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Update Okt.-Jan.

SebastianL

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Die letzten Monate ist mal wieder einiges passiert. Meine Betreuung der Masterarbeit ist durch und ich bin gerade dabei mein erstes Paper zu schreiben, das in den nächsten Wochen fertig werden muss. Ansonsten habe ich 3 neue Betreuungen (2x Bachelor, 1xMaster) laufen und bin gerade dabei an der Wilhelm Büchner Hochschule als Dozent anzufangen, hauptsächlich um auch dort Abschlußarbeiten betreuen zu können, um meine Promotion voran zu bringen. Da werde ich aber auch Themen aus meiner Promotion vorgeben, bzw. Personen suchen.

 

Gestern war auch wieder Doktorandenseminar und ich finde es immer wieder interessant zu sehen, wie weit meine Kollegen in den letzten 6 Monaten gekommen sind. Man kann sich da nicht wirklich vergleichen, weil jeder in einem anderen Stadium ist, aber es ist für mich immer ein Ansporn.

 

Ansonsten hatte ich mich jetzt auf einen Job beworben innerhalb meiner "Firma", bzw. innerhalb des Konzerns und hatte eine Zusage bekommen. Nachdem ich dann meinem Chef mitgeteilt habe, das ich weg bin und sich das noch Wochen gezogen hat, wurde die Zusage zurückgenommen. Das Ärgerliche war, wie die zurückgezogen wurde, da wurde versucht mich als "Depp" hinzustellen, das ich das falsch verstanden hätte. Dumm nur, wenn ich alles per Mail verschrftliche und keiner drauf antwortet. :24_stuck_out_tongue:

 

Egal, wäre schön gewesen, weil das schöne Synergien für meine Promotion gegeben hätte. Ansonsten werde ich die Berichterstattung von monatlich auf Quartal reduzieren. Man merkt auch an meiner Teilnahme an Foren oder in den Hilfegruppen, das ich meine Bemühungen sehr runtergeschraubt habe. Muss halt priorisieren bei der Menge der Arbeit.



12 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Hey Sebastian,

ich lese schon seit einigen Monaten deinen Blog.

Hatte fast schon gedacht, dass du aufgegeben hast diesen weiterzuführen. Es hat sich also gelohnt den Bookmark zu halten und alle paar Tage darauf zu schauen :).

Ich muss echt sagen, dass ich dem Rhythmus ein bisschen hinterher trauere. Da diese Berichte für einen Leien wirklich interessant sind.

 

 

Grüße

Max

 

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Danke für dein Update. Ich kann mir gut vorstellen, dass es bei dir nur mit viel priorisieren geht - und hoffe doch, dass es auch weiter mit den Blog-Updates hier klappt, zumindest quartalsweise oder wenn sich etwas Besonderes getan hat.

 

@maxip: Jetzt, wo du registriert bist, kannst du dem Blog von Sebastian auch folgen, und erhältst dann je nach deiner Einstellung entweder auf der Seite oder per Mail eine Benachrichtigung, wenn es neue Inhalte gibt.

 

Dabei bitte darauf achten, dass du wirklich dem Blog und nicht nur diesem Beitrag folgst:

Blog folgen

 

 

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Wie immer sehr spannend und interessant zu lesen! 

Schade, dass es mit der neuen Position nicht geklappt hat, aber ich bin mir sicher du hast daraus gelernt ;-). 

Welche Module willst du als Dozent denn übernehmen? 

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Was war mit der neuen Position? Nicht interessant für dich oder war das ganze bis zur Entscheidung zu langatmig?  Bitte mehr Hintergründe, dann lernen wir mehr wie die Firmen so intern ticken ....  ;)

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Am 10.2.2018 um 13:12 , Steffen85 schrieb:

Wie immer sehr spannend und interessant zu lesen! 

Schade, dass es mit der neuen Position nicht geklappt hat, aber ich bin mir sicher du hast daraus gelernt ;-). 

Welche Module willst du als Dozent denn übernehmen? 

Momentan als Dozent (Repetitorien+Prüfungen) vorgesehen:

 

Bachelor

  • Datenbanken (DBI, DBIA)
  • Datenbanksysteme (DBI, DBIA)
  • Grundlagen der Informatik (GIL)
  • Grundlagen der Software Engeneering (GSEB)
  • Software Engineering (SEIB)
  • Software Engineering für Ingenieure (SEIC)

Master

  • Software Engineering für verteilte und mobile Anwendungen (SEIV)
  • Cloud Computing (CLC)

Das ist nur eine Auswahl für die ich dem Ministerium gemeldet werde. Ob und was davon ich tatsächlich mache, wird noch geklärt. Da finden die nächsten Wochen gespräche statt und eine Terminfindung.

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Am 10.2.2018 um 16:03 , der_alex schrieb:

Was war mit der neuen Position? Nicht interessant für dich oder war das ganze bis zur Entscheidung zu langatmig?  Bitte mehr Hintergründe, dann lernen wir mehr wie die Firmen so intern ticken ....  ;)

Das ist viel unspannender als Du Dir das gerade vorstellst.

Wir haben ein internes Karriereportal. Dort werden i.d.R. Positionen zuerst intern ausgeschrieben und wenn kein interner gefunden wird, nach x Wochen/Ausschreibungen dann extern ausgeschrieben. Warum auch immer gibt es auch die Fälle wo intern/extern gleichzeitig ausgeschrieben wird.

 

In der Ausschreibung intern steht dann die Vergütungsgruppe (Tarifkraft T1-10 oder Aussertariflich AT1-5). Da gibt es dann Tabellen wo man nachsehen kann wieviel das als Jahreszielgehalt ist und auch was die Modalitäten sind (Variable Vergütung) etc.

 

Wenn man dann so eine mal gefunden hat, die einem zusagt, bewirbt man sich normal drauf. Jede Ausschreibung hat ein Ausschreibungsende und ein Wunsch-Besetzungszeitpunkt.

 

Vom Prozess her, bekommt man keine Infos und keine Einladungen, bevor das Ausschreibungsende erreicht wurde. Erst dann, wird man ggf. auf ein Vorstellungsgespräch eingeladen. Und selbst wenn das passt, bekommt man die Info erst, wenn der Betriebsrat zugesagt hat, ob man die Stelle hat oder nicht. Da es hier auch noch ein paar Formale Kriterien gibt wie z.B. wurden Schwerbehinderte berücksichtigt oder ob du dauf das das neue Jahreszielgehalt "springen" kannst, da es eine Konzernvorgabe gibt, das Du max. 10% pro Jahr mehr Gehalt bekommen darfst. Ansonsten gibt es hier eine Heranführung das individuell vereinbart wird.

 

Ich hatte mich auf die eine Stelle beworben und zwei Wochen vor Ausschreibungsende wurde ich zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Am Ende des Vorstellungsgesprächs wurde mir mitgeteilt, das ich "grünes Licht" habe. Hatte dann extra nachgefragt was er darunter versteht. Er meinte ich habe eine Zusage. Auch auf die Nachfrage hin, wie er mir zwei Wochen vor Ausschreibungsende schon eine Zusage geben kann, sagte er, dass die Anzahl der Bewerber und deren Qualität zu wünschen liese und sie ja zwei Stellen zu besetzen hätten. Alle anderen Bewerber würden sich dann auf die zweite Stelle vorstellen.

 

Danach fragte ich was die nächsten Schritte wären und er meinte, er wird den Besetzungsüberprüfungsprozess anstoßen und mit meinem Chef über einen möglichen Wechselzeitpunkt reden. Worauf ich dann meinte, das ich ein gutes Verhältnis mit meinem Chef pflege und es ihm gerne selbst sagen möchte und dann per Mail dann Bescheid geben würde. Er sagte dann, dass er dann die Linienführungskraft informiert und wir uns nach seinem Urlaub in 3 Wochen wieder zusammen tun.

 

Ich also zu meinem Chef "ich bin weg" und zu meinem Chef-Chef "ich bin weg" und die fanden das nicht so cool. Mein Chef-Chef meinte sogar, ob er was tun kann, das ich bleibe. Nach den ganzen Gesprächen habe ich allen eine Mail geschrieben, das wie vereinbart ich mit den Chefs geredet habe und nun die Kommunikation bzgl. des Wechselzeitpunktes erfolgen kann.

 

Zwei Wochen später fragte ich per Mail die Linienführungskraft nach einem kurzen Gespräch, wann denn der Besetzungszeitpunkt stattfinden kann, da ich jede Menge Themen habe und die sauber übergeben möchte. Darauf hin habe ich eine Einladung zu einer Telco bekommen.

 

Die Telco verlief gar nicht wie ich mir das vorgestellt hatte, also eigentlich sollte das so sein, das wir über den Besetzungszeitpunkt reden, tatsäch war das wieder ein Vorstellungsgespräch. Der Typ mit dem ich das erste Gespräch hatte, war komischerweise auch da und war dann nur 2,5 Wochen weg, statt drei.

 

Ich wusste in dem Meeting auch gar nicht ob ich ihm jetzt in's Kreuz treten soll und ihm sagen, das ich schon eine Zusgage hatte. Am Ende des Gesprächs, das sehr irritierend für alle Parteien war, hab ich den Typen angerufen und er ging nicht an das Telefon. Auch auf Mails hat er nicht reagiert.

 

Erst als ich ihn von meinem privaten Telefon aus angerufen hatte und er die Nummer nicht kannte, hat er zurückgerufen. Und dann meinte er nur, er hätte mir eine fachliche Zusage gegeben, keine Zusage. Aber ich solle jetzt einfach warten, es stellt sich jetzt die nächsten zwei Wochen raus und es sieht ja immer noch gut aus.

 

Die Woche drauf hat er mich angerufen und mich gefragt ob ich englisch kann. Wobei das schon peinlich war, weil ich ihm ja sagte, das Projektsprache englisch ist und in meinem CV stand das auch drin. In zwei Wochen sollte ich Bescheid bekommen.

 

Weitere vier Wochen später keine Rückmeldung. Hatte meine private Telefonnr. gewechselt und hatte ihn wieder nach einem Stand per Telefon versucht anzurufen, ohne Erfolg. Aber er hat auch hier wieder aus versehen zurückgerufen und als ich dran ging, hat er direkt aufgelegt.

 

Ich war darüber so verärgert das ich zu meinem Chef bin und ihm die Story erzählt habe und das ich meine Bewerbung zurückziehe mangels Vertrauen. Der hat sich gefreut. Am Tag drauf dann die Führungskraft angerufen und ihr alles erzähl. Die hatte sich bereits gewundert warum ich so komische Mails geschrieben habe. Mit dem Gespräch mit meinem Chef-Chef hat er nochmal ein Faß aufgemacht, dass das so ja nicht geht. Aber ob dabei was rausgekommen ist, weiß ich nicht.

 

Da ich nichts fallen gelassen habe und weiter meinen Job gemacht habe, haben sich auch alle gefreut das ich doch bleibe. Doof war's trotzdem. Ist halt immer die Waage seinen Chef darüber zu informieren oder eben nicht. Ich mag es offen zu kommunizieren und von dem her, hatte ich Glücklicherweise auch keine Probleme. Erfahren würden sie es sowieso. In einem Konzern wenn man sich bewirbt kennt immer irgendwer irgendwen und es dauert i.d.R. keine zwei Tage bis der Chef bescheid weiß. Und ich finde, er sollte auch wissen warum man sich irgendwo hin bewirbt. In meinem Fall war es die Synergie zu meiner Promotion mit deutlich mehr Geld.

 

Du siehst, manchmal läufts nicht so gut.

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Dann heißt es wohl bald hier "Der Dozent bloggt" ;)

 

Irgendwie auch spannend so mitzuverfolgen und ich freue mich schon immer, wenn ich wieder ein Update sehe obwohl ich von dem Fachgebiet keinen blassen Schimmer habe.

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Hi Sebastian,

mein Tipp zu deinem letzten Post.

Wechsel so schnell wie möglich die/den Stelle/Betrieb/Konzern. Sonst wirst du auf dieser Stelle noch ewig versauern (Bei schlechtem Gehalt/Ausgleich/Status). Normalerweise wird versucht die guten in der Ebene zu halten und entbehrliche Leute aufsteigen zu lassen. So ist/war es zumindest bei mir.

 

Dieses Vorgehen erspart einer Führungskraft viel Stress. Daraus folgt, dass du nur zwei Möglichkeiten hast, entweder du wechselst oder du fährst deine Arbeitsleistung/bereitschaft herunter (Das mit einer schlechten Bewertung einher geht). 

 

 

Grüße

Max

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vor 17 Stunden, maxip schrieb:

Hi Sebastian,

mein Tipp zu deinem letzten Post.

Wechsel so schnell wie möglich die/den Stelle/Betrieb/Konzern. Sonst wirst du auf dieser Stelle noch ewig versauern (Bei schlechtem Gehalt/Ausgleich/Status). Normalerweise wird versucht die guten in der Ebene zu halten und entbehrliche Leute aufsteigen zu lassen. So ist/war es zumindest bei mir.

 

Dieses Vorgehen erspart einer Führungskraft viel Stress. Daraus folgt, dass du nur zwei Möglichkeiten hast, entweder du wechselst oder du fährst deine Arbeitsleistung/bereitschaft herunter (Das mit einer schlechten Bewertung einher geht). 

 

 

Grüße

Max

na ja, es ist ja derzeit nicht so als ob ich schlecht bezahlt wäre oder der Job schlecht wäre. Es ist halt noch Luft nach oben, jedoch wird die Luft "da oben" halt deutlich enger.

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Mein "Gefällt mir" oben bezieht sich darauf, dass ich deine Schilderung interessant fand, wie sowas ablaufen kann. Und dass es mir gefällt, dass du auf Transparenz setzt. - Das Verhalten der Person, mit der du das Vorstellungsgespräch hattest, finde ich hingegen in mehrfacher Hinsicht unangemessen, sowohl was den konkreten Ablauf angeht als auch die Verweigerung der Kommunikation etc.

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vor 20 Stunden, Markus Jung schrieb:

Mein "Gefällt mir" oben bezieht sich darauf, dass ich deine Schilderung interessant fand, wie sowas ablaufen kann. Und dass es mir gefällt, dass du auf Transparenz setzt. - Das Verhalten der Person, mit der du das Vorstellungsgespräch hattest, finde ich hingegen in mehrfacher Hinsicht unangemessen, sowohl was den konkreten Ablauf angeht als auch die Verweigerung der Kommunikation etc.

Da habe ich auch mit meinem zurückziehen der Bewerbung auch ein Statement gesetzt und auch ein Paar telefonate gemacht, damit das in Zukunft nicht nocheinmal passiert. Er musste mich auch anrufen und sich entschuldigen, ich bin aber da auch nicht an das Telefon gegangen, habe aber eine Mail geschrieben, das ich keinerlei Infos mehr von ihm benötige und er doch von weiteren Anrufen absehen soll. Sollte ich noch Fragen haben, werde ich mich melden. Also in Kurzform "don't call me, i call you" :24_stuck_out_tongue:

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