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Das Ende des VWT-Drama

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chillie

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Heute hatte meine Ungeduld nun endlich ein Ende.

Obwohl sich die HFH diesmal beeilt hat und die Note noch unter den ehemals 8 Wochen bereit stellt war ich schon langsam etwas genervt. Immerhin habe ich die letzten Wochen die Veröffentlichung der Vorabmeldungen anderer Studienzentren beäugt. Dort sah es auch ziemlich wechselhaft aus.

Während es in Nürnberg 50% geschafft haben sind in einem anderen SZ alle durchgefallen in wiederum anderen nur maximal ein Drittel. Die Klausur hatte es eben - wie die anderen der letzten Semester davor - in sich.

Dennoch hatte mich die ganze VWT-Geschichte kräftig genervt - der geneigte Leser kann sich gerne nochmals überzeugen ;)

Woran es genau haperte kann ich leider nicht mehr genau fest machen, Anfang des Semesters war meine Motivation dieses Fach bestmöglichst abzuschließen enorm - aber nach den Arbeitsintensiven WPR und UNF Klausuren war die Luft schon fast raus... danach habe ich trotz einem sehr hohen Arbeitsaufwand von fast 90 Stunden nicht das richtige Motivationsniveau erreicht und war in der kompletten Vorbereitung eigentlich ständig schlecht gelaunt.

Passend dazu - wohl als self fulfilling prophecy - folgte die Klausur. Nun ist also das Warten vorüber, nachdem am Montag schon die Musterlösung veröffentlicht wurde. Die darin stehenden Fragen und Antworten kamen mir jetzt schon so fremd vor, als hätte ich die Klausur nie geschrieben. Nach einigem Überlegen kam ich aber doch wieder drauf was ich da wohl alles hingeschrieben hatte.

Nicht überraschend ist demnach die Tatsache, dass es sich um die schlechteste Note im bisherigen Studium handelt. Positiv ist wiederum das ich statt der 62 Punkte die ich mir selbst ausgerechnet hatte 10 mehr geworden sind. Wenn man bedenkt das ich eine Frage mit 14 Punkten gar nicht beantworten konnte finde ich das eigentlich ganz in Ordnung.

Nicht nur durch die Note, sondern auch der Tatsache des abgeschlossenen Grundstudiums, werde ich nun keine Kopie der Klausur mehr anfordern wie ich es vor hatte. Ich bin der Meinung im Studium muss man nach vorne Blicken - die Note ist i.O. denn mein Gesamtnotenziel im Grundstudium ist dennoch erreicht. Kein Mensch wird mehr danach krähen und eigentlich bin ich ganz froh jetzt dahinter einen Schlußpunkt zu setzen.

Also erfreue ich mich an der letzten grünen Zeile des Grundstuiums im Studios und warte bis mir die HFH netterweise das Zwischenzeugnis zusendet :D

Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden - im arithmetischen Mittel komme ich auf 1,36 ... ein Ziel welches ich mir niemals im Leben so gesetzt hätte... um so schöner das ich es irgendwie in den letzten 1,5 Jahren geschafft habe.


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21 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Glückwunsch - mit dem Grundstudium kannst Du wohl mehr als zufrieden sein.

Bekommen wir ein Foto vom Zwischenzeugnis, wenn es da ist? - Um mal zu sehen, wie so was aussieht? - Gerne natürlich um private Daten "zensiert".

Beste Grüße und weiterhin viel Erfolg

Markus

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Boah 1,36, ich kenne niemanden außer dir der solch einen guten Schnitt im Grundstudium erreicht hat !! Herzlichen Glückwunsch und freu dich auf dein Zwischenzeugnis, selbiges müsste demnächst bei dir im Briefkasten liegen :) Und mit ner 2,7 in VWT wirst du in der Statistik auch weit vorne auftauchen.

Also wenn ich solch einen Schnitt erreicht hätte, hätt ich mir erst mal ein paar Gläser Champagner gegönnt *g*

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Michael Knight

Geschrieben

Na, das hört sich doch prima an! Glückwunsch. Grundstudium offiziell fertig, das ist doch schon mal was.

VWL ist für Dein weiteres Studium vermutlich nicht besonders wichtig und Deine Note ist doch vorzeigbar. 90h finde ich übrigens nicht viel. Mit diesem Aufwand hätte ich an der Uni wohl kaum eine VWL-Klausur auch nur ansatzweise bestanden. Aber ich weiß natürlich - das kann man nicht vergleichen.

Dann genieß mal noch ein wenig die flaue HFH-Zeit, die nächsten Anstrengungen kommen bestimmt!

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Bekommen wir ein Foto vom Zwischenzeugnis, wenn es da ist? - Um mal zu sehen, wie so was aussieht? - Gerne natürlich um private Daten "zensiert".

Na klar ;) nachdem ich ja bis jetzt alles aus meinem Studium hier gebloggt habe folgt auch das.

Ich glaube wenn das Zettelchen erstmal vor mir liegt wird mir noch etwas klarer was eigentlich bisher gelaufen ist ... seitdem ich heute früh gesehen habe, das im Studios die Note steht kommt es mir jede Minute klarer vor ein großes Zwischenziel erreicht zu haben.

In den ganzen Klausuren habe ich wohl irgendwo vergessen, dass das Studium kein Selbstzweck ist sondern auch irgendwannmal vorbei ist - und wann erkennt man es besser als nach der Hälfte.

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HannoverKathrin

Geschrieben

Hey, Glückwunsch ! (ich mache mir sorgen wie dein Schnitt ohne VWL aussah ;))

Wenn dir nur 28 Punkte entgangen sind und 14 davon von einer Aufgabe sind, sind die restlichen 14 bestimmt flächendeckend verteilt. Hier 2 dort 3... das kenne ich leider auch schon.

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Glückwunsch zum bestandenen Grundstudium!

Ich glaube wenn das Zettelchen erstmal vor mir liegt wird mir noch etwas klarer was eigentlich bisher gelaufen ist

Ein Kom hat das Zettelchen sogar in seinem Arbeitszimmer als Motivationshilfe aufgehängt..

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Glückwunsch, das muss dir erstmal jemand nachmachen! Du hast wirklich meinen größten Respekt!

Und jetzt: weiter so :D

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Also wenn ich solch einen Schnitt erreicht hätte, hätt ich mir erst mal ein paar Gläser Champagner gegönnt *g*

Dito!

Herzlichen Glückwunsch chillie! Bin sehr beeindruckt! Deinen tollen Schnitt werde ich (nicht ganz) schaffen ;) Aber du bleibst natürlcih mein großes Vorbild was die Leistung angeht :)

Weiter so - an Motivation sollte es jetzt doch nciht fehlen, oder? :D

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Von mir auch einen Herzlichen Glückwunsch zu diesem super Schnitt.

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Danke Danke :D

Übermütig werde ich deswegen sicher nicht - so langsam bekomme ich meine Ziele für das Semester wieder richtig ins Visier ... um so besser das die Wartezeit auf die Note endlich vorüber ist.

Gefeiert wird nicht so ausgibig ... aber ein bisschen was gönne ich mir dafür sicher schon :D

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Herzlichen Glückwunsch auch von mir. Immerhin ein Etappenziel erreicht und das auch noch sehr gut. :)

Viele Grüsse

Zippy

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Michael Knight

Geschrieben

Nachdem Du hier so viel über die VWT-Klausur geschrieben hast und ich meine ganzen VWL-Prüfungen noch in besonderer Erinnerung habe, musste ich sie mir als von Haus aus Neugieriger natürlich mal ansehen ...

Um es vorsichtig auszudrücken - das ist eine sehr merkwürdige VWL-Prüfung. Sind die immer so? Was sollen denn diese ständigen 2-3 Punkte Definitionsabfragereien und das ein paar Mal hintereinander? Kaum Mathematik. Für mich ist VWL ein reines "Denkfach", aber das hier ist ja wieder reines Auswendiglernen. Hier liegen tatsächlich Welten zwischen den VWL-Prüfungen FH/Uni. Welcher Professor denkt sich sowas für eine VWL-Klausur aus?

Ich bin jetzt schon sehr gespannt auf Deinen ersten Beitrag nach einer Klausur an der FU Hagen :-)

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HannoverKathrin

Geschrieben

Ich hab mir die Klausur auch angesehen kann aber ohne die SBs natürlich nicht so gut kommentieren wie das Level war. Ich fand es jedoch nicht so abschreckend. Marktformen Oligopol + Co. und BiP kenne ich ja noch aus der 12. Klasse. Die 2 Matheaufgaben kann ich nicht beurteilen, sicherlich waren sie behandelt worden, ob da tükische Fallen drin sind - keine Ahnung. Unerwartet war sicherlich die 1. Frage zum Kapitalismus. Aber wenn im SB Sozialismus + Co. erklärt wurden, hätte ich es in meine ZF aufgenommen. Aber wohl nicht so intensiv gelernt - das geb ich zu.

Meine VWL-Angst ist somit wieder abgeklungen. Mal sehen was ich heute in einem Jahr sage, wenn ich die SB in den Händen halte ;)

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Michael Knight

Geschrieben

Ich kenne die SBs auch nicht. Natürlich kann ich mir mittlerweile gut vorstellen, dass da noch etliche weiterer derartiger Definitonen oder auch Geschichtsabrisse drinstehen. Somit ist es auch hier wieder eine Frage, ob man fleissig genug war und nicht unbedingt, ob man den Stoff kapiert hat. Intelligenz oder Verständnis werden jedenfalls mit so einer Klausur nicht geprüft.

Bevor hier jetzt wieder Proteste kommen - ich möchte absolut nicht sagen, dass das einfach ist (weiß wie schwierig es ist, 7 SBs rauf und runter zu können), aber ich habe eben ein anderes Verständnis einer VWL-Prüfung.

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Welcher Professor denkt sich sowas für eine VWL-Klausur aus?

Ich bin jetzt schon sehr gespannt auf Deinen ersten Beitrag nach einer Klausur an der FU Hagen :-)

Wenn du die SB dazu siehst und mitbekommst welche Fülle an nur marginal angerissenem Stoff dahinter steckt wird es auch klar warum es so ärgerlich ist.

Die Skripte behandeln alle Grundlegenden VWL-Themen, aber eben stark oberflächlich - es wird an keinem Punkt tief eingestiegen, was auch das Verständnis der einzelnen Punkte sehr schwierig macht. Man kriegt ein Modell vor den Latz geknallt und hat das zu verstehen.

Ich verstehe dich da voll und ganz - mir wäre es bei so einem Fach auch lieber, nicht "alles" zu behandeln sondern lieber einen Schwerpunkt mit grundlegender Herleitung als sture Reaktionsketten ohne Begründung zu lernen.

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Michael Knight

Geschrieben

Die Skripte behandeln alle Grundlegenden VWL-Themen, aber eben stark oberflächlich - es wird an keinem Punkt tief eingestiegen,
Das glaube ich gern und halte es für einen Konzeptfehler. Das beste Beispiel dafür sind auch die SSP-SBs (zumindest die, die ich kenne). Da sind derart viele Themen drin und diese werden sowas von oberflächlich behandelt, dass man hier absolut nicht von einem Schwerpunkt im Sinne einer Vertiefung sprechen kann.

Ich habe schon mehrfach von den Dozenten gehört, dass der Stoff an der HFH sehr umfangreich ist und das jeweilige Fach bzw. der Stoff an Ihren eigentlichen Hochschulen in 2 oder 3 Semestern behandelt wird. Dabei sind die angesprochenen Themen vergleichbar, nur werden sie eben viel tiefgehender und vor allem mit viel schwierigeren Klausuraufgaben behhandelt.

Aber gut, vielleicht ist das auch das Konzept der HFH. Man erhält hier eben eine sehr generalistische Ausbildung. Vieles haben die Studenten mal gehört, tiefer gehendes Wissen haben sie aber nicht. Mag sein, dass das sogar gut zu einer Bachelor-Ausbildung passt.

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Hallo Schote,

herzlichen Glückwunsch zum Vordiplom!

Fete angesagt?

Aber kurze Frage zu dem Notendurchschnitt?

Klausur noten oder Diplom noten berechnet?

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Hallo Nachtvogel ;)

Ich habe das arithmetische Mittel aus allen Grundstudiumsmodulen gebildet - das wird lt. PO beim Zwischenzeugnis wohl so gemacht.

Für das Bachelor Zeugnis zählen nun alle kommenden Noten plus UNF welches ich schon hinter mir habe, der Schwerpunkt und die Bachelor-Arbeit.

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Bei uns wird anders gerechnet! Klausurnote 1,3 macht ein sehr gut im Zeugnis, Klausurnote 1,7 gibt ein gut. Dadurch ergibt sich ein anderer Notendurchschnitt!

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Was wirklich im Zeugnis steht kann ich dir nicht sagen, das ist meine eigene Berechnung.

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Gratuliere Chillie!!

Hervorragendes Ergebnis. Und 62 Punkte in VWT sind auch sehr gut (wenn da offiziell eine andere Note stehen wird). War zu meiner Zeit das Killerfach für die BWLer. Sogar fernstudium-Info-Prominenz ist da schon durchgerasselt.

@Michael: VWT und VWL haben (zum Glück) nur wenig miteinander zu zun. Bei VWL waren zwar die SB uralt aber eigentlich ganz interessant mit einer fetten (Auswendiglern-) Prüfung am Schluss. Ist das bei Bachelor jetzt anders? Aber zu rechnen gab es glaub ich nichts (oder sehr wenig). Ich durfte damals z.B. den Börsencrash von 1929 beschreiben (Ursachen, Auswirkungen usw. ) war eigentlich ganz OK. Aber klar: Ist nur ein oberflächlicher Grundkus, aber gerade heute konnte ich das Wissen wieder Umsetzten (Volkswirtschaftliche Begründung des Zertifikatehandel) bzw. die Kapiergrundlage wurde von der HFH gelegt.

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
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    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link