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Ophelia

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Und ich meine leider nicht am Ende mit dem Lernen, sondern persönlich. Ich bin kurz davor, alles hinzuschmeißen und einfach den restlichen Sommer zu genießen. Ich kann einfach nicht mehr, ich hab keine Energie mehr. Seit fast 5 Jahren bilde ich mich jetzt nebenberuflich weiter. Ich will einfach mal wieder meine Freizeit genießen und ohne schlechtes Gewissen weggehen können.

Letzte Woche hab ich das Lernen mal wieder stark vernachlässigt, aber wirklich erholt habe ich mich auch nicht, schon alleine durch das schlechte Gewissen. Das hat zur Folge, dass ich mit dem Lernen nicht weitergekommen bin, aber auch nicht erholt und voller Energie bin.

Zudem nervt mich mein Arbeitsplatz zur Zeit extrem, ich sehe keinen Sinn in dem was ich tue. Das ist keine effektive Arbeit, sondern Schadensbegrenzung.

Ich weiß, dass es ab Oktober besser wird (dann ist das Studium hoffentlich geschafft und ich bin umgezogen und beginne meinen neuen Job), aber das sind noch zwei Monate und ich kann einfach nicht mehr.

Ich bin gestern mit der Zusammenfassung der ersten beiden Skripte (SCM) fertig geworden, aber ich habe noch drei Skripte vor mir und muss auch alles noch lernen. Und die Prüfung ist am 15. August. Ich glaube, das geht schief... :(


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5 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Schon als ich die Überschrift zum neuen Blog-Beitrag gelesen habe, war ich erschrocken. Und das bestätigt sich in Deinem Artikel...

Dass Du nach fast fünf Jahren Studium und Beruf platt bist, das kann ich nur zu gut verstehen. Irgendwann ist die Luft raus.

Was wäre, wenn Du die Prüfung am 15.08. nicht mitschreibst oder nicht bestehen solltest? - Wann hast Du dann die nächste Chance?

Ich fände es ganz wichtig, wenn Du Dich jetzt nicht unter Druck setzen würdest. Gönn Dir doch mal eine Auszeit, um die Batterien aufzuladen - ohne schlechtes Gewissen. Wenn es klappt, dann holst Du das locker wieder auf, wenn Du hinterher mit neuer Energie und Motivation daran gehen kannst.

Soweit mal ganz kurze Gedanken von mir - ich denke unsere Community wird Dir noch mehr Input liefern.

Ich finde es auf jeden Fall prima, dass Du uns hier so offen berichtet hast.

Liebe Grüße

Markus

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Ich sehe es ähnlich wie Markus.

Vergiss eines nicht, wie weit Du es bisher gebracht hast. Zudem sind insbesondere die Aussichten in 2-3 Monaten einen kompletten Neustart hinlegen zu können sicher auch ein großer Motivator.

Damit Du es dahin schaffst kann ich nur Unterstreichen - nimm Dir eine Woche frei... und zwar nicht nur am Schreibtisch sondern im Kopf. Wenn du dich selbst unter Druck setzt ist der Lerneffekt schliesslich kaum vorhanden.

Such Dir 2-3 Sachen heraus die Du schon die ganze Zeit machen wolltest und die holst Du nach. Auch mit dem Gedanken das es nach den letzten Prüfungen wieder so aussieht, sozusagen als Vorschuß :)

Bevor Du unüberlegt den Schlußpunkt von 5 Jahren harter Arbeit begräbst regel doch eher Deine Ansprüche herunter. Eventuell bestehst Du ja dann mit einer nicht so guten Note bist aber durch... oder aber du schiebst die Klausur und gibst dir selbst noch etwas Luft.

Wenn Du es doch noch probierst wäre vllt. Urlaub nicht schlecht, wenn Du noch welchen nehmen könntest. Besonders wenn die Arbeitssituation nervt (kenne ich selbst zu genüge) fällt einem das Lernen kaum leichter.

Also Kopf hoch - viele von uns hadern hin und wieder mit dem Tief. Bisher haben es alle wieder geschafft und ich bin mir sicher wenn du es etwas lockerer angehen lässt und mal ein paar andere Bedürfnisse in den Vordergrund stellst packst du den letzten Schritt auch noch!!!

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Dem kann ich mich nur anschließen...wenn du dich so stark unter Druck setzt dann geht das vor allem auch auf deine Gesundheit. Ich werde das im nächsten Trimester auch alles vor mir haben und ich bin mir ehrlich gesagt noch nicht sicher was ich für Schwerpunkte nehme.

Was du machst musst du allerdings für dich entscheiden und ggf. mit der pfh abklären. Ich denke mal dass man lieber mit denen darüber sprechen sollte als nachher alles hinzuschmeißen.

Ich drück dir weiterhin die Daumen und hoffe dass du eine geeignete Lösung für dich findest.

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Danke für euren lieben Worte, das hab ich echt gebraucht.

Ich werde mir heute Nachmittag mal ausführlich Zeit nehmen und darüber nachdenken, wie ich weiter verfahre. Vielleicht setze ich doch eine Prüfung aus (wenn das möglich ist, denn die Anmeldungen sind normalerweise verbindlich). Dann hab ich sie halt im nächsten Trimester vor mir. Eigentlich wollte ich ja im September fertig sein, aber wenn es nicht so ist, dann ist es halt nicht so. Zudem zahle ich das nächste Trimester so und so noch, da ich ja die Diplomarbeit vorgezogen habe, aber die vollen 20 Monate Studienvertrag zahlen muss. Also hab ich da auch nichts zu verlieren. Natürlich wäre es trotzdem toll, wenn ich es wie geplant bis September schaffen würde, aber wenn ich merke, dass es nicht mehr geht, dann werde ich das auch akzeptieren. Immerhin muss ich nebenbei noch einen Umzug meistern, mich auf eine neue Stadt einstellen usw.

Jedenfalls geht es mir jetzt wieder besser und ich bin hochmotiviert (das bin ich aber auf Arbeit immer ;-) noch mal die Zähne zusammenzubeißen und das durchzuziehen.

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vielleicht ist es wirklich besser, eine Auszeit zu nehmen - ob du nach den 5 Jahren jetzt ein paar Monate früher oder später fertig wirst, spielt glaub ich auch keine Rolle mehr

und Job + Studium + Umzug + neuer Job ist viel. wieso nicht zuerst den Umzug und den Jobwechsel hinter sich bringen und dann mit voller Kraft einen Endspurt hinlegen?

Gruß Dadi

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      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
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    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link