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Alles Bockmist. Abhaken und nach vorn blicken (müssen)

MichiBER

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Hallo,

 

die Durchsicht und anschließende Benotung der Heimarbeiten geht (bis auf ganz wenige Ausnahmen) zum Glück ganz schnell vonstatten. Nach einem Tag Wartezeit stand in der Modulübersicht die Note da.

Eine 2,0.

Das ist doch eigentlich ganz gut vorzeigbar. Eigentlich. Wär' da jetzt nicht grad so ein Bockmist um mich herum ... ich merke, dass ich momentan auf so einer Gleichgültigkeits-Phase bin. Ich denke das ist weniger der Note geschuldet ist (zugegeben: ich hätte mich über eine 1,x mehr gefreut). Der eigentliche Grund ist das letzte Ereignis auf der Arbeit gewesen.

 

Ich bin mit meinem Job als Techniker eigentlich ganz zufrieden. Bin in einem super Team und ich bekomme im Gegensatz zu den anderen Technikern zusätzlich noch einige "ingenieurslastige" Tätigkeiten (internationalen Maschinentransfer managen, Projektplanungen, Maschinenanschaffung, Verantwortung für mehrere Anlagen), weswegen ich mich mit meinem Gehalt irgendwo zwischen Techniker und Ingenieur befinde.

Ich habe in Erfahrung gebracht, dass in meinem Team in nächster Zeit keine weitere Ingenieursstelle ausgeschrieben wird.

Dann sah ich wirklich zufällig eine interne Stellenausschreibung für einen Development Engineer und bewarb mich darauf.

Zu meinem Teamleiter habe ich einen guten Draht und erklärte ihm, dass ich eigentlich glücklich bin, in diesem Team zu sein, aber auch studiert habe, um mal als Ingenieur zu fungieren. Er hatte absolutes Verständnis dafür, will mich aber als Teammitglied nicht verlieren und besprach dies deshalb mit mehreren höheren Stellen und versuchte, die Leute dazu zu überzeugen, dass das Team noch einen Ingenieur benötigen würde. Leider konnte er mir später nur mitteilen, dass es eventuell Mitte nächsten Jahres eine Ingenieursstelle geben könnte. Aber das sei nicht sicher, ob das so kommen wird.

(man bemerke die Ansammlung des Wortes "eigentlich")

 

Gestern habe ich dann die Absage zur Bewerbung erhalten. In diesem Fall wird ein Ingenieur mit mehrjähriger Praxiserfahrung gesucht.

Einerseits bin ich froh darüber, dass ich mein Team doch nicht verlasse, andererseits find ich''s schade, da dies ein weiterer, neuer Abschnitt in meinem Leben gewesen wäre.

Das wird nicht meine letzte Chance gewesen sein :) Ich war zunächst etwas unsicher, ob ich diesen Job gut hätte ausüben können, da ich keinerlei Berufserfahrung darin hab.

@Katze87 Unter anderem deshalb hatte ich Dich neulich gefragt, wie es bei Dir zu dem Jobwechsel gekommen ist. Ich wollte Deine Motivation hören :)

 

 

Und vielleicht freu ich mich in den nächsten Tagen endlich mal über die 2,0...

 

Gruß



4 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Tatsächlich muss ich sagen, dass mich eine 2.0 auch enttäuschen würde. Ich strebe die 1 ebenfalls an.

 

Aber in all deinen Beiträgen liest man schnell raus, dass man da nicht viel Einfluss drauf hat - siehe die lasche Bewertung der Heimarbeit usw. Man ist einfach zu tutorenabhängig. Daher gilt für mich: Abwarten und drüber freuen.

 

Darüber hinaus kann ich dein Dilemma nachvollziehen. Falls anderswo eine Ingenieursstelle frei wird, und du sie bekommst, kann das dortige Team immer noch "suboptimal" sein. Das wäre am Ende vermutlich schade.

Ich habe beruflich die Erfahrung gemacht, dass die Tätigkeit erst an zweiter Stelle kommt, wenn es darum geht, den Spaß und die Zufriedenheit für mich selbst zu bewerten - an erster Stelle steht das Team.

 

Ich drück dir die Daumen, dass es innerhalb deines Teams doch noch klappen wird! Verdient hättest du es...

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ich kenn das von mir auch dass Super Noten nicht so glücklich machen wie nicht so Gute Noten unglücklich machen.

 

Leider sucht man heute immer jemand mit Berufserfahrung, aber wie soll man zu der kommen ohne passende stelle?

Das Studium bestehen ist die eine Genugtuung, aber erst wenn man die dementsprechende stelle hat ist man zu hundert Prozent zufrieden.

naja, abwarten. Scheint ja nicht die schlechteste Situation zu sein momentan.

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Vielleicht kannst du dich auch irgendwann darüber freuen, dass dein Teamleiter dich behalten will, und sich um eine bessere Stelle für dich in seinem Team bemüht. Meine Erfahrung ist ähnlich wie die von thewulf00, in einem guten Team kann man alles reißen, da ist es fast egal was man macht, ob man nun Projekte plant oder die Straße fegt. Aber Titel, Stellenbeschreibung oder die höhere Entlohnung helfen einem auch nicht durch den Arbeitstag, wenn der Chef ein Korinthenkacker und die Kollegen ein Brechmittel sind. :-) 

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Trotzdem Glückwunsch zur 2.0! Das müssen andere erstmal erreichen ;) 
Ich drücke dir die Daumen, dass es doch noch klappt im Team! Alternativ mit einer guten neuen Stellung! LG

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