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Roter Faden gesucht

MichiBER

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Hey,

 

seit der letzten Woche warte ich auf das Ok seitens der WBH, um mit der Vertiefungsarbeit offiziell beginnen zu dürfen.

 

Mal ehrlich... sammelt ihr euch nicht auch schon vor dem offiziellen "Go" etwas an Infos zusammen, oder bin ich ein hoffnungsloser Schelm?

Mein Teamleiter (der zu meiner Bachelorarbeit als mein Betreuer fungierte) meint immer wieder, ich solle auf den roten Faden achten, der sich sichtbar durch die ganze Arbeit hindurchfädelt. Ich weiß, dass er recht hat... aber ich habe merklich Probleme damit.
Bislang habe habe ich mich bei der Vertiefungsarbeit zunächst einmal um zwei Dinge gekümmert: die Einleitung (Problemstellung und was ich mit meiner Arbeit erreichen will) sowie einiges zum technischen Grundverständnis (Definitionen/ Erläuterung von Begriffen).

Was mir jetzt hier besonders schwer fällt, ist die Tatsache, etwas fiktives zu machen. Bin noch am Rätseln, wie ich mir alles aus den Fingern saugen soll. Und da ich dies noch nicht weiß, habe ich folgerweise auch keinen zusammenhängenden roten Faden.

 

Noch eine Frage in die Runde:
Im Freundeskreis tummeln sich ein paar Doktoranten. Wäre es legitim, seine eigene Arbeit mal von dem einen oder anderen Kumpel durchlesen zu lassen? Ja, der Tutor ist zugleich mein Betreuer (und auch Korrektor am Ende nach der Abgabe), aber ich fänd es halt gut, wenn jemand Fremdes meine Arbeit kritisieren würde/ könnte.

 

Das ist jetzt der Stand der Dinge. :)
Diese Arbeit will ich unbedingt noch in diesem Jahr abschicken (und benotet bekommen). Das wäre für mich ein schöner, runder Jahresabschluss. :))

Mein letzter Arbeitstag in diesem Jahr ist der 20.12. (also schon bald *freu*). Spätestens dann (im Urlaub) will ich die Arbeit durchboxen.

 

Gruß



5 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Warum sollte es nicht legitim sein, seine Arbeiten von Freunden durchgucken zu lassen? Nutze diese Expertise wenn du sie zur Verfügung hast! Ich kann mir vorstellen, dass für dich ein guter Input herauskommen könnte.

 

Frohes Schaffen :95_v:

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Ich sehe das wie Katze. Aber nicht aus Gefühl:

 

Ich möchte dazu eine These aufstellen, die bei mir "Klick" gemacht hat - vor einiger Zeit: Im Master-Studium geht es mehr als jemals zuvor darum, selbstständig zum optimalsten Ergebnis zu kommen. Daher sollte man auch nicht einfach nur die Hefte lesen und auswendig lernen, sondern auch mal ein Buch daneben legen - oder etwas anderes, was dabei hilft.

 

Summiert bedeutet das für mich: Mach, was auch immer nötig ist, um ein "perfektes" Ergebnis zu bekommen. Im Gegensatz zum Abi, wo auch schlechtere/falsche Ergebnisse zählten, weil sie z.B. "im Lehrplan" so drankamen/fehlten, wird dem Student dieser Abschlüsse eben auch die Selbstständigkeit anerzogen oder gefordert.

 

Schlussfolgernd aus dieser These empfehle ich: Benutze jegliche Ressourcen, die dir bei der Aufgabe helfen, solange es kein Diebstahl/Abschreiben ist.

 

Ein Hinweis, dass diese Art zu denken Sinn macht, ist in der WBH die Dokumentation der Kompetenzverteilung. Während Erstsemester-Fächer meist den Fokus auf die Wissensverbreiterung legen, verschiebt sich dieser Fokus - gerade in den Vertiefungsfächern - eher so:

 

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Die systemischen Kompetenzen beinhalten eben auch "weitgehend selbstgesteuerte und/oder autonom eigenständige forschungs- oder anwendungsorientierte Projekte durchzuführen".

 

Von daher: Klares Go 😃

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Ich komme zur Frage, da ja offiziell alles auf Eigenregie erledigt werden soll ("Vertiefungsarbeiten sind Einzelarbeiten"). Ich lasse mir die Arbeit natürlich nicht komplett von Dritten erledigen. Das wäre Betrug und ich wäre dann selten dämlich (ich mein, wo bliebe dabei mein Lerneffekt).

 

Ok, danke Euch.

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Ja, lasse es von anderen durchschauen. Da kommen sicher gute Infos was noch reinkommen kann oder was nicht nötig ist.

Ich habe mir bei meiner Masterthesis keinen Kopf gemacht, wollte nur schnell fertig werden und würde es stets wieder so machen. Die Thesis schaut sich kein Arbeitgeber an, die Note interessiert auch keinen, ausser man ist noch sehr jung und es geht um den ersten Job...

 

 

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Den Entwurf der Arbeit mal durchschauen lassen und ein Feedback einzuholen finde ich legitim und üblich.

 

Und ebenso ist es denke ich normal, sich auch vor dem offiziellen Beginn schon mal Gedanken zu machen und sich etwas zu strukturieren.

 

Viel Erfolg!

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