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Arbeitsmethoden M1

Rosenthal

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Liebe Freunde der Fernbildung und Psychologie,

nachdem ich zuletzt auf meinen aktuellen Stand des Studiums und meinen Plan für die kommende Zeit eingegangen bin, möchte ich heute kurz skizzieren, wie ich mit den Kursmaterialien umgehe.

Dazu muss erwähnt werden: Bis jetzt hatte ich es in M1 nur mit Online-Vorlesungen, Pflichtliteratur und Kursen mit Einsendeaufgabe zu tun. Auf den letzteren (Einführung in die Techniken wissenschaftlichen Arbeitens) möchte ich nicht näher eingehen, diesen haben ich "einfach so" hintereinander bearbeitet, wie es eben vorgeben war. Zu diesem Kurs werde ich aber demnächst noch mal meine Erfahrungen berichten und Gedanken dazu formulieren.

Ansonsten gehe ich bei allen Lernkapiteln im Moment wie folgt vor:

  1. Online-Vorlesung schauen, dabei grobes persönliches Skript in Word anfertigen
  2. Pflichtliteratur lesen und parallel markieren/bearbeiten (habe den Gerrig und Sedlmeier/Renkewitz gekauft)
  3. Persönliches Skript der Onlinevorlesung ergänzen und ggf. umstrukturieren aufgrund der Pflichtliteratur
  4. Quizz(es) in Moodle bearbeiten
  5. ggf. noch einmal nacharbeiten/recherchieren

 

Für den Kurs "Psychologie und kulturelle Vielfalt" entfällt der erste Punkt, da es sich dabei "nur" um ein Moodle-Book handelt, das gelesen und reflektiert werden muss.

Allerdings ist dieses Vorgehen recht aufwendig. Denn tatsächlich erweist sich das erneute Bearbeiten des Stoffes, der im Buch zwar im Groben genauso, im Detail aber leider oft doch auch anders strukturiert ist als in der Vorlesung (was ja eigentlich gut ist und für die "Eigenleistung" der Vorlesung spricht, insb. bei der Methodikvorlesung von Prof. Christ), gelegentlich als etwas "lähmend". Vielleicht könnte man dem so entgehen: Zunächst nur die Online-Vorlesungen schauen, Notizen machen und dann ganz am Schluss des Kurses (quasi auch als erste Wiederholung) die Pflichtliteratur lesen und das Skript dementsprechend ergänzen/überarbeiten. Hat jemand mit dieser Methode Erfahrungen oder andere Ideen?

Mein Plan füre die Zeit vor der Klausur ist aktuell folgender:

  • Skript noch einmal durchgehen und zusammenfassen (ich gehe davon aus und hoffe, dass sich am Ende der Bearbeitung manches notierte "Detail" vom Beginn als überflüssig herausstellt, sodass das Skript dann auf das Wesentliche gekürzt werden kann)
  • ggf. eigene Visualisierungen/Merkhilfen erstellen (Mindmaps, Akrostichons o.ä.), wenn es um das Lernen von Listen oder Strukturen geht
  • noch einmal bereitgestellte MC-Fragen durcharbeiten
  • Pflichtliteratur: Schlüsselbegriffe noch einmal wiederholen, Kapitel-Zusammenfassungen lesen und Kontrollfragen beantworten (habe ich bis jetzt wegen der vorhandenen Moddle-Quizees übersprungen)
  • so oft wie möglich wiederholen und einprägen
  • Spaß haben bei der Prüfung ;)

 

Vielleicht werde ich jetzt im kommenden Wintersemester aber auch erst einmal nur die Online-Vorlesungen durcharbeiten und die Pflichtliteratur wie oben beschrieben dann als erste Wiederholung des ganzen Stoffes am Schluss lesen und bearbeiten. Mal sehen.

Soweit erst einmal für heute. Wer sich fragt, wie es zu meinem User- und dem Blognamen kam (die Psychologiestudierenden wissen natürlich, was sich dahinter versteckt), wird sicherlich in einem der nächsten Texte fündig.

Bis dahin sage ich erst einmal:
Bleibt neugierig und positiv!
Euer Pygmalion.



2 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Den Begriff Akrostichons kannte ich noch nicht. Gleich mal gegoogelt 😉 und ich kann mir gut vorstellen, dass sich diese Art von Listen gut eignen kann, um Auflistungen auch auswendig zu lernen, gerade auch wenn es um die vollständige Wiedergabe von Aufzählungen geht, weil so ja auffällt, wenn etwas fehlt.

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vor 7 Stunden, Markus Jung schrieb:

Den Begriff Akrostichons kannte ich noch nicht. Gleich mal gegoogelt 😉 und ich kann mir gut vorstellen, dass sich diese Art von Listen gut eignen kann, um Auflistungen auch auswendig zu lernen, gerade auch wenn es um die vollständige Wiedergabe von Aufzählungen geht, weil so ja auffällt, wenn etwas fehlt.

Genau, das mache ich gelegentlich, weil es echt gut hilft, wenn mal alles gefragt ist. Habe z.B. mit SARCKS mal die Faktoren, die Menschen überzeugen helfen, gelernt:

 

Soziale Bewärtheit

Autorität

Reziprozität

Comittment, bzw..Konsistenz

Knappheit

Sympathie

 

Das Wort "Sarcks" ist natürlich blöd und existiert gar nicht, aber genau so konnte ich es mir gut merken ;)

Bearbeitet von Rosenthal

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