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Ophelia

75 Aufrufe

Und ich meine leider nicht am Ende mit dem Lernen, sondern persönlich. Ich bin kurz davor, alles hinzuschmeißen und einfach den restlichen Sommer zu genießen. Ich kann einfach nicht mehr, ich hab keine Energie mehr. Seit fast 5 Jahren bilde ich mich jetzt nebenberuflich weiter. Ich will einfach mal wieder meine Freizeit genießen und ohne schlechtes Gewissen weggehen können.

Letzte Woche hab ich das Lernen mal wieder stark vernachlässigt, aber wirklich erholt habe ich mich auch nicht, schon alleine durch das schlechte Gewissen. Das hat zur Folge, dass ich mit dem Lernen nicht weitergekommen bin, aber auch nicht erholt und voller Energie bin.

Zudem nervt mich mein Arbeitsplatz zur Zeit extrem, ich sehe keinen Sinn in dem was ich tue. Das ist keine effektive Arbeit, sondern Schadensbegrenzung.

Ich weiß, dass es ab Oktober besser wird (dann ist das Studium hoffentlich geschafft und ich bin umgezogen und beginne meinen neuen Job), aber das sind noch zwei Monate und ich kann einfach nicht mehr.

Ich bin gestern mit der Zusammenfassung der ersten beiden Skripte (SCM) fertig geworden, aber ich habe noch drei Skripte vor mir und muss auch alles noch lernen. Und die Prüfung ist am 15. August. Ich glaube, das geht schief... :(


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5 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Schon als ich die Überschrift zum neuen Blog-Beitrag gelesen habe, war ich erschrocken. Und das bestätigt sich in Deinem Artikel...

Dass Du nach fast fünf Jahren Studium und Beruf platt bist, das kann ich nur zu gut verstehen. Irgendwann ist die Luft raus.

Was wäre, wenn Du die Prüfung am 15.08. nicht mitschreibst oder nicht bestehen solltest? - Wann hast Du dann die nächste Chance?

Ich fände es ganz wichtig, wenn Du Dich jetzt nicht unter Druck setzen würdest. Gönn Dir doch mal eine Auszeit, um die Batterien aufzuladen - ohne schlechtes Gewissen. Wenn es klappt, dann holst Du das locker wieder auf, wenn Du hinterher mit neuer Energie und Motivation daran gehen kannst.

Soweit mal ganz kurze Gedanken von mir - ich denke unsere Community wird Dir noch mehr Input liefern.

Ich finde es auf jeden Fall prima, dass Du uns hier so offen berichtet hast.

Liebe Grüße

Markus

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Ich sehe es ähnlich wie Markus.

Vergiss eines nicht, wie weit Du es bisher gebracht hast. Zudem sind insbesondere die Aussichten in 2-3 Monaten einen kompletten Neustart hinlegen zu können sicher auch ein großer Motivator.

Damit Du es dahin schaffst kann ich nur Unterstreichen - nimm Dir eine Woche frei... und zwar nicht nur am Schreibtisch sondern im Kopf. Wenn du dich selbst unter Druck setzt ist der Lerneffekt schliesslich kaum vorhanden.

Such Dir 2-3 Sachen heraus die Du schon die ganze Zeit machen wolltest und die holst Du nach. Auch mit dem Gedanken das es nach den letzten Prüfungen wieder so aussieht, sozusagen als Vorschuß :)

Bevor Du unüberlegt den Schlußpunkt von 5 Jahren harter Arbeit begräbst regel doch eher Deine Ansprüche herunter. Eventuell bestehst Du ja dann mit einer nicht so guten Note bist aber durch... oder aber du schiebst die Klausur und gibst dir selbst noch etwas Luft.

Wenn Du es doch noch probierst wäre vllt. Urlaub nicht schlecht, wenn Du noch welchen nehmen könntest. Besonders wenn die Arbeitssituation nervt (kenne ich selbst zu genüge) fällt einem das Lernen kaum leichter.

Also Kopf hoch - viele von uns hadern hin und wieder mit dem Tief. Bisher haben es alle wieder geschafft und ich bin mir sicher wenn du es etwas lockerer angehen lässt und mal ein paar andere Bedürfnisse in den Vordergrund stellst packst du den letzten Schritt auch noch!!!

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Dem kann ich mich nur anschließen...wenn du dich so stark unter Druck setzt dann geht das vor allem auch auf deine Gesundheit. Ich werde das im nächsten Trimester auch alles vor mir haben und ich bin mir ehrlich gesagt noch nicht sicher was ich für Schwerpunkte nehme.

Was du machst musst du allerdings für dich entscheiden und ggf. mit der pfh abklären. Ich denke mal dass man lieber mit denen darüber sprechen sollte als nachher alles hinzuschmeißen.

Ich drück dir weiterhin die Daumen und hoffe dass du eine geeignete Lösung für dich findest.

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Danke für euren lieben Worte, das hab ich echt gebraucht.

Ich werde mir heute Nachmittag mal ausführlich Zeit nehmen und darüber nachdenken, wie ich weiter verfahre. Vielleicht setze ich doch eine Prüfung aus (wenn das möglich ist, denn die Anmeldungen sind normalerweise verbindlich). Dann hab ich sie halt im nächsten Trimester vor mir. Eigentlich wollte ich ja im September fertig sein, aber wenn es nicht so ist, dann ist es halt nicht so. Zudem zahle ich das nächste Trimester so und so noch, da ich ja die Diplomarbeit vorgezogen habe, aber die vollen 20 Monate Studienvertrag zahlen muss. Also hab ich da auch nichts zu verlieren. Natürlich wäre es trotzdem toll, wenn ich es wie geplant bis September schaffen würde, aber wenn ich merke, dass es nicht mehr geht, dann werde ich das auch akzeptieren. Immerhin muss ich nebenbei noch einen Umzug meistern, mich auf eine neue Stadt einstellen usw.

Jedenfalls geht es mir jetzt wieder besser und ich bin hochmotiviert (das bin ich aber auf Arbeit immer ;-) noch mal die Zähne zusammenzubeißen und das durchzuziehen.

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vielleicht ist es wirklich besser, eine Auszeit zu nehmen - ob du nach den 5 Jahren jetzt ein paar Monate früher oder später fertig wirst, spielt glaub ich auch keine Rolle mehr

und Job + Studium + Umzug + neuer Job ist viel. wieso nicht zuerst den Umzug und den Jobwechsel hinter sich bringen und dann mit voller Kraft einen Endspurt hinlegen?

Gruß Dadi

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      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
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      Von WibbSi in WibbSi wird Pflegemanager! 5
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      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!