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Hello, Fernstudium-Infos-World!

PantaRheia

390 Aufrufe

Ihr lieben Studierwütigen da draußen!

 

Herzlich willkommen hier in meiner kleinen Ecke - ich gestehe, dies ist bereits mein zweiter Anlauf, hier einen Blog zu führen. Mein erster war ein Fehlversuch - ich führe nämlich parallel hierzu einen Wordpress Blog zu dem ich ursprünglich von hier aus verlinkt hatte. Das mit der Verlinkung lasse ich jetzt - ich denke, Blogs zu allen möglichen Fachrichtungen und Fernstudiums-Instituten hier zusammenzusammeln ist sinnvoller, daher blogge ich hier jetzt auch "richtig" - einen anderen Blog zu meiner Studienrichtung gibt es hier nämlich leider keinen.

 

(Vermutlich werde ich meine alten Beiträge zum Nachlesen im Lauf der Zeit hierherkopieren, der Vollständigkeit halber.)

 

Jedenfalls, kurz zu meiner Wenigkeit: ich bin gerade im ersten Semester an der Ferdinand Porsche FernFH, an der ich mit großer Begeisterung  Aging Services Management  studiere. Tatsächlich bin ich gerade in der letzten Prüfungsvorbereitungsphase dieses Semester, was auch erklärt, warum ich gerade jetzt so viel Zeit habe, hier einen neuen Blog zu erstellen... ihr kennt das. Nie ist die Wohnung ordentlicher, nie die Wäsche gebügelter, nie ist diese eine Serie auf  Netflix spannender, als wenn Prüfungen anstehen... und in meinem Fall besonders prekär: ein Strickprojekt, das ich bereits seit über zwei Jahren(!) unfertig an den Nadeln habe muss unbedingt so schnell wie möglich jetzt fertig werden. Es ist quasi ein absoluter Notfall. Na, ihr wisst schon.

 

Nichtsdestotrotz läuft es mit der Prüfungsvorbereitung ganz passabel, wenn man von meinem persönlichen Horrorfach Einführung in die Wirtschaftswissenschaften/VWL einmal absieht. Sagen wir so: ich bin heilfroh, dass meine ESAs (Einsendeaufgaben) im Lauf des Semesters so gut ausgefallen sind, dass ich bei der Prüfung es nur irgendwie schaffen werde müssen, gerade so positiv abzuschließen. Das lässt sich hoffentlich machen, denn ich will keinesfalls eine Ehrenrunde in diesem Fach drehen müssen.

 

Weiters steht am Prüfungsprogramm: Grundlagen der Altenpflege, Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten I, sowie Einführung in das Gesundheits- und Sozialwesen. Zu Letzterem ist noch eine aufwändige ESA abzugeben, weiters sind zu den Fächern Grundlagen der Evaluation und Selbstmanagement & Teambuilding auch insgesamt ESAs fällig bis zum Semesterende. Das Pensum der nächsten 10 Tage ist also durchaus (sehr) gewaltig und im Moment sehe ich das Licht am Ende des Tunnels noch nicht so ganz.

 

In der ersten Prüfungsphase bereits positiv abgeschlossen habe ich Grundlagen der Gerontologie (Sehr Gut) und Einführung in Public Health und Sozialmedizin (Gut). Da dachte ich noch, 2 Prüfungen in 2 Tagen wären heftig! 🤣

 

Zuckerschlecken ist das also wirklich keines. Insgesamt liegt mir das System einer Fachhochschule allerdings wesentlich mehr, als jenes der FernUni Hagen. Das Lernpensum in der Vorbereitungsphase ist jetzt nicht wirklich ein Anderes, allerdings liegt es mir mehr, mich für unterschiedliche Fächer vorzubereiten, als für eine Monster-Moduls-Prüfung à la Hagen. Einerseits, weil es durch die unterschiedlichen Themen nicht langweilig wird und andererseits weil die Einzelprüfungen kleinere Häppchen sind, als die Hagen-Modulsprüfungen. Das ist mir einfach sympathischer, abgesehen davon, dass die Betreuung per Moodle viel aktiver und präsenter ist und man durch die vielen ESAs im Lauf des Semesters gezwungen ist, hart am Ball zu bleiben - was in Hagen nicht der Fall ist und einem sehr schnell auf den Kopf fallen kann. Zumindest, wenn man so ein Lerntyp ist wie ich, der viel Feedback und Anbindung braucht - und vor allem auch Kommilitonen, mit denen man eng zusammenarbeiten muss, anstatt alleine vor sich hinzutümpeln, bis es Zeit ist, eine Modulsprüfung abzulegen. Von der Praxisrelevanz eines FH-Studiums im Gegensatz zu den hochtheoretischen Kulturwissenschaften, die zwar extrem interessant sind, mit denen ich persönlich aber in meinem Berufsalltag de facto nichts hätte anfangen können, rede ich erst gar nicht.

Ich bin mit meiner Entscheidung, an die FernFH zu wechseln jedenfalls sehr zufrieden - auch wenn ich halt gerade im prüfungsvorbereitungstypischen studentischen Jammertal versunken bin.

 

Wünsche allen, denen es gerade ebenso geht wie mir, viel Biss und Durchhaltevermögen! Bald haben wir das Semester hinter uns. 

(image credit: pexels.com)



4 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Hallo!

Falls Du die Frage schon irgendwo beantwortet hast, entschuldige bitte: mich interessiert, zu was Dein Studiengang qualifiziert, denn es klingt so nach Gesundheitswesen? Oder bin ich auf dem Holzweg? 

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Hallo!

Ich kopiere dir am Besten mal den Blurb direkt von der Website der FernFH, die können das besser erklären als ich. :) 
 

Zitat

 

Durch die enge Verknüpfung von theoretischem Wissen und beruflicher Praxis bietet der Bachelorstudiengang Aging Services Management nach dem Fernstudium ein breit gefächertes Betätigungsfeld, z.B. in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen oder im Vorsorge- und Präventionsbereich. Aber auch in Gemeinden, im Tourismus und in der Wohnraum-, Stadt- und Regionalplanung werden Absolvent_innen des Studiengangs benötigt. Dabei vor allem Positionen in folgenden Bereichen und Funktionen:

  • Projektmanagement
  • Prozessmanagement
  • Change Management
  • Unternehmensberatung
  • Qualitätsmanagement
  • Netzwerk- und Schnittstellenfunktion in Bezug auf Lebensqualität und Gesundheit älterer Menschen
  • (Kaufmännische) Leitung von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen für ältere Menschen
  • Beratungsfunktionen im Bereich Gerontotechnik und neuer Technologien

 

 

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i

Zitat

ch bin heilfroh, dass meine ESAs (Einsendeaufgaben) im Lauf des Semesters so gut ausgefallen sind, dass ich bei der Prüfung es nur irgendwie schaffen werde müssen, gerade so positiv abzuschließen.

 

Fließen die Noten der ESAs dann mit in die Fachabschlussnote mit ein?

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vor 16 Minuten, Markus Jung schrieb:

iFließen die Noten der ESAs dann mit in die Fachabschlussnote mit ein?

Genau, in diesem konkreten Fall sind mit den ESAs maximal 40 Punkte zu erreichen, mit der Prüfung dann weitere 60 Punkte, wovon mindestens 30 erreicht werden müssen.

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