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Wie geht's nun weiter? Zukunftsangst...

thewulf00

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Nun habe ich mich schon lange nicht mehr zu Wort gemeldet und der ein oder andere hat sich sicherlich gefragt, wieso das so ist. Im Grunde war das eine Kombination aus Prokrastination und einem mehr als komplexen und zeitaufwendigen Projekt im Berufsleben, in dem ich die Rolle des Systemarchitekts hatte. Ein Systemarchitekt ist quasi der technische Projektleiter, aber mit operativen Aufgaben, z.B. erstellte ich die gesamte Systemarchitektur, d.h. alle verbundenen Systeme, Server, Datenbanken, Firewalls, Load-Balancer, von den Kunden und Kundens-kunden genutzte Browser und auch SAP spielte eine große Rolle. Darüber hinaus definiere ich, wie alle Systeme miteinander kommunizieren, welche Sicherheitsrichtlinien gelten, etc.

Vorteil dieser Rolle ist natürlich der sehr eingegrenzte Bereich an mitspracheberechtigten Kollegen - die Nachteile überwiegen aber leider:

  • Alle Kritik am Gesamtsystem landet am Ende bei mir.
  • In dieser Rolle kommt man mit 40h/Woche nicht zum Ziel.
  • Man schlägt sich täglich mit Menschen rum, die mehr reden als können - aus verschiedensten Firmen (Dienstleister, Kunden, Kollegen).
  • Bei funktionierenden Systemen ist der Systemarchitekt i.d.R. unsichtbar - weder Kunde noch Chef wissen, welche Leistung eigentlich dahinter steckt.

 

Aber warum nötige ich die Leser mit solchem Geschwafel? In Summe ist das der Grund, warum ich im Studium seit einer gefühlten Ewigkeit nicht weitergekommen bin. Das System ist online, der Kunde glücklich - nun arbeitet das Wartungsteam für den Kunden. Ich widme mich nun eher den leichteren, kleineren Projekten, damit ich mal wieder Freizeit habe und das Leistungs-Anerkennungs-Verhältnis in akzeptable Bahnen rutscht.

 

Was ist die Folge aus all dem Schlamassel? Mein Studium geht aktuell in das finale Jahr (Die Regelstudienzeit und damit die monatlichen Zahlungen enden 2019). Vom Fortschritt bin aber noch im ersten Semester. 😱

Ich habe in den letzten Monaten oft darüber nachgedacht, ob es nicht besser wäre, all das zu beenden - zeitlich, finanziell und vom Leistungsdruck ist es anscheinend eine Liga über mir.

Auf der anderen Seite steht aber die Chance: Das Beenden des Studiums wäre gleichbedeutend damit, dass ich meinen aktuellen Abschluss und damit meine Situation akzeptiere - vermutlich für den Rest meines Lebens. Darüber hinaus: Wann bekomme ich schon noch mal die Chance, meinen Abschluss und mein Wissen zu verbessern, während ich dabei finanziell unterstützt werde? In gewisser Weise ist der Abbruch auch ein Verrat an meinem Chef, der mich finanziell unterstützt.

 

Als einzig richtige, kurzfristige Konsequenz habe ich jetzt erstmal eine Klausur gebucht - für Februar. Danach habe ich mir einen detaillierten Lernplan mit Musszeiten aufgestellt, einen langen Urlaub über Weihnachten eingereicht und "einfach mal angefangen"🙄

Was mir dabei sehr hilft, da ich ein extremer Fall von unvernünftigem Prokrastinieren bin, sind folgende Faktoren:

  • Ich habe mir einen genauen Zeitplan gemacht, mit (realistischen) Sollstundenzahlen für jeden einzelnen Tag der verbleibenden drei Monate. (Realistisch meint, das an Arbeitstagen meist nur 1h drin steht, und an Familentagen über Weihnachten auch meist mal '0').
  • Ich habe mir die App "Forest" gekauft und nutze sie für die Lernzeiten. (Wer sie nicht kennt: In der App pflanzt man einen Baum, und sobald man gestört wird, oder seine "konzentrierte Arbeitszeit" unterbricht, stirbt er ab.)
  • Screenshot_135.png.f3bc99f7c975abd03dab9a1928447f9e.pngIch habe klare Familienregeln aufgestellt, so dass mich in den Lernzeiten niemand stören darf, außer in echten Notfällen.
  • Ich habe meine Arbeiten fürs Studium in zwei Kategorien aufgeteilt: Kategorie A bringt mich direkt voran (das Durcharbeiten der Hefte + der dazugehörigen Literaturempfehlungen und Zusammenfassen der Infos in meinem Handschriftblock) und Kategorie B bessert meine Note auf, indem ich z.B. das Karteikarten-Prinzip nutze oder den Handschriftblock auf dem PC nochmal abschreibe. Da ich mich immer sehr in Details verliere und lieber etwas optimiere, als mal zum Ziel zu kommen, half mir dieses System sehr dabei, nicht stehen zu bleiben.
  • Schlussendlich habe ich mir eine Excelkalkulation gemacht, wann ich wie weit sein muss, damit ich die Prüfung überhaupt schreiben kann - zwei Wochen vor der Prüfung kann ich das dann gegenprüfen und ggf. die Klausur absagen.
  • Ach ja, ich habe mir zwei Bücher über Motivation gekauft (und schon gelesen), damit ich besser verstehe, wie ich das machen soll.

 

Screenshot_136.thumb.png.3ba7e90145bb4c743c23b61fca0d0b67.png

 

Resultat der Planung: Dadurch weiß ich relativ genau, wann ich wie weit in den Heften sein muss. Und was soll ich sagen? Ich bin meinem Plan voraus. 😅 Dadurch kann ich mehr Zeit in Kategorie B stecken, um das Wissen auch zu festigen.

 

Wie festige ich mein Wissen eigentlich?

  • Vor allem durch konzentriertes, nicht übertriebenes Durcharbeiten der Hefte und Herausarbeiten der Kerngedanken.
  • Dabei nutze ich einige Literaturempfehlungen, um dort parallel nach dem Stoff zu suchen und einige interessante Details zu erfahren.
  • Später schreibe ich mein Skript aber noch einmal (umformuliert) am PC ab, dadurch wiederhole ich den Stoff.
  • Schlussendlich habe ich mir eine kleine Software geschrieben, die ich mit Fragen füttere, und die ich zwischendurch auf dem Handy oder PC einfach mal nutzen kann. So lerne ich nochmal 10-30 Fakten abends im Bett oder bei den üblichen kleinen Pausen am Tag (Kaffee holen, Toilettengang, Zähneputzen, etc.). (Die Software folgt dem Repetitive-Learning-Prinzip, ähnlich Anki)

 

 

Kurzer Einblick in die Software:

Screenshot_137.png.3d8115ff35bf7771137f8dbd0dff0a86.pngScreenshot_138.png.16a0cc381b8ee515fd75384904657abf.png

 

 

 

 

 

 

Wenn ich den Zusammenhang nicht mehr weiß, kann ich unten auf "Screens -> Show" klicken und bekomme den originalenScreenshot_139.png.2f213ca5077a7c139b8b4e923afcafc8.png Ausschnitt des Heftes zum nochmal Nachlesen. Die Fragen richten sich immer nach meinen geklickten Zahlen - so kommen Fragen, bei denen ich öfter '5' (= "ich habs sehr gut gewusst") gewählt habe, seltener oder gar nicht mehr.

 

Die Software kann auch mathematische Formeln verarbeiten und Listen zum Vervollständigen anzeigen. (z.B. Geburtsjahre berühmter Personen, die ich kennen sollte; oder verschiedene physikalische Zahlen)

 

Stand jetzt habe ich für zwei Kapitel ca. 500 Fragen eingearbeitet.

 

 

Zusammenfassung:

- Ich hoffe, ich kann jetzt wieder voll einsteigen.

- Aktuell habe ich auch viel Spaß dabei, und der selbstprüfende Blick auf die vergangenen Tage macht mir Mut.

- Ich muss mich jetzt bereits mit dem Gedanken befassen, was ich mache, wenn die Studiengebühren wieder anfangen - bis dahin werde ich nämlich nicht durch sein und die Finanzhilfe gilt nur für die Regelstudienzeit.

- Wer hat bis hierhin gelesen?



13 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Hey Wulfi,

 

ein wirklich sehr interessanter Blogeintrag :D

 

Vorweg: Ja, ich hab's bis zum Ende durchgelesen ;-P

 

Ich hätte es sehr schade gefunden, würdest Du alles hinschmeissen und aufhören. Zum Glück geht es ja voll in die andere Richtung (Fortschrittsanzeigen in Excel, Bücher zum Bereich Motivation und Kategorisieren der Studienkomponenten). Super, find ich echt super.💪

 

Ich hatte mir auch mal so eine Excel zusammengebastelt, um meinen Fortschritt zu dokumentieren. Jedoch bin ich wieder davon weg, weil ich mir dachte, dass man schnell in die Bedrouille kommen könnte, wenn man sich wegen was-auch-immer nicht zum Lernen hinsetzen kann und sich somit alles verschiebt. Dies würde ich persönlich wohl als zu negativ auffassen. (Vielleicht war meine Excel auch zu doof ^^).

 

Das mit der App "Forest" klingt ja lustig. Muss ich mal gleich ausprobieren.

 

Meine Familie und Freunde kennen das auch schon von mir, dass ich das Studium recht hoch priorisiere. Und sie kennen auch meine leicht empfindlichen Phasen unmittelbar vor jeder Klausur *lach* Da muss die Wichtigkeit des Lernen vor Augen geführt werden. Ich bin mir sicher, dass Du dann auch Unterstützung erfährst.

 

Was mich persönlich mal interessieren würde:

Wäre es möglich, die Exceltabelle und die Lern-Software zu verteilen? Ich würde mich echt gerne damit versuchen.

Natürlich würde ich es aber auch verstehen, wenn Du es für Dich behalten möchtest :)

 

Weiter so!

 

Gruß,

Michi

Bearbeitet von MichiBER

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Hallo Michi,

 

danke für deinen Beitrag! Dass mein WBH-Idol hier antwortet, hätte ich nicht erwartet. 😃

Das Hinschmeißen habe ich mehr oder weniger schon abgehakt, aber es kommen mehr und mehr Herausforderungen auf mich zu - durch die "verschlafene" Zeit. Zunächst ist die Finanzierung ein Problem, wenn die gesichert ist, ist eigentlich alles andere machbar. Aber ich habe auch leicht reden, ich bin noch am einfachsten Teil des Studiums - der, wo die Wissensverbreiterung im Vordergrund steht.

 

Die Excel-Tabelle habe ich mal schnell-schnell erstellt, aber mit Formeln usw. Wenn ich an einem Tag eine bestimmte Stundenmenge nicht schaffe, dann ist das erstmal kein Problem - das ist mehr ein Richtwert, und ich muss dann einfach mehr machen. Wenn ich allerdings jetzt schon weiß, dass bestimmte Tage nichts werden, ändere ich das, und die Formeln machen den Rest. Beispiel:

Screenshot_140.thumb.png.c48eab8a26f5e04fa3299a8bedc0fa86.png

Das ist nur mein derzeitiger Ansatz, mir selbst Druck zu machen.

Ich teile das gern - kein Thema.

 

Am Ende kommt dann diese Art von Kalender raus (XXX verdeckt meinen Studienfach-Code; die Zahl hinterm Minus betrifft das Kapitel - der Termin meint: "HIER DAMIT ANFANGEN"), aber nicht durch Formeln - ich arbeite die Termine aus den Spalten I & J per Hand ein. Das würde ich gern automatisieren, aber dazu muss ich Visual Basic Makros einbauen.

Screenshot_141.thumb.png.157d03be80f5e976ac53fa7e09acca9b.png

 

Die Software selbst ist eine Webseite, natürlich responsive für Handy - aber eben nicht ausgereift. Ich habe schon oft darüber nachgedacht, sie zu "öffnen" - man müsste allerdings das ein oder andere noch verbessern. Ich als Autor kenne die Schwächen und Umschiffe sie bei der Nutzung einfach.

Das Hauptproblem sind eigentlich die nicht offiziellen Quellen. Ich kann die Software freigeben, aber nicht meine Fragen, da sie aus "urheberrechtlich geschütztem Material" der WBH erzeugt wurden - und die Screens am unteren Ende sind ja Originalausschnitte.Screenshot_142.png.83a682eedf73881094acfa2d5305d6b0.png

Wenn man diese beiden Probleme beiseite räumt, dann geht das schon. Ich habe z.B. mal eine Vokabel-Lektion integriert gehabt, bevor ich konkrete WBH-Fragen hatte. Das geht auch wunderbar und ich konnte mein Englisch verbessern... ☺️

Aber wenn du einfach nur eine Repetitive-Learning-Software probieren möchtest, nimm einfach mal Anki - das scheint ein sehr verbreiteter Vertreter zu sein - open source glaube ich. Möchtest du dennoch weiterhin meinen Nachbau probieren, muss ich eine Fragenverwaltung und ein Usermanagement integrieren, dann kannst du's mal probieren.

Es gibt auch einen Modus "exam", da bekommt man Fragen, die man sich nicht aussuchen kann, und man muss sie unter Zeitdruck beantworten.

 

Die Fragen zu erarbeiten ist natürlich Aufwand. Dabei lerne ich aber auch schon viel.

Im Rohformat sehen die etwa so aus: (Hier sind jetzt einfache Fragen dabei, die man aber trotzdem unbedingt beherrschen muss - am besten aus dem FF. Und natürlich mathematische Formeln - im Codeformat)

Screenshot_143.thumb.png.33ae8b56760d255b0522c9b50ce54cb4.png

So könnte das dann im Browser/auf dem Handy aussehen:

Screenshot_144.png.a7f0b138fb82a56759b0bde8f07fbe8c.png

 

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Sehr interessanter Beitrag. Meine Überlegung dabei war unter anderem, wie viel Zeit du in die Entwicklung der Excel-Datei und der App gesteckt hast, die die ja für die Lernerei fehlt.

 

Welche Bücher zur Motivation hast du denn gelesen?

 

Wenn die Regelstudienzeit an der Wilhelm Büchner Hochschule abläuft, hast du ja erstmal die kostenlose Verlängerung. Wenn du danach dann noch mehr Zeit benötigst fallen zwar wieder Gebühren an, diese sind allerdings geringer als die ursprünglichen Studiengebühren.

 

Zitat

 zeitlich, finanziell und vom Leistungsdruck ist es anscheinend eine Liga über mir.

 

Dein Eindruck habe ich jetzt eigentlich nicht bei dem, was du im Job leistest und geleistet hast bei dem großen Projekt und auch wenn ich sehe, was du jetzt schon für das Studium getan hast. 

 

Vielleicht brauchte es mehr so den richtigen Anstoß und Anreiz, um jetzt loszulegen?

 

Ich bin jedenfalls gespannt, wie es nun bei dir weitergehen wird.

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Markus,

 

dein Portal und deine Art zu schreiben sind einfach sagenhaft. Du triffst es jedes Mal auf den Punkt und hilfst einfach allen. Danke dafür! (Ich sehe ja deine Kommentare öfter mal...)

 

Die Zeiten fürs Erstellen der Tools ist natürlich erstmal verschwendet. Deshalb ist es auch nicht für jeden zu empfehlen. Die Excel-Datei war in unter 1h fertig - sie diente vor allem der Motivation und Vorfreude. Dort steckt also mehr drin, als nur ein Terminplan. :-)

 

Die Software war mein Rettungsanker, um das Wissen auch in seiner epischen Breite in den Kopf zu bekommen. Ich habe schon zur Schulzeit gern mal ein Programm für sowas genutzt (bspw. in Geographie, als wir noch ALLE Länder der Welt wissen mussten).

Ich habe für mich selbst gemerkt, dass ich mit diesen "digitalen Karteikarten" wirklich alles Faktenwissen stemmen kann. Daher war das weniger eine Option, mehr eine Pflicht für mich.

Aber die dort investierte Zeit - vor allem auch die Fragenerarbeitung sind neben ihrem Lernwert in erster Linie verschwendete Zeit.

 

Aber ich sehe das in Summe anders: Die Exceltabelle und die Software haben Spaß gemacht - ob ich da wirklich gelernt hätte ...

 

Danke für den Tipp mit den geringeren Kosten - ich werde mich direkt mal genauer informieren!

 

Bücher - Ich las diese:

- Martin Krengel: Golden Rules, Erfolgreich lernen und arbeiten: Alles, was du brauchst! 2018, Eazybookz.

- Martin Krengel: Bestnote, Lernerfolg verdoppeln, Prüfungsangst halbieren. 2017, Easybookz.

- Reinhold Stritzelberger: Selbstmotivation, Wie Sie dauerhaft leistungsfähig bleiben. 2015, Haufe-Lexware GmbH.

 

Um das Wissen zu verarbeiten/zu verinnerlichen, habe ich dann Mindmaps angelegt.

Beispielsweise diese - die jetzt über meinem PC an der Wand hängt:Schweinehund.thumb.png.b6775190f712c3a1b2c8c81dd7f56f3c.png

 

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Ich habe mich bei der WBH mal beraten lassen. Für alle, die es interessiert, so läuft es:

 

Man hat eine Regelstudienzeit, bei mir im Masterstudiengang für M. Sc. sind das zwei Jahre. In dieser Zeit zahlt man regelmäßig die Grundgebühr (bei mir ca. 540 Euro mtl.) plus alles Optionale (z.B. Repetitorien). Die Masterthesis selbst ist NICHT enthalten und kommt mit knapp 800 Euro oben drauf - sobald man sie beginnt. Aber diese kann auch in Raten gezahlt werden.

Nach der Regelstudienzeit kommt die Pufferzeit, die immer 50% der Regelstudienzeit beträgt - sie kostet keine Grundgebühr, aber man kann noch alle Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Das wäre bei mir also das dritte Jahr.

 

Nun plane ich aber schon voraus für das vierte Jahr. Und hier die neuen Infos:

Danach kann man so genannte Anschlussverträge abschließen, die immer 12 Monate laufen - die Anzahl ist nicht begrenzt. Dort kostet es 250 Euro mtl. für den vollen Umfang der Dienstleistungen. Der Vertrag endet automatisch, wenn das Studium beendet ist.

 

Aber es kommt ein Sonderfall dazu: Die Masterthesis selbst ist ein separater Vertrag und ist über die Pauschale komplett abdeckt - inkl. Korrektur, Betreuung und Kolloquium. Sobald die Thesis beginnt, enden alle anderen Verträge, d.h. auch ein etwaiger Anschlussvertrag. Sollte man die Thesis jetzt im letzten Monat der Pufferzeit beginnen, ist generell kein Anschlussvertrag nötig.

 

Danke Markus an den Stubs in die richtige Richtung - das beruhigt mich jetzt erstmal!

 

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Dein Beitrag ist wirklich toll, ich denke du bist nun mit deiner detailierten Planung auf dem richtigen Weg. Bitte zieh das Studium durch, du hast die Gründe dafür bereits aufgeführt.

-Unterstützung vom Chef

-wann dann wenn nicht jetzt? Später wird es immer schwerer so etwas neben dem Beruf durchzuziehen.

 

Just go for it!!! Drück die Daumen :thumbup:

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Katze, danke für die Worte, Sie bedeuten mir viel. ✌️

 

Selbstverständlich weiß ich, dass es sinnvoll ist. Aber die vernunftgetriebenen Entscheidungen sind meist gut und richtig.

Wenn ich etwas zeitlich nicht hinbekomme, dann zu 90% wegen der nicht-vernunftgetriebenen, alltäglichen Entscheidungen - genannt Schweinehund. Dieser kann durchaus dazu führen, dass man in Situationen kommt, aus denen man nur noch schwer rauskommt. Daher beruhigt mich die Info bzgl. der Anschlussvertragskosten so enorm, denn das macht es erträglicher und damit möglich(er).

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vor 19 Stunden, MichiBER schrieb:

Was mich persönlich mal interessieren würde:

Wäre es möglich, die Exceltabelle und die Lern-Software zu verteilen? Ich würde mich echt gerne damit versuchen.

 

@MichiBER

Ich habs dir mal die Excel hochgeladen. Erwarte nicht zu viel!

https://drive.google.com/open?id=13ns47A964bbjiPuI_bq5q--5d5zn-Esk

 

Der erste Reiter (der Kalender) wird nicht automatisch befüllt. Die Magic ist nur im Reiter "Detailplanung".

Bearbeitet von thewulf00

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Deine Infos sind mächtig! Geniale Ideen und Tools hast du dir entwickelt.

Könntest ein Buch darüber schreiben, eine Webseite/facebook damit füttern und davon finanziell stabil nebenbei was verdienen... 

Aktiven Kontent für Studenten-das wäre was!

 

 

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Ich habe deinen Blog Beitrag nicht bis ins Kleine eingatmet, aber man merkt, dass du, trotz dessen du es vermeiden willst, dich wieder in Details verlierst? Ich finde dieses granulare Terminplanen etc. nimmt einem auch den Spass am Studium. Es wird zum Leistungssport. 

 

Aber das ist meine persönliche Meinung. Weiterhin viel Erfolg

Bearbeitet von Muddlehead

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@der_alex
Das klingt ja spannend ☺️ Ich bin mir zwar unschlüssig, ob ein kommerzieller Hintergrund lohnt (da hat man dann eben auch mehr Regeln einzuhalten), oder ob freie Tools und freier Content nicht besser wären.


@Muddlehead
Ja, da hast du verdammt Recht. Aber ich versuche, es damit zu rechtfertigen, dass die Details und die technischen Lösungen mir dabei helfen, meine Motivationsprobleme bekämpfen. Ich mag Details und ich mag Automatismen - so kann ich mit positiven Assoziationen in das Thema starten.

Darüber hinaus brauche ich leider einen vorgegebenen Fortschritt/festgelegte Milestones - sonst weiß ich nie, ob ich überhaupt weit genug bin. Allein das Unwissen darüber würde mich derartig verunsichern, dass ich mich jeden Tag mit einem schlechten Gefühl durchschlage. Das machen ja viele Fernstudenten so - dass sie von der Klausur rückwärts rechnen, wann sie was geschafft haben müssen. Dieser Aspekt ist tatsächlich eine übernommene Empfehlung... 😅

Ach ja - zur guter letzt noch die Info, dass man mit einer 2,x aus einer FH (oder vergleichbaren Institution) eher keinen Doktorvater finden wird. (Erfahrungsberichte von ehemaligen Doktoranden hier aus Portal) Daher muss ich leider zugeben, dass du den Nagel auf den Kopf getroffen hast: Ich versuche, solange ich überhaupt kann, das schon als Leistungssport anzusehen.
Und BTW: Hast du echt Spaß am Studium? 🤨

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Es gibt tatsächlich Momente, die mir beim Studium Spaß machen :)

 

Z.B. wenn ich bei einer Klausur einen kühlen Kopf bewahre und Dank fleißigem Lernen auch ne gute Note schreibe (natürlich gehört manchmal auch ein bissl Glück dazu)

 

Den größten Spaß/die größte Freude bereitet es mir, wenn es irgendwann Klick gemacht hat, nachdem man eine Weile lang Probleme mit einem Thema hatte.

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