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Erkenntnisse aus dem Fernstudi-Jahr 2018

Vica

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Tja, das war's schon wieder mit 2018 - Wahnsinn, wie ist das denn so schnell passiert? Dieses Jahr war so voll, dass mir kaum noch einfällt, was ich überhaupt letzte Woche gemacht habe. Ein paar wichtige Erkenntnisse habe ich trotzdem mitgenommen :-) Unten habe ich sie mal für euch aufgelistet. 
 

  • Last-Minute-Lernen hat mir zum Teil sehr viel gebracht - hätte ich auf die Tipps meines Umfeldes gehört, am Tag vorher nichts mehr zu machen, hätte ich einen Nachteil gehabt. 
  • Auch mit sorgfältiger Planung und sehr frühem Beginn habe ich meine Hausarbeit an dem Tag abgegeben, als es auf den Poststempel ankam. :-( 
  • Zu Hause in den eigenen vier Wänden lernen, am selben Ort, wo auch gespielt und gegessen wird, ist und bleibt der letzte Mist 
  • Ich drucke definitiv nichts mehr zu Hause aus. Egal, welchen Drucker ich mir besorge, das Ergebnis ist nur zum Heulen. Schlechte Druckqualität wird beim Bewerter sicherlich kein Stimmungshoch hervorzaubern. Für mich nur noch Copyshop - ist ja fast nebenan und unschlagbar günstig (Studentenstadt).
  • In diesem Jahr hatte ich viele Zugfahrten wegen Klausuren und Seminaren :-) Mal eine Gelegenheit, woanders hinzukommen. Mit Kids & Job ist man ja doch sehr ortsfest. 
  • Göttingen ist gar nicht so weit weg. Eigentlich gar nicht. 
  • Osnabrück ist sogar in 20 Minuten mit dem Zug erreichbar. Die Grenze zu Niedersachsen also nur ein Steinwurf - das ist gut wegen der KJP-Ausbildung, die zumindest dort möglich ist. 
  • Mein Umfeld ist beim Fernstudium nach wie vor geteilter Meinung. Der Freundeskreis befindet es als eine Art teures Lifestyle-Produkt, die Familie (außer meinem Mann) sieht darin eher sowas wie...Rätselspaß, Kreuzworträtsel lösen, Sudokuhefte durcharbeiten.  [dazu demnächst mal ein eigener Blog-Eintrag].
  • Ich habe mal wieder tolle Kommilitonen kennengelernt! Immer wieder eine klasse Sache - es zieht einfach mit. 
  • Die Wirkung von Grüntee war definitiv Gold wert - sei es beim frühen Aufstehen, um zum Seminar zu fahren, um beim Seminar konzentriert zu bleiben oder während der Klausur. Ich habe guten Sencha oder Gyokuro verwendet und hatte mindestens zwei 0.7 L Flaschen dabei. 
  • Meal Prep an Seminar oder Klausurtagen war ebenfalls eine sehr gute Entscheidung. 
  • Die Fernstudienausweise haben es mal mehr, mal weniger gebracht. In Museen und Zoo kam man günstiger rein, in den Schwimmbädern hat es im Sommer nicht immer funktioniert (,,Das geht nur bis zum 27.Lebensjahr!"). Überwiegend schienen das neuere Arbeitskräfte zu sein. 
  • Ich kann Diagnostik! Hätte nie gedacht, dass mich noch mal der Testtheorie-Gott erhört. 
  • Nach Plan zu lernen habe ich schnell wieder eingestampft, nachdem ich ständig hinterher hinkte und sich dadurch Schuldgefühle und so auch Prokrastination einstellte. Ich lerne einfach so, wie es passt zeitlich und komme damit viel besser hin. 
  • Für den Sport haben sich bei mir Modelle bewährt, die für Menschen mit wenig Zeit ausgelegt sind: 30 Minuten HIIT, Les Mills, Tabata, Krafttraining mit Apps -> alles von zu Hause. Bei YouTube findet man schnell Kanäle, die einem da sehr entgegen kommen. Sport bringt eine Menge für's Fernstudium, er macht mental fit und stärkt die Muskeln. Auch erstaunlich gut war Yoga. Hätte nie gedacht, dass es so eine tolle Wirkung auf die Figur hat :-D. 

 

Wünsche für 2019:

  • Dass ich an den klinischen Seminaren teilnehmen kann/darf, und es mir vor allem gut gelingt. Eine Woche lang jeden Morgen um halb 4 aufstehen und mit 3x umsteigen dort hinzukommen wird kein Zuckerschlecken, andererseits gibt es viel Schlimmeres!
  • Ein Praktikum zu finden, das in meinen minimalen Zeitplan passt. (3 Monate wird es dauern)
  • Eine größere Wohnung bzw. Haus. Das ist nun das dritte Jahr mit vergeblicher Suche. 
  • Die Regelstudienzeit noch zu reißen ;-) 

 

Euch ein frohes Neues!



4 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Ich würde mich über einen Blogeintrag zum Thema "wie andere mein Fernstudium finden" echt freuen... manchmal habe ich das Gefühl, ich verbringe mehr Zeit damit, anderen zu erklären, warum ich lerne, statt mit lernen. 😁

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Ist schon irgendwie lustig, dass Leute ein Fernstudium beurteilen, die es selbst gar nicht gemacht haben. 😉

Viel Erfolg weiterhin!

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