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Der Weg zum Master

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Jahresrückblick 2017

MichiBER

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Hey,

 

heute würde ich gerne die alljährliche durchgeführte Tradition wahr nehmen und das zurückliegende Jahr zusammenfassen und einen kleinen Ausblick ins Jahr 2018 wagen. Dafür schüttle ich schnell noch die Kristallkugel ;)

 

Für die, die es nicht abwarten können, hier eine sehr knappe Zusammenfassung: 

Bislang ist alles chic. 4 Heimarbeiten und 2 Klausuren wurden erfolgreich absolviert (die 2. Klausur ist noch nicht zurück) und 2 Klausuren wurden anerkannt.

 

Und nun die etwas informativere Zusammenfassung:

Januar

Freizeit. 

So, dieses Wort einmal genießen. Der Bachelorstudiengang wurde im Vorjahr erfolgreich abgeschlossen und ich genoss die idyllische Freizeit u.a. mit Fernsehen, Freunde treffen, an der Konsole zocken. Ich hatte auf einmal soooo viel Zeit pro Tag. Aber mich langweilte das irgendwann. Also habe ich mich bei der SGD für einen Kurs angemeldet. Beruflich hatte ich mich aus der Schicht-lastigen Produktion zum geräumigen Büro samt Mega-Gleitzeit (Arbeitsbeginn möglich zwischen 6 und 15 Uhr) und starker Gehaltsveränderung bewegen können.

 

Februar

Der Kurs bei der SGD war öde und ich sah darin kaum Potenzial. Drum beschloss ich, das sein zu lassen und einen Master anzugehen. Aber welchen? Mit Management wollte ich eigentlich wenig konfrontiert werden, da ich eher der Praktiker und eine Affinität für Technik hab. Vom Arbeitgeber würde ich (im Gegensatz zum Bachelorstudium) generell keine finanzielle Unterstützung erfahren. Ich wollte bei der WBH bleiben, da ich dort wirklich zufrieden war/bin. Ab Mitte Februar ging es dann los mit dem Masterstudiengang Innovations- und Technologiemanagement (Bereich FuE; M.Sc.). Voll motiviert ging ich dies an. Zudem wurden mir 2 Klausuren aus dem Bachelorstudium anerkannt, was die monatlichen Raten zum Glück reduziert. Die Ratenzahlung selbst hab ich zusätzlich um ein halbes Jahr gestreckt - anders könnte ich das Studium finanziell nicht stemmen.

 

 

März

Für eine bessere Planbarkeit, habe ich mir alle Studienhefte bringen lassen. Diese werden modulweise zusammengebunden, sodass man sofort sieht, welches Modul welchen Umfang hat. Meine Agenda war, alle Klausuren extern in Berlin zu schreiben und dann auch immer gleich 2 Klausuren. Dass dies nicht ging, bemerkte ich später.

Der Start ging merklich leichter von der Hand als beim Erststudium. Das Lernen war noch voll im Kopf drin (zum Vergleich: von der Schule bis zum Erststudium lagen 8 Jahre) und ich kam gut voran. Allerdings gibt es da doch einen nicht zu unterschätzenden Unterschied zum vorigen Studium: die Arbeit. Ich bin dort sehr ausgelastet und arbeite nie unter den 40 h/Woche. Da fand ich die Schichtarbeit irgendwie besser. 

 

April

2 Heimarbeiten (B-Aufgaben)  wurden geschrieben. Da hatte ich mir mal wieder ein wenig Druck gemacht, um voran zu kommen.
Über Ostern habe ich meiner Partnerin in Paris einen Antrag gemacht. Seither stecken wir zusätzlich noch in Hochzeitsplanungen. Ps: sie sagte "ja". :8_laughing:

 

Mai

Die Heimarbeiten wurden benotet und dadurch motiviert gehts voll weiter. Auf der Arbeit werden Stellenstreichungen angekündigt. Dies stieß die Motivation herab.

 

Juni

Die Absolventenfeier fand statt. Es war zwar eine lange Fahrt bis da hin, aber es hatte sich gelohnt. Viele Gesichter (und Namen) hat man wiedergesehen (oder zum ersten Mal gesehen). Ich freue mich schon auf die nächste Absolventenfeier hehe

 

Juli

Von der Kündigungswelle war ich nicht betroffen. Es wurde bekannt gegeben, dass nur diejenigen gefährdet wären, die kein Studium absolviert haben. Da war ich zum Glück ausm Schneider. 

Da ich mit der Gleitzeit und dem Studium nicht wirklich zurecht kam, nahm ich mir vor, wieder sehr früh aufzustehen (5:xx Uhr), zu lernen und mich so auf 2 Klausuren im September vorzubereiten.

 

August

Ich habe resigniert und die 2. Klausur gecancelt. Lieber schreibe ich nur eine Klausur, anstatt zwei Klausuren mit mäßiger Note zu schreiben.

Des Weiteren habe ich mich intern für eine Ingenieursstelle beworben.

 

September

Die erste Masterstudium-Klausur ist geschrieben und ich war wirklich froh, dass ich die 2. gestrichen hatte. Ich hatte ein echt gutes Gefühl dabei.

Für den nächsten Prüftermin im Dezember setze ich mir wieder in den Kopf, 2 Klausuren zu schreiben. 

Interessant ist in diesem Monat auch der Umstand gewesen, dass mir ein Tutor aus Freundlichkeit eine tolle Note für eine freiwillige Einsendeaufgabe gegeben hat. Erst auf aktive Nachfrage meinerseits kam heraus, dass doch so einige Punkte falsch beantwortet wurden. Und genau diese Art von Fragen kamen später in der obligatorischen Heimarbeit dran. 

Diese ist mit einer 2,0 aber akzeptabel gewesen. Hier bemerkte ich zum ersten Mal eine richtige Gleichgültigkeit und ein Motivationsabfall. "Nur" eine 2,x. Das ist doch voll schlecht....dacht ich mir unbewusst. Ich musste akzeptieren, mich darüber einfach zu freuen. 

Die Stelle als Ingenieur habe ich leider nicht erhalten. Aber dafür steht auf meiner Visitenkarte jetzt nicht mehr "Test Technician", sondern "Test Development Engineer". Sieht zumindest cooler aus. Finanziell gab es allerdings keinen Unterschied.

 

Oktober

Sinusförmige Motivation bestimmt den Monat. Ich stagniere. Das zu behandelnde Modul ist derart langweilig, sodass selbst die Obstfliegen über meinen Studienheften zu sterben scheinen. *lach*

 

November

Ich realisiere, dass ich nicht voran komme und will was dagegen machen. Also motiviere ich mich selbst und gehe die freiwilligen Heimarbeiten an. Und Bämm, voll ins Knie geschossen. Mit 40 % und 43 % stehe ich doch leicht unter meinen Erwartungen (Achtung: Sarkasmus). Ich war am Boden zerstört. Nur noch 2 Wochen bis zur Klausur (die zweite hab ich gecancelt) und ich packe das Thema einfach nicht. 

 

Dezember

Am Vortag der Klausur fand noch ein Online-Rep statt, welches ich mit einem guten Gefühl verließ. Angespannt ging ich zur Klausur und war eigentlich total erleichtert, da ich alles beantworten konnte und nach 90 Minuten bereits fertig war. Die Note werde ich erst im Januar erfahren und so langsam bin ich doch wieder nervös, ob das alles wirklich richtig war. Seit zwei Wochen bemühe ich mich, noch bis Jahresende eine Heimarbeit fertig zu machen. So als schöner Abschluss.

 

Ausblick:

Ganz ehrlich? Einen richtigen Plan hab ich nicht. 1 Note erwarte ich noch, ansonsten stehen mir noch insgesamt 4 Heimarbeiten und 4 Klausuren bevor (plus Projekt und Thesis natürlich).

Ansonsten findet im August noch die Hochzeit statt, wo ich vielleicht nur schwer ans Lernen denken kann hihi

 

 

So, also alles im Allen kann man von einem erfolgreichen Start reden. Ich bin noch mittendrin (statt nur dabei) und sehe keinen Grund, warum ich das Studium nicht packen sollte. 

Tschakaaaa!!!!

 

Gruß und einen schönen 3. Advent



2 Kommentare


Empfohlene Kommentare

vor 14 Stunden, Markus Jung schrieb:

Sehr strukturierter Rückblick. Macht den Eindruck, dass du durchaus einen Plan hast ;).

 

...dann hab ich den Schein ja gut wahren können, strukturiert das Studium anzugehen. :8_laughing:

 

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