzwischen zunehmend stört ist, dass die HFH Prüfungstermine nur einmal pro Semester anbietet. So lange ich in Elternzeit war bzw. danach nur 30% gearbeitet habe war das kein Problem. Jetzt gibt es aber viele Tage an denen ich einfach nichts fürs Studium tun kann, weil andere Pflichten Vorrang haben. Es ist also dazu gekommen, dass ich einige Prüfungstermine schieben musste und die Prüfung dann erst ein halbes Jahr später schreiben konnte. Da ist es von Vorteil dass ich nur noch zwei Prüfungstermine habe, sonst würde sich das zu einem echten Problem entwickeln.

 

Mit der geplanten Hausarbeit dieses Semester wird es also nichts werden, kostet zu viel Zeit. Ich werde deshalb dieses Jahr noch eine Prüfung schreiben (hoffentlich) und dann zum Jahreswechsel schauen, ob sich alles einigermaßen eingependelt hat, um dann nochmal neu zu planen.

 

LG Higgins


 



7 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Das sind ja merkwürdige Schulzeiten in der Grundschule :34_rolling_eyes:

Aus welchem Bundesland kommst du? 

Ja, in das Schulleben muss man sich erst einfinden...und zwar Eltern und Kinder. 

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Am 16.9.2017 um 10:18 , jennys schrieb:

Das sind ja merkwürdige Schulzeiten in der Grundschule :34_rolling_eyes:

 

Finde ich auch, vor allem weil die Umstellung von Kindi auf Schule schon schwer genug ist, da muss man doch nicht damit anfangen, die Kinder schon um halb acht zu unterrichten...:thumbdown:. Außerdem hieß es beim ersten Elternabend, dass der Nachmittagsunterricht erst ab Klasse 2 eine Rolle spielt. Nun ja.

Ich komme übrigens aus BW.

 

LG Higgins

Bearbeitet von Markus Jung

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Ich frage nach dem Bundesland, weil es bei uns in Niedersachsen die "verlässliche Betreuungszeit" in den Grundschulen gibt. D.h. 5 Stunden am Stück ist das Kind in der Grundschulzeit versorgt. Es gibt kein hitzefrei, schneefrei oder sonstige "Unlust" ;-), außer es steht bereits morgens aus irgendeinem Grund schon fest (z.B. extremes Glatteis oder sowas). 

Aber so ein hin und her ist ja wirklich total nervig. Wie soll man denn dann arbeiten gehen?

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Das sind wirklich krasse Zeiten für die Grundschule. Gibt es denn bei euch sowas wie die offene Ganztagsschule, also eine freiwillige Betreuung über die Mittagszeit, auch mit Mittagessen? Mein Sohn hatte das in der Grundschule und das klappte gut.

 

Unterrichtsbeginn war dort allerdings täglich schon um 7:45 Uhr - und jetzt auf der weiterführenden Schule sogar um 7:30 Uhr.

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Also an unserer Schule gibt es gestaffelte Betreuungsangebote, die von morgens 7:30 Uhr bis nachmittags um 16:30 Uhr gehen können. Unterteilt ist das Ganze in verlässliche Grundschule, Mittagstisch, Hausaufgaben- und Nachmittagsbetreuung und kostet je nach Betreuungsform außerhalb der regulären Unterrichtszeit zwischen 1-4  Euro pro Stunde. Prinzipiell finde ich das natürlich sehr gut und für Eltern mit geregelten Arbeitszeiten durchaus passend, aber logischerweise decken diese Zeiten leider die Schichtdienste im Pflegebereich nicht wirklich ab. Es wird wohl darauf hinauslaufen, dass wir einerseits Dienste tauschen und andererseits die Schwiegereltern mit einbinden. Wenn man alle o.g. Angebote zusammen auswählt, ist das ja fast wie eine Ganztagsbetreuung, die wir vermutlich auch diverse Male in Anspruch nehmen müssen. Dafür muss man sich allerdings verbindlich anmelden, was wir uns gerade überlegen. Zumindest für einen bestimmten Wochentag, an dem weder mein Mann noch ich zu Hause sind.

 

Sollten alle Stricke reißen muss ich halt noch ein bisschen Arbeitszeit reduzieren.

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Zitat

die wir vermutlich auch diverse Male in Anspruch nehmen müssen

 

Das könnte dann ja vermutlich zumindest etwas Entlastung bringen, um dir zum Beispiel vormittags etwas mehr Lernzeit zu verschaffen. 

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Ich habe über die ganze Thematik nochmal ausführlich mit meinem Mann gesprochen mit folgendem Ergebnis: wir haben unsere Tochter jetzt 1x die Woche zur Ganztagesbetreuung angemeldet (von 8:15 -16:30 Uhr), gerade an dem Tag, der ohnehin schwierig zu organisieren gewesen wäre. Da freut sich meine Tochter sogar total drauf :smile: und uns entlastet das schon eine Menge.

 

Darüber hinaus habe ich gestern mit meiner Chefin gesprochen und gefragt, ob man in Zukunft ein bisschen darauf achten kann, dass mein Mann und ich entgegengesetzte Dienste haben. Dass das immer geht hat sie zwar verständlicherweise nicht versprochen, aber sie möchte uns dabei durchaus entgegen kommen. 

 

Außerdem wechseln mein Mann und ich uns ab, wenn es darum geht sie in die Schule zu bringen und abzuholen bzw. binden die Schwiegereltern mit ein, wenns mal gar nicht anders geht. Mit der Planung schauen wir dann mal wie alles funktoniert, aber ich bin ganz optimistisch.

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