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Zehn kleine Helferlein - "Das Buch"

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chillie

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Titel und Idee © by mella 2009

Wie schon von Mella im Ursprungsblogpost geschrieben, geht es darum kleine und große Helferlein aus dem Fernstudentenleben etwas genau vorzustellen.

Ich habe mich natürlich frech des Titels bedient und mache einfach mit. Obwohl ich auch gerne meinen Arbeitsplatz noch vorstellen möchte, finde ich sollte es schon spannend bleiben und fange bei meinem "Buch" an. Etwas aussergewöhnliches zumal ich eigentlich sonst sehr digital arbeite - aber genau dieses Aussergewöhnliche macht für mich den Sinn aus. Das ganze stelle ich euch aus der Vogelperspektive vor :)

blog_attachment.php?attachmentid=61&stc=1&d=1249812979

Das Bild ist zwar aktuell, die Inhalte aber noch von letztem Semester, da ich momentan noch viel lese und nichts notiere, sprich alles gestellt ... so sieht es aber im Original auch aus :)

  1. Der Lern-Espresso - wenn ich nicht gerade einen Tee trinke hole ich mir damit den Kick. Gerade im Sommer verbrauche ich davon eine Menge, das ganze ist aber mehr Genuss und Belohnung.
  2. Mein "Buch" - ein Leuchtturm Agenda Buch, dass den Vorteil hat nummerierte Seiten zu haben und ein Inhaltsverzeichnis. Darin übertrage ich meine Mitschriften der Präsenzen, notiere Ideen und male manche MindMaps rein. Alles was sich mit digitalen Notizen nicht regeln lässt kommt in das Buch.
    Für mich ist das ein Ritus, allein dadurch das ich etwas in so etwas "tolles" Schreibe erzeuge ich ein Erlebnis womit ich auch die Inhalte besser in den Kopf bekomme. Teilweise schreibe ich sogar per Hand Teile meiner Word-Zusammenfassungen nochmals in das Buch. Hier ist der Weg wirklich das Ziel.
  3. Wasser ist wichtig, in einer Lernsession trinke ich zwischen 1-2 Litern Wasser. Wenn ich zu wenig trinke merke ich sofort das meine Konzentration nachlässt, darum ist es sehr sehr wichtig, das immer Wasser in der Nähe ist.
  4. Meine Textmarker - immer zur Hand und wie bereits schon an anderer Stelle dokumentiert... immer in großer Anzahl
  5. Eine Spielerei - auf meinem Schreibtisch steht eine Philips Living Colors - damit passe ich die Farbstimmung meiner eignen an. Passend zur Farbpsychologie drehe ich auf rot oder blau wenn ich mich konzentrieren muss. Ob es funktioniert weiss ich nicht... ist aber auch Teil meines Ritus.
  6. Mein Stift (der Druckbleistift!), ziemlich teuer für so ein Stück Stift ... aber auch hier habe ich keine Kosten und Mühen gescheut mir etwas zu gönnen, was ich schon immer haben wollte. Ein Lamy 2000 Druckbleistift ... da ich nun viel Schreibe habe ich das teure Ding vor mir selbst rechtfertigen können. Auch hier wieder... ich versuche es mir möglichst angenehm zu machen und mit Dingen zu umgeben die mir gefallen. Zusätzlich noch das Geodreieck... oder eines der vielen. Ich unterstreiche alles erst mit Bleistift - darum ist es schon das 6. oder 7. da alle 2-3 Monate die Kanten so abgebrochen sind das man keine geraden Linien mehr ziehen kann.

In meiner Serie geht es bald weiter mit meinem Arbeitsplatz, der digitalen Form aka "mein HFH-Ordner", der Ausgleich und vllt. noch mehr :D

Edit:

Schade, aber selbst nach dem Blog-Update scheinen Track- und Pingbacks hier noch nicht zu funktionieren.


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22 Kommentare


Tataaaaaaaaaaaaa : ) Sehr schön!

Ich hab dazu gleich mal tausend Fragen:

Kommen in das Buch alle Fächer bunt gemischt (also zeitliche Abfolge) oder hast du pro Fach ein eigenes Buch? Wieviele Bücher sind das pro Semester? Ich hab in Konstruktion auch mit so nem Buch angefangen, bin aber nicht so gut damit zurecht gekommen. Hat mich irgendwie eingeengt.

Was ist denn dieses Living Colors? Davon hab ich noch nie gehört...

Und: Wo ist die Qietsche-Ente????

Das könnte wirklich eine super Serie werden!

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Aufgrund der nummerierten Seiten und dem Inhaltsverzeichnis kommt da alles bunt gemischt rein.

Das Buch hat 237 Seiten und ist gerade mal halbvoll. Letztes Semester habe ich es aber auch sehr sparsam genutzt - dieses werde ich wohl wieder viele Seiten voll kriegen.

Eine Living Color ist eine völlig unnötige Lampe ... die aber einfach toll aussieht :D (nein das ist kein Viral-Marketing ;) )

Die Quietsche-Ente kommt später in der Serie :cool:

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Weiß ich schon, was ich mir zum Geburtstag wünsche : )

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Markus Jung

Geschrieben

Bei der Überschrift dachte ich schon erst, Du gibst jetzt ein ganzes Buch zu dem Thema heraus ;-)

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Hehe ;) ... das nehme ich mir mal vor wenn ich meinen Master gemacht habe *g*

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Das Buch ist ja echt interessant. Sehr faszinierend find ich die ordentliche Schrift...meine Mitschriften und Zusammenfassungen kann meist nur ich selbst lesen ;-)

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Das sind ja auch Abschriften meiner Mitschriften ;) ... das Original sieht auch eher wie eine besondere Steno-Art aus :D

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HannoverKathrin

Geschrieben

Ich hab mich auch schon gewundert, meine ZF mache ich bewusst nicht mehr zu hübsch und ordentlich (Zeit-Nutzen-Verhältnis). Selbst beim Unterstreichen lasse ich immer häufiger das Lineal weg.

PS: Ich wusste nicht mal dass sich Geodreiecke abnutzen

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Darum nutze ich das Buch vor allem für Dinge die mir wichtig sind und um die ich mich besonders kümmern muss.

Die ZF werden dennoch immer am Rechner erstellt - wenn ich aber noch Lücken füllen muss oder schwierige Teilaufgaben bearbeite mache ich mir richtig arbeit mit dem Buch.

Da man dadurch verschiedene Hirnregionen miteinander verknüpft lernt man dann die bearbeiteten Inhalte bekanntlich auch leichter.

Und ja... Geodreiecke können abnutzen, in dem nämlich die Kanten abbröseln ... ein Problem mit dem ich schon vor 15 Jahren gekämpft habe :D

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HannoverKathrin

Geschrieben

*g* evtl. solltest du den Druck verringern, oder eine Beschwerde an den Geodreieckhersteller verfassen

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Bin ich wirklich der einzige der unter diesem Problem leidet??? :-(

Dabei wollte ich eine Selbsthilfegruppe gründen.

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Markus Jung

Geschrieben

Bin ich wirklich der einzige der unter diesem Problem leidet??? :-(

Ich kenne dieses Problem aus meinen Schul- und Studiumzeiten auch noch und bin bei der Selbsthilfegruppe dabei ;-)

Allerdings bin ich mittlerweile dazu übergegangen, statt Geodreieick ein normales Lineal zu verwenden. Die sind aus härterem Material.

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Da bin ich doch wirklich sehr erleichtert :-)

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Bin ich wirklich der einzige der unter diesem Problem leidet??? :-(

Dabei wollte ich eine Selbsthilfegruppe gründen.

Von Geodreieck-Abnutzung hab ich auch noch nix gehört...:rolleyes:

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HannoverKathrin

Geschrieben

Dein ominöses Living-Color ist HIER gar nicht aufgefallen, war aber schon zu sehen.

Ich hoffe alle können das Pic sehen, evtl. hat Chillie sein Alben nur für Freunde öffentlich geschaltet !? (Oben über Community kann ich es z. B. nicht ansteuern)

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Mmmmhhh...dieses Problem kenne ich nicht. Liegt wohl an der häufigen Nutzung des Lineals oder Geodreiecks beim unterstreichen (eigentlich nie ;-)

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Schönes Bild - sieht sehr harmonisch aus auf deinem Schreibtisch. Bei Geodreicken können nicht nur die Kanten abbröseln, sondern es bilden sich auch nach einiger Zeit Kerben und dann kann man keine geraden Linien mehr ziehen. Ich unterstreiche seit der 2. Klasse NUR mit Hilfsmittel, das hat mir mein damaliger Klassenlehrer sehr erfolgreiche eingebläut. ;)

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HannoverKathrin

Geschrieben

Chillie, kriegst du in deinem Bürobedarfhandel deines Vertrauens eigentlich Rabatt? Ein Großeinkauf (30 Minen, 3 Geodreiecke, 2 er-Packs Textmarker, n dickes Karobuch...) am Anfang des Semesters macht sicherlich Sinn.

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Ich habe mich mit meiner Chefin geeinigt das ich hin und wieder auf Konzernkonditionen bestellen kann wenn ich die Rechnung selbst zahle.

Dadurch geht es kaum noch günstiger ;) ... wenn ich sehe was ein Päckchen Druckbleistiftminen im Handel kostet wird mir ganz anders.

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chillie macht jedes Halbjahr eine Statisktik über seinen Studienaufwand.

Dazu gehören auch die Anzahl der Minen für seinen Druckbleistift ;)

Die sehr aktiven Mitleser und -Blogger kennen deshalb eben diesen Stift besonders gut ;)

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      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!



       
    • Vica
      Von Vica in M.Sc. Psychologie FUH in Vollzeit 5
      Teil 1: Es fährt ein Zug nach Hagen 


      Am Montag und Dienstag war es so weit: In Hagen an der FernUni selbst fand das zweitägige Pflichtseminar zum MM2 Kurs „Gutachtenerstellung und Kommunikation“ statt. Alles, was diesen Kurs studiert, muss also persönlich dort antanzen, egal woher er kommt  Wie der Name schon sagt, lernt man in diesem Kurs eigentlich alle wichtigen Schritte bei der Erstellung eines Gutachtens kennen. Die Teilnahme am Seminar ist unerlässlich, andernfalls darf man die Hausarbeit nicht mitschreiben und ohne Hausarbeit ist auch kein Bestehen von MM2 möglich (für Inhaftierte, Kranke und anderswie Verhinderte gibt’s dann Alternativen, scheinbar in Form von Übungen, die zum Thema Aktenanalyse eingereicht werden müssen).  
      Das erste Seminar fand von 12:15 bis 18 Uhr statt, das zweite von 9:00 bis 18:00. 
      Ich war auch mit von der Partie und schildere mal meine Eindrücke gebündelt, in diesem Teil zunächst mal nur, was die Anreise betrifft! Viele beschäftigen sich nämlich im Voraus lange damit, wie sie dort hinkommen und wie es wohl sein wird, zumal Hagen nicht in ihrem "Revier" liegt und Neuland ist, was dem ein- oder anderen neben freudigen Erwartungen auch Muffensausen beschwert hat. 
       
      Anreise
      Hier habe ich natürlich Glück, dass ich nur 1 Stündchen von Hagen entfernt wegwohne. Trotzdem waren die Zugverbindungen zumindest mit den Fernzügen recht mysteriös, teilweise mit 2x umsteigen. Glücklicherweise habe ich eine Bummelzug-Verbindung mit dem National Express erwischt, bei dem ich 0x umsteigen musste. Macht nach Adam Riese 4 Fahrten, wofür ich wohl um die 70€ bezahlt habe. Beschweren kann ich mich hier wirklich nicht: Die National Express Züge waren pünktlich wie die Maurer, fahren stündlich jeweils in der 22.Minute und boten viel Platz und Beinfreiheit. Im Internet liest man viel Kritik, was sich aber mehr auf die Varianten im Mutterland England zu beziehen scheint. Da kann ich also nur sagen: Daumen hoch. 
       
      Bahnhof Hagen
      Den Zustand von Bahnhöfen finde ich schon ganz interessant, für den Fall, dass man sich mal ein Zug verzögert und man sich dort etwas die Zeit vertreiben mag. Der Hagener Bahnhof ist jetzt nicht unbedingt in Schönheit getaucht und etwas heruntergekommen, also ein Einkaufszentrum à la Hamburg braucht man da nicht erwarten. Ich habe aber einen ReWe to go, eine Bäckerei mit Café und einen größeren Zeitschriftenladen gesehen, außen dran ist auch ein McDonald’s. Somit ist wohl etwas vorhanden, um sich ein wenig aufzuhalten. Auf den Gleisen selbst gibt's die üblichen Getränke- und Keksautomaten. Muss zugeben, dass ich diesmal auch selbst heiße Getränke gezogen habe, was ich ja sonst nie mache. Aber bei -6 Grad am Abend erscheint so ein heißer Zitronen-Instant-Tee plötzlich doppelt attraktiv  
       
      Stadt Hagen
      Die geht ja neben ihrem Highlight - der FernUni – etwas unter. Für alle, die es interessiert: Sehr hügelig (ja, als Westfale und Fast-Holländer findet man sowas interessant ), schon aus der Ferne sieht man, dass sie in Hügelketten eingebettet ist. Eine Fahrt durch die Straßen dort geht wirklich über Berg- und Tal. Noch viele Reste der Schwerindustrie sind sichtbar, nicht nur an verrußten Häuserwänden. Eine typische Pott-Stadt eigentlich, obwohl sie auch noch zu Südwestfalen gehört.  Sie ist wohl nicht der Anlaufpunkt für große Shoppingtouren – die Kommilitonen, die sich hier abends die Zeit vertreiben wollten, waren jedenfalls nicht sehr angetan. Dazu kann ich aber nichts sagen, weil ich neben der Taxifahrt durch die Stadt nicht viel gesehen habe. Die FernUni selbst befindet sich nicht im Stadtkern. 
       
      Erreichbarkeit FernUni
      Vom Bahnhof aus ist die FernUni noch gute 4-5 km außerhalb (diverse Routenplaner werden sich da nicht so ganz einig) gelegen. Es gibt Busse, die dort hinfahren (allerdings teilweise mit Umsteigen verbunden – die busreisenden Kommilitonen fanden es nicht so prall) und etwa 20 Minuten brauchen. Zu Fuß kann man auch gehen und braucht etwa 40 Minuten (Zitat Kommilitone, der ansonsten Berufssportler ist). Eigentlich gehe ich auch furchtbar gerne zu Fuß und die Zeit macht mir auch nichts aus, jedoch nicht im achten Monat und auch nicht mit dicker Angina und schon gar nicht bei -4 Grad Tageshöchsttemperatur.
      Derlei Spekulationen habe ich mir gleich geschenkt und bin Taxi gefahren. Die Taxistände befinden sich vom Bahnhof aus links und benötigen gute 10 Minuten. Eine Fahrt kostet genau 12€. Habe vier Fahrten gehabt in den zwei Tagen und immer exakt diesen Preis bezahlt. Die Taxen fahren einen direkt bis vor die Mensa, wo das Hauptgebäude ist. 
      Die Rückreise von der FernUni zum Bahnhof ist schon etwas komplizierter. Die Busse fahren zu knapp, wenn man zwischen 18:05 und 18:30 einen Zug kriegen muss und einen eigenen Taxistand gibt’s dort nicht. Demnach mussten wir über „Taxiruf Hagen“ selbst ein Taxi ordern, welches auch tatsächlich 5 Minuten später da war (Anreiseweg wurde nicht berechnet)! Wir fuhren zum Teil zu viert oder zu dritt zurück, was die Fahrt natürlich sehr billig machte. Und so bekam wirklich jeder seinen Zug. 
       
      Unterbringung und Übernachtungsmöglichkeiten
      Für Leute, die von weit außerhalb kamen, kamen natürlich nur Übernachtungen in Frage. Derlei gibt’s in Hagen schon, auch in unmittelbarer Nähe: Das Campus-Hotel z.B. direkt gegenüber, welches beliebt war bei Leuten, die mit Familie angereist waren. Weiterhin gibt’s ja noch die Bildungsherberge, die sehr beliebt ist und preislich unschlagbar sein soll, aber mit 29 Zimmern natürlich schnell ausgebucht war (Sich auf die Warteliste setzen lassen lohnt sich, viele sagen kurz vorher nämlich ab wegen Krankheit etc.). Eine normale Jugendherberge soll auch noch existieren. Ich hatte auch mal kurz bezüglich Hotels geschaut und da gab es noch einiges zu haben, selbst in Business-Hotels mit vier Sternen ist was Günstiges zu haben, wenn man rechtzeitig bucht. Ein paar Angebote diesbezüglich hatte ich glaube ich über Trivago gesehen – gibt’s aber bestimmt auch bei ähnlichen Anbietern. 
      Im nächsten Beitrag gibt’s Infos zum Ablauf des Seminars ;-)