Aus dem Blog "Wirtschaftsinformatik an der IUBH - Bachelor"

Liebe Mitstudenten und -studentinnen,   letzten Freitag war es endlich soweit - ich habe (und musste) meine Bachelorthesis verschicken! Was war das für ein Geraffel, was war das für ein Geschreibe! Ich bin unendlich glücklich, dass ich das nun endlich nach vielen Monaten abgeschlossen habe. Jetzt habe ich natürlich total viel Bammel vor der Bewertung ... aber ist wahrscheinlich normal!   Ich habe natürlich vorher nochmal ein Lektorat machen lassen (Kostenpunkt: ca. 300€), um nicht direkt mit Rechtschreibe-, Tippfehler oder total verkorkst formulierten Sätzen eine Punkte abgezogen zu bekommen. Es war zwar sehr teuer, ging aber sehr schnell (1 Tag später hatte ich die kommentierte Arbeit wieder) und hat sich wie ich finde auch gelohnt.   Ich wollte euch ja noch etwas zu wissenschaftlichen Arbeiten allgemein schreiben: Mein guter Rat ist: Das erste, was man machen sollte, ist: Schafft euch haufenweise Literatur ran! Egal woher! Ebooks (die IUBH hat wohl mittlerweile eine Springer-Lizenz, meiner Thesis hats nix mehr genützt, die war schon fertig), "echte" Bücher aus einer Bibliothek, etc. Wenn man nur einen Absatz zitieren will, reicht zur Not auch Google Books! Hauptsache man hat mindestens mal ne Handvoll Quellen im Literaturverzeichnis. Denn eine wissenschaftliche Arbeit - gerade die Bachelorarbeit - besteht zum großten Teil daraus, zu einem Thema den aktuellen wissenschaftlichen Stand zu erläutern. Und da ist es mit einem oder zwei Zitate meistens nicht getan! Ich bin meistens so vorgangen, dass ich mir zu einem Thema, z.B. die Definition von einem Projekt, mal so 3-5 verschiedene Quellen gesucht habe, durchgelesen und versucht, zusammenzufassen. D.h. gibt es Punkte, die viele Autoren gleich beschreiben? Oder einen Punkt, den nur ein einziger Autor beschreibt? Wo gibt es Gemeinsamkeiten oder Unterschiede. Man muss das nicht bewerten, welche Definition "richtig" oder "falsch" ist, oder "besser" oder "schlechter". Man stellt erstmal einfach nur dar, was die zeitgenössischen Autoren so zum Thema Projekt zu sagen haben.   Rat Nr.2: Unterschätzt bloß nicht die Zeit! Ich habe gedacht, komm die 40 Seiten rockst du doch in ein paar Wochen weg! Das war leider komplett vorbei geschätzt. Ich habe offiziell angefangen zu schreiben Mitte Juli - okay ich musste die Gliederung zwischendurch nochmal umändern und ca. 20 Seiten ausgearbeiteten Text rausschmeißen - aber auch ohne hätte ich sicher schon mehrere Monate gebraucht. Das lag meist daran, dass auf der Arbeit sehr viel Stress war und ich oft nur am Wochenenende dazu gekommen bin, etwas zu recherchieren oder zu schreiben. Man sollte definitiv, wenn man neben dem Studium noch arbeitet, den Arbeitsstress mit einkalkulieren!   Ansonsten: Man verliert echt Schnell die Lust, wenn man monatelang an einem und demselben Dokument herumschreibt. Plant auch mal ein paar Tage ein, um den Kopf freizukriegen. Sonst führt es schnell zu einer größeren Unlust-Pause, als einem lieb ist!   Ich habe für meine Bachelorarbeit drei Gruppendiskussionen gemacht - das hat schon ne Menge Arbeit gemacht - alleine schon die Tonaufnahme zu transkripieren (d.h. abschreiben). Was tut man nicht alles für eine gute Note   Zum Schluss bleibt mir nur noch zu sagen: Auch wenn ihr vielleicht erst eure zweite oder dritte wissenschaftliche Ausarbeitung schreibt (wie ich auch), es ist zu schaffen! Glaubt an euch! Lasst euch Zeit, alles richtig zu formatieren und vor allem achtet auf die richtige Anmerkung auf Zitate! Ihr wisst schon, wörtliche Zitate immer in Hochkommas, sonst könnte ein böser Korrektor euch Plagiat vorwerfen! Eine schöne bunte Abbildung zwischendurch lockert den Text sehr schön auf und verbessert das Verständnis! Und geschadet hat´s bestimmt auch noch keinem   In diesem Sinne,   viel Erfolg an alle, die gerade schreiben oder die es noch vor sich haben! Ihr schafft das!