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t -u - sigma - rho -chi, d, r und häh?

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polli_on_the_go

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Ja so ungefähr fühle ich mich nach meinem Statistikmarathon die letzten Tage. Das von Freitag auszubügeln hat mich mehr Zeit gekostet, als ich gedacht habe und dann hatte mich der Ehrgeiz gepackt und ich habe gedacht, ach warum nicht noch so "eben" nebenbei, wenn ich doch sowieso dabei bin noch die Dimensionalität der Skala prüfen. Es ist auf jeden Fall spannend wie leicht man da in die Falle tappen kann, eben schnell zu machen und sich nicht die Zeit zu nehmen, wirklich zu schauen und überlegen, ob das was SPSS einem alles zeigen kann (aber SPSS kann ja auch die Korrelation von Schuhgröße und dem Gehalt signifikant nachweisen ;) ) auch tatsächlich logisch und sinnvoll ist. Nur, weil theoretisch Faktoren gezeigt werden und die Items nett laden, heißt das noch lange nicht, dass sie Sinn ergeben. So zumindest meine Erkenntnis. Hier ist auf jeden Fall schon einmal ein Unterschied zu der Originalskala. Ob das jetzt gut oder schlecht ist, muss ich mir noch überlegen, denn die Literatur betont oft die Multidimensionalität der Resilienz. 

 

Ich möchte auch einmal dazu einladen Statistik eine Chance zu geben. Ja, es ist nicht so toll, wenn man das alles selber machen muss und kein Helferprogramm hat und es ist auch erst einmal gewöhnungsbedürftig sich die SPSS Outputs einzulesen, aber wenn man dann Dinge entdeckt, die man erhofft oder erwartet hat und feststellt, dass etwas überhaupt nicht so ist, wie man erwartet hätte, wird es spannend. Naja vorausgesetzt die Helfer haben keine Beeinträchtigungen. Das trifft auf meine Leider nicht zu. Ich habe keine Ahnung, was die letzten Tage los war, aber trotz 3 Fach Speicherung (Laptop, Cloud, Stick), hat SPSS mal konsequent nicht gespeichert und das mittlerweile auch mehr als einmal. So, dass heute alles, was ich gestern an Variablen noch berechnet hatte erst einmal weg war. Oder SPSS hat gleich gar keine Outputs mehr erzeugt. Ich weiß nicht, ob sich die ganze Welt gegen meinen Versuch irgendwas sinnvolles aufs Papier zu bringen gesträubt hat, aber hoffe jetzt geht es. Auch habe ich ja zur Not noch PSPP und habe jetzt auch alle Analysen abgeschlossen, die ich mit PSPP nicht so einfach umsetzen konnte. Gerade überprüfe ich nach der korrigierten Datei noch die letzten Zusammenhänge.

 

Ich weiß nicht, kennt das von euch jemand, der schon mal einen Report oder eine empirische Arbeit geschrieben hat, du wertest aus und wertest aus, nimmst den Test überprüfst das, dir fällt ein "Chucks" da hätte das u vor dem t stehen sollen und war es jetzt Peason oder Spearman? Du beschreibst und Analysierst und fragst dich dann, was tue ich hier überhaupt? Versteht das am Ende noch irgendwer außer mir und wollen die Tutoren wirklich x Seiten Ergebnisse lesen? So geht es mir gerade und viel schlimmer, frage ich mich tatsächlich, ob ich meine Forschungsfrage beantwortet kriege (wobei das ja) aber ob ich mein Ziel umsetzen kann. Und noch eine Frage, die mich jetzt schon umgeistert, egal was ich da schreibe, was ist, wenn ich mit einem statistischen Verfahren komplett daneben liege oder es falsch angewandt habe, dadurch falsche Schlüsse gezogen habe? Wie gehen die Gutachter damit um? Das werde ich dann wohl irgendwann im Gutachten lesen.

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