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Vorfreude

unrockbar

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Ich warte schon einige Tage ganz hibbelig auf die Studienbriefe von eEducation. Über diesen Master liest man im Internet fast nichts an Erfahrungswerten, deswegen bin ich selber extrem gespannt auf die Inhalte. Ein wenig freue ich mich auch darauf, mal aus erster Hand über diesen Master zu erzählen, der ja ansonsten hier nicht vertreten ist, wenn ich das richtig sehe?

Gestern kamen dann endlich die Briefe und voller Vorfreude öffnete ich das Paket, um ein wenig erschreckt festzustellen, dass die Studienbriefe ja viel dicker sind als bei BiWi. Auch du je. Aber Bock hab ich drauf. Vor allem auf das Unterthema "Gegen den Strom. Kritiker der Digitalisierung". Ich bin ja selbst Feuer und Flamme für Digitalisierung, deswegen ja auch der Master, weshalb ich mich frage, wie man ernsthaft dagegen sein kann, wenn man nicht Panikmacher, Zukunftsangsthaber oder Fortschrittsbehinderer ist.

Wir sind ja das beste Beispiel. Fernstudieren und mit dem Tablet auf der Couch lümmeln und lernen, das gibts noch nicht besonders lange. Was ist schlimm daran, wenn das Rad der Zeit sich nunmal weiterdreht und solche Möglichkeiten möglich werden?

Wenn ich noch an meinen Informatikunterricht in der 7. Klasse zurückdenke... wie wir Texte aus Kinderbüchern abgeschrieben haben in Word (auf Win 98) und auf Disketten gespeichert haben und der Lehrer noch prahlte: "da passen alle Teile von Harry Potter drauf nach dieser Methode" (damals gab es erst 2 oder 3 Teile oder so?) ... gut dass das Rad der Zeit sich weiterdreht, sonst werden wir bald abgehängt sein :wink:

Bin sehr gespannt auf die Texte in diesem Studienheft.



3 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Auf deinen Bericht zum Thema Kritiker der Digitalisierung bin ich schon gespannt. Man muss nicht Feuer und Flamme für die Digitalisierung und deren Folgen sein, aber Kritik hört sich in dem Zusammenhang für mich eher wie Motzen, Jammern und den guten alten Zeiten hinterherweinen an.

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@Lumi ja für mich auch. Kritisch sein sollte man immer. Aber gerade diesen Gute-alte-Zeiten-Hinterherweiner bringen mich zum Platzen. Ganz vorne mit dabei mein Liebling Manfred Spitzer. Mit seiner digitalen Demenz, durch die wir alle dumm werden, verbreitet er Panik. Dank Handy und Navi denkt man ja nicht mehr nach ... wie früher. Mag sein, dass man gewisse Dinge nicht mehr tut/kann wegen der digitalen Möglichkeiten, aber genau wegen dieser Möglichkeiten muss ich es ja auch nicht mehr. Die Studie über die Taxifahrer in London, die über ein sehr gut ausgeprägtes räumliches Orientierungsvermögen verfügen, da sie ohne Navi fahren, ist ein gutes Beispiel. Aber die trainieren lange dafür, fahren viele Jahre Taxi, eh sie so einen Orientierungssinn haben. Muss ich mir das auch mühevoll antrainieren oder reicht ein Navi da nicht einfach aus?

Es ist sicher von Vorteil, wenn man sich eine Lehmhütte bauen und ein Feuer anzünden kann ohne Hilfsmittel. Muss ich aber nicht können. Das nennt man gesellschaftlichen Fortschritt. Wenn ich heute noch alle Fähigkeiten kultivieren würde, die Menschen früher so konnten (mit einem Abacus rechnen, nach den Sternen navigieren, Kühe melken), käme ich wohl zu gar nichts mehr, aber hauptsache ich kann es noch :wink:

 

Ich habe mal einen Artikel gelesen über Medienkritik vom Altertum bis heute und schon Sokrates verteufelte die Einführung der Schrift. Seiner Meinung nach verlieren die Menschen die Beziehung zu ihren Gedanken, wenn man sie sich nicht mehr merken muss, sondern einfach aufschreibt und später wieder hervorholt. Dann ist die einst "heiße" Verbindung "erkaltet" und die Menschen werden dumm. Wenn er wüsste, welch Kulturrevolution die Schrift und das Drucken von Büchern mit sich brachte... Gut, das sein Schüler Platon so viel von Sokrates aufgeschrieben hat, sonst wüssten wir heute nicht, was er damals schon so Schlaues gesagt hat. Das Jammern ob des Kontrollverlusts angesichts neuartiger Technologien ist also so alt wie die Menschheit selbst. Man passt sich an oder wird abgehängt.

Bearbeitet von unrockbar

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Ich bin auch schon gespannt, was du so berichten wirst - und auch wie aktuell die Inhalte sind. Gerade zum Thema Digitalisierung passiert ja sehr viel, so dass die Inhalte eigentlich ständig aktualisiert werden müssten, um nicht stark veraltet zu wirken.

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