Blogsinn Fernstudium

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Gut gerüstet - es kann losgehen

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m.e.l.l.a

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Nachdem mein Frühjahrsemester letzten Samstag mit der Prüfung in Konstruktion endlich zu Ende ging, hab ich mir erstmal eine HFH-freie Woche gegönnt. Am Montag bin ich dann nach zwei Wochen (Lern)Urlaub wieder in die Arbeit gegangen und wurde gleich kalt erwischt: Ab August werden auch wir in Kurzarbeit gehen. Ich muss nun also meine restlichen Überstunden abbauen und hab ab sofort jeden Freitag frei. Sobald die Überstunden weg sind, werden die Freitage zu Kurzarbeit. Das Ganze hat zumindest den einen Vorteil, dass ich mich über Zeit zum Lernen erstmal nicht beklagen kann. Also genau das Gegenteil zum ersten Halbjahr...

Rückblick

Ich bin wirklich froh, dass nun ein neues Semester beginnt. Ich warte nur noch voller Hoffnung auf ein positives Ergebnis der KON-Prüfung. Nachdem ich schon während der Prüfung überzeugt war, nicht bestanden zu haben, ist zum Ende des Wochenendes ein bißchen Hoffnung aufgekommen, dass es doch gereicht haben könnte. Jetzt heißt es halt warten.

Zur allgemeiner Erheiterung stell ich noch meine Semester-Statistik hier rein. Sind schon grausame Zahlen, die da stehen (SAP sei Dank). Kann nur besser werden... :rolleyes:

Semesterplanung

Heute hab ich meine schon angefangenen Gedanken der letzten Wochen zu Ende gedacht und hab nun eine ordentliche Planung des Herbstsemesters vor mir. Ganz zufrieden bin ich nicht (Hallo chillie :rolleyes:), denn am Anfang ist alles recht locker und dann kommts zum Dezember hin knüppeldick (3 Prüfungen in vier Wochen mit TEM, ELT und KLR). Die Zeit, bis es mit den Präsenzen losgeht, möchte ich mit der Erstellung der Hausarbeit in Konstruktion verbringen. Noch fehlt mir da die rechte Lust drauf, ich würde lieber gleich mit den neuen Studienbriefen loslegen. Aber egal, was muss das muss. Später im Semester hab ich dann eh keine Zeit mehr dafür.

Trainingseinheiten

Neben den Terminen fürs Studium haben heute auch Etappen meines Trainingsplans den Weg in den Kalender gefunden. Ich hab mir ja vor ein paar Wochen einen Fahrrad-Ergometer zugelegt und inzwischen vom Hersteller einen individuellen Trainingsplan anhand meiner Daten bekommen. Pro Woche werde ich mir nun dreimal Zeit nehmen und ein bißchen strampeln. Mitte Oktober hab ich dann die letzte Trainingseinheit geschafft und kann mit den vorprogrammierten Bergetappen weitermachen.

Startschuss

Während ich das hier schreibe, bekomm ich schon andauernd Erinnerungen: die erste Trainingseinheit steht an.

Ich muss dann also mal weg :D


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5 Kommentare


Dann drücke ich Dir die Daumen für KON. Beim ersten Teil habe ich auch fast alles mit "meinem gesunden Menschenverstand" beantwortet, da manche Antworten eigentlich so kleine Absätze mit "Nebensächlichkeiten" waren, aber ich denke, es hat gereicht. Meine beste Note wirds zwar nicht, aber damit kann ich leben.;)

Benötigst Du Hilfe in der KON HS? Gib Bescheid.

Wir war bei Dir KMA? Bin gerade beim 1. SB. Interessant, aber auch denkintensiv.

Was man von MUU nicht behaupten kann. Meine Zusammenfassung umfasst 83 Seiten, viele Sachen zum Auswendiglernen.

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Ich schau mal wie ich vorankomme mit der Hausarbeit : )

KMA hab ich noch nicht gemacht, das kommt erst im nächsten FS dran. MUU war zwar sehr interessant, aber wirklich unglaublich viel zum auswendig lernen...

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HannoverKathrin

Geschrieben

Deine Lernzeiten sind wirklich nicht so erfreulich. Hast du lediglich die KON-Prüfung abgelegt oder gibts ein Modul dass du schon als erledigt ansehen kannst? Evtl. ein kleiner Trost...

Natürlich frustrierend wenn ein Semester so mies läuft, aber es wird auch wieder bergauf gehen. Das mit der Kurzarbeit hat natürlich den positiven Nebeneffekt dass du nun mehr Zeit hast. Und solange du Überstunden abarbeitest wirst du ja noch vollbezahlt und darfst kein KU-Geld bekommen.

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Marketing hab ich Anfang des Semesters noch mitgeschrieben UND bestanden :D

Manche Dinge kann man halt nur sehr wenig beeinflussen. Aber es gibt durchaus Schlimmeres!

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HannoverKathrin

Geschrieben

Naja siehst du, dann freu dich dass du immerhin eine Sache abgearbeitet hast. Was aus KON wird, bringt die Zeit mit sich.

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      Guten Morgen,
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      Mit Sommersemester 2017 beginne ich an der Fernuni Hagen Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Der Blog hat aber den Titel "zu zweit", jetzt die Erklärung warum: mein Verlobter, in 6 Tagen mein Ehemann, und ich haben beschlossen gemeinsam zu studieren.
      Wir arbeiten beide Vollzeit, deswegen werden wir in Teilzeit studieren. Ich möchte euch mal unsere Ausgangssituationen schildern.  
      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
      Ich selber arbeite an einer FH, ich habe nach der Schule schon an der Uni Wien studiert, aber das Leben kam dazwischen und habe mein Studium nicht abgeschlossen. Es war aber auch einfach das falsche Fach, egal. 
      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
      Ich war sofort Feuer und Flamme als ich festgestellt habe, dass mein Verlobter auch studieren könnte! Ich hab im Studienzentrum angerufen um abzuklären, ob ich eh nichts falsch verstanden habe und ob mein Verlobter tatsächlich mit Berufsausbildung (KFZ Mechaniker und Elektriker) studieren könnte. Ja, kann er! 3 Jahre Berufstätigkeit hat er ja locker erfüllt! 
      Ich hab ihm davon erzählt und es war beschlossen. Wir werden gemeinsam studieren. Er leitet seit 5 Jahren ein Referat, da hat er sich Wirtschaftswissenschaften für sich ausgesucht. Ich hab gesagt, ich mache auch Wirtschaft, ich würde gerne unterrichten, vielleicht hab ich an meinem Arbeitsplatz später eine Chance auf einen kleinen Lehrauftrag. Wir werden sehen. 
      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
      So, das war es für´s erste. Bis ganz bald!
       
    • WibbSi
      Von WibbSi in WibbSi wird Pflegemanager! 5
      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!