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Lernhilfentk

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Hallöchen zusammen!

 

Eigentlich wollte ich ja in loser Folge einen Review über meinen MBA erstellen. Dann kam in den letzten Wochen irgendwie die Realität dazwischen. Die Gallenblase musste akut raus. Für mich aus meiner Sicht völlig unvermittelt von einem Tag auf den anderen. Das ist jetzt ziemlich genau zwei Monate her, und ich kann sagen, es hat mich etwas aus der Bahn geworfen. 

 

Glücklicherweise bin ich nicht mehr im Studium, sondern mache gerade nur ein paar wenige Module bei verschiedenen Hochschulen. Auch wenn ich als Autorin für Studienbriefe neuerdings zu tun habe, da habe ich glücklicherweise so vorgearbeitet, das es zeitlich gesehen halb so schlimm ist. 

 

Dennoch macht man sich natürlich so seine Gedanken, und das Ergebnis ist: Ich mache es mir einfacher! Minimalismus heißt mein neues Projekt! Ich hatte schon mal vor ein paar Jahren entrümpelt mit "Feng Shui gegen das Gerümpel im Alltag" - Super!!! Aber nun bin ich mit der Konmari -Methode durch die Wohnung gestapft, im großen Stil. Wo die nicht ganz funktioniert, z.B. bei Fachbüchern, greift der Minimalismus durch.

 

Was heißt das? Konmari -Methode heißt, man geht nach Kategeorien vor, z.B. Kleidung oder Bücher, trägt alles zusammen, nimmt jedes Teil in die Hand und fragt sich - bringt mir das Freude? Nein - weg damit! 

Bei Fachbüchern und Studieninhalten habe ich nochmal thematisch geordnet und einen riesigen Schreck bekommen. Unglaublich, unter verschiedenen Titeln vielfach dasselbe im Regal! Klar, das ist auch ein Effekt von Hausarbeiten - aber das muss jetzt auch nicht mehr sein. Insgesamt habe ich aktuell von ursprünglich 4 Bücherregalen nur noch 2. Weniger putzen, juche!

 

Kleidung: das waren ca. 6-8 Säcke für die Altkleidersammlung, Schuhe sind schwer zu rechnen, da geht wohl auch noch was raus...

 

Ebenfalls habe ich mich von Pflanzen verabschiedet - Heute nochmal überschlagen, es müssen ursprünglich 17 Stück gewesen sein. Jetzt sind es nur noch 7. Die Wohnung wirkt immer noch grün, ich werde mich eventuell noch von 2 weiteren trennen, könnt Ihr nachvollziehen, wieviel Zeit ich nun beim gießen spare?

 

Die einzige Frage die mir gerade noch bleibt: Wieso habe ich das eigentlich nicht schon vor dem Studium gemacht? Der Haushalt war ja immer noch zusätzlich zu stemmen.... Das hätte ich wohl einfacher haben können. Andererseits hatte sich vermutlich gerade durch das Studium so viel angestaut... 

 

Naja, es geht voran, und in den nächsten Tagen werden Regale und ähnliches wohl die Wohnung Richtung Sperrmüll und verschenktfürgutenZweck verlassen...

 

Wer sich für das Thema interessiert, dem seien einschlägige Youtube-Videos empfohlen - die Methoden werden dabei eindrücklich erklärt:-) 

 

 

 



6 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Der Ansatz ist gut und ich miste auch mehr oder weniger regelmäßig aus was nicht mehr benötigt wird.

 

Klamotten werden bei mir meist sowieso nur nach Bedarf gekauft und nicht weil ich ein Kleidungsstück schön finde. Daher hab ich das Klamottenproblem nicht.

 

Bei den Grünpflanzen hört es bei mir jedoch auf. Da können es eigentlich nicht genug sein.

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Minimalismus ist mir auch wichtig.  Allerdings braucht es dazu ja auch immer Zeit und Energie (gerade für Entscheidungen ist der Einsatz von Energie notwendig), so dass es vielleicht damit zusammenhing, dass du da im Studium noch nicht so richtig mit losgelegt hast.

 

Sachen auszusortieren klappt bei mir relativ gut - was ich lästig finde, ist dann immer deren weitere Verwendung, also zum Beispiel der Verkauf über ebay etc. Da sammelt sich dann oft einiges an, bis ich mich mal dazu aufraffen kann, weil ich das mit der ganzen Abwicklung schon recht aufwändig finde und oft ja auch mit weiteren Terminen (bei Abholung) bzw. verpacken usw. bei Postversand verbunden ist.

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Die Methode klingt sehr interessant. Das könnt ich bei mir in der Wohnung auch anwenden, da ich eh immer zu wenig Platz und Stauraum habe :-)

Meine Regel ist immer so: Wenn was neues gekauft wird, fliegen 1-2 alte Sachen raus z.B. Kleidung oder Schuhe.

 

Aber wenn man minimalistisch lebt, "verpasst" oder vermisst man dann nicht irgendwie was?

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Am 2.10.2017 um 15:39 , SmarthY schrieb:

Aber wenn man minimalistisch lebt, "verpasst" oder vermisst man dann nicht irgendwie was?

 

Ich denke, das kommt darauf an, wie der Minimalismus gelebt wird.

 

Bei mir ist es zum Beispiel so, dass mein Ziel nicht ist, so wenig Dinge wie möglich zu besitzen, sondern mich auf die Dinge zu beschränken, die ich wirklich benötige und auch regelmäßig nutze. Und zum Beispiel in der Küche nicht für jede Spezialaufgabe ein eigenes Werkzeug zu besitzen, wenn ich dieses vielleicht nur alle paar Monate mal benutze. 

 

Oder ich pflege halt einen sehr schlichten und von der Mode unabhängigen Kleidungsstil, kaufe relativ hochwertige Klamotten (möglichst aus Bio-Baumwolle, besonders bei den direkt auf der Haut getragenen Teilen) und trage diese dann üblicherweise auch, bis sie verschlissen sind.

 

Und Sachen, die nicht rum stehen, brauche ich auch nicht zu pflegen, zu reinigen, zu ersetzten etc.

 

Allerdings bin ich auch kein "Hardcore-Minimalist", sondern habe immer noch relativ viele Sachen.

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Also erstmal zu den Pflanzen. Ich hatte 17 oder 18 auf 60qm. Und das sind nicht nur kleine. D.h. mein Schreibtisch stand im grünen Dschungel - war auch gewollt. Jetzt habe ich aber seit 3 Jahren 2 Wohnsitze plus hatte ein Masterstudium. Und dann ist man bei einer halben Stunde mit gießen mindestens dabei. Für Pflanzen, die ich kaum zu Gesicht bekomme...

Die Pflanzen sind jetzt eben weniger, und in gute Hände gekommen. Von daher...heute war ich innerhalb von 5 Minuten mit dem gießen fertig. 

 

Insgesamt hab ich 10 Jahre lernen hinter mir, gestartet mit dem Telekolleg in 2007-2010, dann den Bachelor 10 -14, dann 14 -17 den MBA. Ja das war wohl mit ein Grund, warum es zum aussortieren irgendwie nicht gereicht hatte:-) Mir kommt es gerade so vor, dass ich mit den ganzen Büchern und der Pflege des ganzen (Putzen etc) eher was verpasse. Das meiste habe ich ja digital, und verzichte auf nichts. Ich möchte einfach nach den Jahren mit lernen in der Wohnung möglichst wenig an diese gebunden sein und einfach raus in die Natur, Städtereisen oder Urlaub ohne lernen machen. 

 

Wenn ich ständig nach der Wohnung bzw. den Wohnungen schauen muss, wird das aber nichts. Daher, reduzieren, vereinfachen, und stattdessen leben:-) 

 

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