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Praktikum Tag 6: Zweiter Tag Werkschutz


DonGeilo

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18.00 Uhr
Beginn, Schichtübergabe, Zuweisung an den Werkschutzmeister vom Vortag

18.30 Uhr
Kontrollfahrt über das Firmengelände. 

19.15 Uhr
Fehlalarm Brandmeldeanlage Bunker 2

20.00 Uhr
Kontrolle Ein- und Ausfahrtswege, sowie Tore, Schließanlagen und sonstige Überwachungstechnik

21.30 Uhr
Erneuter Fehlalarm Brandmeldeanlage Bunker 2

22.30 Uhr
Allgemeine Überwachung des Firmengeländes aus der Werkschutzzentrale. Salopp gesagt: Ab jetzt heißt es aus dem Fenster zu gucken und die Zeit totzuschlagen. Einige Werkschützer haben ihr Tablett bzw. Laptop mit und gucken bei YouTube Videos oder spielen Spiele.....und der Werkschutzmeister sitzt daneben!

0.30 Uhr
Kontrollfahrt und Kontrolle der Schließeinrichtungen inkl. Tore

2.15 Uhr
Rundgang Hallen 1 bis 4, Hallen 5 bis 8 und 9 bis 12 wurden von anderen Werkschützern kontrolliert.

4.30 Uhr
Zurück in der Werkschutzzentrale

5.30 Uhr

Entsicherung der Tore und weiterer Schließtechnik

6.00 Uhr
Schichtübergabe

6.20 Uhr
Feierabend


Mein Fazit: 
ich kann nachts besser arbeiten, als am Tag, da ich ein nachtmensch bin, aber der Nachtdienst im Werkschutz ist mehr als langweilig. Daher ist sowas nichts für mich.

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6 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Die tote Zeit kann man doch prima zur Klausurvorbereitung nutzen anstatt sie mit Youtube zu vertrödeln 😉

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Markus Jung

Geschrieben

Oh, dürfen wir jetzt doch wieder kommentieren 😉? - Ich hätte bei manchen deiner Beiträge noch Rückfragen gehabt.

 

Hat ja eigentlich nicht so viel zu tun mit dem Thema Fernstudium, aber ich finde die Schilderung deiner Eindrücke aus dem Praktikum und auch dem Selbststudium schon sehr interessant.

 

Wann ist denn jetzt die Prüfung?

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Polypropylen

Geschrieben

Danke für deine interessanten Berichte, lese ich immer gerne, da mal die Themen schön "ungewöhnlich" sind 🙂 (das Praktikum hier und der HP in Eigenregie) Ich wollte früher mal sehr gerne nachts arbeiten, da ich auch eher Nachmensch bin. Irgendwie schöner Gedanke, aber wahrscheinlich verromantisier ich das und könnte tagsüber nicht schlafen.

 

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polli_on_the_go

Geschrieben

Mich wundert manches. Vor allem, dass man "mal" eben in X Bereichen eingesetzt wird. Ein Praktikum eben so, wird denn Mindestlohn gezahlt, denn es werden ja gleichwertige Tätigkeiten übernommen? Zumindest der Austauch mit dem Sicherheitsdienst an meinem Arbeitsplatz hat deutlich gemacht, dass es in meiner Region so gar nicht mal eben ad hoc üblich ist.

 

Tut mir leid, manches erfüllt auch solche klischees, dass ich es ein wenig anzweifel, denn wir reden hier jetzt ja auch nicht von einem Praktikum in unsensiblen Bereichen.

 

(und da ich es ja wage Kritik zu äußern, wird mein Kommentar vermutlich ohnehin wieder gelöscht)

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DonGeilo

Geschrieben (bearbeitet)

vor 9 Stunden, Steffen85 schrieb:

Die tote Zeit kann man doch prima zur Klausurvorbereitung nutzen anstatt sie mit Youtube zu vertrödeln 😉

Ja, aber ich hatte weder Laptop mit, noch ein Tablet und mein Handy lag ausgeschaltet im Auto.
 

vor 8 Stunden, Markus Jung schrieb:

Oh, dürfen wir jetzt doch wieder kommentieren 😉? - Ich hätte bei manchen deiner Beiträge noch Rückfragen gehabt.

 

Hat ja eigentlich nicht so viel zu tun mit dem Thema Fernstudium, aber ich finde die Schilderung deiner Eindrücke aus dem Praktikum und auch dem Selbststudium schon sehr interessant.

 

Wann ist denn jetzt die Prüfung?

Ehrlich gesagt habe ich vergessen die Kommentarfunktion zu deaktivieren.
Prüfung war gestern, am 16.08. und habe bestanden. Bericht folgt.
 

vor 8 Stunden, Polypropylen schrieb:

Danke für deine interessanten Berichte, lese ich immer gerne, da mal die Themen schön "ungewöhnlich" sind 🙂 (das Praktikum hier und der HP in Eigenregie) Ich wollte früher mal sehr gerne nachts arbeiten, da ich auch eher Nachmensch bin. Irgendwie schöner Gedanke, aber wahrscheinlich verromantisier ich das und könnte tagsüber nicht schlafen.

 

Kommt darauf an als was du arbeitest. In der Pflege zum Beispiel ist es sehr angenehm, wenn nichts los ist, sobald aber ein Notfall dazwischen kommt oder jemand stirbt, kommst du ins rotieren, denn in der Regel bist du Nachts alleine auf Station und ein Toter brauch in einer Pflegeeinrichtung mehr Zeit als ein Lebender. In der Produktion macht es keinen Unterschied ob du am Tag oder in der Nacht arbeitest und im Werkschutz scheint das sehr entspannt zu sein. Ok, den klassischen Nachtwächter als solches gibt es kaum noch, aber trotzdem ist nachts fast nichts zu tun. Man verbringt die meiste Zeit mit Kontrollgängen bzw. -fahrten oder in der Zentrale und guckt die ganze Zeit aus dem Fenster, auf Monitore der Überwachungskameras oder schaut sich was bei YouTube an. Letzteres ist eigentlich nicht erlaubt, weil es ablenkt. Und wenn mal was passiert, dann kann das fatale Folgen haben, gerade in der Chemieindustrie.
 

vor 6 Stunden, polli_on_the_go schrieb:

Mich wundert manches. Vor allem, dass man "mal" eben in X Bereichen eingesetzt wird. Ein Praktikum eben so, wird denn Mindestlohn gezahlt, denn es werden ja gleichwertige Tätigkeiten übernommen? Zumindest der Austauch mit dem Sicherheitsdienst an meinem Arbeitsplatz hat deutlich gemacht, dass es in meiner Region so gar nicht mal eben ad hoc üblich ist.

Das mit den x Bereichen brauch dich nicht wundern. Ich mache die Praktikas weil ich die verschiedenen Bereiche der Sicherheit kennenlernen und mich nicht auf einen Bereich festlegen will. Außerdem will ich den Beruf ja, bis jetzt, nicht in Vollzeit ausüben, sondern nebenbei. Geld kriege ich dafür nicht. Ich laufe ja eigentlich auch nur mit oder mache kleinere Tätigkeiten, für die Kenntnisse im Bewachungsgewerbe nicht vorausgesetzt werden. Genau so war es von meiner Seite auch gedacht.

Ad hoc ist das hier auch nicht üblich. Ich mache die Praktikas bei zwei Sicherheitsdiensten, einer davon gehört meinen Trainer, mit den ich auch privat guten Kontakt habe. Der andere Sicherheitsdienst ist ein anderes Unternehmen, die Chefs kenne ich nicht. Aber hier sieht man vieles nicht so eng wie in anderen Teilen der Republik. Um hier einen Job zu kriegen brauch man sich nichtmal aufwendig bewerben. Anrufen, nachfragen, vorstellen mit maximal einen tabellarischen Lebenslauf und Zeugnissen reicht, die Antwort gibt es meistens direkt danach, anfangen kann man schon am Folgetag und alles wird per Handschlag und wenn es ganz traditionell ist, mit einen Kräuterschnaps oder ein Schnapsglas Oldesloer Korn, besiegelt, ein schriftlicher Arbeitsvertrag folgt irgendwann später.....oder gar nicht. Und gerade wenn man beim Bauern arbeitet, muss man trinkfest sein. Ämter und Behörden sind hier auch nicht wirklich streng. Hier kannst du z.B. parken, wo du willst, denn es interessiert niemanden (solange keine Rettungswege versperrt werden) und zahlen musst du auch fast nirgendwo fürs Parken und für öffentliche Toiletten schon gar nicht. Hier kannst du auch einfach irgendwo an einen Baum pinkeln, wenn die Polizei daneben steht - kostet nichts, zumindest wird das hier nicht verfolgt. Das sind halt die Vorteile wenn man in einer sehr ländlichen Gegend wohnt. Oder ein anderes Beispiel.....das Jobcenter. Ob man sich wirklich irgendwo beworben hat, wird nicht nachgeprüft, selbst dann nicht, wenn man Bewerbungskostenerstattung beantragt. Eine Zweitschrift des Anschreibens reicht, hintertelefoniert wird nicht. Bei der Erstausstattung kommt niemand raus und guckt, ob du wirklich nichts hast. Du stellst einen Antrag, schreibst auf, was du brauchst und kriegst dann einen schriftlichen Bescheid mit einen Gutschein für das Sozialkaufhaus, wo drauf steht, was die übernehmen und was nicht (oder u.U. auch Geld). Und dafür gibt es dann auch keine Obergrenzen. Ob eine Couch nun 50 Euro oder 100 Euro kostet, spielt hier keine Rolle, es interessiert auch nicht ob ein Alleinstehender sich eine Dreier-Couch nimmt oder ein Ecksofa mit sechs Sitzplätzen. Und weil hier alles einfacher und lockerer ist, könnte ich mir auch nicht vorstellen, jemals in einer großen Stadt zu leben. Der Nachteil ist hier, dass du selbst als Landwirtschaftshelfer oder Kartonöffner bei ALDI nichts wirst, wenn du kein Vitamin B hast. Vetternwirtschaft ist hier noch sehr stark vorhanden und wird auch von den jüngeren Generationen gepflegt - wobei ich persönlich niemals Familienmitglieder und Freunde einstellen würde, wenn ich einen eigenen Betrieb hätte. Ich habe zum Beispiel mal in einem Pflegeheim gearbeitet, wo fast alle Mitarbeiter und Vorgesetzte, von der Hauswirtschaft über die Küche bis zum Betreiber und zum Hausmeister zurück, irgendwie miteinander verwandt oder verschwägert waren. Von den gut 100 Bewohnern war gut ein Drittel auch mit Mitarbeitern und Vorgesetzte verwandt oder verschwägert. Hast du da als nichtverwandter Arbeitnehmer auch nur ein falsches Wort gesagt, dann war das innerhalb von Minuten bei der Pflegedienstleitung oder gar schon beim Betreiber. Eigentlich waren es zwei Betreiber, zwei Schwager, die auch als Zahnärzte praktizieren und nebenbei einen Golfplatz betreiben. Ich war froh, als ich da weg war. Auf einer ganz andere Seite kennt hier aber jeder jeden und fast jeder ist auch irgendwie mit jeden verwandt. Lauf hier mal abends oder am Wochenende durch die Dörfer, auch als Fremder. Bis du Zuhause bist, hast du meistens 2 Promille auf dem Kessel. Hier sitzt der 90-jährige Altbauer, mit dem 60-jährigen Großbauern, dem 50-jährigen Dorfarzt, dem 45-jährigen Dorftierarzt, den 35- und 25-jährigen Landwirtschaftshelfer. dem Dorfpastor und den 17-jährigen Bauernsohn und deren 15-jährigen Freund aus dem Nachbardorf, dem 62-jährigen Maurermeister, seinen 52-jährigen Altgesellen und den 16-jährigen Auszubildenen zusammen am Tisch und trinken mit dem Polizeihauptkommissar oder Wehrführer, der noch die Uniform an hat (während die Frauen das Abendessen vorbereiten, die Kinder hüten oder schon im Bett sind) und es gibt es keine Fremden.....solange sie optisch dem Bild eines Deutschen entsprechen. Das wäre wiederum ein weiterer Nachteil, wobei es da auch auf die eigene Einstellung ankommt. Oder wenn man Hilfe brauch sind immer genügend Leute da, die helfen. Auf der anderen Seite haben es arbeitsscheue Menschen hier aber auch sehr schwer und den würden die meisten Leute hier wohl nichtmal helfen, wenn sie Tod überm Zaun hängen....wie man hier umgangssprachlich sagt. Aber das ist hier ja nicht das Thema.
 

Zitat

Tut mir leid, manches erfüllt auch solche klischees, dass ich es ein wenig anzweifel, denn wir reden hier jetzt ja auch nicht von einem Praktikum in unsensiblen Bereichen.

Besonders sensible Bereiche sind Personenschutz, Kernkraftanlagen und Liegenschaften der Bundeswehr. Da bin ich leider auch nicht rangekommen.

Bearbeitet von DonGeilo
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polli_on_the_go

Geschrieben

Nein, ich bin nicht in der Pflege tätig. Das ist anderes Klientel mit dem ich arbeite und wo ;).

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