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Blog jedi

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Blockchain


jedi

718 Aufrufe

Ich schreibe im Blog √ľber die Blockchain.¬†ūüėĬ† Nun ist der kurze MOOC geschafft. Ich habe mich bei OpenHPI eingeschrieben. Es ging um den Blockchain. Dort lernt man Aufbau, Funktionsweise und Anwendungsbereiche von der Blochchain kennen. Weiter wurde wurde auf Bitcoin und Etherium eingegangen, die auf der Blochchain basieren. Das alles in 2 Wochen. Ein Zertifikat gab es erst zum runterladen.

 

Thema abgehakt

18 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Kannst du mir jetzt pr√§gnant erkl√§ren, was die Blockchain ist? - Ich habe das bisher noch nicht so richtig verstanden (mich aber auch noch nicht intensiv damit auseinander gesetzt und keinen MOOC dazu bearbeitet¬†ūüėČ).

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@Markus Jung

 

So ganz einfach mal. Bei der Blochchain werden bekannte Techniken verwendet. Das Vertrauen erfolgt √ľber Kryptographische Verfahren. Transaktionen werden zusammengefa√üt zu Bl√∂cken, die als Kette kombiniert werden.

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Ich habe die Coursera Blockchain Spezialisation k√ľrzlich abgeschlossen, insgesamt vier Kurse zu je acht Wochen. Es ging da auch soweit das Smart Contract und dApps entwickelt wurden.

Bearbeitet von Martin Macke
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Das habe ich mir auch angeschaut. ¬†Es gibt noch einen MOOC von IBM zur Hy√ľerledger, den ich vielleicht noch machen werde.

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vor 4 Stunden, jedi schrieb:

@Markus Jung

 

So ganz einfach mal. Bei der Blochchain werden bekannte Techniken verwendet. Das Vertrauen erfolgt √ľber Kryptographische Verfahren. Transaktionen werden zusammengefa√üt zu Bl√∂cken, die als Kette kombiniert werden.

 

Bahnhof. Genau das verstehe ich durch diese Erklärung.

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vor 22 Minuten, KanzlerCoaching schrieb:

 

Bahnhof. Genau das verstehe ich durch diese Erklärung.

 

ICH auch! :sad:

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Dann lasst es mich mal versuchen: ich probiere es an Hand des Nutzens, den die Blockchain bringen kann zu erklären, nicht so sehr an Hand der Technik.

 

Die Blockchain hilft in einer Umgebung ohne Vertrauen gesicherte Transaktionen durchzuf√ľhren. Sie stellt dabei sicher das auch mehrere sich nicht kennende Akteure in einer Transaktion begegnen k√∂nnen ohne das dabei eine dritte Prtei wie eine Bank beteiligt sein muss. Durch mathematische Verfahren wird dabei sichergestellt, dass die Transaktionen ewig in der Blockchain enthalten sind und nicht manipulierbar sind. Durch die Blockchain werden Vertr√§ge erm√∂glicht ohne einen Notar zu ben√∂tigen oder G√ľter- und Werttransfers ohne einen Vermittler wie eine Bank oder Kreditinstitut.¬†

 

Diese Ziele erreicht die Blockchain in dem sie jede Transaktion aufzeichnet und die jeweils folgende Transaktion nur durch die gesamte bisher bestehende Kette an Transaktionen legitimiert ist.

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Danke f√ľr den Erkl√§rungsversuch.

Was genau ist dann die Blockchain? √úber irgendwelche Rechner verteilte Datenschnipsel?

Wodurch genau wird denn ein korrekte Transaktion sicher gestellt? Wer ist daf√ľr verantwortlich? Und wer stellt die Rechenleistung zur Verf√ľgung? Wer oder was genau sorgt also ganz konkrekt f√ľr eine Identifikation und das Sicherstellen einer (angeblichen) Identit√§t?

Ich w√ľrde auf jeden Fall wohl kaum eine Blockchain einer notariellen Beglaubigung vorziehen, au√üer, ich will DarkNet-m√§√üig unterwegs sein ;-).

 

Bearbeitet von schwedi
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Danke f√ľr die Erl√§uterung, @Martin Macke.¬†

 

Die bekannteste Anwendung der Blockchain sind ja digitale W√§hrungen und dort wohl besonders popul√§r Bitcoins - an denen mir besonders aufgefallen ist, was f√ľr enorme Mengen an Energie in Form von elektrischem Strom vernichtet werden, je gr√∂√üer das W√§hrungsvolumen wird.

 

Grunds√§tzlich w√ľrde ich es so verstehen, dass die Blockchain ein weitgehend autonomes¬† System ist, so wie das Internet f√ľr die Daten√ľbertragung. Und das durch dieses Kettensystem eine Autorisierung erfolgt, ohne dass eine externe Kontrollinstanz notwendig ist. Wobei es von Bitcoins ja dann schon auch einen Entwickler gibt, der die Regeln aufgestellt hat und auch anpassen kann.

 

Um die Grundz√ľge des dahinter stehenden Prinzips zu verstehen, ist aber vermutlich schon eine etwas intensivere Besch√§ftigung damit notwendig. Danke, jedi, f√ľr den Hinweis auf die Videos. Das k√∂nnte mal was f√ľr einen freien Abend sein.

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vor 12 Stunden, schwedi schrieb:

Danke f√ľr den Erkl√§rungsversuch.

Was genau ist dann die Blockchain?

 

Eine kurze schriftliche Erklärung dazu wäre mir auch lieber, als der Link zu einem Video. :wink:

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Eine Blockchain ist erstmal nur eine Aneinanderreihung von Datens√§tzen, den sogenannten Bl√∂cken. Die Verkettung erfolgt √ľber kryptografische Verfahren (bspw. elliptische Kurven oder RSA). Jeder Block enth√§lt eine gewisse Anzahl Transaktionen. Durch die Verkettung ist eine Manipulation sehr erschwert.

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Vielleicht einfacher gesagt. Blockchain sind Blöcke (Block) die in eine Kette (chain) angeordnet werden.

Jeder Block wird mit Informationen aus dem Vorhergehenden Block verschl√ľsselt.

Also wenn wir jetzt 3 Blöcke nehmen:

Block A

Block B

Block C

 

Dann hat jeder Block einen Vorgänger und der Inhalt des Vorgängers wird mitgehalten als eine Art Checksumme. Eine Checksumme (stark vereinfacht und nur Beispielhaft - kein echtes Verfahren!) könnte z.B. sein, indem man jeden Buchstaben und Zeichen ein Zahl gibt (ASCI-Code, A=1, B=2, ...) und diese z.B. addiert und durch die Anzahl der Zeichen teilt und dann kommt (Beispiel) 96 raus. Wenn man dann nun alle Blöcke (A=60+B=50) davor (Block C)  Addiert (=110) und durch die Anzahl der Blöcke (2) teilt, dann kommt da eine Zahl raus (110) und diese Informationen speichert jeder Block ab.

 

Wenn wir uns das nun ansehen:

 

Block A

vorgänger = 0

Inhalt = 40

 

Block B

Vorgänger = Block A

Inhalt = 60

Checksumme = 50 (A=40+B=60/2=50)

 

Block C

Vorgänger = Block B

Inhalt = 50

Checksumme = 75 (A=40+B=60+C=50=150/2=75)

 

Wenn man sich das jetzt vorstellt, dass dies sehr vereinfacht und das Verfahren Beispielhaft ist (normalerweise macht man das etwas komplizierter mit Kryptographischen Verfahren), dann kann man sich vorstellen wie das ungefähr funktioniert. (Normalerweise gibt es auch einen Nachfolger und auch da Checksummen, aber der Einfachhalber nicht in das Beispiel eingeflossen).

 

Warum ist das jetzt sicher? Wenn man nun Daten innerhalb der Blockchain (A-C) √§ndert, dann stimmt die Integrit√§t nicht mehr. Nehmen wir an, der Inhalt von Block B¬†wird ver√§ndert, dann stimmt die Checksumme von Block C nicht mehr. Und es w√ľrde nat√ľrlich auffallen in der Integrit√§tspr√ľfung. Wenn man nun aber tats√§chlich Block B ver√§ndern m√∂chte, dann kann man das tun, man braucht nur die Genehmigung von Block A und C und die m√ľssen nat√ľrlich das ganze akzeptieren und dann ihre √Ąnderungen durchf√ľhren (Checksummen anpassen etc.). Da nicht die ganze Kette immer zustimmen muss/soll kann man mit Smart Contracts genau bestimmen wer zustimmen muss oder¬†unter welchen Bedingungen (z.B. Geld muss auf dem Konto sein, oder er muss Berechtigt sein) zustimmen. Manchmal m√ľssen auch einfach nur eine Gruppe an Personen die Transaktion pr√ľfen und genehmigen und werden dann mit Gas (Transaktionsgeb√ľhr) entlohnt.

 

Spannende Geschichte, ich hoffe, ich konnte es einfach erklären :-)

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Danke f√ľr eure Bem√ľhungen. Langsam wird es anschaulicher und verst√§ndlicher f√ľr mich.

 

Wenn es dann viele Blöcke gibt, werden die Ketten und somit die Daten aber ziemlich lang, oder?

 

Und jede √Ąnderung wird dann entlang der kompletten Kette kommuniziert?¬†

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vor 12 Stunden, SebastianL schrieb:

so ist es, die Blockchain f√ľr Bitcoin ist sehr gro√ü und √Ąnderungen dauern ewig.

Das mit der Größe stimmt. Das Transaktionen ewig dauern stimmt dank Lightning seit einigen Monaten so nicht mehr.

 

Dennoch dauern sie zu lange um damit im t√§glichen Leben zu bezahlen, daf√ľr sind Cryptow√§hrungen wie Dash besser geeignet.

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Den Hype darum kann ich nicht ganz nachvollziehen. Im Prinzip ist die Blockchain einfach nur eine¬†dezentrale Weise Daten zu speichern. Im Normalfall hat man eine zentrale Datenbank, in die Daten gespeichert werden. Bei einer Blockchain werden die Daten in einer langen Kette aneinander geh√§ngt und auf jedem beteiligten Computer st√§ndig ausgetauscht. Wer vielleicht fr√ľher mal gr√∂√üere Dateien mit anderen (nicht ganz legal) "getauscht" hat, wird das Prinzip schon kennen. Man l√§d etwas runter und stellt es gleichzeitig anderen zum Download zur Verf√ľgung. Grob gesagt ist es ein √§hnliches System, nur das man hier die Blockchain "tauscht".¬†Sicherlich ist es interessant¬†nicht immer alles irgendwo zentral speichern zu m√ľssen, sondern eine dezentrale Methode zu nutzen. Als Hype-Thema ist es inzwischen in den den Management-B√ľros angekommen, die aber mehr Potential sehen, als dahinter steht. Mehr als Marketing k√∂nnte man bei uns damit nicht machen. Ich glaube nicht, dass nur ein Kunde unsere Produkte kauft, weil wir z.B. die Herkunft in einer Blockchain dokumentieren. Auch werden die technischen¬†und organisatorischen Herausforderungen¬†vom Management nie gesehen. Sp√§testens wenn die kryptographischen Methoden doch einmal gekackt werden, bricht das Thema wie ein Kartenhaus zusammen. Potential gibt es, aber den Hype ist es nicht wert.¬†

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